Fender SQ VM Modified Bass VI und Verstärker

Dieses Thema im Forum "Akustisches & E-Pianos" wurde erstellt von AlienSound, 6. Dezember 2017.

  1. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Gitarrenklänge hasse ich ja eigentlich, wenn sie nicht durch Effekte aufgepeppt werden, oder sie etwas unbestimmt Interessantes an sich haben.
    Mir fällt auf, dass ich z.B. duchaus auf speziellen Gitarrensound aus manchen Italowestern stehe, Westernstyle-Lagerfeuerromantik 50er Jahre, Surfrock, Rautalanka (finnischer, instrumentaler Surfrock), Chris Isaak, Heroin and Your Veins (meine Fresse, hat das lange gedauert, bis ich in meinem riesigen Musikarchiv den Gruppennamen fand).


    Ansehen: https://youtu.be/GT3wcytDvSU


    Inspiriert wurde ich durch 2 Videos:


    Ansehen: https://youtu.be/UW_mPI7OE7I



    Ansehen: https://youtu.be/uV8F3FQHeUk



    Jetzt frage ich mich natürlich, ob man extra einen Gitarrenverstärker benötigt, und ob dieser wirklich so viel Sound filtert, oder ob man auch seine normalen Monitore dafür nehmen kann. Das Gleiche gilt für das Mikrofon. Ich kann mir vorstellen, dass die speziellen Saiten - LaBella 767-6N - schon viel ausmachen. Natürlich auch das Delay.
    Falls es wichtig ist, einen speziellen Gitarrenverstärker zu haben, was wäre denn so eine Empfehlung für die Fender? Und was für ein Mikrofon? Und nimmt man da 2 für Stereo? Wichtig ist mir dieses bestimmte nostalgische Timbre im Klang.
     
  2. Jenzz

    Jenzz eingearbeitet

    Moin .-)

    Ich denke das wichtigste für den Sound ist, das man mit Plek spielt. Delay höre ich da eigentlich nicht, eher eine relativ weit aufgezogene Ambience/Room/Plate-Geschichte. Das, was ein Gitarrenamp an 'Frequenzgangbearbeitung' macht kann man tendenziell auch mit einem Pultkanal nachvollziehen, von daher denke ich, das ein Amp da nicht unbedingt erforderlich wäre (obwohl es vermutlich die Sache abrundet, wenn halt doch mal 'Luft bewegt' (= Speaker) wird in der Signalkette...

    Ist diese Fender-Gitte eigentlich wirklich als Bass konzipiert? Kommt mit eher wie Bariton-Gitarre vor....

    Jenzz
     
  3. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Moin Moin! Zumindest im letzten Video soll ein El Capistan Tape Echo benutzt worden sein. Ja, es ist eine Baritongitarre. Irgendwie ein Zwitter. Das Ding interessiert mich hauptsächlich wegen des Timbres im unteren Frequenzbereich. Das Plek macht sicherlich viel aus, wobei ich jetzt auch nicht wirklich sagen könnte, ob nicht auch andere Gitarren oder Bässe so einen Klang hinkriegen, da mich jetzt nur die Sounds dieser paar Videos begeistern konnte. Bin auch kein Gitarrist.
    Ein Pult wäre mir ja noch lieber als ein Gitarrenverstärker, weil Letzterer ja sonst nicht mehr gebraucht würde. Es sei denn, ein Gitarrenverstärker ist eben besser für eine Gitarre ausgerichtet und macht einen anderen - dafür geeigneteren - Klang, als es ein Monitor könnte. Manche Leute meinen ja, dass sie sogar den Verstärker heraushören können. Also müsste der Sound ja - je nach Amp - auch entsprechend gefärbt sein. Kann ich nichts zu sagen.
    Ich hoffe mal, dass man die Monitor nicht durch im Audio Interface eingeleitete Gitarrensignale überfordert. Eben z.B. auch wegen des Hubs.
     
  4. Jenzz

    Jenzz eingearbeitet

    Moin .-)

    Ich bin auch kein Gitarrist, mag den Sound aber auch. Unser Gitarrist spielt viel in Bariton, (Steinberger Synapse mit Bariton-Besaitung und so ein Teil von Ibanez) weil unser Basser öfter mal nicht mitspielt, da jobmäßig viel auf Reisen. Wird aber auch ohne 'richtigen' Amp über einen EBS-Preamp direkt ins Pult gespielt.

