Dänoh's Katzendarm Chat

Dieses Thema im Forum "Elektro-/ Akustisch" wurde erstellt von hairmetal_81, 7. Juli 2017.

  1. Dann würde ja schon passen, auf den Eier Schneider Sound einer Tele habe ich keinen Bock.
    Da hast du recht ich hatte mal einen Silverface mit 212(k.a.welches Modell) der war sowas von laut und sowas von höhenbetont ich weiß überhaupt nicht mit welcher Gitarre man dieses Ding spielen könnte!? Wenn The Police damit auch spielen, dann fand ich es aber schon ziemlich geil. Problem war bei dem Verstärker das er es dem Gitarristen nicht leicht macht, er war sehr schwer zu spielen und zwar sauber zu spielen.
     
  2. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor


    Bevor B.B. seinen transistorisierten L5 Combo von LAB Gruppen hatte, war er einige Jahre mit einem Twin unterwegs;
    d.h. mit einer Gibson Les Paul oder Semi-Hollow Thinline à la ES-335 kriegst du auch am Twin 'nen schönen, angenehmen Blues-Sound hin!




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  3. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    Was für mich einen guten Ampsound ausmacht ist die Lautstärke. Die Lautsprecher - als besonders klangformendes Element - klingen in der Regel erst dann richtig gut wenn diese mit der nötigen Power getrieben werden.

    Auch ist es so das Amps je weiter sie aufgedreht sind viel dynamischer reagieren und kleinste Nuancen weitergeben. Ich erinnere da z.b.: an typische Hendrixsounds. Auch kann hier mit Anschlagsdynamik und dem Volumepoti enorm viel gemacht werden. So etwas geht nicht mit klassischen Powersoaks da braucht es eher eine reaktive Loadingbox (plus Transistor Endstufe und idealerweiser einer Cab-Sim) bei der die komplette Dynamik erhalten bleibt. -> Das jedenfalls mal zum Thema Endstufe / Kompression / Powersoaks
     
  4. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    ...also bei zu lauten Amps ruhig mal die Lautstärke an der Gitarre oder der Pickuphöhe runterdrehen.

    Ich hab übrigens mit meinem Twin Reverb (den ich tatsächlich auch leise im Wohnzimmer spiele) und verschiedenen Gitarren keine Probleme mit zuviel Treble.
     
  5. Horn

    Horn ||||||||

    Ich habe das Gefühl, Herr @Xpander-Kumpel ignoriert meine Beiträge. Da versucht man aus eigener Erfahrung zu helfen und es kommt keine Reaktion. Schade.

    Was den VOX-Klang und das Fender-Clean angeht: Sowohl der Bassbreaker 15 als auch der Super Champ X2 beherrschen VOX-Sound so gut, dass ich mich von meinem AC30 tatsächlich getrennt habe, nachdem ich diese beiden Amps hatte. Den typischen Fender-Clean-Sound kann der Bassbreaker 15 nicht so gut, da der Aufbau mit EL-84-Röhren in der Endstufe einfach nicht so gut geeignet ist für stramme Clean-Sounds; das wiederum kann der Super Champ X2 besser mit seinen 6V6-Röhren in der Endstufe und dem digital/analogen Hybrid-Aufbau in der Vorstufe. Er kapituliert allerdings ein wenig bei Marshall-artigen Verzerr-Sounds, die dann wiederum der Bassbreaker relativ gut beherrscht.
     
  6. Der Twin Reverb für zuhause ist bei mir ein Princeton Reissue.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2018
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  7. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    Im Zweifelsfall nehme man den Fender Clean-Sound (Super Champ X2 !!) und helfe dem Marshall-artigen Soundspektrum mit einem (Analog-Modelling) Pedal nach!


    [Ramble Fx Marvel Drive]




    [Tone City Golden Plexi Drive Pedal - Classic Plexi Sounds]




    [Catalinbread: Dirty Little Secret (no talk edit)]




    [Lovepedal Purple Plexi]




    [Tech 21 SansAmp British - LONG version]



    Die verschwenderische Luxus-Variante:
    • Fender-Combo mit Loop-Return
    • eine A/B Box
    • einer diesen kleinen 1-Watt Limited Marshalls (JTM1, JMP1 etc.)
      eventuell auch einer der kleinen Orange-Amps (Micro Terror, Dark Terror)
     
    Horn gefällt das.
  8. Horn

    Horn ||||||||

    Oder einem simplen BOSS DS-1. Geht auch. Aber ist natürlich nichts für die Vintage-Gear-Mafia, die einem immer erzählen will, welche besonders teuren Reissue- oder Vintage-Amps man mit welchen Custom-Shop-Gitarren oder Pre-CBS-Modellen betreiben muss, um überhaupt irgendwie "hip" zu sein oder zu klingen.
     
