Homerecording!

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von sinot, 2. Juni 2006.

  1. sinot

    sinot -

    grüße,

    ein neuer und schon zur sache :)

    erstmal zu mir , ich beschäftige mich ne weile mit musik allerdings ohne wirklich richtige grundlagen gelernt zu haben. Eher nacht taktgefühl und dem Ohr sowie autoditaktisch.

    auch die wenigen Aufnahmen die ich gemacht hatte waren zu 150% individuell und freidenkerisch. Dennoch bin ich an den Anfängen zu Musikproduktion und kann nicht viel praktische Erfahrung vorweisen außer die Soundkreationen auf meinem Roland XP-30.

    kuze vorgeschichte, da mir externe hardware für professionelle
    musikproduktion viel zu teuer gewesen ist, habe ich mich darauf
    konzentriert mittels homerecording (PC) alles zu machen.
    Daher arbeite nicht mit midi sondern gehe den direkteren weg und nehme alles audio auf und habe das auf der Festplatte.

    Als Syntesizer besitze wie erwähnt ich den Roland XP-30 sowie Cubase vts version. Aufnehmen, bearbeiten und schneiden auf dem PC stellt alles kein Problem dar auch die latenzgeschichte ist alles in butter da ich in Sachen Computer sehr gut bewandert bin.

    Zu meinem eigentlichen Problem wo mir jemand hier vielleicht
    helfen kann:

    Ist es einfacher mittles hardwareSequencer/Drumcomputer/groovebox
    rythmusspuren herzustellen und zu ändern so daß die restlichen
    spuren mit melodien zusammen ein ganzes ergeben. Da es doch recht
    schwierig und Zeitaufwendig ist mittels musikproduktionssoftware
    (synchron).Mir fehlt halt diese wissen was die verbindung zwischen sounds und laufenden rythmen einschließt.

    Ich habe diesbezüglich kaum erfahrung wie man komplette musikstücke
    herstellt und finde nirgendwo schritt für schritt anleitungen.

    stinknormale technolieder sind nicht mein ziel (das habe ich
    hinbekommen) aber sowas ist auch einfach. Aber bei wechselnden
    rythmen ist das schon eine andere sache wenn dazu der ablauf von
    synchronen spuren (melodie rythmus)einwandfrei laufen soll oder gar gleichzeitig oder unterschiedlich wechselt.

    Gibt es eine Hardware oder Software wo ich selbst (ohne auf
    apreggio ähliches und fertige rytmen zuzugreifen) selbst die
    Lauffolge einprogrammieren kann und diese dann mit dem
    entsprechenden drums, beats usw. bestücken die dann laufen?

    Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!

    mfg sinot

    EDIT: als musikrichtung industrial damit ihr ein bild habt was ich mit wechselnden rythmen und sounds meine. gehört meiner meinung nach zu den schwierigeren im feld.
     
  2. rsmus7

    rsmus7 -

    so recht verstehe ich nicht was du meinst,

    denn in Cubase VST hast du doch die drum tracks, da kannst du leicht iegene drum rythhmen programmieren und mit eigenen sounds belegen.

    ansonsten solltest du dich vielleicht doch etwas mit midi ausdeinandersetzen,
    da ja die PC basierten Sequencer mit midi arbeiten.

    einen "virtuellen drummer", der ganz gut ist, gibt´s hier: http://www.rayzoon.com/jamstix_feat.html

    dabei hängt es natürlich von den Samples ab, die du lädst, wie es klingt.


    Vielleicht erklärst du nochmal etwas genauer, was du machen willst und was das Problem ist.
     
  3. Noise

    Noise -

    also so ganz habe ich das grundproblem auch nicht heraus lesen können. Wenn Du in Cubase zusammen mit einem Sampler oder Drumbox die Beats programmiert hast, sollten die schon tight laufen und natürlich auch in entsprechend vielen Variationen ... Alternative in Form von Hardware wären z.b. die electribes. Das ist aber mehr eine Frage der Arbeitsweise und ob man sowas z.b. für Live braucht / möchte. Wenn es derzeit nicht synchron läuft ist es glaube ich eher nen grundlegendes Problem derzeit. D.h. entweder in Cubase falsch programmiert, oder Einstellungen / Latenzen oder die Aufnahmen vom Synth sind entsprechend nicht ok ... Wieso bindest Du die Synths nicht per Midi ein?