    Wegen der Monitore hätte ich eigentlich keine Bedenken, so richtig fetter Tiefbass ist bei diesem Sound ja nicht gefragt und u.U. sogar eher hinderlich, da es sonst vermutlich schnell undifferenziert klingen wird...

    Jenzz
     
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  5. synshine kid

    synshine kid eingearbeitet

    Der Fender Bass Vl ist eigentlich in der Lage einer Bass-Gitarre gestimmt . Am besten klingt er m.M durch Fender Verstärker mit Reverb , bei moderaten Lautstärken gefällt mir Fender Princeton o. Deluxe Reverb,am besten . Also gewiss nicht der Jack Bruce (Cream) Sound . Surf!
     
  6. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Ganz schön teure Angelegenheit. Und das wegen ein bisschen Gitarre? Da wünsche ich mir aber erstmal günstigere Alternativen. Ich weiss ja nicht, ob und wieweit ich mir die Gitarre zum Hobby machen werde, da sie eher eine unkonventionelle Rolle bekäme. Haben die Verstärker spezielle Reverbs an Bord, die maßgeblich für den Sound verantwortlich sind? Sonst würde ich lieber externe Effekte einsetzen.
     
  7. Jenzz

    Jenzz eingearbeitet

    Naja, in den 'frühen Tagen' gab es ja nur Spring-Reverb in den Fender-Amps.
    Durch das spielen mit Plek hat man ja ein ziemlich steiles Attack, sodaß die Spirale ins 'zwitschern' gerät. Dies dürfte, moderat eingesetzt, dem Bass-Sound durchaus zugute kommen...

    Jenzz
     
  8. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Ich denke, dass ich mir erstmal so einen Gitarrenbass zulege, ihn über die Monitore und externe Effekte ausprobiere, und dann warte ich mal ab, ob mir was fehlt und was mir fehlt. Dann werde ich es vermutlich viel besser einschätzen können. Ein Spring-Reverb-Delay steht ja auch noch auf meiner Einkaufsliste.
     
  9. synshine kid

    synshine kid eingearbeitet

    Besonders die kleinen Vintage Fender Röhren-Verstärker mit Reverb z.B Princeton o. Deluxe sind sehr beliebt und deshalb völlig überteuert(Klingen tatsächlich toll). Ich bin der Meinung dass man mit einem guten Reverb-pedal und einem billigen Transistorverstärker, für Recording Zwecke, tolle Sounds hinkriegt . Gruss
     
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  10. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Wenn ein billiger Transistorverstärker den Sound interessant macht, bin ich dabei. Hat jemand Vorschläge, womit sich so obskurere Timbres erzeugen lassen?
     
  11. synshine kid

    synshine kid eingearbeitet

    Meine Geheimwaffe ist Fender Sidekick 15 (japan 80er) total unterschätzt vor allem wenn er in die Zerre geht. Gibts auch als Reverb- ist aber nicht so dolle - ein gutes Pedal wirkt da Wunder .
     
  12. AlienSound

    AlienSound Götterbote

  13. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...

    Ich konnte mir das Eleven Rack ausführlich demonstrieren lassen;
    die Bedienung (gerade auch über den grafischen Editor) ist 1A.


    [​IMG]


    Die Klangmöglichkeiten sind fantastisch - ich hatte da sicher nicht die Fledermaus-Ohren um jetzt zu sagen "...aber der MetalClone XY klingt nicht wie Kathodenbias und 1975er Goldtransformator!", aber den Multis von Digitech oder meinem bescheidenen Zoom ist er in jedem Fall haushoch überlegen!

    Hört man sich um, so nimmt der Eleven Rack - hinter Fractal und Kemper - den schönen dritten Platz ein.
    Wobei der Fractal schon bedienungsmässig nichts für Technophobe ist. Und um die Vorzüge des Kempers voll auszuspielen man am besten erst einmal den entsprechenden Vintage-Park am Start haben sollte...

    So gesehen wird aus dem bescheidenen dritten Rang des Eleven Rack plötzlich wieder Platz Nummero Eins! :cool:
    Ich weiss, du kaufst nicht gerne gebraucht (was bei einem Vintage-Fender sowieso angezeigt wäre) - aber beim Eleven kannst du damit echt Geld sparen!


