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Das Claude-Fieber hat mich gepackt: Ein moderner (fast) SoundDiver für macOS!

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ozox8

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Claude ist mittlerweile so mächtig, dass ich damit einen visuellen MIDI-/SysEx-Editor entwickeln konnte – inspiriert von Klassikern

Features:
- Freie Arbeitsfläche: Bedienelemente einfach per Drag & Drop platzieren
- Flexible Datenformate: 7-Bit, 14-Bit und SysEx
- Multi-Tabbing für mehrere Editoren
- Integrierter MIDI-Player
- Mehrere MIDI-Controller gleichzeitig einbindbar
- Standalone: nur 5,1 MB Speicherplatz mit MacOs (Swift) nativ in Core Midi ohne irgendwelche Abstraktionsschichten dazwischen.
- SysEx-Eingabe für Menschen: Aus einer kompakten Eingabe wie 41 00 14 12 (00 01 4D VAL) macht der Parser sofort F0 41 00 14 12 00 01 VAL CS F7.

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Nächste große Hürde: Ich arbeite gerade an einer Universal-Library mit SysEx-Reverse-Engineering.
Alles per Drag & Drop: Patches aus der Library in eine Bank ziehen, umbenennen, die Bank exportieren oder Patches direkt an den Synth senden.
 
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo, HansLanda, Christian Böckle und 12 andere
Wie ist überhaupt noch das Interesse so einem Tool?
Für mich war das Interessante an Sounddiver, dass ich es sich einfachen Mitteln vergleichsweise schlank halten ließ, und ich es gut auf meinen Bedarf zuschneiden konnte. Das war aber in den 1990ern.

Da ich heute kaum noch mit Synths arbeite, die einen Editor benötigen, weiß ich nicht, inwieweit ich mich da heute noch reinfuchsen würde. Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass man Komplexität-reduzierende Editoren haben will. zB für was in der DX7-Ecke, wo man den Zugriff auf zwei ADSR Hüllkurven und drei oder vier Modulator-Parameter eindampft. Ähnliches für Casio VZ-Serie oder Kawai K5 / K5000

Was meint ihr dazu?
Ich würde schauen, dass Du möglichst früh viele Betatester mit ins Boot holst, die real mit Deinem Programm arbeiten und Dir Ihre Denkweisen und Arbeitsmethoden nahebringen können.
 
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M.i.a.u.: Bär, Audiohead, Miks und eine weitere Person
Danke für dein Feedback!

Den Editor habe ich in erster Linie für mich selbst entwickelt. Die Bedienung ist dabei eigentlich weder schwierig noch kryptisch: ADSR anklicken → „Learn“ auswählen → und der Editor fragt nacheinander alle Parameter ab. So einen Editor kann man sich relativ schnell zusammenstellen. Das eigentliche Kreativ-Tool, das ich mir schon immer gewünscht habe, ist aber die Möglichkeit, gezielt einzelne Parameter für die Randomization auszuwählen. Genau darin sehe ich den großen Mehrwert. Was ich persönlich auch nicht unbedingt mag, sind nachgebaute oder nachgemalte Hardware-Oberflächen. Hier ist man völlig frei und kann sich stattdessen seine eigene Oberfläche genau so zusammenstellen, wie man sie braucht, unabhängig davon, wie das Originalgerät aussieht. Hautsächlich wird man normale controller daten senden z.Bsp. An einen MicroKorg, Behringer* CZ-1 Mini etc. Die App startet immer im aktiv Modus und kann direkt verwendet werden, wie z. Bsp. ein Momo Editor.
 
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Was ich persönlich auch nicht unbedingt mag, sind nachgebaute oder nachgemalte Hardware-Oberflächen
Die Einstellung finde ich sehr gut. Die Bedienoberfläche sollte zur Gestik des Mediums passen. Und die ist halt bei Maus oder einem Touchpad komplett anders als bei der Synth-Hardware
 
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M.i.a.u.: Audiohead
Nur zur Info: Ich betreibe hier kein Marketing, sondern bin eine Privatperson. Diese Software wird es ausschließlich als Freeware geben. Ich habe gerade gesehen, dass mein Beitrag als Affiliate-Werbung gekennzeichnet ist.
 
