Hilfe für Doepfer-System

T
Thedude
.
Guten Tag geschätzte Community,

ich habe mich entschieden mein Synthesizer-Arsenal um einen modularen Synth zu erweitern. Dies ist mein erstes modular und analoge System, daher habe ich diesbezüglich noch sehr wenig Erfahrung und Wissen. Ich habe mich für den sehr preiswerten Doepfer A-100 entschieden. Ich denke Doepfer bietet einen guten Einstieg in die modulare Welt.

Ich habe mir ein "Beispiel-System" zusammengestellt, jedoch fehlt mir momentan noch das nötige Fachwisssen um einschätzen zu können, ob mein System überhaupt etwas taugt und auch für meine Bedürfnisse geeignet ist. Meine "Bedürfnisse" bewegen sich hauptsächlich in Richtung agressive und knackige Sounds (Throbbing Gristle). Ich bin in einer Industrial Band tätig und brauche daher die typisch "dreckigen" Industrial-Synthsounds. Der Synth muss dabei auch die Möglichkeit haben, eine rein rythmische Einheit zu bilden.

Hier mein provisorisches System:

A-100LC9 Low Cost Rahmen 230V
A-106-6 XP VCF
A-140 ADSR Envelope Generator
A-141 VC-ADSR
A-143-3 Quad LFO
A-160 Clock Divider
A-180 Multiples
A-161 Clock Sequencer
A-111-5 Synthesizer Voice
A-111-1 High-End-VCO ohne CEM3340 und Justierung
A-118 Noise/Random
A-190-2 low cost MIDI-CV Interface
A-138a Mixer linear
A-138b Mixer logarithm.
A-136 Distortion/Waveshaper
A-132-3 Dual lin/exp. VCA

Das Budget beträgt ca. 1800 Euro.

Falls ihr noch fragen habt, beantworte ich diese natürlich gerne. So, nun freue ich mich über eure Verbesserungsvorschläge. Und haltet euch nicht zurück mit Kritik, wie bereits erwähnt, mein Wissen ist noch relativ klein.

Grüsse Sam
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
willkommen!

Thedude schrieb:
A-111-1 High-End-VCO ohne CEM3340 und Justierung
was willst du mit einem vco-modul ohne vco-chip? oder hast du noch irgendwo einen cem3340 rumliegen? andernfalls wuerde ich dringend zu der version mit vco raten - klingt einfach besser ;-)
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
und noch ein paar schnelle tipps zur modulauswahl - streng subjektiv und mit stark verschnupftem kopp, also ohne anspruch auf vollstaendigkeit:

- aus meiner sicht fehlt definitiv noch ein s&h-modul (zb doepfer a-148, kost nicht viel und nimmt nicht viel platz weg).

- filter: wenn es in richtung industrial gehen soll, wuerde ich auch mal ein ohr in "boesere" filter reinhaengen wie das a-106-1 xtreme filter oder das a-124 wasp filter. koennte evtl. was fuer dich sein.

- lfo: vier lfo in einem modul sind sicher praktisch mit blick auf platzersparnis, aber mich persoenlich wuerde am quad-lfo-modul stoeren, dass die lfo-frequenz nicht modulierbar ist [edit: zumal das a-111-5 modul ja schon zwei von der sorte hat - wer braucht sechs davon?]. schau dir doch mal das 2xlfo-modul von mfb an, oder die lfos von analogue solutions - da gibts zum beispiel auch das lfo-nz, das auch gleich nen rauschgenerator mit drin hat, das koennte dir fuer den anfang vielleicht das a-118 ersparen.

- multiples: sind zwar eigentlich unerlaessich - aber falls du platzproblem hast: im zeitalter von tiptop's stack-cables vielleicht nicht mehr ganz so noetig.

[edit:]
- a-111-5: ich bin mir nicht sicher, wie sinnvoll es ist, das ganze system um dieses halbmodulare modul herum aufzubauen. ich meine, wenn schon modular, warum dann nicht richtig? dieses modul hat m.e. viel zu wenige ein- und ausgaenge. zb fehlt dem vco ein sync-ein- oder ausgang. wenn du mit dem oben skizzierten system sync-sounds machen willst (und das willst du), dann muesstest du wohl das a-111-5 zum master-oszillator fuer das andere vco-modul degradieren. die vcf- un vca-partien vom a-111-5 wuerden bei dem patch praktisch wertlos. also mir waer das zu unflexibel. ich denke, ich wuerde komplett auf diskrete module setzen, zb den a-111 mit nem a-110 ergaenzen und das a-140 und die huellkurve vom a-111-5 durch ein mfb 2xadsr ersetzen oder so. aber vielleicht bin ich da auch zu altmodisch.
 
