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Haupteffektgerät für kleines Setup gesucht, Empfehlung anyone?

  • #31
Ich würde vielleicht einen Hotone Ampero II Stomp empfehlen , kostet 397 Euro.
 
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz
  • #33
Endorphin.es Ghost, wenn es auch Eurorack sein darf. Multi-FX und stereo. Besitze es aber leider nicht.
 
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz
  • #34
Nein, es gibt auch mehrere Delay into Reverb Algorithmen. Die Frage ist aber ob hier ein spielbares FX Gerät gesucht wird, das FX Aid ist ja durch die 3 Knobs und die Größe eher ein Set & forget Modul
Die „schöneren“ Algos gibt es leider nicht in Combination, z.B. EMT.
Aber das ist doch hier auch net gesucht oder?
Mit dem Pro lässt sich bedingt durch das Display, LFOs und das Mod-Routing schon arbeiten.
Ich sag nur Generation Lost 😁
 
  • #36
Wenn wir schon beim Eurorack gelandet sind, das Meta Module von 4ms. Kostet bissl was, aber dafür individuell konfigurierbar.
 
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M.i.a.u.: DeepSea
  • #40
Ich hatte das H90 zum testen da und würde das Sealegs niemals dagegen tauschen.
Da kann man sich auch gleich ein iPad dazustellen.
Naja, die Menüs sind jetzt nicht so mega tief, im Gegenteil... man kommt eigentlich überall recht schnell hin. Da habe ich schon deutlich schlimmere FX gehabt.
Der Editor läuft übrigens auch auf nem Rechner (Apple), sollte auf Windows aber sicher auch laufen....
 
  • #42
Auf jeden Fall!
Aber beide wurden hier empfohlen.

Das H90.kann schon wirklich gut klingen.
Für set + forget finde ich das auch sehr gut.
Allerdings gibt's dafür auch etliche andere. Z.B. die genannten SA oder diverse andere auch von EHX oder anderen.
Einzigartig sind beim H90 die gute App dazu sowie die flexiblen Routingmöglichkeiten.
 
  • #43
Specular Tempus .. habe damals nach dem besten Reverb Pedal gesucht und wurde nicht enttäuscht.. eindeutige Empfehlung


Das Ding kann ziemlich viel und hat einen Standalone-Configurator

Anhang anzeigen 280566


(nur ein Random Video auf die Schnelle gefunden)

Das hat ein Freund von mir, ist sehr angetan (ich auch), sollte alle Anforderungen erfüllen, aber… ist wohl nur noch gebraucht zu kriegen 🤷🏻‍♂️
 
  • Gute Idee
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz und Kavenzmann
  • #44
Hallo, ich suche ein Haupteffektgerät für ein kleines Setup.
Ich würde das Gerät je nach Bedarf einfach hinter den einen oder anderen Synthesizer hängen.
Es sollte möglichst Delay und Hall können und auch auf jeden Fall eine Klangverbesserung darstellen und vielleicht auch so ein bisschen wow bieten. Weitere Effekte wären natürlich sehr schön.
Sollte eine einigermaßen gute Qualität haben.
Rack oder Bodentreter oder auch Eurorack wären eigentlich egal, wobei Bodentreter am Besten wäre, es steht eh alles auf einem Tisch.
Preislich würde ich sagen gerne bis 400 € Neupreis im Notfall auch etwas mehr. Vielleicht bis 600 €.
Vielen Dank für Empfehlungen!

Eventide? Strymon? Behringer Space FX?…..
Erica Echolocator - hat Delay, Reverb und Modulationseffekte / Filter etc.

Mächtiges Teil und klingt erste Sahne.
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann und Die Iden des Maerz
  • #45
Den wollte ich eigentlich auch gerne, weil so sehr optimiert für Performance.

Aber wie immer: Das Sealegs kann praktisch alles, was andere können plus noch etwas mehr. Außer Presets!
Will man das, ist es das falsche Teil.

