Eigenes "vintage" String-Keyboard bauen

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Sebastian R.

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Da meine zwei riesigen Orgeln bis auf die analogen irren String-Sounds
keine weiteren nennenswerten "Features" aufweisen,
überlege ich, zuerst eine zu "schlachten" und nur die String- und Chorus-Boards
(-Platinen) mit eine der 49er-Tastatur in ein völlig neues kompaktes Gehäuse
aus Holz ein zu bauen. Ohne Verstärker, Lautsprecher, 2. Manual, Rhythmus-Einheit
und alles, was sonst noch "Gewicht" und "Raum" einnimmt.
Was haltet Ihr davon oder hat das einer schonmal gemacht?
 
spookyman

spookyman

SynthCat
Ein Kolleg wollte dies mit einem Yamaha Electone D85 machen...ja der Monster mit 3 Tastaturen. Bis jetzt hat er's noch nicht gemacht. Aber eine gute Idee ist es schon. Eminent hat eigentlich das selbe beim Solina String Ensemble angewendet. Die String Section aus dem Eminent 310 U oder 2500 Grand Theatre ausgenomen, inkl. Modulation Board, ein Mono Ausgang, ein ziemlich schweres Metalgestell und ein Holzgehäuse und fertig ist die "tragbare" Version des 310 U. Obwohl mit über 25 Kg gehört sie auch nicht zu den leichtesten String Machines...
 
Studiodragon

Studiodragon

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Nur zu Sebastian ...
Hat ein Freund hier noch neulich ausgeführt, aus einer riesen Jen Carousel die leider verschrottet wurde hat er mit einigen gerettenen Einzelteilen eine wie ähnliche SX2000 gebaut.

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Barbecue Analogiques - Edition 2 *2013* par studiodragon, sur Flickr
 
S

Sebastian R.

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Klasse !!!

Gibts noch mehr solcher Vorhaben, die entweder geplant oder
umgesetzt wurden? Hat jemand noch mehr Fotos von
"Organ-Spender-Selbstbau-Keyboards" ?
 
fanwander

fanwander

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Sebastian R. schrieb:
Gibts noch mehr solcher Vorhaben, die entweder geplant oder
umgesetzt wurden?
Ich hab ein Negativ-Beispiel. Ich hab mal versucht aus einer Hohner-Orgel einen einchorigen "Sägezahn-Extrakt" rauszuholen, als Polykeyboard für Monosynths (also wie die polysektion des ConcertMate MG-1 oder ein RS-09). Das ganze wäre aber letztlich daraufhinausgelaufen, dass ich 80% der Elektronik hätte erhalten müssen, weil der Sägezahn - ähnlich wie bei den Roland-Strings - quasi-additiv aus mehreren Rechteck-Chören generiert wird (von dem riesigen Netzteil mit den absurden verschiedenen Spannungen nicht zu reden).

Ich habe es gelassen, weil es viel einfacher gewesen ist, zwölf Oszillatoren mit Oktav-Teilern dahinter zu bauen. Das hat dann sogar leidlich funktioniert.

Das extrahieren des String-Chorus ist natürlich eine feine Sache - sowas hatte meine Orgel nicht.

Florian
 
bloop

bloop

..
Ich hab auch mal versucht aus einer Eminent 310 die Strings auszubauen. Ist leider gescheitert, aus ähnlichen Gründen wie Florian hier beschrieben hat. Das Endprodukt wäre nicht viel kleiner gewesen als die Orgel vorher.
 
 


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