Ilanode
Ilanode
..
bartleby schrieb:
- filter: wenn es in richtung industrial gehen soll, wuerde ich auch mal ein ohr in "boesere" filter reinhaengen wie das a-106-1 xtreme filter oder das a-124 wasp filter. koennte evtl. was fuer dich sein.
Auch ohne Schnupfen war das mein erster Gedanke, dass das Wasp Filter besser passen könnte. Allerdings verzerren kann man immer noch.

bartleby schrieb:
- lfo: vier lfo in einem modul sind sicher praktisch mit blick auf platzersparnis, aber mich persoenlich wuerde am quad-lfo-modul stoeren, dass die lfo-frequenz nicht modulierbar ist. schau dir doch mal das 2xlfo-modul von mfb an
Stimmt!

bartleby schrieb:
da gibts zum beispiel auch das lfo-nz, das auch gleich nen rauschgenerator mit drin hat, das koennte dir fuer den anfang vielleicht das a-118 ersparen.
Das coole an dem A118 ist der Random Out! Für mich das beste Doepfer Modul!

bartleby schrieb:
- multiples: sind zwar eigentlich unerlaessich -
Gerade in einem kleinem System sind die wichtig. Ebenso fehlt ein polarisierender Mixer (A138c).

Dass mit "ohne CEM" hat mich auch gewundert.
 
Ilanode
Ilanode
..
Thedude schrieb:
A-138a Mixer linear
A-138b Mixer logarithm.
A-136 Distortion/Waveshaper
Noch was zu den Mixer: Wie oben geschrieben, halte ich den polaris. Mixer für sinnvoller. Solltest Du davon ausgehen, dass man für Audiosignale einen log. und für CV einen lin. MIxer benötigt, dass stimmt nicht! Für jedes Signal kannst Du einen A138 a, b oder c Mixer nehmen.

Mir persönl. hat der A137-1 viel besser gefallen als der A136. Sie sind jedoch beide wenig intuitiv zu bedienen.
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
ach, und noch was:
Thedude schrieb:
A-160 Clock Divider
[...]
A-161 Clock Sequencer
[...]
A-190-2 low cost MIDI-CV Interface
das a-190-2 hat keinen clock-ausgang! wenn du mit midi arbeiten willst, wirst du dein a-160/161 mit midi-synchronen clock-signalen fuettern wollen! also goenn dir statt a-190-2 das a-190! (es sei denn, du hast eh schon ein msy2 oder sowas rumliegen...)
 
fanwander
fanwander
*****
Andere haben schon richtiges gesagt, daher noch ergänzende Kommentare
Thedude schrieb:
A-100LC9 Low Cost Rahmen 230V
Gut
Ist nett aber klanglich in weiten Teilen sehr ähnlich wie das Filter im A111-5! Ich empfehle als Alternative zum 106-6 das A101-1, wegen dem umgedrehten Layout, kann man als frequenzabhängigen Überblender benutzen. Dass Du ein A124 oder A106-1 bräuchtest unterstütze ich nur bedingt.
Völlig überschätzt. Ich empfehle stattdessen das A142. Lieber davon 2.
Ich würde das 143 nehmen und NICHT das VC-LFO (auch hier: halte ich für überschätzt). Wenn Du weisst, dass Du wirklich ein VCLFO brauchst, dann auf das A-143-4 warten.
A-160 Clock Divider
A-161 Clock Sequencer
Ist sehr sperrig zu nutzen: kein manueller Reset, der Teiler des 160 zählt binär hoch statt runter. Das ist für Beat-Teilungen (16tel, 8tel, 4tel,...) völlig unbrauchbar! Leider aus meiner Sicht ein fehlkonzeptioniertes Modul.
unbedingt.
A-111-1 High-End-VCO ohne CEM3340 und Justierung
Hast Du wirklich einen funktionierenden CEM3340? Du weiss, dass das Modul ohne diesen Chip nicht funkioniert? Der CEM3340 wird nicht mehr hergestellt, und kostet inzwischen ca 50 Euro auf dem Privat-Markt!
A-136 Distortion/Waveshaper
Unbedingt stattdessen den A137 nehmen.