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo, Christian Böckle, Bär und 4 andere
Wie ist überhaupt noch das Interesse so einem Tool?
Es gibt schon noch Leute, die immer noch Sounddiver einsetzen (ich zB), und die Sounddiver-Gruppe auf Facebook wäre sicher auch erfreut, über sowas zu hören (und es gibt noch User hier, siehe entsprechende Threads). Ich selbst hab seinerzeit einfach zuviel Zeit und Herzblut in die Software gesteckt um sie einfach so ad acta zu legen, andererseits muß ich sie inzwischen unter Windows benutzen (mit nerviger Fehlermeldung beim Start) was mir auch widerstrebt, von daher wäre ich an einer moderneren Mac-Version sehr interessiert.

Du kennst ja sicher das Sounddiver Programming manual mit den ganzen Sysex-Formaten. Da sind zwar alle möglichen Varianten abgedeckt, aber genau das, mit dem man eine GEM S2/S3 Turbo hätte einbinden können, fehlte (ich muß nochmal schauen, welches das genau war).
Sounddiver hatte ja zB das standardisierte Roland-Sysex fest eingebaut, kann aber maximal 2Byte IDs, (für die Gerätekennung), die ist inzwischen 4 Bytes lang - wenn sowas drin wäre, könnte man sich einen Editor/Librarian für die aktuellen Rolands bauen. Details dazu kann ich gerne liefern. Ich hab irgendwo noch Aufzeichnungen von dem, was Sounddiver damals noch so alles fehlte.
Was Sounddiver auch nicht kann bzw nicht richtig ist, wenn ein Dump aus mehreren Sysex-Nachrichten besteht, so wie das zB beim Waldorf Protein (6 Parts pro Sound).

Cool wäre, wenn die Software das Library-Format von Sounddiver lesen könne. Vielleicht kann ich da Daten bekommen.

Falls Du Betatester brauchst: Ich wäre interessiert, wobei ich aktuell maximal 2 Geräte habe, die sich verwalten ließen.

Cooles Projekt!
 
Vielen Dank für Dein Feedback.

Momentan ist es einfach nur ein Editor, der Spaß machen soll und weniger verwalten. An der Library bin ich aber dran. SoundDiver war mit dem ganzen Management ziemlich buggy. Diesen Automatismus möchte ich nicht unbedingt haben. Editoren bauen ist dafür kinderleicht.

Was mir so vorschwebt, wäre, dass Leute ihre Editoren teilen. Dann kommt vielleicht schnell einiges zusammen und der Editor kann nach und nach erweitert werden.

Das habe ich zum Beispiel gestern für den Minilogue gebaut:
Bildschirmfoto 2026-08-14 um 10.05.17.webp
Das sind die Spaßmacher, kombiniert mit Random und FM (opsix), die ich schon immer haben wollte. Einzelne Parameter lassen sich invertieren.

1786695575420.webp

Implementiert ist :

CC
NRPN 7-Bit, 14-Bit (MSB/LSB) und (LSB/MSB) der Argon sendet für einige Parameter tatsächlich LSB zuerst.

Checksum-Arithmetiken (ChecksumMode):
Roland (-Summe) & 0x7F (Zweierkomplement, 7-bit)
Yamaha identisch zu Roland – gleiche Arithmetik, nur anderer Anzeigename
2's com identisch zu Roland/Yamaha
Checksum (sum) Summe & 0x7F, ohne Negation
1's Com (~Summe) & 0x7F (Einerkomplement)