    ;-)
     
  14. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Mein Gedanke ist ja der, dass ich das Gerät sowohl für Synthies als auch für den Gitarrenbass nutzen könnte, und dass die Amp-Simulationen einen reinen Gitarrenverstärker obsolet machen könnten. Wobei ich mich natürlich frage, ob diese Simulationen und Effekte auch den eingangs erwünschten Klang herbeiführen können. Das Eleven Rack ist preislich sehr attraktiv in der Anschaffung, und wenn es mir den gewünschten Sound beschaffen kann, umso besser.
    Dann gäbe es eben eine Kombination aus Monitorlautsprecher und Eleven Rack, inkl. interner Effekte. Ich hoffe ja, dass sich eine Amp-Emulation parallel mit Effekten steuern lässt, und nicht dass es auf ein Entweder-Oder hinausläuft, was ich mir aber nur schwer vorstellen kann. Die Beispielvideos gefallen mir - wie üblich - nicht.

    Jedenfalls, wenn das Gerät eine Ersatzlösung für einen Gitarrenverstärker wäre, würde ich ihn mir zu gegebener Zeit einfach mal bestellen.
     
  15. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...

    Es kommt (wie immer) darauf an, wie weit man dieses Spiel treiben möchte...

    • Amp-Sims können absolut so manchen Gitarrenverstärker obsolet machen. Gerade wenn man keinen Goldstandard anlegt und es (wie hier) nur auf eine "Koloration" des synthetischen Tons ankommt.
    • Cleaner Fender-Amp, Fender-Speaker, eine kräftige Prise Spring-Reverb und etwas Kompressor ist für ein Eleven Rack allenfalls eine leichte "Fingerübung" - nichts besonders anspruchsvolles also.


    Ich spinne diesen Gedanken aber noch eine Stufe weiter:

    • Wenn es "nur" auf eine Färbung ankommt (und die Amp-Sim ist sowieso schon digital), warum nicht gleich auf kostenloser Basis bleiben?
    • Wichtiger als der Amp ist mMn. die Lautsprecher-Sim. Und davon gibt's im Freeware-Bereich eine ganze Menge brauchbares!


    Zusätzlich als Überlegung noch:

    • Wenn du zuvor noch NIE Gitarrenmelodien gespielt hast, dann wird das Erlernen eines neuen Instrumentes (zumal noch die Sonderform mit Bariton-Mensur) eine ziemliche Weile dauern. Wenn es dir tatsächlich ausschliesslich um ein bisschen "Farbe" im Song geht ...Italo-Western etc... warum nicht auf entsprechende Samples zurückgreifen???

    ...ist aus dem Stand einfacher, als sich erst mühselig mit der Materie "Bariton-Katzendarm" herumzuschlagen...


    ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2017 um 13:38 Uhr
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  16. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Ist alles ganz aufschlussreich und logisch, was Du schreibst. Ich habe z.Z. Lust, Gitarre zu lernen. Mit 12 hatte ich schon mal Gitarrenunterricht, aber ich hasste damals schon so Wandergitarren und 'Alle meine Entchen' zum Üben. Hab also fast immer geschwänzt.
    Traditionelles Gitarrengeklimper hasse ich normalerweise. Rock und Metal sind mir zuwider. Aber mit viel Effekten minimalistisches Spielen, das hat was, zumal man die Gitarre auch anders anschlagen kann, als es bei einem Keyboard der Fall ist. Dadurch bekommt man mehr Möglichkeiten.
    Ich überlege auch, mir Instrumente aus Tibet, Indien, usw. anzuschaffen, weil ich Lust habe, sie ein Stück weit zu erlernen und zu spielen. Bin ja extrem unkonventionell, was allerdings auch Nachteile haben kann, wenn man sich nicht an traditionelle Arbeitsweisen halten will. Aber es bietet kreative Möglichkeiten.
    Daher lege ich nicht so einen Wert auf Samples von akustischen Instrumenten, weil ich - zumindest teilweise - auch ein Instrument selber spielen will. Das erzeugt eine ganz andere, persönlichere Beziehung zum Instrument. Möchte auch kein Meistergeiger werden, aber für manche Sounds auch eine E-Geige mit viel Hall und Echo verwenden. Ich will gerade soviel lernen, dass ich die imaginierten Töne spielen kann. Ist ja eh alles sehr minimalistisch ausgerichtet.

    Das Gitarrenspiel zu erlernen, würde mir auch mehr Spaß machen, wenn ich auf einen Sound zurückgreifen könnte, der auch mit meiner Seele resoniert.

