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OnTopic Der Grundsound eines Synthesizers zeigt sich besonders? in seinen "Sweet-Spots"!?

Bitte stark genau im Thema bleiben wie es im ersten Beitrag steht. Alles andere gilt als OT und kann gelöscht werden.

Palindrom

e. g. u.
Können durchaus mehre sweetspots sein...
Könnte man das so sagen oder ist das falsch!?
 
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Können durchaus mehre hotspots sein...
Könnte man das so sagen oder ist das falsch!?
Sweetspots meinst du? Das hängt weniger vom Grundsound als von der Parametrisierung und einer eher simplen Verschaltung ab. Charakter ist was anderes.
 
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M.i.a.u.: robworld, ganje und Palindrom
Nach meiner Erfahrung haben einige Synths Sweetspots an unterschiedlichen Stellen. Und das sind dann auch die Bereiche, in denen man schnell oder häufiger landet - das schlägt sich dann auch in Soundsets oder Demos nieder, was wiederzum zum wahrgenommenen vermeintlichen "Grundklang" eines Gerätes führt.

Aber nicht selten wird es erst dann richtig interessant, wenn man ein Gerät außerhalb seiner "Komfortzonen" betreibt - gute Sounddesigner wissen sich das zunutze zu machen.
 
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M.i.a.u.: robworld und Palindrom
Grundsound sind für mich dann doch eher Textur und kurve des Frequenzspektrums in dem sich der Synth bewegt. Vieles wird bei subtraktiven/analogen Klangerzeugern durch die Filter bestimmt, Obertöne die durch die Sättigung entstehen. Ich würde auch die Filterkurve dazu zählen, z.B. klingt so ein Filtersweep für mein Geschmack spannender wenn die Filterpole ein wenig gegeneinander verstimmt sind.
 
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Grundsound sind für mich dann doch eher Textur und kurve des Frequenzspektrums in dem sich der Synth bewegt.
ja richtig - aber das sorgt dann ggf. auch dafür, dass das Ergebnis bei bestimmten Einstellungen "besser" klingt als bei anderen, und daher die Sounds, die dem "Grundklang" entgegenkommen, bevorzugt werden.
Geht mir jedenfalls nicht selten so: ich betreibe unterschiedliche Synths und die meisten im Alltag auch in ihren jeweiligen Sweetspots.

Das ist ein anderes thema... meiner meinung nach.
eigentlich schon, wollte nur darauf hinweisen. Ich mache das ja auch nicht andauernd.
 
ja richtig - aber das sorgt dann ggf. auch dafür, dass das Ergebnis bei bestimmten Einstellungen "besser" klingt als bei anderen, und daher die Sounds, die dem "Grundklang" entgegenkommen, bevorzugt werden.
Geht mir jedenfalls nicht selten so: ich betreibe unterschiedliche Synths und die meisten im Alltag auch in ihren jeweiligen Sweetspots.
So Charakter Presets find ich eher nervig, das ist mir beim Soundbau (für mich selbst, ansonsten kann ich ja zum Charakter passendes bauen) eher im Weg, wenn der Sound in die eine Richtung geht, aber der Charakter nicht mehr passt. 😵‍💫 Dann lieber Synths bei denen ich den Charakter halbwegs frei selbst bestimmen kann.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
Du bist ja auch Profi und sorgst dafür, dass sich der Synth deinen Klangvorstellungen unterordnet. ;-)
Nichtsdestotrotz könnte man sagen, dass die User eines z.B. Juno 60 (oder von mir aus Prophet 5) diesen zum großen Teil innerhalb seiner Sweetspots eingesetzt haben.
 
Du bist ja auch Profi und sorgst dafür, dass sich der Synth deinen Klangvorstellungen unterordnet. ;-)
Ich wähle einfach welche aus die keinen festen Charakter haben und die Möglichkeit bieten sich eigene Filtersättigung mit Shapern zu modelieren.
 
  • #10
"Sweetspot" ist der geile patch der nur auf dem einen synth geht (idealerweise)
würde dir dazu ein Soundbeispiel einfallen? Das meiste geht auf vielen Synths, aber mit einigen einfacher/schneller/flutschiger als mit anderen ...

und der logischer weise auch immer "verleitet"- Eine "honig-falle"
sozusagen.
das ist aber genau das, was ich meinte - vielleicht reden wir aneinander vorbei.
 
  • #11
Das simpelste Werkzeug ist ein Stein und der hat von Natur aus einen "festen" Charakter.
 
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M.i.a.u.: dubsetter und robworld
  • #12
Ihr verbindet mit "Sweetspot" etwas negatives!
nein, mache ich nicht. Sonst würde ich nicht relativ viele Synths betreiben und diese auch hauptsächlich in den Bereichen einsetzen, in denen sie "gut" sind. 🤷‍♂️

Ich habe nur zusätzlich darauf hingewiesen, dass es manchmal spannende Ergebnisse geben kann, wenn man sich bewusst außerhalb dieser Sweetspots bewegt (Beispiele wären vielleicht die Demos von Jexus).
 
  • #14
Für mich ist das nicht kompliziert!

Ihr habt andere interessen...

Wenn es dich nicht interessiert einfach auf ne andere partie gehen!
Wenn du keine anderen Meinung lesen willst, mach einfach kein Thread auf.
 
