Genesis Pro (Ummet Ozcan)

Für 1€ auf jedenfall gekauft, woanders kriegt man für das Geld nichtmal eine Hand voll Presets, hier gleich einen kompletten Synth, der augenscheinlich auch ziemlich was auf den Kasten hat.
 
Hmm, das PlugIn verspricht schon viel Gutes.
Preis 1 Euro... Da schau ich doch erst mal kopfkrazend auf den Monitor und frag mich: Wie? Echt? Wo ist der Haken?
Gut, scheint ja bald verfügbar zu sein. Bin gespannt. :cool:
 
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Den Vorgänger kenne ich noch, der war früher auf den Computermusic CDs als Magware dabei.


genesis_cm.png
 
Auf www.oz-soft.com ist nur die Funktionsbeschreibung zu finden. Kein Impressum, kein Preis, kein VÖ-Datum, keine Möglichkeit einer Vorbestellung, etc.
Hmm..
 
Ich hatte mal die alte CM-Version vor vielen Jahren im Einsatz und fand der Klang überraschend gut.
Bin sehr gespannt auf die hier vorgestellte Pro-Version. Diese Software für € 1,- anzubieten ist schon eine respektable Geste <- besonders in Anbetracht der Arbeit, die hinter der Entwicklung steckt.
 
Alleine schon die Renderings für die Seite und das Video müssen ja schon einiges gekostet haben.
 
Ich denke, es werden dann verschiedene Patches zum dazu kaufen angeboten.
Das Werkzeug wird erstmal günstig,...

Ich freue mich erstmal darauf.
 
Sind erstmal eine Menge EDM-Presets, (was ich aber erstmal nicht schlecht finde, ich mag diese Soundästhetik und das ist nunmal auch die Musik von ihm), die verschiedenen Skins sind witzig, könnten aber dafür sprechen, dass das GUI nicht vom Zoomlevel her anpassbar ist.
 
Synthedit hatte vor Jaaahren noch sehr, sehr viele bugs und auch die Regler waren sehr langsam, scheint sich ja geändert zu haben... Naja... Mal schauen...

Frank
 
Das ginge ja gar nicht.

Aber man kann es verstehen, als er vor 8 Jahren damit angefangen hat, lief mit 32Bit noch was.
Ich hätte noch Samplitude neben meinem Cubase, da müsste es dann noch drin laufen.
 
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Kaufe Dir doch einfach Bitwig...kostet 369 Euro und dann noch den einen Euro, kommt man dann auf 370 für den ganzen Spaß:picard:
 
Der hat an dem Teil 8 Jahre gewerkelt und wahrscheinlich auf eine Möglichkeit gewartet, dass Synthedit 64bit unterstützt.

Tut es auch, nur soweit ich weiss nicht mit der gleichen Bandbreite an Modulen, wie in der 32bit Version.

Und so macht er halt Werbung für sich, für ein Euro... Wenns auf Masse geht, verdient er so auch ein bisschen.
 
sehr schade... 32 bit nun ja... ich hab noch ne alte windows-dose mit nem vst host in der ecke stehen.
 
Na da habe ich ja Glück: Ich liebe Bitwig und Windows und den einen Euro werde ich gern investieren.
 
sehr schade... 32 bit nun ja... ich hab noch ne alte windows-dose mit nem vst host in der ecke stehen.
Warum nicht? Was wäre bei einem Soft-Synth dieser Art/Kategorie denn besser @ 64bit ?
Weder umfangreiche Sample-Libraries noch sonst was, was viel GB in RAM laden würde, ist hier am Start.
32bit reicht vollkommen bei so einem Teil.

32bit PlugIns unter 64Bit HOST ?

https://www.youtube.com/watch?v=C1DA_bltSgU&vl=de-DE


Oder zusätzlich ein 32Bit-HOST zum vorh. 64Bit-HOST installieren.
-> https://helpcenter.steinberg.de/hc/...nsatz-von-32-Bit-Plug-ins-auf-64-Bit-Systemen

Für ein SythEdit-Ensamble finde ich das hier erstaunlich gut gelungen.
 
