Brauchen Vst synths so viel Ressourcen

Nein , da haste was falsch verstanden. die Einstellungen sind schon sehr verschieden bei meinen verschiedenen Audiospuren.
Ausserdem für was gibt es die Effekte bei den Audiospuren überhaupt, wenn man die auch über eine Send-Spur verwenden kann. Es ist glaube ich nämlich so daß wenn ich eine Send Spur öffne, und
dort sagen wir einen hall mit einer gewissen Einstellung habe, kann ich den praktisch an beliebige Audispuren, aber nur eben in dieser Einstellung senden. Oder verstehe ich das falsch?

Selbst bei sehr unterschiedlichen Einstellungen kann es durchaus Sinn machen anstelle von Inserts Send-Effekte zu verwenden.
Wenn du bspw. 4 sehr unterschiedlich eingestellte Hall-Plugins hast und 40 Spuren und du jeweils 10 davon einen dieser Effekte zuweisen willst, dann schickst du die ersten 10 auf Effektkanal 1, die zweiten 10 auf Effektkanal 2 usw.
Anstelle von 40 Hallplugins die du für jeden Kanal einstellen (oder kopieren musst) hast du dann nur 4 Hallplugins. 40 vs. 4. Das spart natürlich eine ganze Menge.
Die Idee der Send-Effekte stammt zwar noch aus der zeit als es gar keine Software-Effekte gab und man sich mit wenigen Hardware-Effekten begnügen musste, Sinn machen die Send-Effekte aber heute noch (fast) genauso wie eh und je.

Man kann (nnd "sollte") eigentlich alles als Send-Effekt verwenden, was nicht zwangsläufig ein Insert-Effekt sein muss.
Klassische Insert-Effekte wären z.B. ein Kompressor, da geht das gesamte Signal in den Kompressor und übrig bleibt nur mehr das bearbeitete Signal. Das macht auch Sinn, denn man will ja nicht bspw. eine unkomprimierte und eine komprimierte Bassdrum sondern NUR die komprimierte.

Bei Send-Effekten hingegen ist es anders, da zweigt man einen Teil des Signals ab und hat dann im Normalfall als Ergebnis das Originalsignal + Effektsignal und demnach machen Send-Effekte überall dort Sinn wo das gewünscht ist, also ab dem Moment wo du mindestens 2 Spuren hast die denselben Effekt verwenden sollen.

P.S: Was mir noch einfällt: Wenn du ein Hall-Plugin als Insert Effekt einsetzt, schränkst du dich auch in deinen Möglichkeiten ein, denn du kannst bspw. nicht sehr viel Hall und auch gleichzeitig ein immer noch genauso lautes Originalsignal haben, denn je weiter du den Dry/Wet Regler in Richtung Wet drehst (viel Hall) umso weniger Originalsignal bleibt übrig.
Wenn du dasselbe Hallplugin aber als Send-Effekt verwendest, stellst du den Regler komplett auf Wet und steuerst dann mit dem Send im Kanal wieviel Originalsignal du an den Effekt senden möchtest. In dem Fall ist es dann also kein Problem viel Originalsignal + viel Hall zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schonmal ein Zwischendankeschön für alle Antworten :nihao:
und demnach machen Send-Effekte überall dort Sinn wo das gewünscht ist, also ab dem Moment wo du mindestens 2 Spuren hast die denselben Effekt verwenden sollen.
O.k. das leutet ein. Jetzt frag ich mal bevor ich es ausprobier (bitte nicht böse sein) : diesen send Effekt kann ich dann aber auch theoretisch für alle Spuren , die ich an ihn schicke individuell in allen details einstellen?
Das würde mit einem externen aber nicht gehen, also zumindest nicht mit den externen Multieffekten die ich habe. Mit den VST-Effekten geht das also? Oder kann man individuell nur "dry/wet" einstellen wie weiter oben schon gesagt wurde?
 