Wertformate (ValueFormat) – wie VAL im Template zu Bytes wird
Format Bytes Kodierung
One Byte 1 value & 0x7F
MSB/LSB 2 [(value>>7)&0x7F, value&0x7F]
LSB/MSB 2 [value&0x7F, (value>>7)&0x7F]
BCD 4 MSB 4 4 Dezimalstellen, höchstwertige zuerst
BCD 4 LSB 4 4 Dezimalstellen, niederwertigste zuerst
2/3/4 Nibbles L 2/3/4 Nibbles, niederwertigstes zuerst
2/3/4 Nibbles M 2/3/4 Nibbles, höchstwertiges zuerst
2/3/4 ASCII M 2/3/4 Dezimalstellen als ASCII (0x30 + Ziffer), auf die letzten N Stellen gekürzt


Zu einigen Widgets gibt es Value Lists, hier z. B. „Square → CC-Adresse 0“.
Für den RadioButton kann die Anzahl der Segmente bestimmt werden. In der Tabelle gibt man dann einfach die Namen und die jeweilige Adresse ein. Ich denke nicht, dass ich das zu kompliziert gemacht habe.

Bildschirmfoto 2026-08-14 um 10.35.46.webp

Ich kann das gerne mal hier reinstellen und habe keine kommerziellen Interessen.
 
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo und Miks
  • #10
Wie ist überhaupt noch das Interesse so einem Tool?
Hoch! Allerdings für Windows :selfhammer: :mrgreen:

Ctrlr(X) ist für mich bzw. die Meisten wohl gescheitert. Einen modernen Ersatz für Sounddiver wünsche ich mir schon lange.
 
  • #11
Die Software ist Freeware (siehe EULA), zeitlich unbegrenzt nutzbar und darf bzw. soll gerne weitergegeben und geteilt werden.
Ein Weiterverkauf ist jedoch ausdrücklich untersagt!

Fertige Editoren kann ich gerne hochladen. Bei Interesse könnt ihr mich über die im Programm angegebene Kontakt-E-Mail erreichen. Sollte mir die Pflege und Weiterentwicklung irgendwann zu viel werden, würde ich das Projekt auf GitHub stellen. Vielleicht finden sich dann weitere Interessierte, die sich beteiligen und das Projekt gemeinsam weiterentwickeln.

Link s. oben.
 
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  • #12
Claude ist mittlerweile so mächtig, dass ich damit einen visuellen MIDI-/SysEx-Editor entwickeln konnte – inspiriert von Klassikern wie SoundDiver.

Features:
- Freie Arbeitsfläche: Bedienelemente einfach per Drag & Drop platzieren
- Flexible Datenformate: 7-Bit, 14-Bit und SysEx
- Multi-Tabbing für mehrere Editoren
- Integrierter MIDI-Player
- Mehrere MIDI-Controller gleichzeitig einbindbar
- Standalone: nur 5,1 MB Speicherplatz mit MacOs (Swift) nativ in Core Midi ohne irgendwelche Abstraktionsschichten dazwischen.
- SysEx-Eingabe für Menschen: Aus einer kompakten Eingabe wie 41 00 14 12 (00 01 4D VAL) macht der Parser sofort F0 41 00 14 12 00 01 VAL CS F7.

Mich interessieren: Wie ist überhaupt noch das Interesse so einem Tool?
Anhang anzeigen 294862
Nächste große Hürde: Ich arbeite gerade an einer Universal-Library mit SysEx-Reverse-Engineering.
Alles per Drag & Drop: Patches aus der Library in eine Bank ziehen, umbenennen, die Bank exportieren oder Patches direkt an den Synth senden.

Alles muss da rein! Danach kann ich vielleicht mal wieder Musik machen 😁

Die Library wird später direkt in den Editor integriert. Man kann sich dann für jedes beliebige SysEx-Format eigene Konstruktoren bauen. Aus der Library lassen sich dann Bänke zusammenstellen.

Ein mächtiges Tool, um selbst den sperrigste Synthesizer zu bedienen - so der Plan!

Was meint ihr dazu?

