Depeche Mode - Memento Mori

Das neue Album mit allen Stücken ist…


  • Umfrageteilnehmer
    49
Ich denke ich werde nie wieder ein Konzert im Waldstation besuchen,
Me 2!

Wie ich schon schrieb, volle Drööööhnung Bass-Matsch. So schlecht noch nirgendwo erlebt.

Da fahre ich lieber noch ein paar Kilometer mehr oder hoffe, dass der dann bevorzugte Act in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg oder Strasbourg bzw. gerne noch Basel, Luzern oder Zürich spielt.
 
Mr. Gordeno.
Ich finde seine Sounds tatsächlich weniger "auffällig" und glanzvoll, weshalb ich Alan so super fand - geb ich zu und alles ist ja auch eine Gruppe von mehr Entscheidungen als wir das so kennen.
Aber - keine Sache von Pro - die Leute sind top!
Ich teile recht weitgehend seine klangliche "Kritik". Das ist meine persönliche Sache mit DM Live. Auf dem Album ist das anders, aber insgesamt natürlich auch mehr Synth weniger Sample und lots less wild/er. in a sense.

Sehr interessantes Video, gerade weil neben den (an sich auch heute zur Verfügung stehenden Original-Samples) auch die sehr einfache Spielweise von Alan (weit unter seinen Fähigkeiten) den früheren Charme bei den Klassikern ausmacht.
 
Wie lange dauerten die bisherigen, diesjährigen Konzerte?
 
Wie lange dauerten die bisherigen, diesjährigen Konzerte?
In Frankfurt ziemlich genau zwei Stunden.
Angesichts der vergleichbaren Setlists dürfte das überall so gewesen sein.

Aber mehr musste auch wirklich nicht.
Tolle Platte, verschenkte Konzertchance, lautet mein persönliches Fazit für 2023.

Schade drum. Hatte mich wirklich unheimlich gefreut.
Aber zur nächsten Tour werde ich mir nur den Vorabsoundtrack holen. Noch einen weiteren Aufguss derselben Chose braucht's für mich nun nicht mehr.
Und alle Jahre wieder Ärmchenschwenken bei der einen Zugabe, und "Oooohohoooo ..." bei der anderen, muss ich auch nicht haben. Daran werde ich mich sicherlich auch so noch 'ne Weile hinreichend und mit wenig Wehmut erinnern können.
 
Der DM-Fan weiß doch was ihn erwartet. Ich fand die Stimmung klasse (gab es früher auch schon mal euphorischer).

Böse Zungen könnten auch sagen, Musikantenstadl in Wave.
Gemeinsames Schunkeln und Mitklatschen. Neuauflage rund alle 4 Jahre.
Aber genau das wünscht sich doch die Mehrheit der Fans, sonst muss man sich den ~50.000 Menschenauflauf, schlechten Sound und Parkchaos auch nicht antun.

Bei mir überwiegt die gute Stimmung und das Gesamtevent mit Musik die ich seit über 40 Jahren mag, und das relativiert die weniger schönen Nebeneffekte eines solchen Konzerts.

Wer Pyro, Feuerwerk, Tanga und Titten will, muss zu Helene oder Beyoncé.
 
... gab es am Sonntag bei Kiss in Köln. Für Tanga und Titten sind die Herren wohl langsam zu alt :D
Die Show an sich war routiniert gut, die Stimmung super, aber so übel wie dort kann der Sound bei eigentlich keinem DM Konzert auf dieser Tour gewesen sein. Kein Ahnung was da los war oder ob die Lanxess Arena halt einfach kacke ist.

On Topic: Mittlerweile habe ich das Memento Mori Album oft durchgehört- Ist wirklich gut gemacht, im Durchschnitt finde ich es besser als die paar Alben davor und man hört auch sehr gute Ansätze durchblitzen. Ich dachte erst, das würde noch "nachreifen" aber ich muss sagen dass bei mir davon nicht so viel hängenbleibt wie von einigen alten Alben. Macht aber nichts - für diese alten Meisterwerke werde ich diese Band wohl immer verehren.
 
aber so übel wie dort kann der Sound bei eigentlich keinem DM Konzert auf dieser Tour gewesen sein
Vielleicht geben sich die Leute einfach keine Mühe mehr. Bei Grupo Galé im Metropol/Berlin am 31.04. klang schon der DJ im Vorprogramm komplett nach Schrott, Grupo Galé klang nicht besser. Dass es besser geht fiel nach ca. einer Stunde auf, als der Sound auf einmal klar und nicht mehr so matschig war. Und eine halbe Stunde später war das Konzert auch schon zu Ende. Demnach hat dieser Pfuscher über eine Stunde gebraucht, um den Saalsound hinzubekommen.... Und hier sollten, sowohl bei DM und Kiss, als auch im Metropol, die machen ja auch nicht zum ersten Mal ein Konzert, ja nun doch Profis am Werk sein.
 
