Gibts eine Software (oder Plugin z.B. für Live oder so) um live falsche MIDI-Noten zu korrigieren?

Beitrag Nr. 9 wurde als (mich) weiterbringende hilfreiche Antwort markiert.

M
M15064
Guest
Womit wir beim Entertainer-Orgel/Keyboard-Ansatz mit Begleitautomatik wären.

Aber auch das wird gern unterschätzt, selbst wenn es nur für die eigentlichen Begleitakkorde ist.
Entweder du hast eine extrem restriktive Steuerung, die im Grund schon verdammt nahe am Playback ist, oder du hast immer wieder das Risko, dich im Grundton der Begleitautomatik zu vergreifen.

Hinzu kommt ein weiteres, gern unterschätztes Problem: Timing.
Nützt wenig, die richtigen Tasten zu drücken, wenn das Timing nicht stimmt.
Und bevor jetzt Einer mit Quantisierung kommt: Das funktioniert nur beim Recording.
Beim Live-Spiel kann die Software nicht wissen, welche Taste du zu spät drücken wirst.

Ich nehm das jetzt mal als Ironie, aber wir reden von Improvisation.

Einfache Regel: Wer nicht die richtigen Tasten zur richtigen Zeit trifft, der sollte erstmal leichte Lieder üben.
Improvisieren ist die nächste Stufe. Kannst du auch mit Spielhilfen nur sehr eingeschränkt überspringen.

Nächstes Problem: Du hast zwar eine eigentlich richtige Note gespielt (also gültig in der aktuell gespielten Tonart), aber es war für die gewünschte Medoliefolge trotzdem die Falsche. Der klassische Reihenfolge-Verwechsler.
 
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Horn
Horn
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Nö ich glaube, dass ich da schon im Sinne des Threadstartes denke
Nein. Ganz bestimmt nicht. Als jemand, der Dein Buch gelesen hat, weiß ich, dass Du nicht ganz unbedarft bist, was Musiktheorie angeht. Hier in diesem Thread tust Du jetzt aber so, als könntest Du Dur und moll (und noch viele andere essentielle Dinge) nicht unterscheiden. Sorry, falls diese Antwort zu persönlich und direkt ist.
 
fanwander
fanwander
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@Horn und @MoogelPackung :

Ich glaube, Ihr seid da auf dem falschen Dampfer, weil Ihr von Eurer Art, Musik zu denken, ausgeht (die meist auch meine Art ist). Es geht dem TS nicht um Komposition, Akkordfolgen oder geplante Melodien. Es geht ums "Tracks machen" (ich schließe das einfach aus einer Quersumme aus den anderen Postings des TS). Tracks kennen keine Komposition. Tracks sind einfach Motiv-Schleifen. Akkordisch passiert da nichts, was man als Komposition bezeichnen könnte. Das basiert alles auf einer Skala, und wenn man die Töne dieser Skala trifft ist man glücklich.

Ich komme ja auch komplett aus der komponierten Musik, und habe erst über die live 100% improvisierte Musik gelernt, dass für "Tracks" komplett andere Regeln und Werte gelten als für "Songs".
 
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Horn
Horn
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@Horn und @MoogelPackung :

Ich glaube, Ihr seid da auf dem falschen Dampfer, weil Ihr von Eurer Art Musik zu denken ausgeht (die meist auch meine Art ist). Es geht dem TS nicht um Komposition, Akkordfolgen oder geplante Melodien. Es geht ums "Tracks machen" (ich schließe das einfach aus einer Quersumme aus den anderen Postings des TS). Tracks kennen keine Komposition. Tracks sind einfach Motiv-Schleifen. Akkordisch passiert da nichts, was man als Komposition bezeichnen könnte. Das basiert alles auf einer Skala, und wenn man die Töne dieser Skala trifft ist man glücklich.

Ich komme ja auch komplett aus der komponierten Musik, und habe erst über die live 100% improvisierte Musik gelernt, dass für "Tracks" komplett andere Regeln und Werte gelten als für "Songs".
Okay, damit kann ich mitgehen. Wobei Tracks, Songs, Musikstücke, Kompositionen relative Begriffe sind, die ineinander übergehen, aber geschenkt.

Nichstdestotrotz schien es mir notwendig, auf die Grundproblematik hinzuweisen, dass solche „Tracks“ sich dann notwendigerweise auf einer äußerst „einfachen“ Stufe der Harmonielehre befinden, falls man von „Harmonien“ überhaupt sprechen kann.
 
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Michael Burman
Michael Burman
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und alle schief gedrückten Tasten die nicht in die gewählte Tonleiter passen werden automatisch umgebogen?
Was man alleine schon mit der Transpose-Funktion der Tastatur machen könnte: Die Tastatur jeweils so transponieren, dass die "passenden" Töne bei heptatonischen Tonleitern (https://de.wikipedia.org/wiki/Heptatonik) alle den weißen Tasten entsprechen, bei Pentatonik (https://de.wikipedia.org/wiki/Pentatonik) – den schwarzen Tasten.
Bei Akkord-Wechseln müsste man evtl. neu transponieren, damit's wieder "passt".
Ich bin z.B. kein Tasten-Akrobat und lege oft große Pausen ein, wo ich nicht musiziere. Und da greife ich dann doch auf diesen Trick zu, einfach mal die Tastatur passend zur bequemen Spielweise zu transponieren, wo ich z.B. eine Melodie allein auf weißen Tasten performen kann, oder wo ich eine Akkord-Folge nur in einer Tonart gut drauf habe. Eigentlich wird empfohlen jede Tonart zu üben, zu beherrschen usw. Wenn man allerdings für Musik nicht so viel Zeit hat und schnell mal was musizieren möchte, dann nimmt man halt solche "Abkürzungen".
Weil z.B. der Akkord bzw. das Arpeggio in diesem Beispiel sich um einen Halbton verschiebt und ich kurz "Akkord-übergreifend" eine Synth-Melodie drüber spiele, habe ich die Tastatur für den zweiten Teil der Melodie, wo der Akkord wechselt, um einen Halbton transponiert, um die Melodie schnell flüssig in den Sequencer einzuspielen:



https://www.youtube.com/watch?v=TUYJEYnCS8c


Aber auch für Akkorde / Arpeggien kann man die Tastatur jeweils transponieren. Wenn man es während der Performance in Echtzeit machen möchte, benötigt man allerdings eine schnelle Steuerung dafür.
 
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StudioEtage
StudioEtage
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@Horn und @MoogelPackung :

Ich glaube, Ihr seid da auf dem falschen Dampfer, weil Ihr von Eurer Art, Musik zu denken, ausgeht (die meist auch meine Art ist). Es geht dem TS nicht um Komposition, Akkordfolgen oder geplante Melodien. Es geht ums "Tracks machen" (ich schließe das einfach aus einer Quersumme aus den anderen Postings des TS). Tracks kennen keine Komposition. Tracks sind einfach Motiv-Schleifen. Akkordisch passiert da nichts, was man als Komposition bezeichnen könnte. Das basiert alles auf einer Skala, und wenn man die Töne dieser Skala trifft ist man glücklich.

Ich komme ja auch komplett aus der komponierten Musik, und habe erst über die live 100% improvisierte Musik gelernt, dass für "Tracks" komplett andere Regeln und Werte gelten als für "Songs".

Stimmt, so isses. Ich als jemand der Schlagzeug spielen kann habe mit rhythmischen Dingen keine Probleme, ich kann aber kein Klavier spielen / habe (obwohl ich es SO GERNE beherrschen würde) auch keine Zeit es ernsthaft zu lernen und freue mich einfach über jede Erleichterung.
 
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