Sorry, ist mir gerade voll peinlich daß ich frage, ich sollte das einfach mal selber testen ...
Also nochmal Danke für alle Antworten, da habe ich wieder was gelernt.:nihao:
 
der send regler ist nur eine zusätzliche abzweigung - was du wie stark wohin schickst ist dir überlassen.

du legst einen fx kanal an und sendest dann von beliebigen kanälen signale in den kanal und diesen bestückst du mit den effekten die du möchtest.
das geht mit einem externen effektgerät genauso... die pulte summieren alles sends gleicher bezeichnung auf einem ausgang - dieser geht in das gerät und der input geht zurück ins return.
 
Ja, o.k. an meinem analogmixer habe ich ja auch ein Multieffekt über send und return angeschlossen und kann dann praktisch die intesität des Effekts
in jedem Kanal Regeln. Aber mir geht es um die anderen Einstellungen wie z.B. Halltiefe und Raumgröße.
Aber sorry,:achso: .....ich bin ja blöd. Das ist ja auch egal weil ich ja eh nie mehr als eine Spur aufnehme
und bei der nächsten Spur einfach die Einstellungen änder..jetzt hab ich es endlich gecheckt.
Lange Leitung..auch ne Leitung.
Und jetzt sehe ich auch die Vorteile der Insert Effekte...und natürlich die Nachteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
das geht natürlich nicht ;-) es soll ja auch eine 1:1 nachbildung dieses signalflusses den du kennst in einer daw sein - weil bewährt.
 
Nein, das geht dann nicht.
Du kannst dann in jeder einzelnen Audiospur nur einstellen wie viel Signal an den Effekt im Effektkanal gehen soll, individuelle Raumgröße des Halleffekts nicht.

Aber du wirst ja nicht für jede einzelne Audiospur jeweils individuelle Raumgröße usw. eingestellt haben, oder doch?

Wenn du wirklich 40 Spuren hast die wirklich 40 komplett unterschiedlich eingestellte Hallplugins verwenden, dann bringt es wohl eher nichts das als Send Effekt zu verwenden, denn dann bräuchtest du ja 40 Sendeffekte.

Aber mal ehrlich, ich kann mir irgendwie keinen Fall vorstellen wo das nötig sein sollte.

Aber ab dem Moment wo nur 2 Audiospuren denselben Effekt (auch mti unterschiedlicher Intensität) nutzen, würde sich ein Send-Effekt schon bezahlt machen.
 
Nein, das geht dann nicht.
Du kannst dann in jeder einzelnen Audiospur nur einstellen wie viel Signal an den Effekt im Effektkanal gehen soll, individuelle Raumgröße des Halleffekts nicht.

Aber du wirst ja nicht für jede einzelne Audiospur jeweils individuelle Raumgröße usw. eingestellt haben, oder doch?

Wenn du wirklich 40 Spuren hast die wirklich 40 komplett unterschiedlich eingestellte Hallplugins verwenden, dann bringt es wohl eher nichts das als Send Effekt zu verwenden, denn dann bräuchtest du ja 40 Sendeffekte.

Aber mal ehrlich, ich kann mir irgendwie keinen Fall vorstellen wo das nötig sein sollte.

Aber ab dem Moment wo nur 2 Audiospuren denselben Effekt (auch mti unterschiedlicher Intensität) nutzen, würde sich ein Send-Effekt schon bezahlt machen.

Ne , 40 Spuren haben meine Tracks zwar nicht aber so an die 20 geht das schon. Und ja, ich benutze wirklich völlig verschiedene Hall Einstellungen für verschiedene Instrummente/Spuren.
Natürlich ist nicht jede Spur "behallt"
Klar kann man, wie gesagt ja per send (vst)Effekt Spuren aufnehmen. Da muß man dann aber höllisch aufpassen daß man den Hall auch vor dem cutten des parts voll ausklingen lässt.
Das ist das komfortabele beim Insert Effekt auf einer Audiospur, denn da ist nur das eigentliche Signal des Sounds wichtig. D.h nur den muß man richtig ausklingen lassen. Der Hall beispielsweise
klingt auch über den Part hinaus weiter wenn ein Insert Effekt auf der jeweiligen Audiospur sitzt.
 