Vielleicht geben sich die Leute einfach keine Mühe mehr. Bei Grupo Galé im Metropol/Berlin am 31.04. klang schon der DJ im Vorprogramm komplett nach Schrott, Grupo Galé klang nicht besser. Dass es besser geht fiel nach ca. einer Stunde auf, als der Sound auf einmal klar und nicht mehr so matschig war. Und eine halbe Stunde später war das Konzert auch schon zu Ende. Demnach hat dieser Pfuscher über eine Stunde gebraucht, um den Saalsound hinzubekommen.... Und hier sollten, sowohl bei DM und Kiss, als auch im Metropol, die machen ja auch nicht zum ersten Mal ein Konzert, ja nun doch Profis am Werk sein.
Stimmt, dass der Sound irgendwie nicht so richtig hinhaut ist mir schon bei einigen Konzerten aufgefallen. Fachkräftemangel? Ein Bekannter sagt immer " Ja ja... Du kriegst das Personal nicht mehr!" ;-)
 
Oder das in Studioumgebung EQte Ableton-Teilbacking funktioniert in Stadien nicht ;-)
Ja wer weiß, einiges schien tatsächlich Playback unterstützt zu sein... Aber egal. Nach den ersten Böllern war das Publikum in Köln eh temporär taub :D
 
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Der DM-Fan weiß doch was ihn erwartet. Ich fand die Stimmung klasse (gab es früher auch schon mal euphorischer).

Ich fand, dass es dieses Mal nicht das seit nun einigen Jahren gewohnte Selbstfeiern des mehr oder weniger würdevoll gealterten ehemaligen Subkultur-Mobs war, als dessen Teil ich mich durchaus lange recht wohl gefühlt hatte.

2023 empfand ich es vielmehr als ein Publikum, das darauf wartet, von Dave animiert zu werden. Die Begeisterung sah mir selten noch spontan oder publikumsinitiiert aus. Selbst bei 'Never let me down' wirkte es für mich, als ob erst dann etwas Leben in die Bude kam, als Dave mit den Ärmchen wedelte. Dass ich als teilergrauter Alt-Punk mich prinzipiell nicht so gerne zum Feiern animieren lasse, steht auf einem gänzlich anderen Blatt.;-)

Böse Zungen könnten auch sagen, Musikantenstadl in Wave.
Gemeinsames Schunkeln und Mitklatschen. Neuauflage rund alle 4 Jahre.
Aber genau das wünscht sich doch die Mehrheit der Fans, sonst muss man sich den ~50.000 Menschenauflauf, schlechten Sound und Parkchaos auch nicht antun.
In der Tat. Ich musste feststellen, dass einige um mich herum das Ganze anhaltend genießen.

Ich persönlich aber merke seit Donnerstag vergangener Woche, dass es nicht mehr meins ist.
Früher waren das Promotion-Touren, um Plattenverkäufe anzukurbeln. Und das Publikum feierte die Band. Für Musik. Manche von mir aus auch für Gutaussehen.

Später dann feierte das Publikum Musik, dafür, dass sie toll war, sich selbst für seine Vergangenheit und die Band dafür, dass sie einem hierfür die Gelegenheit alle paar Jahre wiederkehrend bot.

Inzwischen ist es für mich - ich bin jetzt mal bewusst provokativ und überspitze - Depeche Mode-Kirmes.
Um es konkret zu machen: Wenn am Ende von 'Just can't get enough' das Publikum ohne Musik weiterjohlt, dann kann das Gänsehaut bedeuten, wenn es spontan und das erste Mal passiert. Wenn die Band viele Konzerte später weiß, dass es passiert, und deshalb bewusst nicht weitermacht, bis es passiert, dann ist das für mich Kirmes.

Ich gestehe aber gerne ein, dass das auch ganz allein an mir liegen könnte. Du bist ja offensichtlich auch, obwohl - wie ich ebenfalls - Fan erster 80er-Jahre-Stunde, gut unterhalten worden. Ich zitiere der Einfachheit halber mal kurz etwas aus einem Parallel-[Musikantenstadl-]Thread, das meine Gefühlslage nach diesem, Stand jetzt für mich persönlich letzten DM-Konzert, recht treffend beschreibt:

Lukather: "[...] Ich war auf der Party, solange sie dauerte. Dafür bin ich dankbar."