    Achso und :hallo:
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    hatte per mail das geantwortet:

    ja.
    unter 7ms latenz ist alles ok..
    ich bin halt nur einer ;-) aber ich versuchs..
    Ist es einfacher mittles hardwareSequencer/Drumcomputer/groovebox rythmusspuren herzustellen und zu ändern so daß die restlichen spuren mit melodien zusammen ein ganzes ergeben. Da es doch recht schwierig und Zeitaufwendig ist mittels musikproduktionssoftware (synchron).

    ja, es geht schneller, wenn du das lauflichtprinzip nutzen kannst, es gibt jedoch auch software, womit das geht:
    bsp: reason, das mittlerweile free-soft ding rebirth und die "richtigen" wie fruityloops (FL6 zzt), fxpansion guru und bei hardware die korg electribes (schau mal auf meiner site nach tipp einfach electribe in den oberen rechten kasten und du bekommst die alle gelistet!!)
    ja, das geht schneller ,sobald die maschine LAUFLICHT-bedienung hat.. so wie die ersten drummachines von roland (TR808 und TR909..) ,die das einführten.. zu hardSequencern schau mal hier:
    www.Sequencer.de/specials/sequencer.html
    Ich habe diesbezüglich kaum erfahrung wie man komplette musikstücke herstellt und finde nirgendwo schritt für schritt anleitungen.

    oder einen workshops ansteuern (eigennütziger hinweis) ;-)
    es gibt ansich keine standardvorgehensweise.. eigentlich reicht schon cubase dafür und dein XP30 um anzufangen..
    natürlich kann man sich da steigern.. aber selten ist es wirklich eine equipmentfrage..
    das würde etwas länger dauern.. daher erstmal nur soviel.. lernen ,was midi ist, wie es funktioniert etc und wie so ein arrangement arbeitet..
    das kann man mit einer bandmaschine vergleichen, spur für spur wird aufgenommen und geschnitten.. egal ob midi oder audio.. geht beides.. (steuern oder direkt audio aufnehmen)
    klar.. das ist dann eher eine musikalische frage,.. also.. das ist besser in direktem beisammensein im studio zu machen (ich meine zu erklären)..
    denn hier kommen viele sachen ,wo man sich nen wolf tippt.. ;-) daher..
    ja, zB groove agent (Steinberg) bietet quasi rhythmen und co an, die man etwas variieren kann,.. guter "inspirant"..
    einige grooves sind auch bei hardware sozusagen als presets schon drin.. das brauchst du aber sicher nur am anfang.. das ist was, was du mit der zeit nicht mehr brauchst, das nachspielen und anschauen und analysieren am anfang hilft aber, MUSIK zu verstehen.. gut hinhören bei tracks ,die du magst und so..
    das ist auch ne laaange geschichte.. zu lang für ne mail .. aber evtl was fürs forum und noch eher was für nen workshop oder treffen mit freunden (ich will dir nicht mit gewalt nen workshop aufrängen.. aber arbeitsweisen und musikwunsch und können hängen oft sehr stark zusammen ..
    wie du genau arbeiten willst, musst du einfach rausfinden.. dabei kann ich (wir!) dir helfen..

    klasse! komme auch aus der richtung.. ;-)
    meine div. kräche sind hier: moogulator.com (unter projekte findest du ,da alles..)
    besser beschrieben ist es sicher mit electro.. aber heute mach ich "alles" ;-)
    im forum bitte, zuerst - ich krieg sonst zu viel von diesen supportmails..

    ja.. ich hoffe, das hilft dir schonmal etwas, bitte aber weiter im forum.. das ist wirklich besser als persönlich..

    so, jetzt weiter..

    imo geht es hier einfach nur darum, wie man industrial macht..

    ich würde sagen: mit krach, verzerrer und samples kommt man weiter..
    zB hilft da eine <a href=http://www.sequencer.de/syns/korg>Korg</a> electribe s oder ähnliches schon sehr viel weiter.. und eben zerromaten aller zeiten und richtungen™ .. weil: industrial ist nunmal heftig und intensiv.. fiese sounds kann man sehr schön mit fm machen (also <a href=http://www.sequencer.de/syns/yamaha>Yamaha</a> dx serie und tg77, fs1r..) auch software geht fmheaven, fm7.. ) du findest diese synths übrigens alle durch eintippen ins rechte obere feld auf www.Sequencer.de und in diesem falle voreinstellung auf yamaha im drüberliegenden pulldownmenü.. dann listet er dir alle DX'e.. ;-)

    zwar ehr auf ebm ausgelegt:
    aber lies mal quer:
    www.Sequencer.de/specials/ebm.html
     
  5. sinot

    sinot -

    hey super dankfe für die Tipps,

    vielleicht noch als Anhang.

    Ich möchte nie live spielen oder sonstiges. Nur aufnehmen abmischen (Mixdown) und einfach stücke machen.

    Noch ausführlicher zum eigentlichen Thema......