Wieso willst du denn den Effekt unbedingt auf der Aufnahme haben?
Manchmal mag das sinnvoll sein, aber du kannst ja die Signale auch trocken aufnehmen und nachträglich bei der Spur (aber eben nicht der Eingangsspur, sondern der "Hinterband"-Spur, also der normalen Audiospur einen Effekt zuweisen).

Aber gerade wenn du - wie du oben geschrieben hast - sowieso jede Spur einzeln aufnimmst (oder aufnehmen musst) verstehe ich dann auch gar nicht, wieso du so viele Plugins gleichzeitig verwendest, denn wenn du das Signal bereits mit Effekt aufnimmst, dann brauchst du ja später gar kein Effektplugin mehr, weil das Signal ja bereits mit Effekt aufgenommen wurde.
Also irgendwie verwirrt mich dein Aufnahme- und Mixing-Prozedere immer mehr...;-)
 
Sorry , ist jetzt zu kompliziert für mich zu erklären wie ich das genau meine. Da müsste man sich direkt unterhalten um auf einen Nenner zu kommen.
Aber ich habe auf jeden Fall was gelernt und werd mal gucken wie ich das in Zukunft handhabe um etwas Ressourcen zu sparen.
Aber eine Frage hätte ich doch noch. Man kann ja bei Cubase einzelne Spuren einfrieren also rendern. Das ist doch im Prinzip nich anderes als ein
teilweiser ,vorgezogener mixdown und dürfte an der Quallität letztendlich in der Summe doch nichts ausmachen oder etwa doch?
Weil auf diese Weise könnte ich beim produzieren wenn es langsam gegen Ende des Tracks geht richtig wieder was rausholen an Leistung.
Ich habe das auch irgenwann schonmal gemacht aber mich würde mal interessieren ob man dabei einen Quallitätsverlust macht oder nicht.
 
nicht nur der CPU ist wichtig, auch eine angemessene Soundkarte darf nicht fehlen, zum entlasten des prozessors.

Das manche VST's den CPU übermässig beanspruchen, hat auch damit zu tun, wie diese programmiert wurden bzw. die soundengine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm, nein. Den Plugins ist es egal welche Soundkarte eingebaut ist. Das ist reine CPU Sache. Die Soundkarte hat keinen Einfluss auf den von den Plugins generierten Sound. Das Rendern des fertigen Tracks funktioniert auch völlig ohne Soundkarte. Die ist nur zum Abhören da, weiter nichts. Deswegen reicht ja auch aktuelles OnBoard heute locker aus, wenn man nichts Externes aufnehmen will.
 
mag sein. er kann aber auch keinen i5 oder i7 in seinem mainboard packen, ohne sich ein kompatibles MB dazuzukaufen. stehe vor dem selben problem mit meinem I7-950 LG 1366. gibt keine neuen CPUs mehr mit 1366 sockel schnief^^
 
Da hast du Recht. Meist ist mit dem CPU Wechsel auch ein Mainboard + Speicher Wechsel mit einbezogen. Wenn man da ca. 500,- EUR in die Hand nimmt, kann man dafür wieder ganz vorne mitspielen. Speicher würde ich erst einmal 8GB nehmen, den kann man später dann noch auf 16, 32 oder 64GB hochschrauben. Wichtig ist eine potente CPU. Zur Not i5 aber besser i7 oder die neuen Ryzen von AMD. Ganz schlecht sind CPUs für Laptops, die immer sehr abgespeckt sind. Bei solchen Ultrabook Geschichten ist man immer der Arsch. Das sieht zwar toll aus, aber die Wärme kann einfach nicht schnell genug abgeführt werden um dauerhaft volle Leistung zu bringen. Selbst diese abgespeckten Laptop CPUs bringen unter Dauerlast keine Spaß mit einem Ultrabook.