Und ich bin wirklich sehr, sehr dankbar.

Es ist ja auch kein Undank, den ich seit Donnerstag fühle. Es fühlt sich eher an wie mein innerer Abschied. Und das soll nun beileibe nicht zu pathetisch klingen. Es hat ja durchaus etwas Schönes, wenn man Erlebnisse über viele Jahrzehnte hinweg vergleichen und für sich beschließen kann, dass es für einen selbst wohl nicht mehr schöner wird.

Bei mir überwiegt die gute Stimmung und das Gesamtevent mit Musik die ich seit über 40 Jahren mag, und das relativiert die weniger schönen Nebeneffekte eines solchen Konzerts.

Wer Pyro, Feuerwerk, Tanga und Titten will, muss zu Helene oder Beyoncé.
Falls sich diese abschließende Bemerkung noch auf mich bezog, würdest Du damit meine Ansprüche aber reichlich fehleinschätzen.
Denn nichts brauche ich weniger bei einem Konzert.

Ich bin nicht so der Rammstein-Typ. Eher so der "Vier Jungs und eine Bandmaschine auf der Bühne"-Typ. Und der Sänger darf sich gerne schüchtern am Mikrofon-Ständer festhalten.:opa:
 
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Depeche Mode-Kirmes.

Ist es letztendlich ja auch, darum gehen die meisten ja hin um „Entertained“ zu werden.

Meine Schmerzgrenze ist diesbezüglich noch nicht erreicht.
Wenn man das „Früher“ kennt, hat das heute schon was von (zugegeben) strapazierter Loyalität.

[\Übertreibung On:\] Das ist in etwa so, wie man dem gestern noch agilen Opa heute zusehen muss, wie er mit dem Löffelchen gefüttert wird und ihm die Hälfte der Soße aus dem Mund läuft, nicht unbedingt ansehnlich, aber es ist halt der lieb gewonnene Opa ;-)

Feuerwerk etc war übrigens allgemein, weil bei DM-Konzerten auch gerne (nicht hier im Forum) die Einfachheit kritisiert wird. Die FAZ (oder war es eine andere hessische Zeitung?) hat dies aber als Pluspunkt gewertet.
 
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Es fühlt sich eher an wie mein innerer Abschied.
Das verstehe ich gut. Meinen "inneren Abschied" habe ich schon lange hinter mir. Der war auf Raten von Album zu Album seit Exciter.
Und nicht weil ich ein ewig Gestriger bin und früher alles besser war, sondern weil es mich halt nicht mehr so stark anspricht. Ich habe mich im Lauf der Zeit eben auch verändert.

Ein kleines Tränchen weine ich der Zeit zwischen Some Great Reward und SOFAD trotzdem hinterher. Liegt aber auch daran, daß jedes Stück für mich etwas Neues und Besonderes war. Ich weiß z.B. noch genau, wie ich die People Are People Maxi in grün marmorierten Vinyl zum ersten Mal zu Hause auflegte, wie ich im Freibad war und dort zum ersten Mal Stranǵelove hörte oder wie ich am Anfang mit Stripped und später Personal Jesus so überhaupt nichts anfangen konnte.

Das heißt nicht, daß ich im Gestern lebe, ich erinnere mich halt nur manchmal gerne daran. Im Gegenteil, ich blicke gerne nach vorne und lebe im Jetzt. Memento Mori gefällt mir mittlerweile so richtig gut nach ein paar Monaten "Einwirkzeit". Ohne schwarz zu sehen befällt mich trotzdem wieder so ein typisches Abschiedsgefühl, weil es ein gutes Album ist aber möglicherweise auch das letzte war. Zumindest wäre es ein würdiger Abschluß für mich als ehemaliger Harcorefan.

Mit den "Kirmes"-Konzerten kann ich seit langer Zeit auch nicht so recht viel anfangen. Das ist für mich eben kein Depeche Mode mehr. Dabei hätte das Konzept mit zusätzlichen Livemusikern eigentlich 1998 mit der kleinen Singles-Tour eine ganz interessante Richtung eingeschlagen. Ich kann mich noch sehr gut an den Artikel damals im Keyboards Magazin erinnern, wo die Liveracks mit Dutzenden Akai Samplern - mit haufenweise Originalsamples von den Masterbändern gezogen - gezeigt wurden. Hoher technischer Aufwand für detailreichen und möglichst originalen Sound. Wie gesagt, ein toller Ansatz.