Ansonsten: Drei verschiedene Algos: Tape, BBD und Digi.
Allein die sehr flexiblen Delay-Zeiten die dank dem Range-Switch auch noch super genau einzustellen sind, sind einfach genial.
Dann die drei Stereo Modi: Pong, T:W, L/R und zusätzlicher Möglichkeit, das linke Delay als Feedback in den rechten Kanal zu routen.
Stereofeld ohne Ende, dabei auch noch intern oder extern modulierbar - ein Traum im Stereofeld. Wirklich!

Dazu dedizierte Regler für HP und LP Filter, ein Color-Regler für analoge Eigenheiten der Algorithmen sowie die Modulationstiefe für die Delay-Time-

Das Reverb aka FOG hat zwar wie gesagt nur Level und Decay-Time (per Shift erreichbar), klingt aber wirklich sehr luftig und groß und vermatscht je nach Position kaum.
Und durch die Einstellung der Insert-Position des Reverbs, kann man schon sehr viel vom Charakter bestimmen und es so z.B. auch ohne das Delay einsetzen oder vor dem Delay, um die Delays knackiger zu lassen oder danach, um alles im Raum zusammenzuführen.

Der DRIVE wurde mit der letzten Firmware geändert und bietet nun light oder dark als Charakter an. Er fügt sehr geschmeidig Obertöne hinzu und wäre als Effect allein schon viel wert.

Die Modulationsmöglichkeiten sind schon intern fast unbegrenzt: LFO mit diversen Formen, S+H, S+H slewed, Envelope-Follower (auch invertiert), Wow+Flutter sowie Eingang für externe CV.
Die Mod-Geschwindigkeit ist dabei zu einem externen Clock-Signal syncbar, wie die Delay-Time auch.

Dann gibt es noch Noise sowie Hiss+Crackles. Das Noise hatte ich schon so intern moduliert, dass es ganz fein nach Meeresrauschen klang und ich es den halben Tag einfach laufen ließ!

Neben den Presets, die dem Ein oder Anderen evtl. fehlen, wäre noch der etwas geringe Platz für all die Funktionen als Nachteil zu nennen.
Da ist der Echolocator einen andere Nummer. Und: es gibt ein paar Doppelbelegungen, die man sich merken muss.
Das sind zwar Funktionen, die man selten benötigt, aber doch brauchbar sind.
Z.B. den Input, Noise, Fog oder Dry/Wet als internes Modulationsziel sind zwar farblich codiert und an kleinen Punkten neben den Potis erkennbar. Im Dunkeln hilft das aber eher wenig.

Sorry, klingt ja nach Werbeveranstaltung!
Dabei hab ich ja noch den 4-kanaligen Godfather (auch empfehlenswert) sowie das Lost+Found von Chase Bliss und den Federhall im Vermona Retroverb Lancet...
Aber keins der anderen Geräte kann soviel und klingt so fein oder bei Bedarf auch mega schräg und eirig.

Ich hatte das Sealegs einfach in ein 4ms Pod 20 gepackt und hatte damit ein sehr kompaktes und mächtiges FX-Kistchen.
Beides zusammen sind dann aber auch knapp 600€.
 
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  • #46
Sealegs ist eher ein Delay Spezialist mit etwas Reverb als Dreingabe. Der Hall ist OK, aber stark eingeschränkt in den Einstellmöglichkeiten und ich drehe den eher nur sehr dezent und mit kurzem Decay rein und lasse ihn so. Die viele CV Möglichkeiten vom Delay, das User Interface und auch der Drive am Eingang sind sehr brauchbar, wenn man den Charakter vom Sound mag. Kann sehr schön verspult klingen, dabei habe ich die vielen Modulationsmöglichkeiten noch nicht einmal ausprobiert (Envelope Follower! etc.).

