GeoTeknique
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60 Jahre Paul Elstak – Ein Leben auf der Überholspur
Nun ist es soweit, der Godfather of Gabber, Hardcore und Happy-Hardcore wird heute am 14. Januar 2026 ganze 60 Jahre alt! Was für ein Leben! Überholspur dürfte da fast noch zu kurz gegriffen sein. Auf das musikalische Schaffenswerk können wir gern im Thread tiefer eingehen. Hier sei aber mal abseits der allseits bekannten Fakten auch meine persönliche Bindung ein Eröffnungsthema. Mit 13 Jahren erhielt ich 1995 das erste Mal Zugang zu der für mich damals völlig neuen Musik. Über einen Sampler (Century-Rave-II) kam ich in der 7. Klasse dann zu dem Stück ‚Pump This Party‘.
Jedoch dauerte es geschlagene 15 Jahre um dann über die New Kids einen tieferen Zugang zu Paul zu finden. Und dann dauerte es nochmal schlappe 15 Jahre, bis ich mich richtig in die Materie reingearbeitet habe und tue das immer noch mit großer Freude und Enthusiasmus. So ist es nur folgerichtig, den Paul auf eines der großen Festivals in den Niederlanden in der kommenden Zeit zu folgen. Was mich an dem Menschen fasziniert, ist die Ausdauer mit der er immer wieder kreative Impulse für die Szene setzt. Und die fast schon subversiv-komische Art, die manchmal aber eben auch sehr hart formuliert sein kann. Seine Professionalität zieht sich durch fast alle Bereiche bis hin zu einer Fitness, von der sogar ein Formel-1 Fahrer neidisch werden dürfte.
Interessant ist auch sein familiärer bzw. kultureller Hintergrund. Den Meisten dürfte sicher bekannt sein, dass der Paul Niederländer ist – in Den Haag geboren. Sicher wissen auch noch viele, dass er Indonesische Wurzeln hat – der Name ‚Elstak‘ hat seine Wurzeln jedoch in Surinam. Seine Großmutter hat gar indisch-chinesische Wurzeln. Sein Vater, ein Komponist, kam aus Jakarta (Indonesien) und sein Großvater aus genanntem Surinam. Zu guter Letzt vervollständigt sich dieser extrem multikulturelle Background durch seine deutsche Mutter. Zudem kämpfte sein Großvater für die königlich-niederländische Ostindien-Armee und er selbst hat wiederum eine Geschichte der Sklaverei ins Stammbuch seiner Vorfahren geschrieben bekommen. Kurzum: über alle Teile des Globus hinweg führten die Wege schließlich soweit, dass am 14. Januar 1966 der kleine Paul in Den-Haag das Hardcore-Licht der Welt erblickte, was ihn fortan auf ewig prägte ^^ Alles weitere ist (eindrucksvolle) Geschichte.
Meine Hommage an Paul Elstak lässt sich in zwei Tracks ausdrücken, auch wenn es eigentlich viel mehr sind:
Pump This Party – Der Track, der mich überhaupt erst zu ihm geführt hat und den ich exakt 30 Jahre später mit großer Freude wiederentdeckt habe
Luv U More – DER Happy-Hardcore-Klassiker schlechthin. Kürzllich neu aufgelegt mit Scooter und Joost. Aber hier will ich mal auf die skurrile Video-Version von 1995 verweisen. Paul als Space-Cadet, der seine Geliebte aus den Fängen eines fiesen Shogun befreien muss. Mit Augenzwinkern und einem ‚ganz spezifischem‘ Video-Stil in SW/Sepia gehalten, wurde hier ein ganz wunderbares schrulliges für die 90er so typisch verrücktes Kunstwerk geschaffen, dass sich nun zum 30. Mal jährt. Mit anderen Worten – Paul war damals 30 bzw. 29.
Nun sind 60 Jahre vergangen. Paul hat für Nachwuchs gesorgt und ist vor ziemlich genau einem Jahr sogar Großvater geworden. Er füllt Stadien und Hallen, wie zu seinen besten Zeiten nicht. Er ist nach wie vor einer der wichtigsten Akteure der niederländischen Hardcoreszene und genießt absoluten und unangefochtenen Kultstatus. Ein wahrer Monolith seines Genres. Danke für Alles!
Glückwunsch Paul Elstak zu deinem 60. Geburtstag!
Alles Gute, viel Spaß und vor allem Gesundheit!
Mögen der Gabber und der (Happy)Hardcore dich ewig jung halten!
Nun seid ihr dran, eure Glückwünsche zum Besten zu geben und hier für gute Unterhaltung zu sorgen.