Achja nicht vergessen auf eine SSD umzusteigen. Dein ganzes System und die Programmen starten dann locker 10mal schneller. Mein Windows ist komplett in 6 Sekunden oder so hochgefahren und wirklich einsatzbereit. Genauso ist es wenn ich die DAW mit dem letzten Song öffne. Das geht so blitzschnell, dank SSD, das ist kein Vergleich mehr zu früher. Je weiter die Technik fortschreitet desto mehr Spaß macht das komplette Tonstudio im Rechner.

Sehr schön ist es auch wenn du in ein leises Gehäuse und große Lüfter investiert(120mm). Die drehen dann so leise, das nimmt man kaum noch wahr. Ich für meinen Teil höre nicht ob ich Volllast mit dem System fahre oder nicht.
 
Bei den Plugins kommt mittlerweile ja auch noch das fancy OpenGL und solche Spielereien für die GUI hinzu, da kostet auch viel Power. Der Trend scheint weg von der optimierten Programmierung zu gehen. Das ist echt Kacke.

Als Tipp empfehle ich mal den Echtzeitschutz der Virensoftware zu deaktivieren, ist in Windows Defender zBsp immer aktiviert.
 
SSD habe ich auch ne 120 GB von Sandisk als zweit-festplatte. kostet unter 50 ocken bei Media. da habe ich z.b. musiksofware installiert. betriebssystem drauf installieren würde ich von abraten. die SSD kann ich wegen meinen ASrock X58 MB (für i7er konzipiert) leider auch nicht ganz ausnutzen, weil nur SATA2 3gb/s unterstützung, im gegensatz zu den aktuellen MB's mit SATA3 6gb/ und bald SATA4.
 
Ich habe vom ersten Tag an Betriebssystem und Programme auf der SSD laufen. Das klappt seit Jahren mit meiner 256GB Samsung EVO SSD wunderbar. Für Sachen die ich nicht oft brauche habe ich noch einen WD blue 1TB mechanische Platte mit drin. Sobald die SSD aber auch im TB Bereich günstiger werden fliegt auch die letzte mechanische Platte raus. Backups mache ich nach Gusto auf 50GB Bluray Rohlinge.

Mein PC ist auch 24/7 an und immer im Internet. Irgendwann schaltet er in den Standby, so dass ich am nächsten Morgen nur eine Taste drücken muss. Zirka einmal in der Woche starte ich ihn mal neu.

Den Defender von Win10 habe ich immer an und das ist euch kein Problem. Das bisschen OpenGL ist von der Performance genauso wenig ein Thema. Das ist so uninteressant dass das System die GraKa nicht mal hochtaktet. Sie langweilt sich also zu Tode bei Plugins.

Ich mache wirklich alles mit dem PC(Multimedia, Surfen, Spielen, Arbeiten) und habe auch alles drauf was geht und habe dabei rein gar nichts in Hinsicht Audio optimiert. Das einzige was ich mache ist das Runtertakten der CPU manchmal auszuschalten(Energieeinstellungen auf Höchstleistung), aber ansonsten ist der normale StandardPCs heute ein wunderbarer Audiorechner, ohne das man was machen muss. Die Technik entwickelt sich ja auch weiter und 5 Jahre alte Tipps aus z.B. 2012 können heute schon wieder total obsolet sein.

Plugins werden je nach Hersteller bis zum Brechen optimiert, da wird in Kernschleifen teilweise in Assembler alles ausgenutzt was heute so geht.

Ich glaube viele Gerüchte um PC, Windows, Sicherheit und Plugins halten sich sehr lange in den Köpfen der Menschen. Am besten ist wirklich die ganzen IT-Seiten mit ihrer Sensationslust - Angst machen bringt viel Klicks - komplett zu vergessen und selbst zu testen was an einem System dran ist und wie gut oder schlecht es für einen selbst läuft.