Mit einem Hall vom H90 oder Meris Mercury X kann das jedoch keineswegs mithalten. Wobei man bei denen auch einiges modulieren kann, auch von extern, wenn auch umständlicher. Mit dem H90 gehen auch ganz andere Delay Algorithmen, zum Beispiel die des Ultratap (u.a. nagelndes Delay) oder die Kombination mit pitch shift und x andere Sachen. Die Soundquali vom H90 ist deutlich sauberer und höher aufgelöst als beim Sealegs, vom Grundcharaker her. Auch der Verzerrer des H90 sucht seinesgleichen. H90 kann mit Leichtigkeit Black-hole Undendlichkeitshall oder kristallklar luftige Hallfahnen zaubern. Die Anzahl der verschiedenen Algorithmen erschlägt einen schon fast, wobei ich da kein Müll finden konnte. Die Parameter sind sinnvoll gewählt und eingeschränkt und man kann da auch rumdrehen, ohne das es knackt, selbst FX komplett umschalten laufen 2 FX bzw. dann insgesamt 4 stereo FX gleichzeitig beim Überblenden. Da hat man wohl 4 stereo FX Engines, von denen meistens nur 2 arbeiten. Das Interface vom H90 ist etwas eigenartig, jedoch halbwegs logisch und der Display hilft dann ungemein, wenn auch manchmal nicht klar ist wo man da jetzt drücken sollte.

Ich denke selbst ein FX Aid hat besseren und sicherlich flexibleren Hall als das Sealegs. Eine Kombi aus den Beiden, weil das FX Aid ja schon vorhanden ist, würde sicherlich viel Sinn machen.

Der Hall/Reverb vom Meris Mercury X kann etwa mit dem H90 mithalten, klingt natürlich anders. Das Gerät ist eher modular aufgebaut in der Bedienung und man kann da auch das lange Predelay als Delay missbrauchen und durch den modularen Aufbau geht recht viel Sounddesign. Deutlich mehr als bei normalen Reverbs, so dass man es auch als multi-FX sehen/verstehen kann.
 
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  • #47
Eventuell wäre auch das Korg NTS-3 eine Überlegung wert. Kann 4 Effekte gleichzeitig mit verschiedenen Routings. Und bei deinem Budget kriegst du sogar mind 2 davon.
 
  • #48
Immer werden die teuersten als die "besten" verkauft. Ich kann da nicht zustimmen.

Und: Vielleicht nochmal den Eingangspost und die Preisvorstellung lesen.

Man sollte FX niemals nackig vergleichen, sondern in praktischen Beispielen aus der eigenen Arbeit. Der Hall des H90 oder die vielen Hall-Algos klingen schon toll.
Aber ich vermisse das persönlich nicht.
Im Studio kann man sich dann lieber gleich ein Plug-In holen und hat zum Mastering dann ein wesentlicher besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für mich persönlich taugt das H90 eigentlich nur als Set+Forget. In einer Performance/Jam möchte ich da nicht dran rumfummeln müssen. Riesig ist es obendrein...
 
  • #49
Es wurde ja auch nach “wow” Effekt gefragt. Sealegs kann denke ich für das Delay, wenn gut eingestellt und gut moduliert wow erzeugen. Selbst bei recht viel feedback nervt es nicht und alles lässt sich einfach mit den Reglern dosieren. So richtig “brilliant” will das jedoch auch mit aufgezogenem Lowpass nicht klingen. Passt aber für mich so, weil ich die Höhen beim Delay mit Feedback sowieso runterdrehe. Bei Hall vom Sealegs bin ich kritischer, da kommt es etwa in die Liga vom Hall des MI Clouds (der Dreingabe) und ein klein wenig besser. Den dedizierten Hall von Intellijel im 1U Format finde ich z.B. besser.

Hall vom Meris Mercury X und vom H90 können mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen Sound stark aufwerten, wobei das auch etwas Geschmackssache ist. Es gibt bei beiden mehrere verschiedene hochwertige Hall (bzw. Plate usw.) Algorithmen, da wird sicherlich etwas dabei sein, was passt und den Sound “aufwertet” und nicht nur breitverschmiert.