    Äh, ja, die Lautsprechersimulation meinte ich eigentlich auch. Die wird wohl auch größeren Einfluss auf den Klang haben.
    Rausgeschmissenes Geld wäre der Kauf des Eleven ja nicht, weil ich eh viele Effekte benötige, da sie bei mir mit am wichtigsten sind. Vor allem bemerke ich, dass ich doch akustische Töne vielmehr gebrauchen könnte, als synthetische - allerdings durch Effekte auch stark verändert. Auf einer Gitarre kann man ja auch unkonventioneller spielen, die Saiten mit anderen Gegenständen anspielen. Da gibt es sehr kreative Möglichkeiten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2017 um 14:18 Uhr
  17. Bodie

    Bodie aktiviert

    Wie hairmetal schon schrieb,
    wenn Du eine der üblichen DAWs benutzt so beinhalten
    diese doch meistens Gitarrenamp Simulationen etc.
    Damit würde ich erst einmal anfangen und später
    vielleicht dann über einen Verstärker nachdenken.
    Wenn Du Hardware bevorzugst und nur halb so viel Geld
    wie für das Eleven ausgeben möchtest:

    https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/nux-cerberus-test.html
     
  18. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...


    Nein, rausgeschmissen wäre das Geld für den Eleven DEFINITIV nicht! :supi:




    Das finde ich toll!
    Aber vielleicht (...nur vielleicht...) solltest du wirklich nicht mit 'ner Bariton-Mensur anfangen zu lernen, sondern dich "ganz normal" auf eine normale Gitarre einstellen.

    Zum Vergleich:
    Gerade eine "einfach gestrickte" Gitarre (ohne Firlefanz) wie die gute, alte Telecaster kann richtig schön "Twängy" klingen!





    ...er hat sogar noch 'n Tremolo-Effekt draufgepackt... :xencool:
     
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  19. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Mir gefallen die typischen Gitarrensounds einfach nicht, schaue mich aber gerade auch nach einer Klampfe um, die den Sound bringt, der mich reizt. Die VIer Squier gefällt mir auf den unteren Saiten. Was eine reine Gitarre betrift, die ich noch zusätzlich auswählen würde, müsste ich mal schauen, welcher Grundtyp dafür überhaupt infrage kommt. Metalzeug nicht. Blues? Keine Ahnung. Die Videos sind meist wirklich schlimm. Da kriege ich Ohrenkrebs. Gibt ja schon echt günstige Angebote, z.B. von Harley Benton. Würde für meine Zwecke vollkommen reichen. Die teuren gefallen mir schliesslich auch nicht. Und die kriegt von mir eh jede Menge Effekt.
    Hab mir jetzt viel Zeug angehört. Alles irgendwie schlimm. Ziemlich kratzig hört sich alles an. Vor allem das, WAS die Leute sich da wild zusammenspielen.

    Bin ja eher Fan eines 'The Thing' oder solch manipulierten Zeugs eines meiner absoluten Musikgötter:


    Ansehen: https://youtu.be/aCnNudS9coQ



    Ansehen: https://youtu.be/jZ_fUZDeNQo



    Ansehen: https://youtu.be/kbbaUVGVAUs
     
  20. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...

    Ich habe wirklich KEINE Ahnung, was Herr Thrall da spielt, aber mit "Gitarre" hat das eigentlich nicht mehr viel zu tun... :xenoops:


    Du kannst dir - ganz primitiv - natürlich auch einfach mal ein Stück Vierkantholz nehmen, einen Piezo-Tonabnehmer draufkleben, zwei Nägel einschlagen und eine Saite drumwickeln - gut möglich, dass dies (à la Thrall) mit viel Effekt für deine Zwecke bereits genügt!



    [​IMG]


    [​IMG]



    ...der Avid Eleven wird dafür Sorge tragen, dass selbst aus einem Besenstiel noch etwas musikalisch verwertbares herauskommt. ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2017 um 19:49 Uhr
  21. AlienSound

    AlienSound Götterbote

  22. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Nimm die Squier. Und einen Haufen Effekte. Eigentlich egal für Dich, welche Gitarre, aber mit der Squier bist Du in jedem Fall gut dabei, selbst wenn Du mal Dein Gitarrenherz entdeckst.
    Ansonsten: Homeswinger - Google ist Dein Freund und Yuri's Workshops sind klasse....
     
  23. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    Danke, werde ich mir mal anschauen.
     
  24. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...


    +1 !

    ...oder lass' (zumindest am Anfang) mindestens den Vibrato-Block festsetzen; Jammerhaken muss nicht sein, Hardtail-Steg reicht völlig.
     