    ****
    Ich habe mir das so vorgestellt berichtigt mich bitte oder sagt mir wie man es am besten macht:

    1. Ich erstelle alle töne/Sounds auf dem Synthesizer und spiele das was ich brauche auf die Festplatte also nehme es auf.

    2. Das können melodien, hintergrundtöne wie summen,, oder einzelen drums etc. sein. sprich ich habe alles an dateien und kann diese dann auf die einzelnen spuren einsetzen verschieben, schneiden oder mit zusätzlichen Effekten versehen.

    -----------------------< Problem!!! >----------------------

    3. Wie bauen ich drum/beat parts und lasse es passend zu den vorhandenen melodien und tönen laufen ohne das es asynchron wird (es sei denn es ist so gewünscht)? bzw. zuerst denn Drumpartd er nicht von A-Z mit 120/180/220 bpm dahinläuft sondern wirklich stark wechselt.

    cha cha, - chachacha, - cha bum cha bum cha- usw. nur nich tso banal.

    Das spielt man doch nicht alles ein und schiebt es sich zurecht sondern legt wie ich es mir vorstelle fest.

    Wie habe ich mir das vorzustellen wenn ich groove/drumcomputer
    sei es extern oder intern (Cubase) benutze.

    Ist es echt so das ich zeitintervalle habe oder zeitabstände einprogrammiere und dann dem prozessor sage das er diesen ton in den von mir vorher einprogrammierten Abständen abspielt oder wie läuft das?

    ****

    zu Midi, null Erfahrung und ich sage mal es ist auch eine Budgetfrage, ich will nicht unbedingt zig sachen kaufen und soweit ich mrch etwas erkundigt habe ist midi eine sehr indirekte art dateien aufzunehmen und zu bearbeiten bzw. eher für live auftritte ausgelegt oder irre ich mich.

    Könnte einer beschreiben wie das abläuft wenn man mit midi arbeitet?

    Habe mich gefragt ob es besser ist sich einen externen groove/ drumcomputer zu kaufen (da wäre das Geld gut angelegt wenn es so ist) da es dort möglicherweisebesser geht als auf dem pc, das wäre das einzige was ich vielleicht nocht mit meinem Portemonaie vereinbaren könnte voraussgesetzt es bringt was wie Moogulator sagte mit dem LICHTLAUFPRINZIP.

    Kannst du oder jemand mir erklären wie das damit exakt läuft dann bräuchte ich es nicht umständlich mit dem PC-Programm zu machen.

    Ich brauche halt 100% Prozent absolute freiheit und will nicht vorhandene presets ändern sondern die takte und parts die ich im kopfe habe von A-Z selbst festlegen.

    Ansonsten wenn ihr sagt das das mit cubase genauso abläuft dann werde das mal probieren!

    Falls noch Fragen sind, fragt bitte!

    -------------------------------------------------------------
    @Moogulator - zu Industrial, also so einfach ist das nicht denn was ich vorhabe ist nicht einfach Distortion, overdrive usw. auf töne hauen damit ist verzerrt klint, ist ja dann auch kein industrial.

    es gab momente da habe ich 1- 2 wochen an einem einzigen ton herumexperimentiert und wo man verzerreffekte nicht so heraushört aber dennoch düster, brachial klingt und wo man den Grundcharakter vom Ton nicht mehr hört womit ich mich aus intensiv beschäftige.
    -------------------------------------------------------------

    Deswegen habe ich kaum praktische Erfahrung in Sachen Beats & Drums und fange gerade erst langsam an mit dem aufnehmen

    mfg sinot

    PS: Was für Effekte wären empfehlenswert um Soudns einfacher zu kreieren wo man nicht mehr heraushört von welchem Ton es hergeleitet wurde? Oder läuft das durch diverse Filter beim Mischpult bzw. Cubase.

    PS2: Wie nennt soch so ein Gerät mit Mikro wenn ich Geräuschquellen aufnehmen will?

    Auch hier dank an alle für die comments"

    EDIT 1: Axiome ist zu hart, imminent starvation nur das eine lied ist ganz nett - Ren (wie hat er das rattern gemacht????????), und synapscape ist ganz ok aber da ist mir auch zuviel gezerre.

    auch will ich richtige maschinenrythmen einbauen (naja vielleicht erst später) mit modernen klängen ohne das es zu sehr in postmoderne musik ausartet. Mal sehen probiern geht über studieren.
     