Alternativ wäre als Multi-FX gegebenenfalls auch ein Quadraverb oder MX400 gut, die sind für vieles gut bis sehr gut und kosten nicht viel. Die zu empfehlen hängt dann mehr von den Soundvorlieben ab, ob sie einen abholen oder nicht. Die klingen nicht so frisch-sauber, wobei das frisch-sauber auch nerven kann und nicht überall passt.
Ich habe auch ein paar Digitech quad 4 für einfache Aufgaben oder eher dezente Jobs und das klappt auch gut. Dann kommt es noch mehr auf den Soundgeschmack an und ob man mit der Bedienung klar kommt (ich brauche keine Bedienungsanleitung dafür).
 
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  • #50
Hier gibt es noch etwas Interessantes von Collision Devices - Crushturnal:


Wenn ich das richtig verstehe, kann das Kästchen Delay und Reverb gleichzeitig. Preislich auch im angegebenen Rahmen.

PS: Leider nur mono - was durchaus ein KO-Kriterium sein kann.
 
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  • #51
Interessant!
Du kannst beim Clouds das Reverb-Level intern.per Envelope Follower modulieren?
Das ist sogar beim H90.eine Fummelei...

Für einen set+forget Edelreverb, der über allem drüberliegt ist das H90 sehr gut.
Ähnlich wie die 50€ Valhalla PlugIns
Für dynamisch modulierte Hallräume, in die man auch manuell eingreift aber eher weniger geeignet.

Tatsächlich muss man den Klang des Sealegs grob mögen. Allerdings lässt sich das Sealegs als GesamtFX besser verstehen und dann auch entsprechend flexibel einsetzen. Praktisch ist es mehr Instrument als Effekt zum dahinter platzieren. Als Reverb only gibt's natürlich deutlich mehr für das Geld.

Deshalb vermutlich unsere Dissonanz.
Für mich ist ein guter Effekt eben eher ein zusätzliches Instrument und weniger "Veredeler".
 
  • #53
Interessant!
Du kannst beim Clouds das Reverb-Level intern.per Envelope Follower modulieren?
Das ist sogar beim H90.eine Fummelei...
Intern eher nicht, geht glaube ich nicht, ich schicke da normalerweise CV aus dem Sequenzer rein, ich will das normalerweise nicht auf jeden Beat gleich haben.
Envelope würde da ja auch gehen, bzw ein negatives envelope draufzugeben von einem beliebigen Sound (z.B. für ducking vom Reverb). Hier und da ein kurzer Gate aus Freeze usw. Ohne solche Modulationen finde ich Clouds recht langweilig bis nervig.

Ich würde das H90 dann eher mit den Plugins von Eventide direkt vergleichen. Valhalla vs. Eventide wäre eine Debatte für sich, denke ich.

Alternative könnte auch ein Digitalmixer mit FX sein, wobei ich da nur die größeren ein wenig kenne. Ob die FX dann “wow” erzeigen können kommt dann vermutlich auf die Ansprüche an.
 
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  • #54
Noch eine abwegige Empfehlung: Für FX und FX modulation könnte man z.B. auch ein Elektron Analog 4 nehmen via Ext in und den FX Track dann FX sequenzieren. Reverb und Delay vom Analog 4 sind recht gut, vielleicht nicht sehr universell, aber in recht weitem Bereich einstellbar und sehr gut modulierbar. Ist aber vielleicht etwas umständlich, aber es geht und es geht noch sehr viel mehr (hat ja auch einen Synth bzw. 4 synths mit eingebaut). Beim MK1 kommt man auch mit 600 Euro hin. Die FX sollte man jedoch mögen, eher dark aber es gehen auch lange Fahnen ohne zu klirren.
 
  • #55

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