  25. AlienSound

    AlienSound Götterbote

    In einem Video vernahm ich gestern den Tip, dass Anfänger besonders bei Billiggitarren auf diesen Vibratohebel (oder ist das der Jammerhaken?) verzichten sollten, da sich das System derart verziehen könnte, dass es eine Schweinearbeit wäre, dies wieder zu korrigieren, wenn man von der Materie noch keine Ahnung hat. Meinst Du das, auch wenn die Squier diesen 'Vibratohebel' nicht hat? Kann man an der Squier - oder sollte man - da wirklich was festsetzen lassen, weil es anfällig ist? Macht das Thomann? Ich habe keinen zur Hand, der da was festsetzen kann. Werde ich doch wohl auch können, oder?

    Ich denke mir natürlich, dass es immer ein erstes Mal geben wird, wo ich lernen muss, dies zu korrigieren. So wird man mit dem Gitarrensystem ja auch vertrauter.
     
  26. soderstrom

    soderstrom engagiert

    Ja, Squier ist ein guter Tip. Ein Klasse höher bei Squier wird es aus meiner Sicht schon richtig gut, die Classic Vibe Serie ist dann wirklich super.
    Jazzmaster und Jaguar wären vom genannten Soundideal auch sehr passend. Dazu noch ein Death by Audio Reverbration Machine Pedal, damit deckst du vom "Dark Vintage Trippy Surf Zeugs" bis zu "wie auch immer man das nennt" Gedröne ne Menge ab.

    Musikalisch finde ich einen Verstärker und die daraus resultierende Interaktion mit dem Raum sehr wichtig. Ich bin Fender Fan, Champ Princeton und Deluxe finde ich geil (die Großen auch, aber die sind für Zuhause/ Homestudio nicht geeignet).

    Für die reine Aufnahme-Situation kommt man aber mit PlugIns sehr, sehr weit. Diese Programme heute sind wirklich sehr gut...
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2017 um 23:23 Uhr
  27. soderstrom

    soderstrom engagiert

    Die klassischen Vibratosysteme sind alle recht anfällig was das Tuning betrifft aber geil im Sound. Das hast du relativ schnell raus, was geht und was nicht. Einfach mal ausprobieren...
     
  28. hairmetal_81

    hairmetal_81 I am Freeware...


    Das ist auch meine Erfahrung mit den billigen Vibratosystemen... leider... Gute d.h. stimmstabile Systeme kosten schnell mal das, was die ganze Günstig-Gitarre selbst schon kostet; das sollte einem eigentlich zu denken geben. In Sachen Stimmstabilität ist man also mit einem festen Steg ohne Jammerhaken definitiv auf der sicheren Seite!

    Squier ist okay. Da muss man auch nichts festsetzen dran, da es ja keinen Vibrato-Hebel gibt, den man überhaupt erst festsetzen müsste.
    Alles im grünen Bereich!
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Dezember 2017 um 23:19 Uhr
  29. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Geht ganz einfach: :arrow: https://www.sequencer.de/synthesize...ce-mehr-sagen-die.123769/page-12#post-1500761

    Hinten ist der Zugang zu den Federn (öfter muss man die hintere Abdeckung zunächst komplett abschrauben), und es gibt dann Schrauben innen drin, um den Federn-Zug der Vibrato-Aufhängung zu ändern (je nach Saitenstärke bzw. Saitenzug muss man sowieso machen, sprich den Federn-Zug der Vibrato-Aufhängung dem Saitenzug anpassen, weil diese Zugkräfte entsprechend entgegen wirken). Den Federn-Zug dann also so erhöhen, dass die Bridge hinten am Body aufliegt bzw. in diese Richtung tendiert, und, falls nötig, die Höhe mit einer dünnen Unterlage wie z.B. ein Streifen einer Plastikkarte oder ein Stück Furnier oder so etwas ausgleichen. D.h., das Ziel ist, dass der Saitenzug die Vibrato-Aufhängung nicht mehr aus ihrer ruhenden Lage heraus ziehen kann. Der Federn-Zug (der, wie gesagt, entgegen wirkt) muss einfach stärker sein. Ein ganz einfaches mechanisches System. Die Saitenraiter lassen sich auch einzeln anpassen für die Saitenlage und Oktavreinheit. Kann man alles selber machen und sollte man m.E. auch selber machen können. Passende Schlüssel und Schraubendreher sollte man natürlich haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2017 um 08:43 Uhr
  30. AlienSound

    AlienSound Götterbote

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