Anhang anzeigen 294860Anhang anzeigen 294863
Es gibt Synthesizer, denen man noch kein besseres aktuelles Gerät entgegenstellen konnte. Für die lohnt sich das noch immer.
Vermutlich gibt es vielleicht Leute, die für einen Moog* Muse einen Editor verwenden, zu diesen Leuten zähle ich mich aber nicht. Sinnvoll wären aber durchaus Klangspeicher-Managements und "für die Ewigkeit-sicherbare" Ideen für solcherart Synths wie Andromeda, Muse und so weiter..
Auch den Matrix 12 zähle ich zu diesen Synths, da er wirklich keinen Editor benötigt, aber eine Klangverwaltung wäre gut.

Bei FM Synths und komplexen Geräten wie Korg Z1 und TG77 ergibt so ein Editor schon noch immer Sinn.
Ich verwende den alten Sounddiver auch eher als Speicher als als Editor. Man kann natürlich auch an diesen Gerätschaften selbst editieren.

Für Microwave XT wäre UPAW und Waves Editor gut, was hiermit aber nicht möglich sein würde - die Parameter als Editor bräuchte ich auch eher nicht, da reicht die Oberfläche.

Dh - ich bin ein Fall für spezielle Editor-Fälle und immer sehr offen für Sicherung von ganzen Bänken und Umschiebemöglichkeit der Sounds wäre gut.
Aber es gibt sicher auch noch einige Nutzer älterer Geräte, die auch einen Editor brauchen. Matrix 1000 zB ist ohne Editor nicht nutzbar.
 
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M.i.a.u.: ozox8
  • #13
Toll!!!

Ich nutze MidiQuest auf dem Mac für eine Teil meiner Synths und das funktioniert für mich soweit gut. Habe mich allerdings noch nie getraut dafür ein Modul / eine eigene Anwendung für einen noch nicht unterstützten Synth zu bauen. Fürs Editieren nehme ich eher einen Hardware Controller (Electra One) aber für die Patch-Verwaltung greife ich doch meist auf MidiQuest zurück. Von daher hätte ich schon Interesse dieses Programm zumindest mal auszuprobieren. Mir fehlt immer noch eine Anwendung für den Akai VX90. 😉
 
  • #14
Der MicroKorg ist ebenfalls fertig. Der Microkorg sendet für virtual Patch NRPNs mit 14-Bit-Adressierung, aber unsauber nur 7-Bit-Wertauflösung. PatchWork erwartet bzw. erkennt dagegen 14-Bit-Werte. Nach der Umstellung auf 7-Bit-Wertauflösung funktioniert es.

Der Wechsel vom Editor in den aktiven Modus erfolgt mit ⌘ + R oder über das ganz linke Symbol in der oberen Symbolleiste.

Das Schloss-Symbol sperrt alle Elemente gegen Verschieben.

Die Fenstergröße wird im jeweiligen Preset gespeichert.

Es gibt niemals eine direkte Verbindung von In → Out. Es können jedoch mehrere Controller eingebunden werden.

"Learn" zieht Daten vom Controller
Bildschirmfoto 2026-08-14 um 14.32.34.webp
DW-8000 und Matrix-6 wären dafür interessante Kandidaten. Allerdings habe ich keine so alten Geräte, um das selbst zu testen. Interessant wäre insbesondere, ob SysEx-Nachrichten von modernen Systemen eventuell zu schnell übertragen und die alten Geräte dadurch Probleme bekommen.

Claude behauptet : CoreMIDI sollte man eigentlich nicht überfahren können. Sendet man schneller, als das Kabel wegträgt, puffert der Treiber und schiebt nach. Der Sendepfad sollte nie „zu schnell für die Leitung" sein.

