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Erica Syntrx - EMS Synthi A inspiriert mit Matrix (kein Clone)

  • #483
man gebe acht auf die konjunktive schreibweise!!! demnach richtig erkannt.

wenn ich ein erfolgreiches produkt am markt habe benötige ich keine verknappung noch die einstellung ergo verkalkuliert?
Der Konjunktiv ist nicht durchgängig.

Mir ist es völlig egal, ob es von einem Objekt 5, 50, 500 oder 5000 Exemplare gibt.
Bei den von mir präferierten Objekten freue ich mich, dass ich eins davon besitze.
Das gilt auch für den Syntrx.
Ein Gerät wie der Syntrx verkauft sich auch nicht wie frisch geschnittenes Brot, dazu ist es konzeptionell zu anders.
Ich bin froh, dass Erica Synths überhaupt den Mut hatten, dieses Konzept wiederzubeleben.
Zudem ist es nicht sonderlich bemerkenswert, dass ein Produkt nach knapp zwei Jahren abgekündigt wird.
In diesem Fall vielleicht auch (Achtung, ich spekuliere jetzt ohne Konjunktiv!) pandemiebedingt aufgrund von Lieferengpässen
bestimmter Bauteile und dem Preissegment, in dem sich der Syntrx bewegt.
Es darf auch die Perspektive erlaubt sein, dass es sich nicht um eine künstliche Verknappung handelt, sondern um eine
kalkulierte Beendigung der ohnehin als limitiert angekündigten Serie, ohne dass zuvor Planzahlen in der Öffentlichkeit breitgetreten wurden.
Ich sehe darin nichts Verwerfliches, weder dem Produkt noch dem Hersteller gegenüber.

Und jetzt würde ich mich freuen, wenn wir uns wieder den möglichen Ergebnissen zuwenden, die Musiker und andere Handwerker einem Syntrx abgewinnen können.
 
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M.i.a.u.: Wannholle, weinglas und qwave
  • #484
Die Kunststoffteile für das Patch-Panel - oder sollte ich virtuelles Pin-Panel schreiben - gibt es sicherlich nicht in kleinen Stückzahlen vom Hersteller. Und wenn der erste und zweite Batch verarbeitet sind, traut man sich vielleicht nicht mehr weitere zu bestellen, weil man vielleicht dann auf überzähligen Teilen sitzen bleibt.
Viele Sachen werden deshalb irgendwann nicht mehr gebaut, weil dem Hersteller dann das Risiko zu groß wird, nicht den gesamten nächsten Batch zu verkaufen. Und lange Vorratshaltung bis die dann alle vielleicht in zwei drei Jahren verkauft werden, muss man erst einmal vorfinanzieren können/wollen.

Erica Synths ist ein kleiner Hersteller im Vergleich zu den Stückzahlen der bekannten großen Synthesizer Hersteller. Dementsprechend würde eine falsche Entscheidung vielleicht schon ausreichen, um den Betrieb einstellen zu müssen. Dann ist man lieber etwas vorsichtiger. Die meisten Stückzahlen verkauft man nun mal erfahrungsgemäß, wenn das Produkt recht neu ist. Nur wenige Produkte verkauft man über viele Jahre. Der Blofeld ist so eine Ausnahme.

Ich bin jedenfalls glücklich mit dem Syntrx. Ich wollte schon immer einen EMS ähnlichen Synth haben. Und in der Bedienung (OK, die Pins sind nun sozusagen virtuell) ist der sehr nah am Original. Und klanglich bietet er mir dieses Klangsegment was ich vermisst hatte. Ob das nun genau, annähernd oder in etwa wie ein echter EMS ist, ist mir egal. Ich will ja „On The Run“ oder zwitschern wie auf „Oxygene“ nicht 1:1 nachbauen ;-)
 
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M.i.a.u.: Wannholle, Axel Jungkunst und weinglas
  • #485
Die Kunststoffteile für das Patch-Panel

Das bieten sie ja zusätzlich noch einzeln aka Matrix Mixer für die Modular-Eumels an.

1642338856842.webp





Der Vermona 14 war auf 222 St. limitiert und ist jetzt erst ausverkauft.
Die Nachfrage ist bei solchen "Spezialisten" dann nicht so groß international.
Deshalb ist das wirschaftlich sinnvoll und kein "Misserfolg"
Ein "schlechtes Geschäft" ist es erst dann, wenn man weiß, dass die Nachfrage begrenzt ist,
aber trotzdem ohne Ende weiter produziert.
VW baut den 1er Golf auch nicht mehr. Heißt nicht, dass er kein Erfolg war. Irgendwann ist halt nur Schluss und es kommt was Neues.
Die Stückzahl ist dabei relativ.
Gibt auch Hersteller, die noch weniger Produzieren. Siehe GRP oder Schmidt-Synthesizer.
Und dann gibts noch welche, wo sich die Geräte nach Verknappung in pures Gold mit Diamantenfüllung verwandeln. Siehe Cwejman.
 