  9. Nun ja, den Princeton gibt es nur als Reissue oder gebraucht original. (Falls du darauf anspielst, Horn)
    Ich mag den klassischen cleanen glockigen Fender-sound des Twin Reverb. Hatte auch einen für live. Für zuhause ist der mir aber zu laut.

    Davor hängen jede Menge Fußtreter. Den eigenen Zerr-Sound des Amps brauche ich nicht unbedingt.

    ––––––––––––
    Das mit dem "hip" sein ist ja wohl Käse. Wer kauft sich denn einen Amp um hip zu sein?
    Man möchte einen bestimmten Klang oder eben nicht. Fertig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2018
  10. Horn

    Horn ||||||||

    Nein, darauf hatte ich absolut nicht angespielt. Ich zielte auf die Leute ab, für die so prophane Dinge, die man für überschaubares Geld neu kaufen kann, grundsätzlich nicht gut genug klingen. Von denen gibt es viele. Der Princeton in den beiden Reissue-Varianten ist schon cool. Auf den habe ich auch immer mal wieder geschielt. Nur mag ich keine 10"-Lautsprecher für Gitarren. Ich würde sogar behaupten, dass das Super-Champ-X2-Top mit dem Modelling des Princeton und einer guten angeschlossenen 1*12"-Box letztlich der "bessere" Princeton sein kann für viele Anwendungen.

    Übrigens gibt es auch einen richtig coolen point-to-point handverdrahteten Princeton mit 12"-Speaker made in Germany hier:
    http://ritteramps.de/klassiker/blackface-preisliste/princeton-1x12-combo/
     
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  11. darkstar679

    darkstar679 |||||

    ich finde, mein JVM deckt von clean bis ultra zerre alles gut ab.
    ein sehr vielseitiger amp.

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  12. darkstar679

    darkstar679 |||||

  13. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor



    [BOSS Dimension DC-2w | THE VINTAGE KING RETURNS]
     
  14. Ja, cool. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was die Gitarre bei so viel Arbeit wohl kosten würde. Am Ende wurde auch verraten. :P
     
  15. onkelguenni

    onkelguenni Sgladschdglei...

    Das ist eine ganze Serie. Da sind auch alte Bauberufe mit dabei. Bisher die einzige brauchbare Empfehlung nach dem bescheuerten neuen Youtube-Algorithmus.
    Ist schon cool zu sehen, wieviel Arbeit da drinsteckt.
    Die Folge mit der Harfe weiter unten finde ich sogar noch um einiges interessanter.
    Davon gibts auch noch eine Folge mit einer akustischen Gitarre.

    Das Einzige, was mir noch fehlt, ist ein Film über einen Orgelbauer. Das wäre schön!
     
  16. Die Optik kostet bei der Gitarre schon einiges Extra, weil eben mehr Arbeitsaufwand. Und es ist eben nicht made in China, und es ist hier zwar viel maschinell, aber auch sehr viel noch händisch.
    Ich habe mir ja den letzten Bass quasi selbst gebastelt – aus fast fertigen Teilen, und für mich sieht es so aus, dass das Wichtigste ist, dass die Bünde auf dem Griffbrett gut abgerichtet sind. Alles andere ist viel weniger wichtig. Klar, durch bestimmte Holzarten nimmt man den Einfluss auf das Klangverhalten, aber hier tut auch billiges Holz, wenn man das passende nimmt.
    Wer aber eine schöne Gitarre haben möchte, die auch sehr gut und richtig verarbeitet ist, der muss halt tiefer in die Tasche greifen.
    Und bei der Gitarre, die wir hier gesehen haben, ist nur die Kopfplatte aufgeleimt. Ansonsten wurden ganze Stücke verwendet. Ja, klar, der Hals ist auch eingeleimt.
    Die billigeren Gitarren sind aus verleimten Stücken. Klanglich muss das aber nicht Nachteile haben. Z.B. ein aus mehreren Streifen verleimter Hals meines Basses klingt sehr direkt und drahtig. Ich mag das! Und der Body, obwohl aus 4 Stücken verleimt, tut dem Klang keinen Abbruch. Optisch sieht es natürlich wenig ansprechend aus, wenn nicht deckend überlackiert.
    Allerdings auch optisch schönes Holz kostet nur einen Bruchteil einer gut verarbeiteten Gitarre. Das meiste ist doch die Verarbeitung.
     