Eine gute Referenz dafür ist auch diese SysEx-Datenbank:
 
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo, Miks und Moogulator
  • #15
Eine sehr sehr wichtige Bitte - viele Editoren kommen aus der Laune irgendwann raus - und verschwinden später weil sie nicht mehr laufen. Würde denn da auch nachgetuned, dass das alles in 20 Jahren noch da ist? Und alles mit allem funktioniert? Ich hab vieles kommen und gehen sehen und gerade in dem Bereich ist es schon schwierig, Nachhaltigkeit zu finden.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: ozox8
  • #16
Eine sehr sehr wichtige Bitte - viele Editoren kommen aus der Laune irgendwann raus - und verschwinden später weil sie nicht mehr laufen. Würde denn da auch nachgetuned, dass das alles in 20 Jahren noch da ist? Und alles mit allem funktioniert? Ich hab vieles kommen und gehen sehen und gerade in dem Bereich ist es schon schwierig, Nachhaltigkeit zu finden.
Macht Sinn. Ist aber schwer zu versprechen… Wer weiß, ob wir in 20 Jahren überhaupt noch leben… 😉
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #17
Definitiv - und niemand ist gezwungen wenn man etwas günstig oder free macht.
 
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M.i.a.u.: ozox8 und eusti
  • #18
Finde die Idee auch sehr schön, habe demletzt den bestehenden VZ1-Editor von Claude auf responsive heben lassen damit ich vom Ipad editieren kann. Das ist schon sehr sehr komfortabel. Und -weil Web-Midi- auch recht Plattformunabhängig.
 
  • #19
Eine sehr sehr wichtige Bitte - viele Editoren kommen aus der Laune irgendwann raus - und verschwinden später weil sie nicht mehr laufen. Würde denn da auch nachgetuned, dass das alles in 20 Jahren noch da ist? Und alles mit allem funktioniert? Ich hab vieles kommen und gehen sehen und gerade in dem Bereich ist es schon schwierig, Nachhaltigkeit zu finden.
Am Ende zählt, was hängen bleibt: gute Patches und gute Musik.
 
  • #20
Ja, aber auch der Electribe Editor (das klebt nur die Audios gut und eng zusammen und sagt was wo verwendet wurde) - ist enorm hilfreich - sowas würde noch immer super sein, also - etwas, was heute noch auf Macs läuft - sehr gern auch eher übern Browser oder so ,dass es eben nicht kaputt geht, weil Apple mal wieder was ändert.

Allerdings fällt das nicht in deinen Bereich, der ja eher Richtung Sounddiver geht, nicht Sample-Verwaltung.
Und - bei sowas ist klar - je länger es hält, desto besser - daher sehr sehr gern so anlegen, dass es das tut - da gibt es ja auch wirklich große Hersteller, die da wenig Bedacht hatten. Daher - wenn es geht - DAS ist wichtig - natürlich der Spaß und so - und ich finde es super, dass du das machst, und auch jeder der das tut..
 
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M.i.a.u.: ozox8
  • #21
Claude behauptet : CoreMIDI sollte man eigentlich nicht überfahren können. Sendet man schneller, als das Kabel wegträgt, puffert der Treiber und schiebt nach. Der Sendepfad sollte nie „zu schnell für die Leitung" sein.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Den alten Roland Romplern kann man zum Beispiel trefflich den Hals vollstopfen, bis die sich an Sysex-Messages überfressen. Roland schreibt in die BDA vom JV-880 und dem JV-1080, dass ne Pause von 20ms zwischen zwei Messages nötig ist. Wenn man das nicht implementiert, dann quittieren die Geräte das mit ner Fehlermeldung und verwerfen die Messages einfach:

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Quelle: https://static.roland.com/assets/media/pdf/JV-1080_OM.pdf

Generell ist es ne gute Idee, eine Art von Hysterese mit nem Delta zu implementieren, um die MIDI-Leitungen nicht mit nem Dauerfeuer von Wertänderungen (GUI-Slider und Knobs können z.B. sofort tausende Werte pro Sekunde abschießen, wenn man die mit der Maus bedient) zu überfordern.
 