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M.i.a.u.: Wannholle
  • #488
Es gibt auch immer wieder Vorträge, bei denen ich mich frage, was genau der Urheber der Welt zeigen möchte.
Ich bitte zu bedenken, dass der Syntrx solche Sachen kann, aber nicht für den Umgang mit ihm verantwortlich ist.
Autsch!
Aber er spielt wirklich mit fast jedem Poti des Syntrx einmal rum.
 
  • #489
Das bringt mich auf den Gedanken, dass er die Gängigkeit der Regler und Schalter testet.
Natürlich, das wird es sein.
Echter Handwerker eben.
 
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  • HaHa
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M.i.a.u.: Kavenzmann, Wannholle, Audiohead und 2 andere
  • #490
Ich möchte euch dieses rare Kleinod an Musik nicht vorenthalten :-)
Irgendwann früher gab es schon einmal einen Versuch, dieses Stück auf dem Syntrx einzuspielen.
Übrigens gibt es aktuell noch knapp 100 Exemplare.
Falls sich also doch noch der eine oder andere unruhig in den Schlaf quält......


https://www.youtube.com/watch?v=FECjVy8vujA
 
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M.i.a.u.: Wannholle
  • #491
Ich möchte euch dieses rare Kleinod an Musik nicht vorenthalten :)
Irgendwann früher gab es schon einmal einen Versuch, dieses Stück auf dem Syntrx einzuspielen.
Übrigens gibt es aktuell noch knapp 100 Exemplare.
Falls sich also doch noch der eine oder andere unruhig in den Schlaf quält......


https://www.youtube.com/watch?v=FECjVy8vujA


Wundervoll.

Kann der auch Phaedra (KO-Kriterium für mich)?

Frage zur Bedienung: Warum dreht der Benutzer am Regler für VCO-Frequenz, wenn sich das Filter öffnet? Eigenheit des Syntrx oder Nepp am Zuschauer?

Warum spielten Alphaville den VCS-3 polyphon bei Känguru?

Diese Welt ist voller Rätsel. Wo ist Harald Lesch, wenn man ihn braucht?

Stephen
 
  • HaHa
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M.i.a.u.: Bernie, qwave und Axel Jungkunst
  • #492
Jetzt kommt der Syntrx 2. Delay statt Federhall, einfache Potis für die Oszillatoren, dafür aber auch diverse andere Änderungen - z.B. OSC Shaping, OSC Sync, Hochpass/Tiefpass, Envelope Follower, Random... 1800€ (+MwSt).

 
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M.i.a.u.: qwave und pyrolator
  • #498
Weiss jemand wie man die Velocity abschaltet?

Die Beschreibung im Manual funktioniert nicht.
Da steht:
Das wiederholte Drücken des Push
Buttons führt zur Einstellung der Keyboard Velocity. Die MIDI LED blinkt viermal. Um die Keyboard Veloci- ty ein-/auszuschalten einfach irgendeine Taste auf der MIDI Keyboard Tastatur drücken. Die CV Spannung der MIDI Velocity wird automatisch dem Cut Off Wert des Filters hinzuaddiert.

Irgend ein Tipp?
 
  • #499
In der englischen Anleitung steht es inhaltlich deutlich anders:
The MIDI LED will flash four times and now you can toggle on or off the VCF cutoff control via keyboard velocity. Push the C key on the keyboard to activate the velocity control, and C# to deactivate it.
 
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M.i.a.u.: ACA
  • #501
Hi,
ich habe zwar im Manual fleißig nachgelesen, bin aber nicht so recht schlau draus geworden.
Was genau läßt sich jetzt per Midi oder CV beim Syntrx steuern außer logischerweise Gate und Pitch/Note.
Wäre sehr dankbar für Hilfe.

Bei den Elektronauten hatte ich noch gelesen, dass man die Audio-Ins durch "DC-Coupling" auch als CV-Ins nutzen kann.
Weiß da jemand mehr?

Ich würde den gerne per OXI One seqenzieren und auch modulieren, habe aber auch noch einen MI Tides V2, der ein genialer Trigger und Pitch Modulator ist.

Jede Art von Hinweis wäre sehr hilfreich.

Edit: Habe Erica Synth deswegen ebenfalls angeschrieben
 
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  • #502
Antwort von Erica samt Anleitung für den DC-Coupling Mod kam sofort!
Wahnsinn, dabei ist das Teil seit 4 Jahren aus dem Verkauf.

Wer die Anleitung haben möchte, bitte per DN.
Möchte die lieber nicht öffentlich einstellen.
 
  • #503
Falls noch jemand mit diesem außerordentlich spannenden Instrument herumhantiert und ein paar Patchideen benötigt:

Erica Synth SYNTRX Patchnotes

Ich bin noch ein wenig verloren und muss deutlich mehr Zeit mit dem Teil verbringen, aber ich finde den Syntrx schon sehr spannend.
Der vermeintlich unbrauchbare Federhall ist m.M. nach super zum modulieren und experimentieren, kann aber auch ganz klassisch klingen.
 