Hardcore4Life!
Nun ist es soweit, der Godfather of Gabber, Hardcore und Happy-Hardcore wird heute am 14. Januar 2026 ganze 60 Jahre alt! Was für ein Leben! Überholspur dürfte da fast noch zu kurz gegriffen sein. Auf das musikalische Schaffenswerk können wir gern im Thread tiefer eingehen. Hier sei aber mal abseits der allseits bekannten Fakten auch meine persönliche Bindung ein Eröffnungsthema. Mit 13 Jahren erhielt ich 1995 das erste Mal Zugang zu der für mich damals völlig neuen Musik. Über einen Sampler (Century-Rave-II) kam ich in der 7. Klasse dann zu dem Stück ‚Pump This Party‘.
Jedoch dauerte es geschlagene 15 Jahre um dann über die New Kids einen tieferen Zugang zu Paul zu finden. Und dann dauerte es nochmal schlappe 15 Jahre, bis ich mich richtig in die Materie reingearbeitet habe und tue das immer noch mit großer Freude und Enthusiasmus. So ist es nur folgerichtig, den Paul auf eines der großen Festivals in den Niederlanden in der kommenden Zeit zu folgen. Was mich an dem Menschen fasziniert, ist die Ausdauer mit der er immer wieder kreative Impulse für die Szene setzt. Und die fast schon subversiv-komische Art, die manchmal aber eben auch sehr hart formuliert sein kann. Seine Professionalität zieht sich durch fast alle Bereiche bis hin zu einer Fitness, von der sogar ein Formel-1 Fahrer neidisch werden dürfte.
Interessant ist auch sein familiärer bzw. kultureller Hintergrund. Den Meisten dürfte sicher bekannt sein, dass der Paul Niederländer ist – in Den Haag geboren. Sicher wissen auch noch viele, dass er Indonesische Wurzeln hat – der Name ‚Elstak‘ hat seine Wurzeln jedoch in Surinam. Seine Großmutter hat gar indisch-chinesische Wurzeln. Sein Vater, ein Komponist, kam aus Jakarta (Indonesien) und sein Großvater aus genanntem Surinam. Zu guter Letzt vervollständigt sich dieser extrem multikulturelle Background durch seine deutsche Mutter. Zudem kämpfte sein Großvater für die königlich-niederländische Ostindien-Armee und er selbst hat wiederum eine Geschichte der Sklaverei ins Stammbuch seiner Vorfahren geschrieben bekommen. Kurzum: über alle Teile des Globus hinweg führten die Wege schließlich soweit, dass am 14. Januar 1966 der kleine Paul in Den-Haag das Hardcore-Licht der Welt erblickte, was ihn fortan auf ewig prägte ^^ Alles weitere ist (eindrucksvolle) Geschichte.
Meine Hommage an Paul Elstak lässt sich in zwei Tracks ausdrücken, auch wenn es eigentlich viel mehr sind:
Pump This Party – Der Track, der mich überhaupt erst zu ihm geführt hat und den ich exakt 30 Jahre später mit großer Freude wiederentdeckt habe
Luv U More – DER Happy-Hardcore-Klassiker schlechthin. Kürzllich neu aufgelegt mit Scooter und Joost. Aber hier will ich mal auf die skurrile Video-Version von 1995 verweisen. Paul als Space-Cadet, der seine Geliebte aus den Fängen eines fiesen Shogun befreien muss. Mit Augenzwinkern und einem ‚ganz spezifischem‘ Video-Stil in SW/Sepia gehalten, wurde hier ein ganz wunderbares schrulliges für die 90er so typisch verrücktes Kunstwerk geschaffen, dass sich nun zum 30. Mal jährt. Mit anderen Worten – Paul war damals 30 bzw. 29.
Nun sind 60 Jahre vergangen. Paul hat für Nachwuchs gesorgt und ist vor ziemlich genau einem Jahr sogar Großvater geworden. Er füllt Stadien und Hallen, wie zu seinen besten Zeiten nicht. Er ist nach wie vor einer der wichtigsten Akteure der niederländischen Hardcoreszene und genießt absoluten und unangefochtenen Kultstatus. Ein wahrer Monolith seines Genres. Danke für Alles!
Glückwunsch Paul Elstak zu deinem 60. Geburtstag!
Alles Gute, viel Spaß und vor allem Gesundheit!
Mögen der Gabber und der (Happy)Hardcore dich ewig jung halten!
Nun seid ihr dran, eure Glückwünsche zum Besten zu geben und hier für gute Unterhaltung zu sorgen.
Hardcore4Life!
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