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M.i.a.u.: dubsetter, robworld und Palindrom
  • #15
Sorry, aber du machst hier einen auf Tegtmeier und fantasierst dir was zusammen. Was du nicht verstehst musst du dir erklären.
 
  • #16
"Der Grundsound eines Synthesizers zeigt sich in seinen "Sweet-Spots"!?"

Eure antwort ist "NEIN"

Kann ich mit leben . wo ist das problem!
 
  • #19
So ist es das Marinelli bessere patches baut als ich!
Das könntest du auch, wenn dein Ansatz pragmatischer wär.

Selbst ein bleistift hat einen charakter (Das simpelste technische werkzeug)
Klar - ist sowas wie ein "Naturprodukt" hat irgendwo sowas wie ein Fingerabdruck, der sich im Zweifelsfall nachweisen lässt, aber sieht man vielleicht von Härte und Dicke ab, sollte das beim Zeichnen eines Bildes keinen Unterschied machen.
 
  • #20
Synths, die ich hauptsächlich wegen ihrer Sweetspots nutze:
  • Prophet 5
  • miniKorg 700FS
  • Minimoog-ähnliche (Model D, Poly-D, SE02)
  • Minilogue XD
  • Behringer CAT/Kobol/Neutron
  • Mask 1
  • MEGAfm (eingeschränkt)
Synths, die ich hauptsächlich wegen ihrer Features/Vielseitigkeit nutze:
  • 3rd Wave
  • Polybrute
  • Artemis
  • Behringer 2600
  • Virus TI
  • Minifreak
  • Deepmind (mit FX)
natürlich gibt es Überschneidungen und auch die "Feature Monster" haben ihre Sweetspots.
 
  • #21
Manche sagen, daß die alten Roland Junos ein einziger Sweet-Spot wären. Ich sage jein. Die kann man durchaus auch so einstellen, daß sie einfach nicht schön klingen.
 
  • #22
Die kann man durchaus auch so einstellen, daß sie einfach nicht schön klingen.
ja, aber kennst du einen Synthesizer, bei dem das nicht geht? :mrgreen:

(umgekehrt dürfte es aber Synths geben, die man nicht so einstellen kann, dass die schön klingen - ich bin sicher, die meisten dürften das ein oder andere Beispiel nennen können ;-) )
 
  • #23
Also für mich ist ein Sweetspot Synth eine Maschine, die man nicht schlechtklingend einstellen kann oder die etwas macht, wie unbrauchbar krasses Pfeifen als Beispiel. Eine SH101 ist sowas für mich. Und da nicht wegen des Klangs, sondern weil du, egal was du machst, keinen Müll rausbekommst..
 
  • HaHa
M.i.a.u.: powmax
  • #24
Eine SH101 ist sowas für mich.
stimmt, beim SH101 ist das schwer. Ähnlich wie bei einem Mono Lancet oder so ...
(aber Resonanz voll auf, und dann mit dem LFO bei maximaler Frequenz auf Cutoff geht immer ... ;-) )
 
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M.i.a.u.: Plasmatron
  • #25


oder auch die Juno-106/ 60 / 6 Familie , der 101 ähnlich narrensichere Konstruktion

obwohl... der Juno hat eine Tastenkombination, die eigentlich den Warnhinweis tragen solltet: Achtung! Sie verlassen nun den Sweetspot Bereich!
und das ist: Poly 1 und 2 zusammen = Unison Mode.... damit schafft man es, auch einen Juno grausam klingen zu lassen , da es keine Detune Option für die 6 DCOs gibt

Wow, wie lange habe ich den Namen nicht mehr gehört !
 
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M.i.a.u.: Plasmatron
  • #27
Können durchaus mehre sweetspots sein...
Könnte man das so sagen oder ist das falsch!?

Es gibt Synths, die klingen immer irgendwie verwertbar. Das müssen jetzt keine besonders schönen sweetspottige Sounds sein, aber das Signal hat immer was, aus dem man schnell was machen kann. Ich kenne das ausschließlich von den Analogen, VAs und Digitale eingeschränkt und bei Plugins finde ich es am schwierigsten.
 
  • #28
Meine grund-annahme ist:
"Der Grundsound eines Synthesizers zeigt sich in seinen "Sweet-Spots"!?"
Ja* oder unsinn* - das ist hier die frage.

Wenn "unsinn" wäre eine erklärung wunderbar...
 
  • #29
"Der Grundsound eines Synthesizers zeigt sich in seinen "Sweet-Spots"!?"
Meine These war ja: "die Sweetspots eines Synths basieren auf seinem Grundsound" (vielleicht, weil mir zu unklar war, was mit "zeigt sich in" bei deiner These gemeint ist).
Aber ich muss das eigentlich erweitern auf: Die Sweetspots eines Synths hängen von seinem Grundsound und der Skalierung seiner Parameter ab".

Vermutlich sind Grundsound und Sweetspots einfach unterschiedliche Parameter, zwischen denen eine (oder mehrere) Beziehungen bestehen. Aber keine einfache "A führt zu B"-Beziehung.
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #30
Es gibt Synth, die den gleichen/ähnlichen Grundsound, aber unterschiedliche Sweetspots haben.

Wahr oder falsch?

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M.i.a.u.: Plasmatron

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