Damit will ich keinem den Spaß an den aktuellen DM-Konzerten ausreden. Jeder wie er/sie/es mag. Für mich ist es das einfach nicht mehr. Meine Meinung. Punkt.
 
Ich würde es bei Musik wohl auch sehr nah haben aber die haben so angefangen - sie waren also immer guided. Das ist für die Band gut gewesen. So ein Album wie Sofad oder Violator wäre so nicht entstanden und der Sound hätte vermutlich diese Tiefe nicht ganz erreicht, was gar nicht gegen die Band spricht - wenn man so sagen kann - wären sie sonst noch bei Speak & Spell - der Vince hat sicher auch bemerkt, dass er der Sache ggf. nicht gewachsen ist und ich mag den Kerl. Aber ich glaube, dass er auch aus dem eigenen Fahrwasser nicht raus kam. Ich weiss nicht mal, ob ich selbst die innere Sicherheit hätte - aber am Ende hätten alle ein wahnsinniges Zeug geschaffen.
ich glaube nicht dass Vince Clarke weniger talentiert oder der Sache nicht gewachsen gewesen war, ich kann mir auch nicht vorstellen dass bei der Bandgründung von Depeche Mode für Dave Gahan und Martin Gore von Anfang an klar gewesen ist dass sie später eher eine darke und harte Elektronik Pop Musik machen werden, das hat sich doch erst im Laufe der Zeit mehr oder weniger ergeben. Ich denke auch der Alan Wilder hatte da ein Einfluss gehabt. Vielleicht hat der der elektronische soft Pop alla Erasure Vince Clarke besser gelegen, das war halt sein Ding gewesen.
 
Vince Clarke ist nicht "wenig talentiert" aber er wollte nicht auf diese Weise weiter machen - wie das intern war weiss keiner - es kann auch sein, dass man von ihm mehr verlangte - glaube aber ,dass am plausibelsten erscheint, dass er wirklich keine Lust auf das Touring in dieser Länge und Konsequenz hatte und lieber Projekte machte die nicht viel Live spielen sondern nur "Top of the Pops" und so und dann war's das. Keine langen Touren.

Der Sound hätte sich aber nun mal auch nicht so entwickelt mit ihm, und das klingt sehr schlecht - ist aber nicht so gemeint.
Vince hat seine Art zu arbeiten und das hört man halt auch. Erasure ist noch immer ziemlich so - auch wenn Andy sicherlich nicht nur den Gesang baut, die machen das ja kooperativ.
Bei Yazoo kann man aber locker sagen, dass das mit Dave-Gesang mehr oder weniger der DM Sound der damaligen Zeit war und gewesen wäre. Also Speak and Spell Cont'd.
Natürlich hab ich die Platte - hab sie auch lieb.

Alan ist sehr wichtig bei DM - sein Kommen und Fortgang hat den Sound merklich verändert. Ich gehöre zu den "Fans" und schätze ihn als Produzenten und so, er sieht sich nicht als "Soundmann" aber er ist auch das. Er war aber auch ein "Akkorde-Mann".

Ja, den letzten Satz würde ich untersteichen, da das System was er nutzt nun mal dazu besser passt und die Sache funktioniert ja noch immer. Aber die Strukturen sind da einfach mehr wie man das bei ihm kennt. Ich war aber zugegeben begeisteter von dem wie DM weiter gingen in Sound und Musik und Struktur als das mit Erasure war, und Andy ist ein sehr guter Sänger. Ohne Frage.
 
Vince Clark macht sicherlich musikalisch anspruchsvollere Musik als DM. DM ist ja eher sehr simples Zeug, das mehr mit Atmo spielt. Yazoo war musikalisch deutlich deeper und dunkler als die zur gleichen Zeit veröffentlichten DM Alben. Musikalisch war DM schon immer limitiert, auch vom Gesang her. Aber das spielt bei Pop-Musik eben nicht immer die Hauptrolle.

Die neuen Erasure und DM Alben sind wirklich furchtbar schrecklich. Vielleicht lässt man sie bei Mute einfach machen und keiner traut sich mehr ihnen zu sagen, wie scheisse die Songs sind. Angeblich waren die DM Sachen auch früher schon so schlecht und sind nur durch viele Veränderungen im Priduktionsprozess optimiert worden.
 
Vince Clark macht sicherlich musikalisch anspruchsvollere Musik als DM. DM ist ja eher sehr simples Zeug, das mehr mit Atmo spielt. Yazoo war musikalisch deutlich deeper und dunkler als die zur gleichen Zeit veröffentlichten DM Alben. Musikalisch war DM schon immer limitiert, auch vom Gesang her. Aber das spielt bei Pop-Musik eben nicht immer die Hauptrolle.

