Frequenzmodulation vs. Prozessortakt (PC)

escii

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Die Frage lautet, was passiert wenn der Prozessortakt schwankt?

"Spread Spectrum" benennt sich eine Einstellung die
in den meisten Computern standardmäßig aktiv ist und
vom Hersteller für die Einhaltung der EMV Grenzwerte
wichtig ist.

Der Zweck ist, die Abstrahlungsbandbreite der Komponenten
zu erhöhen um "Peaks" auf einzelnen Frequenzen zu vermeiden
und trotz schlechtem Design doch noch durch die strengen
EMV - Tests der FCC zu kommen.

Realisiert wird das durch die Frequenzmodulation der internen
Taktgeneratoren mit niederfrequentem Sinus oder Rauschen.
Damit wird die Abstrahlung zwar nicht geringer, lässt sich aber
nicht mehr so gut messen.

Nachteil sind die permanent jitternden und meist noch übertakteten
Taktfrequenzen der Systemkomponenten.

1. In Bezug zu einer fixen Audio- oder Video-Datenrate nimmt die
geringste mögliche Puffergröße zu, da ja in der Zeit der niedrigen
Taktfrequenz auch alle Daten verarbeitet werden müssen.

2. Eine Zeitbasis abgeleitet vom Performance Counter schwankt um
bis zu 1 %.

3. Datenverbindungen zu anderen Komponenten reduzieren sich Additiv um
den gleichen Wert. z.B. Festplatte + Netzwerk + Soundkarte + 1394, macht
im ungünstigsten Fall schon 8%.

8% weniger Leistung um die EMV Vorgaben einzuhalten.
Der PC muss ja um die Grenze nicht zu überschreiten permanent
darunter bleiben!!! Alternativ gibt es ab und an Aussetzer.

Das ist inakzeptabel.

Andere Nebenwirkungen werden hier beschrieben:
http://www.tecchannel.de/technologie/ch ... ndex4.html

...noch mehr Wissen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Spread_spe ... generation


Erkennen der schlechten Taktversorgung:

1.
[Processor-01]
Name = Intel(R) Pentium(R) 4 CPU 3.20GHz
Speed = 3215.45 (3217.17) MHz


Solltakt 3200
Isttakt 3217

(abs(Isttakt - Solltakt) * 100) / Solltakt = Abweichung

3127 - 3200 = 17
17 * 100 = 1700
1700 / 3200 = 0,53125 %


das bedeutet der Rechner ist um 0,5% übertaktet, Taktschwankungen um
1% sind möglich
 
 


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