ARMer Hackintosh (Überlegungen)

rauschwerk

rauschwerk

pure energy noise
Der Markt wird sich anpassen. Die Vergangenheit spricht dazu eine ganz klare Sprache.

Es werden Plattformen ähnlich der Apple ARM-Plattform (CPU + Board + Rest) von anderen folgen. Es wird auch eine Windows-Version geben, welche auf ARM (noch mehr als das bereits der Fall ist) laufen wird.
Und sobald man eine ähnliche Basis vorliegen hat, wird man anfangen zu basteln. Wichtig (und im Grunde nur dann reizvoll) wird es erst dann werden, sobald die anderen Plattformen leistungstechnisch dem Apple Silicon das Wasser reichen werden - und/oder diesen vielleicht übertreffen (können) - zu einem bedeutend kleinerem Preis. Die andere Zielgruppe wird sich mit ARM-Notebooks beschäftigen, um diese mit macOS zu besetzen <- hier wird Leistung eine eher sekundäre Rolle spielen.

Diese beiden Szenarien halte ich für wahrscheinlich.
Die Zeit (nicht die Zeitung ;-)) wird schließlich zeigen, was kommen wird.
 
einseinsnull

einseinsnull

[nur noch PN]
es wird für Apple ein leichtes sein dafür zu sorgen das das OS nur auf ihren CPU's läuft, ich hab ja schon Probleme mein Gentoo-Linux auf ner anderen CPU zu booten wenn ich mit dem gcc das ganze Userland komplett auf die Hostcpu optimiert kompiliert (--march=native) habe.
wenn es ganz leicht ist das einzubauen dann ist es auch ganz leicht das wieder auszubauen.

es sei denn du verschlüsselt tausende von dateien des OS und jede davon wieder anders.

wie das so grob funktioniert kann man jederzeit im ARM macmini selbst nachschauen.

ob der "A12 Z Bionic" irgendwas besonderes hat? keine ahnung, kenne mich damit nicht mal ansatzweise aus. die hackintosh probleme mit arm sehe ich eher so im bereich von usb oder pci als im finder oder bei abedo fosotop.

da es allerdings einen markt für apple branded PCs gibt, die auch native windows oder linux unterstützen, ist eine massive hardware sperre kaum vorstellbar, denn damit würde man windows aussperren.

außerdem sehe ich da auch für die nächsten 5-10 jahre erst mal kein problem. wir werden es noch erleben, dass es nachher sinnvoller sein wird 10.14 auf einem topmodernen billig x86 zu betreiben als 10.18 auf einen sauteuren ARM von apple.
 
devilfish

devilfish

alles kann, nix muss..
wenn das so gut ist, dann wird es 3 monate dauern und dell und microsoft haben das auch.
Die drei Monate sind seit 3 Jahren um.
Der A11 Bionic (IPhone8 & IPhoneX) hatte die erstmals drinne .. in 2017.
Leistungstechnisch auf Augenhöhe mit dem Intel I7-7567U. Ich glaube allerdings damals hatte die Engine nur 6 oder 8 Kerne. Keine 16.
 
Seddis

Seddis

|
A14X ist in die Massenfertigung(im 5-nm-Verfahren hergestellt)

Seit Jahren kämpft der Prozessor-Hersteller Intel mit massiven Problemen bei der Umstellung des Fertigungsverfahrens
von 14 auf 10-nm.( TOPMODERN:zzz:)

ARM von apple „sauteuer?“
 
rauschwerk

rauschwerk

pure energy noise
Übrigens.. eine (Übergangsidee) als Alternative wäre:
Man kaufe ein (ggf. gebrauchtes) Logicboard @ Apple Silicon (von einem Silicon-MBP, iMac und/oder -Air oder Mini) - wenn es so weit ist natürlich - und baut sich einen (praktisch echten) Mac zusammen. Das wäre auch nichts verwerfliches.
Dies könnte ggf. durch aus günstiger ausfallen, als einen vollwertigen (und/oder ggf. neuen) Silicon-Mac zu kaufen. Dies wäre kein Hackintosh per se, sondern ein Custom-Mac. Nur eben günstiger und ggf. individueller.
 