Andere denken lassen ist noch nie gut gewesen.
 
Die Buffersize habe ich auf 192 und somit ne ziemlich minimale latenz, so wie es aussieht ist da ne Menge Spielraum nach oben und das der Schlüssel, Danke für den Tip :achso:

Nochn Zusatzhinweis: Ich mach's so, dass ich die Latenz für Cubase auf Maximum stelle und das einzuspielende Software-Instrument nicht durch Cubase "monitore", sondern die Standalone-Version außerhalb von Cubase laufen lasse (MIDI wird dabei trotzdem brav in Cubase aufgenommen). Dann wird hierfür lediglich die Latenz des Audiointerfaces bzw. der Soundkarte spürbar. Effektketten, die man sich in Cubase für das Instrument gebaut hat, bleiben dabei natürlich außen vor ... aber man kann mit dem richtigen PlugIn-Sound einspielen und die DAW ist nicht mehr der Latenz-Flaschenhals. Allerdings setzt das voraus, dass es vom jeweiligen PlugIn auch eine Standalone-Version gibt :)
 
Die Buffersize habe ich auf 192 und somit ne ziemlich minimale latenz, so wie es aussieht ist da ne Menge Spielraum nach oben und das der Schlüssel, Danke für den Tip :achso:

Nochn Zusatzhinweis: Ich mach's so, dass ich die Latenz für Cubase auf Maximum stelle und das einzuspielende Software-Instrument nicht durch Cubase "monitore", sondern die Standalone-Version außerhalb von Cubase laufen lasse (MIDI wird dabei trotzdem brav in Cubase aufgenommen). Dann wird hierfür lediglich die Latenz des Audiointerfaces bzw. der Soundkarte spürbar. Effektketten, die man sich in Cubase für das Instrument gebaut hat, bleiben dabei natürlich außen vor ... aber man kann mit dem richtigen PlugIn-Sound einspielen und die DAW ist nicht mehr der Latenz-Flaschenhals. Allerdings setzt das voraus, dass es vom jeweiligen PlugIn auch eine Standalone-Version gibt :)

das ist aber ein trugschluss...
ob plugin oder daw - beides greift auf den selben audiotreiber zu.

entweder das plugin direkt wenn standalone - oder eben gemäss der treiber settings in der daw - welche ja auch nicht sonderlich mehr overhead generiert.

was man da für einen vorteil haben soll ? eher das gegenteil wird der fall sein - der rechner muss den treiber sozusagen zweimal parallel ansprechen und das handling ist total unkonfortabel weil du nicht offline bouncen kannst und auch das fx monitoring umständlicher ist.

eigentlich nehmem ich sogar an dass deine methode die performance verschlechtert.
 
ob plugin oder daw - beides greift auf den selben audiotreiber zu.

Hängt vielleicht auch vom Treiber ab? CoreAudio (OSX) kann allem Anschein nach zweierlei Latenzen verwalten. Fakt ist, dass ich Cubase mit 1024 Samples Latenz am Laufen habe und die jeweilige Standalone-Version auf eine andere Latenz einstellen kann - die dann (je nach Bedarf der Standalone-Software) auch spür- und hörbar kürzer ist. Warum das funktioniert, weiß ich im Detail auch nicht, darum bin ich auch nicht Developer :) Vielleicht funzt das nicht mit jedem Audiointerface; vielleicht muss man dazu eine Mehrkern-CPU haben; idk... Ein Trugschluss ist es auf keinen Fall, sondern empirisch wohlfundierte Praxis.