Florian
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
florian_anwander schrieb:
Thedude schrieb:
Ich würde das 143 nehmen und NICHT das VC-LFO (auch hier: halte ich für überschätzt). Wenn Du weisst, dass Du wirklich ein VCLFO brauchst, dann auf das A-143-4 warten.
das ist offenbar geschmacks- bzw. anwendungssache. ich persoenlich haette nur sehr bedingt verwendung fuer so viele oszillatoren, deren frequenz man nicht per cv steuern kann. ich find es zb sehr nett, wenn sich mehrere lfos gegenseitig modulieren, so wie das bei dem mfb-lfo schon vorverkabelt ist. dumm nur, dass bei dem modul nur der eine lfo pulswellen kann, der andere dafuer random. ich persoenlich wuerde jedenfalls zumindest zwei cv-modulierbare lfos einplanen statt insgesamt sechs ohne frequenz-cv-eingang.

@thedude: beziehe es halt einfach in deine ueberlegungen mit ein, inwieweit das fuer deine zwecke relevant ist...
 
T
Thedude
.
Hallo,

also erstmal möchte ich mich ganz herzlich bei euch allen bedanken. Dass ich gleich so schnell so viele kompetente Antworten erhalte hätte ich nicht gedacht. Danke dafür!

was willst du mit einem vco-modul ohne vco-chip? oder hast du noch irgendwo einen cem3340 rumliegen? andernfalls wuerde ich dringend zu der version mit vco raten - klingt einfach besser

Wie erwähnt bin ich ein Neueinsteiger. Ich wusste bis vor 5 Minuten nicht, dass der CEM3340 der VCO-Chip ist :oops: Nun weiss ich es (deshalb bin ich ja hier :)) und werde dieses Modul gleich mal aus meine provisorischen System streichen.

Zu den restlichen Tips. Ich werde mir diese sobald ich zu Hause bin genauer anschauen und anschliessend mein System komplett überarbeiten und noch Mal posten.

Also nochmal ein grosses Dankeschön, ihr seit echt top!

Grüsse Sam
 
T
Thedude
.
Guten Abend

Ich habe mir eure Tips jetzt noch Mal genauer angeschaut und das System überarbeitet. Beim LFO bin ich mir noch nicht sicher. Gibt es da auch eine ordentliche Lösung von Doepfer, oder sollte ich mich bei anderen Herstellern umsehen? Die Lösung von Bartleby scheint mir relativ plausibel, ich hätte mein LFO und könnte mir noch das A-118 sparen.

Ich würde das 143 nehmen und NICHT das VC-LFO (auch hier: halte ich für überschätzt). Wenn Du weisst, dass Du wirklich ein VCLFO brauchst, dann auf das A-143-4 warten.

Welches 143er Modul meinst du? Das Quad LFO?


A-100LC9 Low Cost Rahmen 230V
A-137-1 Wave Multiplier
A-190-1 MIDI-CV/SYNC-Interface V1.4

2 x A-142 VC-Decay/Gate
Hier bin ich mir nicht ganz sicher. Kann ich mir so ein ADSR envelope sparen? So wies aussieht fehlen mir Attack, Sustain und Release.

A-148 Dual S&H / T&H
A-106-1 Xtreme Filter
A-101-1 Vactrol Multitype Filter

A-160 Clock Divider
A-161 Clock Sequencer
Was haltet ihr vom A-155?

A-180 Multiples

2 x A-110 Standard-VCO
Was haltet ihr von den Standard-VCOs? Ich habe gehört der Z3000 von TipTop audio soll sehr gut sein.

A-138c Polarizing Mixer
A-118 Noise/Random


Danke bereits im voraus für eure Hilfe!

Grüsse Sam
 
Ilanode
Ilanode
..
Thedude schrieb:
Die Lösung von Bartleby scheint mir relativ plausibel, ich hätte mein LFO und könnte mir noch das A-118 sparen.
Der A118 macht deutlich mehr als bloßes Weißes Rauschen. Der Random Out als Modulationsquelle ist absolut genial. Gefällt mir viel besser als das übliche periodische LFO-Geblubber.