Die neuen Erasure und DM Alben sind wirklich furchtbar schrecklich. Vielleicht lässt man sie bei Mute einfach machen und keiner traut sich mehr ihnen zu sagen, wie scheisse die Songs sind. Angeblich waren die DM Sachen auch früher schon so schlecht und sind nur durch viele Veränderungen im Priduktionsprozess optimiert worden.
Würd ich als Meinung akzeptieren, dem aber nicht zustimmen.
 
Angeblich waren die DM Sachen auch früher schon so schlecht und sind nur durch viele Veränderungen im Priduktionsprozess optimiert worden.

Nicht nur angeblich. Wenn man sich mal die Demo von Enjoy the Silence (= Harmonium Version) und das Endergebnis anhört, erkennt man das sofort.
Die Melodien und Harmonien sind seit Ultra schon genau so noch da und deutlich als "DMig" erkennbar, weil ja die meisten Songs auch von Martin geschrieben wurden.

Was fehlt, ist die typische Handschrift von Alan, was Arrangements, zusätzliche Harmoniestimmen und das Sounddesign überhaupt angeht. Mein inneres Ohr hört auch z.B. auf Delta einige Sachen heraus, die entsprechend ausgearbeitet, durchaus typische DM-Kracher hätten werden können.

Hätte, könnte, sollte, müsste, ...
 
Ich glaube Martin meint das nicht so streng wie es geschrieben ist, ich lese eh immer Humor heraus, und das ist auch gut so. Fans allein reden auch schonmal Fankitsch™. Aber DM gegen Erasure ist im Songwriting schon unterschiedlich - und da würde ich ab CTA werten und bei Erasure alles. Will sich jemand drauf einlassen? Ich stimme natürlich den den anderen Martin, den Gore auf Staaachtnummer 1.

Aber auch wegen damals toller Sounds und Arrangements und allem zusammen. Die reine Komposition ohne Sounds?
(auch).

Mal so als Gegenthese, wenn wir dadurch einen zweiten DM vs Vince Contest rauspressen wo viele mitmachen wäre das natürlich noch besser.
 
Als Vince weg war, hat Daniel die doch komplett an die Hand genommen, weil sie nix alleine hinbekommen haben. Würde man nicht wissen, dass das Zeug von DM oder Erasure ist, hätten die neuen Sachen 0 Plays auf Spotify. Wenn ich nach 5 Durchläufen mich immer noch nicht 5 Minuten später an einen einzigen Song erinnern kann, dann ist das einfach schlecht. Jeder Depp kann solche Musik zusammenstümpern.
 
Naja, heute ist heute - aber zu der Zeit spielten Platten und PR und so sicher eine Rolle - aber das Konzept wie sie DM entwickelten und erasure waren ja schon im Image und "Appearence" anders. Ich weiss nicht, ob jeder Depp das kann. Aber ansich kann man das bei sehr viel an Popmusik theoretisch - die Frage ist, ab wann man die Fähigkeiten eines Depps hat um Deppeche Mode zu werden.

Aber schöne These. Würde ich zwar nicht gern annehmen, aber trotzdem gut gebrüllt. Wer brüllt nach? Könnten wir hier im Forum bessere Deppechen sein? Und ideal 2 Songs machen, einen Vince und einen Depeche und dann geht das ab und wir müssen zuordnen.

Nutella!
 
Ich glaube Martin meint das nicht so streng wie es geschrieben ist, ich lese eh immer Humor heraus, und das ist auch gut so. Fans allein reden auch schonmal Fankitsch™. Aber DM gegen Erasure ist im Songwriting schon unterschiedlich - und da würde ich ab CTA werten und bei Erasure alles. Will sich jemand drauf einlassen? Ich stimme natürlich den den anderen Martin, den Gore auf Staaachtnummer 1.

Aber auch wegen damals toller Sounds und Arrangements und allem zusammen. Die reine Komposition ohne Sounds?
(auch).

Mal so als Gegenthese, wenn wir dadurch einen zweiten DM vs Vince Contest rauspressen wo viele mitmachen wäre das natürlich noch besser.

Sie waren beide auf ihre Art gut. Von den Melodien her ist Vince stark überlegen, von der Atmo Martin. Von düster her, finde ich die Yazoo Sachen, aber wahrscheinlich nicht wegen Vince, deutlich unheimlicher, beklemmender, deeper.
 


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