Klar: Bouncen kann man das nicht direkt - aber die MIDI-aufgenommene Spur dann sehr wohl. FX-Monitoring geht nicht, klar; hab ich ja auch geschrieben. @Rolo: Fürchtet euch nicht; Ausprobieren macht ja nix kaputt :)

"The Audio HAL keeps track of each timestamp and uses the sequence of timestamps to predict the current location of the audio I/O engine (in terms of sample frame read or written) at any time. Given that information, it can predict when a cycle will complete and sets its wake-up timestamp accordingly. This model, combined with the ability of the I/O Kit Audio family to receive audio data from each client asynchronously, allows any number of clients to provide audio data that gets mixed into the final output. It also allows different client buffer sizes; one client can operate at a very low buffer size (and a correspondingly low latency) while at the same time another client may use a much larger buffer. As long as the timestamps provided by the driver are accurate, the family and the Audio HAL do all of the work to make this possible." Zitat von hier:
https://developer.apple.com/library...AudioDrivers/AudioOnMacOSX/AudioOnMacOSX.html

... @Rolo: Du bist auf Windows unterwegs, sehe ich grade ...
Also meine DAW ist Cubase 6 und mein Rechner mit Win7 verfügt über einen AMD Phenom IIx6 Prozessor,
Trotzdem ausprobieren? :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Einspielen benutze eine niedrige Buffersize und zum Mixing eine hohe. Außerdem hilft es bei begrenzer Power und CPU Ressourcen Tracks einzufrieren.
8GB RAM sind auch nicht so viel - ich habe 32!
 
8GB RAM sind auch nicht so viel - ich habe 32!
Je nach VST bringt mehr RAM nicht allzuviel Performance ... Faustregel: Samplelastige VSTs profitieren von mehr RAM; Instrumente, deren Sounds algorithmisch erzeugt werden (die meisten virtuellen Synthesizer) profitieren von CPU-Power ...
 
ob plugin oder daw - beides greift auf den selben audiotreiber zu.

Hängt vielleicht auch vom Treiber ab? CoreAudio (OSX) kann allem Anschein nach zweierlei Latenzen verwalten. Fakt ist, dass ich Cubase mit 1024 Samples Latenz am Laufen habe und die jeweilige Standalone-Version auf eine andere Latenz einstellen kann - die dann (je nach Bedarf der Standalone-Software) auch spür- und hörbar kürzer ist. Warum das funktioniert, weiß ich im Detail auch nicht, darum bin ich auch nicht Developer :) Vielleicht funzt das nicht mit jedem Audiointerface; vielleicht muss man dazu eine Mehrkern-CPU haben; idk... Ein Trugschluss ist es auf keinen Fall, sondern empirisch wohlfundierte Praxis.

Klar: Bouncen kann man das nicht direkt - aber die MIDI-aufgenommene Spur dann sehr wohl. FX-Monitoring geht nicht, klar; hab ich ja auch geschrieben. @ Rolo: Fürchtet euch nicht; Ausprobieren macht ja nix kaputt :)

"The Audio HAL keeps track of each timestamp and uses the sequence of timestamps to predict the current location of the audio I/O engine (in terms of sample frame read or written) at any time. Given that information, it can predict when a cycle will complete and sets its wake-up timestamp accordingly. This model, combined with the ability of the I/O Kit Audio family to receive audio data from each client asynchronously, allows any number of clients to provide audio data that gets mixed into the final output. It also allows different client buffer sizes; one client can operate at a very low buffer size (and a correspondingly low latency) while at the same time another client may use a much larger buffer. As long as the timestamps provided by the driver are accurate, the family and the Audio HAL do all of the work to make this possible." Zitat von hier:
https://developer.apple.com/library...AudioDrivers/AudioOnMacOSX/AudioOnMacOSX.html

danke für die erläuterung - seltsame sache :)
 

...und hat mir schon öfter den Song gerettet - ist ja nicht immer so, dass alle Spuren und Ideen schon vorher planbar wären (OK, beim Durchschnittsgenie natürlich schon, aber nicht bei Dilettanten wie mir :)) - und so finde ich mich hin & wieder in der Situation, dass der Track schon ziemlich vollgebaut ist und Cubase bei voller Latenz vor sich hinschnauft, aber noch was drangebaut werden muss (gelegentlich sogar Gitarre durch eine Ampsim) und wäre ohne diese Möglichkeit pretty well aufgeschmissen.
 