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M.i.a.u.: Lauflicht, microbug, frixion und eine weitere Person
  • #22
Das ist nur die halbe Wahrheit. Den alten Roland Romplern kann man zum Beispiel trefflich den Hals vollstopfen, bis die sich an Sysex-Messages überfressen. Roland schreibt in die BDA vom JV-880 und dem JV-1080, dass ne Pause von 20ms zwischen zwei Messages nötig ist. Wenn man das nicht implementiert, dann quittieren die Geräte das mit ner Fehlermeldung und verwerfen die Messages einfach:

Anhang anzeigen 294920A

Quelle: https://static.roland.com/assets/media/pdf/JV-1080_OM.pdf

Generell ist es ne gute Idee, eine Art von Hysterese mit nem Delta zu implementieren, um die MIDI-Leitungen nicht mit nem Dauerfeuer von Wertänderungen (GUI-Slider und Knobs können z.B. sofort tausende Werte pro Sekunde abschießen, wenn man die mit der Maus bedient) zu überfordern.
Ich weiß, einige alte Geräte haben teilweise sehr spezifische Anforderungen an das Timing, insbesondere bei SysEx-Nachrichten. Wenn ich eine Pausenlogik implementiere, dann nicht als festern Wert, sondern als Eingabe in ms.
 
  • #23
SoundDiver war mit dem ganzen Management ziemlich buggy.
Unter OSX ja, unter MacOS bis 9.x (Classic) dagegen stabil, ebenso unter Windows.

Implementiert ist :
Wenn möglich, bitte Roland Sysex auch einbauen, das macht das Ganze wesentlich einfacher, nur die ID sollte 4 Byte können und die Adressen sind inzwischen auch größer geworden.

Das Prinzip wird hier erläutert, allerdings noch mit 2 Byte ID:


Aktuelle Implementationen sehen so aus wie beim Fantom-06/07/08:

Wenn ich eine Pausenlogik implementiere, dann nicht als festern Wert, sondern als Eingabe in ms.
Das ist am sinnvollsten, gab es bei Sounddiver so auch, zusätzlich zum PAU Pseudobyte.

Was auch drin sein sollte und bisher nie ging, war ein SysEx-String mit zwei voneinander unabhängigen Datenbytes/words. Das wird zB für die Modmatrix der Oberheim Matrix Synthesizer gebraucht, bei denen Quelle und Ziel in einem einzigen SysEx-String definiert sind.
 
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M.i.a.u.: ozox8
  • #24
Das ist nur die halbe Wahrheit. Den alten Roland Romplern kann man zum Beispiel trefflich den Hals vollstopfen, bis die sich an Sysex-Messages überfressen. Roland schreibt in die BDA vom JV-880 und dem JV-1080, dass ne Pause von 20ms zwischen zwei Messages nötig ist. Wenn man das nicht implementiert, dann quittieren die Geräte das mit ner Fehlermeldung und verwerfen die Messages einfach:

Anhang anzeigen 294920

Quelle: https://static.roland.com/assets/media/pdf/JV-1080_OM.pdf

Generell ist es ne gute Idee, eine Art von Hysterese mit nem Delta zu implementieren, um die MIDI-Leitungen nicht mit nem Dauerfeuer von Wertänderungen (GUI-Slider und Knobs können z.B. sofort tausende Werte pro Sekunde abschießen, wenn man die mit der Maus bedient) zu überfordern.

Bildschirmfoto 2026-08-15 um 10.09.32.webp
pacing a transfer:
a batch is spaced out ✓ 8 messages, 50 ms apart, 349 ms end to end
a live gesture is not ✓ the same 8 messages, 0 ms end to end
one message is cut to the chunk ✓ 320 bytes as 5 × 64, 200 ms end to end
handshake without an Input is refused ✓

Implementiert, kann es leider nur nicht real mit einem alten Gerät testen.
 
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M.i.a.u.: 2bit
  • #25
Das war die frühe Version - es heißt schon sehr lange wieder macOS und das kann Sounddiver absolut nicht betreiben weil die daran nicht mehr gearbeitet haben. Leider. Nur damit keine Verwirrung ist - das ist eine Art Klugscheißerbeitrag - wir können ja auch nichts für Apples Namenswildheit.
 