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M.i.a.u.: TheoRetisch
  • #504
Ich hab hier ein Beispiel gefunden, wie ich in etwa den Syntrx gerne nutzen würde:

SYNTRX Cortini Style

Leider verstehe ich nicht so ganz, wie die gefühlten 3 Stimmen zustande kommen.

Die "Melodie" scheint mir von VCO1 zu kommen. Aber da ist wohl auch noch ein weiterer externer Effekt al a Hall/Echo drauf würde ich sagen.
Der tiefe brummelnde Basssound kommt vom LFO bzw VCO3.
Dann kommt noch eine höhere Fläche hinzu, die von VCO2 zu kommen scheint.

Aber wie genau macht er das und wie hat er die Oszillatoren gestimmt, dass die so schön harmonisch spielen und gemeinsam trsnsponiert werden können.

Man kann ja VCO1 per Midi oder CV1 spielen. Hier müsste ich vermutlich "nur" die Noten haben.
Mit dem CV2 Eingang könnte man den VCO2 modulieren und entsprechend spielen.
Aber wie kommt es, dass der VCO3 so schön folgt? Er steht ja auf "KEY Follow" - aber welchem Key folgt er denn?
 
  • #505
Na gut. Wieder ein Alleinunterhalterthread... :banane:

Ich liebe das Teil - bin dadurch aber auch heiß auf den Synthi AKS geworden. Der klingt dann doch nochmal deutlich roher und wuchtiger.
Gottseidank ist der aber gar nicht finanzierbar.
Klanglich kann man wirklich sehr viel machen und durch geschickte Modulation auch interessante Tonfolgen/kleine Melodien erzeugen, die durchaus harmonisch sein können.
Man kann z.B. den OSC3 als Modulator einsetzen, dafür die Rechteck-Welle so einstellen, dass eine Quinte o.ä. harmonische Folge ensteht. Das selbe geht natürlich auch mit der S+H oder dem Trapezoid als Pitch-Modulator. Durch Kombinationen entstehen so interessante melodisch und harmonische Tonfolgen. Den Joystick nun ebenfalls einsetzen und z.B. so einstellen, dass die Bewegung von links nach rechts genau einer Oktave entspricht oder aber einer bestimmten Halbtonanzahl.

Die Herausforderung für mich ist, den Syntrx als Solo-Instrument zu nutzen. D.h. Ideen zu entwickeln, die musikalisch mit dem Syntrx allein zu bewerkstelligen sind, ohne Overdub und andere Tricks. Noch einen schönen Stereo-Hall und/oder Flanger dahinter und gut ist. So kann man sich voll auf die Möglichkeiten des Syntrx während der Performance konzentrieren und das sind nicht gerade wenige!
Eine Bassstimme und eine Melodiestimme, die man dann schön moduliert und andickt oder filtert, evtl. noch ein wenig Noise dazu gemischt.

Allerdings möchte ich den melodisch spielen und benötige einen minimalen Sequenzer dafür, der idealerweise zwei Sequenzen via CV (oder 1x Midi + 1x CV) ausgeben kann. Eigentlich möchte ich nur kleine Melodien/Arpeggios programmieren und einfach Steps an/abschalten sowie die Sequenz transponieren können. Mein Oxi kann das natürlich alles, ist aber schon wieder fast zu überfrachtet dafür.

Könnte ich das alles z.B. mit einem SQ-1 machen? Edit: Transponieren leider nicht... :(


Interessanterweise hat Alessandro Cortini das in seinen ersten Alben (Forsa 1-3) recht exzessiv gemacht - da kann man viel von lernen. Er hat damals auch viel mit Synthi AKS und dem Easel solo gemacht. Das neue Zeug von ihm ist eher nicht so meins.
 
  • #506
Mein Oxi kann das natürlich alles, ist aber schon wieder fast zu überfrachtet dafür.
Ganz ehrlich, ich würde den dafür nehmen. Der Oxi lässt sich auch reduziert gut benutzen und Du musst den Workflow nicht ändern. Der SQ1 ist prima als zusätzlicher Sequenzer, aber wenn es transponierbar sein soll, braucht man wieder zusätzliche Module (es sei denn, der Syntrx addiert die CV zur Midi note).
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann
  • #507
Stimmt schon.
Muss den Oxi eh besser kennen lernen.

Was mir fehlt, ist mal eben die Noten wegschalten ohne mit Tastaturkürzeln per Doppelklick zu hantieren.
Aber wer weiss, vielleicht geht das ja auch einfacher?

Ansonsten probiere ich mal den SQ-1 von nem Kumpel.
 
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M.i.a.u.: HairyHands
  • #508
Der "Vorteil" beim SQ-1 ist mE, dass man da mehr mit den Ohren macht anstatt Werte einzugeben. Der kann nur sehr wenig, aber das dann richtig gut. Ist aber auch Geschmackssache. Ich mag generell Drehregler oder Fader für Sequenzen lieber.
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann

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