  17. Horn

    Horn ||||||||

    Das Gelaber könnte er sich für meinen Geschmack auch sparen.

    Und der Klang ist auch nicht meins. War es auch noch nie. Viel zu dick aufgetragen.
     
  18. Habe die Fender 50s Classic Series Lacquer(Nitrolackiert) bekommen und gespielt.
    Hmm, was soll ich sagen, spielt sich gar nicht gut.
    Die Vintagebünde sind nicht schön zu spielen.
    Eben so die Nitrolackierung, selten etwas so klebriges unter den Fingern gehabt, voll ätzend!
    Wahrscheinlich muß Nitro erstmal 30 Jahre ausdünsten oder abgeschliffen werden bevor man an so einem Hals nicht kleben bleibt.

    Die Roadworn Serie ist überhaupt nicht klebrig, trotz Nitrolack.
    In den einschlägigen Foren raten alle zu Stahlwolle, Naphta soll wohl nix bringen.

    Die hier wars:


    So wirds wohl dann erstmal ne Standardstrat(heutzutage Player Serie) mit matter Halsrückseite und Medium Jumbos sowie 9,5 Zoll Radius werden. Moderne Anpassungen machen wohl doch Sinn, zumal sie in ca. 95% der Customshop Instrumente auch eingebaut sind.
     
  19. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    Aus gleichem Hause (Fender FMIC) wären auch die Charvels ein antesten wert.


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  20. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    Also das mit dem klebrigen Nitrolack ist eigentlich nicht üblich. Das klingt schon nach nicht richtig getrockneter / gemischter Farbe. Vintagebünde sind halt Vintagebünde... also eine Gewöhnungs oder Geschmackssache.
     
  21. Also das Problem scheint in diesem neuen Internetz bekannt zu sein, jedenfalls landet man bei sticky/nitro/strat auf sehr vielen Seiten die das bestätigen.

    Roadwornseries ist ja sehr dünn lackiert und nicht poliert, von daher könnt ich mir vorstellen das das von der Haptik her anders ist. Deine alten Originale sind einfach schon so alt das da nix mehr an Lösungsmitteln drin ist.
     
  22. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor


    ...zieh' einfach den Play-Cursor etwas weiter nach rechts... ^^
     
  23. Horn

    Horn ||||||||

    @Xpander-Kumpel - Es ist auch die Frage, wieviel ein Nitrolack klanglich eigentlich wirklich bringt. Eine moderne Polyurethan-Lackierung hat m. E. definitiv etwas für sich. Hält ewig, klebt nicht, sieht lange gut aus. Hat aus meiner Sicht eigentlich keine klanglichen Nachteile.
     
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  24. onkelguenni

    onkelguenni Sgladschdglei...

    Ist das dieses Internet, von dem jetzt Alle reden?

    Sorry für OT. Ich konnte nicht anders...
    :wegrenn:
     
  25. Dark Walter

    Dark Walter ||||||||||

    Ah okay, bin echt zu selten in Gitarrenformen und das echt nicht mitbekommen. Achja, wir bekommen übrigens dieses Jahr noch Breitbandinternet. Dann bin ich da auch eher am laufenden. (Kein Spaß, hier ists wirklich übel)
     
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  27. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor



    Cool! :cool:
    Wer hätte gedacht, dass man das Konzept Steinberger Headless noch kompakter machen kann!
     
  28. Den Typen fand ich von seinen alten Videos her immer ganz schlimm, deshalb kann ich das leider net kompwlett kucken.
    Aber das Paddel scheint zu funktionieren.
    Aber Steinberger hat mich nie gereizt, stand für mich für alte Oppas mit Westernhüten.
     
  29. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Mir ist vor langer Zeit bei den Cash Converters (gibt es leider schon lange nicht mehr) mal so ein Gerät in die Hände gefallen - EKO SHORT-GUN M33:

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  30. Sieht nach einem Linkshänder-Modell aus.