Der MFB Dual LFO hat übrigens einen eingebauten S&H.

Thedude schrieb:
Hier bin ich mir nicht ganz sicher. Kann ich mir so ein ADSR envelope sparen? So wies aussieht fehlen mir Attack, Sustain und Release.
So lange ein Gate anliegt, hast Du auch ein Sustain, das ausnahmsweise vor dem Decay ist und nicht regelbar sein kann.

Attack und Release fehlen tatsächlich, ob Dir die beiden Parameter fehlen werden: Keine Ahnung. Ich selber habe keinen ADSR, aber vermutlich wird Dir mind. der Attack-Parameter auf Dauer fehlen.

Du Kannst Dir ja auch mal den MFB Dual ADSR ansehen.

Der Doepfer A140 hat übrigens einen sehr schönen Re-Trigger In.

Was haltet ihr von den Standard-VCOs? Ich habe gehört der Z3000 von TipTop audio soll sehr gut sein.
Ich habe den Klang vom A110 immer gemocht. M.W. entspricht die Schaltung grob dem Moog Rogue. Allerdings hat er keine lineare FM.

Den Z3000 kenne ich nicht. Den Bubblesound µLFO eben so wenig, der muss jedoch auch als VCO sehr gut sein.
 
Q960
Q960
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Ich möchte dir empfehlen vor einem anstehenden Kauf Kontakt zu Modularisten in deiner Umgebung aufzunehmen, falls dies möglich ist. Wenn nicht, dann mach einen Wochenendausflug nach Berlin zu SchneidersBuero oder falls du aus dem Süden kommst zu diesem Laden in München zu fahren.

In der Theorie hören sich manche Ratschläge wirklich gut an , jedoch ist der eigene Geschmack und Hörerwartung entscheidend. Man kann sich vielleicht durch einen solchen Besuch viel Geld und Zeit sparen. Es gibt so viele neue Module auf dem Markt, da fällt es mir auch sehr schwer den Überblick zu behalten, doch es sind einige Granaten :D dabei.

2. Tip von mir wäre: Fang möglichst klein mit 2 VCOs an und spare nicht am Anfang an den Kosten eines 9HE Rahmens, falls du mal einen Sequenzer geplant hast. Du wirst den Platz brauchen. ;-)
 
kl~ak
kl~ak
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unbedingt mit viel zeit zu schneiders fahren wenn du nicht irgendwo antesten kannst!

lieber den vco von tiptop kaufen


lfo´s ohne reset ??????? würde ich mir überlegen _ damit kannst du den startpunkt der welle neu einsetzen lassen _ vc-lfo hat ein wenig eingeschränken umfang _ macht aber nichts weil du die höheren modulationen mit nem normalen vco machen kannst _ deswegen würde ich von den normaen lfo abstand nehmen


s&h fehlt


a106-6 finde ich für den einstieg echt sehr vieseiteig _ich würde für die böseren sounds mir später ein weiteres filter holen - dann ist man nicht so eingeschränkt _ ne tretmiene dazwischengehangen tut´s auch erstmal


nimm das normale 190er damit kannst du echt ne menge anfangen _ man kann die scale verändern!_ das ist wichtig wenn dein oscí über mehrere octaven stimmen soll _ du kannst das modulationsrad auf den zweiten cv-ausgang legen und damit die lfo-frequenz ansteuern _ für wobbles ... oder den filter oderoderoder


kauf nicht alles auf einmal!! lass dir zeit und fange mit einem kleinen setup an _ schnell hat man sich modue zugelegt und schaut dann nach anderen _ das hörempfinden änder sich wenn man ne weile vollanalog und modular arbeitet _ dan klingen die abgefahrenen sounds aus der ersten stunde doch nicht mehr so und man erkennt die eigenarten des moduls erst sehr spät

vc-adsr _ einmal im rack kann nicht schaden _ ist nicht so schnel wie die andere aber man kann mit nem sequencer offene und geschlossenen hihats machen oder öhnliches .....


viel spass mit dem system ... grüße jaash
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
Ilanode schrieb:
Thedude schrieb:
Die Lösung von Bartleby scheint mir relativ plausibel, ich hätte mein LFO und könnte mir noch das A-118 sparen.
Der A118 macht deutlich mehr als bloßes Weißes Rauschen. Der Random Out als Modulationsquelle ist absolut genial.
ich hab das a118 nicht, aber bekommt man aehnliches nicht mit weissen rauschen + s&h (+ lfo oder anderem trigger fuers s&h) hin? zumindest fuer den anfang?