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Ich denke, Genesis Pro ist einer der letzteren 32bit Plugin. Dies sollte nicht negativ aufgegriffen werden, aber ich möchte kurz erklären, warum ich meine Bedenken habe. Genesis Pro basiert auf Synth Edit, einem relativ alten Synthesizer-System, mit dem jeder Synth und Effekte-Plugins relativ schnell und ohne Kenntnisse der Codierung zusammenstellen kann. Wenn Synth Edit in der Softwaren Branche ein großer Erfolg gewesen wäre, würden Unternehmen wie Spectrasonics, Arturia, Native Instruments, U-he usw. auch Synth Edit verwenden. Das machen sie aber nicht, weil sie die Grenzen kennen. Es gibt sicherlich Tausende von kostenlosen und kommerziellen Synthesizer-Plugins im Internet, die auf dieser Engine basieren. Aber sie alle haben etwas gemeinsam: Sie klingen gleich und keiner der Synthesizer hat seinen eigenen Charakter. Nicht wie Spire, Omnisphere 2, Massive X oder Pigments 2.

Genesis Pro ist mehr oder weniger ein anderes Brot und Butter-Synth-Plugin, das zu viel in seiner Marketing-Suppe schwimmt. Meine Erwartungen an die Veröffentlichung sind daher gedämpft, auch wenn Ummet Ozcan als neuer Must-Have-Synthesizer anpreist wird er nie an die großen Programmierte Synths herankommen. Bestimmt kann man damit Musik machen, es wird auch gut klingen, aber es wird nichts bahnbrechendes neues sein.
 
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Ich denke, Genesis Pro ist einer der letzteren 32bit Plugin. Dies sollte nicht negativ aufgegriffen werden, aber ich möchte kurz erklären, warum ich meine Bedenken habe. Genesis Pro basiert auf Synth Edit, einem relativ alten Synthesizer-System, mit dem jeder Synth und Effekte-Plugins relativ schnell und ohne Kenntnisse der Codierung zusammenstellen kann. Wenn Synth Edit in der Softwaren Branche ein großer Erfolg gewesen wäre, würden Unternehmen wie Spectrasonics, Arturia, Native Instruments, U-he usw. auch Synth Edit verwenden. Das machen sie aber nicht, weil sie die Grenzen kennen. Es gibt sicherlich Tausende von kostenlosen und kommerziellen Synthesizer-Plugins im Internet, die auf dieser Engine basieren. Aber sie alle haben etwas gemeinsam: Sie klingen gleich und keiner der Synthesizer hat seinen eigenen Charakter. Nicht wie Spire, Omnisphere 2, Massive X oder Pigments 2.

Genesis Pro ist mehr oder weniger ein anderes Brot und Butter-Synth-Plugin, das zu viel in seiner Marketing-Suppe schwimmt. Meine Erwartungen an die Veröffentlichung sind daher gedämpft, auch wenn Ummet Ozcan als neuer Must-Have-Synthesizer anpreist wird er nie an die großen Programmierte Synths herankommen. Bestimmt kann man damit Musik machen, es wird auch gut klingen, aber es wird nichts bahnbrechendes neues sein.
Das Ganze hat rel. wenig mit Pro/Contra bez. 32bit zu tun. SynthEdit ist eine Plattform für Hobby-Coder, Leute, die gerne Freeware basteln, etc.

Jedes ernsthafte Softwareunternehmen programmiert die eigenen Sachen von Grund auf selbst, unter Beachtung der durch OS (bzw. VST/AU) bereitgestellten Bibliotheken .. vorzugsweise in C/C++, damit das Ganze schlank und flott funzt. SynthEdit ist dagegen ein Editor (im weitesten Sinne ähnlich, wie NI Reaktor, wobei Reaktor eigene Ensambles und SynthEdit VST-basierte Endprodukte liefern kann). Ferner ist SynthEdit stark limitiert, da die vorhandenen Module (Algos) vordefiniert sind. Als (guter!) Programmierer kannst du ohne SynthEdit hingegen eigene Algorithmen erarbeiten und diese intelligent in dein Code miteinbinden - so bleiben für dich alle Grenzen offen und du kannst deine Software dadurch individuell gestalten.

Dennoch halte ich den Genesis Pro für ein sehr interessantes VSTi.
 
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