devilfish

devilfish

alles kann, nix muss..
Kann schon sein das irgendwer in seinem Keller da was fummelt. Versuchen werden es mit Sicherheit einige. Ich glaub aber Apple wird alles miteinander „verschmelzen“. GPU, CPU, T2, Neuronal Engine, Festplatte, Arbeitsspeicher, USB, Thunderbolt, sämtliche Controller und und und. Ich glaube das wird extrem schwer bis unmöglich, hier ein vollwertig stabil laufendes System mit Performance zu fummeln. Ob es der Stress und die ganze Zeit, die man da braucht, dann noch wert ist, stell ich ebenfalls ins frage. Heute aus irgendwelchen neueren Intel oder AMD Computer einen Hackintosh zu modden dauert 2-3 Tage. Selbst für einen totalen Anfänger mit Nullpeilung.

Außerdem, zu Power-PC Zeiten gab es auch kein Hackintosh. Das ging erst mit dem Umstieg auf Intel x86 los. Da dachten sich einige nämlich: Moment mal!! Das sind ja relativ normale Computerteile, wie auch in einem Windows PC. Und dann ging’s los.

Der ganze Code von den ARM-Macs wird sich irgendwann so wandeln, spätestens wenn der Support für Intel komplett beendet ist, da macht dann keiner mehr was. IPad OS läuft nämlich auch nicht auf anderen Tablets, genauso wenig wie TV-OS auf irgendwelchen Set-Top-Boxen, noch iOS auf irgendwelchen anderen Telefonen.


Es wird keinen ARM-Hackintosh geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Seddis

Seddis

|
Wenn die ARM-Version macOS 11 Big Sur keinerlei Treiber für AMD- oder Nvidia-Grafikkarten bereitstellt ist fraglich, ob die GPUs genutzt werden können, selbst wenn die Geräte Thunderbolt 3 oder Thunderbolt 4 besitzen.
Apple wird anscheinend nicht nur Intel zurücklassen, sondern auch AMD: Das Unternehmen soll bei seinen Computern künftig komplett auf eigens entwickelte Grafikchips setzen.
 
devilfish

devilfish

alles kann, nix muss..
Es wird ein komplett in sich geschlossenes System wie iOS. Software in Hardware gegossen. Bis aber die Kompatibilität für Intel Macs abgekündigt wird haben wir sicherlich 2025.
 
M

Mr.Pink

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Ich betreibe selbst zwei Hacks und kann mir nicht vorstellen, daß da irgendwas schnell passieren wird. Intel Hacks sind - selbst wenn sie gut gemacht sind - doch relativ wartungsintensiv. Ich denke mir, daß es lange brauchen wird, bis sich da was tut - wenn es überhaupt jemals passiert.
Niemand geht davon aus, daß die Arm Macs besonders performant sein werden - zumindest nicht am Anfang.

Ich für meinen Teil befinde mich ziemlich in der Zwickmühle. Nach 23 Jahren Mac OS sehe ich das Ende der Fahnenstange erreicht. In meinen Augen hat das OS kaum Alleinstellungsmerkmale, wobei ich mit PC's nicht viel Erfahrungen habe. Vielleicht sind die ja noch bescheidener. Aber beim Gedanken, irgendeine neuer Version des OS zu installieren (mein 2. läuft auf 10.14) rollen sich mir die Fingernägel auf. Meiner Meinung nach kommt praktisch nur noch Scheiße aus Cupertino.

Eventuell werde ich in den sauren Apfel beißen und Windows nehmen - dort bekomme ich mit Threadripper wenigstens Leistung - oder ich behalte alles wie es ist und hoffe darauf, irgendwann mal Linux im Musikbereich einsetzen zu können. Ich liebe Linux, aber das ist mir momentan ne zu heiße Kartoffel.

Wer wirklich einen Hackinfosh will sollte weiterhin auf Intel setzen und sich darüber klar sein, daß u.U. bereits in zwei OS Revisionen Support zu Ende ist.
 
devilfish

devilfish

alles kann, nix muss..
Nach dem was ich heute gesehen habe, wird es definitiv keine Hacks auf ARM mehr geben..
 
 


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