jaash schrieb:
unbedingt mit viel zeit zu schneiders fahren wenn du nicht irgendwo antesten kannst!
in der tat! vor ort antesten und beraten lassen ist mit sicherheit das beste!

jaash schrieb:
kauf nicht alles auf einmal!! lass dir zeit und fange mit einem kleinen setup an
sehr wichtiger punkt! lieber erstmal mit ein paar modulen weniger starten und erst langsam ausbauen, wenn du deren moeglichkeiten gut erforscht hast. sonst kann man am anfang schnell den ueberblick verlieren.
 
Ilanode
Ilanode
..
bartleby schrieb:
Ilanode schrieb:
Der A118 macht deutlich mehr als bloßes Weißes Rauschen. Der Random Out als Modulationsquelle ist absolut genial.
ich hab das a118 nicht, aber bekommt man aehnliches nicht mit weissen rauschen + s&h (+ lfo oder anderem trigger fuers s&h) hin? zumindest fuer den anfang?
Nein, ein S&H ist immer im Takt der Clock, während der Random Out sich, ohne irgendeinem Takt zu folgen, zufällig ändert. Das kann man subtil einsetzen, um einen Patch lebendiger zu machen oder für offensichtliche Zufallsmodulationen.

Die Spannungen des Random Outs ändern sich auch nicht abrupt wie bei einem S&H, sondern habe einen eher weichen An- und Abstieg. Ich habe mein A118 leider verkauft und bin am überlegen, ob ich ihn mir wiederhole, obwohl ich noch andere Rausch-/Zufallsmodule habe.
 
bartleby
bartleby
lieber nicht.
Ilanode schrieb:
bartleby schrieb:
Ilanode schrieb:
Der A118 macht deutlich mehr als bloßes Weißes Rauschen. Der Random Out als Modulationsquelle ist absolut genial.
ich hab das a118 nicht, aber bekommt man aehnliches nicht mit weissen rauschen + s&h (+ lfo oder anderem trigger fuers s&h) hin? zumindest fuer den anfang?
Nein, ein S&H ist immer im Takt der Clock, während der Random Out sich, ohne irgendeinem Takt zu folgen, zufällig ändert. Das kann man subtil einsetzen, um einen Patch lebendiger zu machen oder für offensichtliche Zufallsmodulationen.

Die Spannungen des Random Outs ändern sich auch nicht abrupt wie bei einem S&H, sondern habe einen eher weichen An- und Abstieg.
ah ok, d.h. man muesste die frequenz des das erste s&h triggernden lfo auch noch mit etwas durch ein zweites s&h geschicktes und vom gleichen lfo getriggertes rauschen modulieren und einen slew limiter hinter das erste s&h haengen, um was vergleichbares zu erreichen?

was mich auf die ursprungsfrage zurueckbringt - @thedude: irgendwann wird auch noch ein slew limiter (zb a-170, a-171) auf deiner einkaufsliste auftauchen. aber wie schon gesagt: fang erstmal mit einer handvoll module an, schau, was man mit denen allein schon so alles machen kann (und ob dir die ganze nichtspeicherbare stoepselei ueberhaupt liegt) und bau dann behutsam aus...
 
Ilanode
Ilanode
..
bartleby schrieb:
ah ok, d.h. man muesste die frequenz des das erste s&h triggernden lfo auch noch mit etwas durch ein zweites s&h geschicktes und vom gleichen lfo getriggertes rauschen modulieren und einen slew limiter hinter das erste s&h haengen, um was vergleichbares zu erreichen?
Trotz des Aufwands wäre das Ergebnis ein anderes. Der Trigger fürs S&H folgt ja einer Regelmäßigkeit, die dem Random Out fehlt.

Der Random nimmt Weißes Rauschen, das wird gefiltert, um daraus ein Signal im Subaudiobereich zu erzielen. Das Ergebnis ist dann "Also known as "random walk" or "drunkard's walk" noise." http://en.wikipedia.org/wiki/Colors_of_noise

Was aus dem Random Out kommt, sollte grob dem Red, Violete und evtl. Grey Noise des oben verlinkten Artikels entsprechen.
 

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