  • #26
Das war die frühe Version - es heißt schon sehr lange wieder macOS und das kann Sounddiver absolut nicht betreiben weil die daran nicht mehr gearbeitet haben.
Ich habe ganz bewußt OSX geschrieben, denn Sounddiver 3.x ist PPC Code und daher nur mit PPC Rechnern oder unter Rosetta lauffähig, und zu Zeiten von PPC und Rosetta hieß das Ganze auch noch OSX. /zurückklugscheiß :lollo:
 
  • #27
Für mich war das Interessante an Sounddiver, dass ich es sich einfachen Mitteln vergleichsweise schlank halten ließ, und ich es gut auf meinen Bedarf zuschneiden konnte. Das war aber in den 1990ern.

Da ich heute kaum noch mit Synths arbeite, die einen Editor benötigen, weiß ich nicht, inwieweit ich mich da heute noch reinfuchsen würde. Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass man Komplexität-reduzierende Editoren haben will. zB für was in der DX7-Ecke, wo man den Zugriff auf zwei ADSR Hüllkurven und drei oder vier Modulator-Parameter eindampft. Ähnliches für Casio VZ-Serie oder Kawai K5 / K5000


Ich würde schauen, dass Du möglichst früh viele Betatester mit ins Boot holst, die real mit Deinem Programm arbeiten und Dir Ihre Denkweisen und Arbeitsmethoden nahebringen können.

Ich habe Interesse, da ich ein paar der Genannten besitze. Ich versuche eigentlich eher von Bildschirmen wegzukommen und möglichst direkt an den Synths zu arbeiten, aber für manche Situationen wäre so ein Editor trotzdem willkommen
 
  • #28
Ich habe Interesse, da ich ein paar der Genannten besitze. Ich versuche eigentlich eher von Bildschirmen wegzukommen und möglichst direkt an den Synths zu arbeiten, aber für manche Situationen wäre so ein Editor trotzdem willkommen
...Allerdings nur für Windows :-/
 
  • #29
Den Link zum Download habe ich ja oben bereits eingestellt. Ich vermute allerdings, dass das Feedback eher überschaubar ausfallen wird. Schön wäre es, wenn fertige Editoren geteilt werden könnten. Es gibt schließlich jede Menge interessante ältere und aktuelle Geräte wie den Tetra, die Behringer* Minis, die Nord Drum etc., für die man damit sehr schnell einen Editor bauen kann.

Gerade mit einer Random-Funktion, die sich auf bestimmte Parameter begrenzen lässt, hat man im Handumdrehen eine neue Soundbank voll.

Jedenfalls bin ich mit meiner universellen Library ein gutes Stück weitergekommen.

Im Builder wird jedes Patch eindeutig adressiert. Theoretisch sollte sich damit jedes Gerät das syx frisst abbilden lassen.

Beim DX7 reicht es beispielsweise, den ersten Patch zu adressieren. Danach kann man einfach die 32 Patches nacheinander durchklicken.

Es ist schon ein bisschen Code-Knacker-Arbeit, aber genau das macht Spaß. 😄

Anschließend exportiert man eine Library-Datei, in der alle Informationen und Definitionen enthalten sind. Diese kann man dann in der Library öffnen und dort Patches und Bänke per Drag & Drop hineinziehen, eigene Bänke zusammenstellen, sie an das Gerät senden, umbenennen und als SYX-Datei exportieren.

-> Somit ist alles in einem File untergebracht : Header, wo die Patches und die Namen im syx liegen und die Patches selbst (diese Lib ist für "die Ewigkeit" -> json , evtl. sqlite)
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Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo
  • #30
Der Download erfordert eine MacOS-Version vom März, das wird bei mir leider nix, schade.
Aber die Hälfte hätte ich ;)

Bildschirmfoto 2026-08-16 um 10.56.00.webp
 
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M.i.a.u.: frixion, Bär und ozox8
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