Frage: ich habe eine eingefrorene Spur dupliziert und bekomme diese nun nicht mehr gelöscht bei Cubase 6.
Weiß jemand wie, bzw. ob das geht?
 
18 Spuren x 3,5 Plugins sind etwa 63 Plugins

das halte ich für totalen Overkill , wenn du unbedingt so arbeiten musst , brauchst du eben n schnellen Rechner.

Ich könnte ja so nicht arbeiten... ich würde deutlich reduzieren- man bekommt meiner Erfahrung nach auch viel schneller zu besseren Ergebnissen mit einer reduzierten Anzahl an Instrumenten und Effekten

manchmal sollte man Ergebnisse auch einfach mal festzurren und bouncen

alle anderen Tips wie latenzerhöhung wurden ja schon erwähnt
 
18 Spuren x 3,5 Plugins sind etwa 63 Plugins

das halte ich für totalen Overkill , wenn du unbedingt so arbeiten musst , brauchst du eben n schnellen Rechner.

Ich könnte ja so nicht arbeiten... ich würde deutlich reduzieren- man bekommt meiner Erfahrung nach auch viel schneller zu besseren Ergebnissen mit einer reduzierten Anzahl an Instrumenten und Effekten

manchmal sollte man Ergebnisse auch einfach mal festzurren und bouncen

alle anderen Tips wie latenzerhöhung wurden ja schon erwähnt

Also einen neuen Rechner muß ich mir mal gönnen, bis dahin mach ich es jetzt so mit einfrieren feststehender Spuren um für den Endspurt wieder Rechenpower freizuschlagen.

Mit etwas Spielraum bzw. unmerklicher Latenzerhöhung konnte ich auch noch ein bisschen Kraft gewinnen.

Nochmal zu oben:
Ich hab aber jetzt mal neugierigerweise eine (von mir höchstpersönlich) eingefrorene Spur dupliziert und jetzt geht die verdammte Spur nicht mehr zu löschen. Naja gut, ich hab sie jetzt einfach leise gemacht..:mrgreen:

Man muß schon höllisch aufpassen was man einfriert ,denn das ist endgültig. Am besten einfach bevor man mit den freezes beginnt ne Sicherheitskopie vom track machen.
 
18 Spuren x 3,5 Plugins sind etwa 63 Plugins

das halte ich für totalen Overkill , wenn du unbedingt so arbeiten musst , brauchst du eben n schnellen Rechner.

Ich könnte ja so nicht arbeiten... ich würde deutlich reduzieren- man bekommt meiner Erfahrung nach auch viel schneller zu besseren Ergebnissen mit einer reduzierten Anzahl an Instrumenten und Effekten

manchmal sollte man Ergebnisse auch einfach mal festzurren und bouncen

alle anderen Tips wie latenzerhöhung wurden ja schon erwähnt

Also einen neuen Rechner muß ich mir mal gönnen, bis dahin mach ich es jetzt so mit einfrieren feststehender Spuren um für den Endspurt wieder Rechenpower freizuschlagen.

Mit etwas Spielraum bzw. unmerklicher Latenzerhöhung konnte ich auch noch ein bisschen Kraft gewinnen.

Nochmal zu oben:
Ich hab aber jetzt mal neugierigerweise eine eingefrorene Spur dupliziert und jetzt geht die verdammte Spur nicht mehr zu löschen. Naja gut, ich hab sie jetzt einfach leise gemacht..:mrgreen:

Man muß schon höllisch aufpassen was man einfriert ,denn das ist endgültig. Am besten einfach bevor man mit den freezes beginnt ne Sicherheitskopie vom track machen.
 


News

Zurück
Oben