  6. das mit dem sync-problem verstehe ich nicht recht..
    wenn du mit deinem synth etwas aufnimmst kannst du dich doch einfach am songtempo von cubase orientieren. da stellst du dir den "klick" an, drückst auf aufnahme und spielst passend zum klick...
    machst du das so? oder wie nimmst du auf?

    du kannst natürlich auch zuerst den drumgroove per midi und/oder vst-plugin erstellen. dann läßt du gleich deinen groove laufen, während du mit dem synth aufnimmst...


    wie machst du denn bisher deine drum-beats?
    eine einfache möglichkeit ist, wie gesagt, dir einen vst-drum-synth zu nehmen und ihn über eine midi-spur in cubase anzusteuern. da gibts auch freeware-teile z.b.:
    http://www.kvraudio.com/get/367.html

    wenn du das nicht hinkriegst, frag nochmal, ich kann dann versuchen eine schritt-für-schritt anleitung zu machen..

    (versuch erstmal die möglichkeiten die du hast auszunutzen und kauf dir erst dann was neues, wenn du wirklich weißt was du eigentlich brauchst... ;-) )
     
  7. MvKeinen

    MvKeinen aktiviert

    Der unterschied zwischen Cubase & Co und Hardware-Lauflicht ala Electribe ist meiner Meinung folgender:
    Cubase ist eher wie ein leeres Blatt Papier, dass beschrieben werden will.
    Lauflicht bietet vom Anfang an her mehr Ergebnisse, weil das ganze "Betriebssystem" viel mehr auf Drums "beschränkt/spezialisiert" ist. Das heisst natürlich nicht, dass diese Ergebnisse besser sind.
    Für dich währe dann wohl ein Lauflicht Plug In das richtige.
     
  8. sinot

    sinot -

    @clapptomaniac

    wie erwähnt mit midi was ich dafür brauche, habe ich nullkommanix plan.

    ich habe es bisher so probiert das ich alles selbst einspiele egal was und es dann zusammenfüge und verschiebe zuschneide usw.

    Bei meinem Intro was ich momentan mache habe ich die sounds zuerst aufgenommen und habe dann später beat & drums durch spielen auf dem synthesizer aufgenommen und dann so zusammengeschustert.

    Sprich wenn ich drumparts mache verwende ich entweder appregiator oder wie man das nennt und bearbeite es oder füge was hinzu oder ich nehme es auf durch direktes einspielen auf also tippen der Tasten auf dem Roland XP-30 für jeden einzelnen Beat oder drum.

    Fühlt sich für mich sehr unprofessionell an deswegen suche ich nach
    Antworten ratschlägen und hilfen hier!

    @Undergrind

    also einen externen drum,-groovecomputer mit Lauflichtprinzip? Oh gott fragt sich wie ich das anschließe an mein vorhandenes System, ob ich die nötigen Anschlüsse habe, was ich brauche und wieviel sowas kostet, ein gutes Produkt natürlich!
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    huhu,das mitm verzerrer ist auch noch etwas grob, ich wollte nur damit sagen: industrial hat halt viel mit zerrstufen und bearbeitung zu tun.. muss aber nicht ;-)

    eigentlich musst du nur deine methode finden..

    nicht live: ok, dann kann ein <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a> ja auch etwas weniger "direkt" sein, spart geld..

    1 du kannst sowohl mit hardware als auch mit software arbeiten, das machen auch viele.. oder, wenn du magst alles im rechner machen.. das hat alles seine vorzüge.. aber mein vorredner hat schon recht: man nutzt natürlich erstmal was DA ist.. und richtig: du nimmst natürlich den hardwarekram auf, aber bis zur aufnahme kannst du mit midi arbeiten und erst ausarrangieren mit cubase oder vergleichbarem und dann aufnehmen ,wenn es perfekt ist.. in einem song gibt es immer mal änderungen..

    2) klar.. ja das ist generell die arbeitsweise... aber du kannst bei hardware oder plugins auch die klangparameter über midi oder intern variieren und verändern, editieren und den verlauf verändern.. das ist neben dem reinen audio in jedem falle ein mächtiges werkzeug.. wobei die softwareSequencer da in der regel eine gute standardportion geben..

    damit kommst du erstmal sehr weit.. rein potentiell..
    der XP ist zwar nicht der erste,der mir bei industrial einfallen würde.. aber damit kann man schonmal gut anfangen..

    3) nun, wenn du eh mit cubase und co arbeitest, ist es doch per se synchron, von allein.. du spielst ja alles schlicht nach metronom ein.. da ist alles gleich.. der rechner kann natürlich nicht erkennen, wenn du nicht selber ein tempo vorgibst und eine taktart und dann auch entsprechend einspielst (mit nem klick halt)..

    wechstel: was meinste denn nicht mit 120 laufen? du willst tempowechsel einbauen? dazu gibt es den tempo/mastertrack ,mit dem du an jeder stelle ein neues tempo einstellen kannst .. das kann so oft passieren ,wie du willst..
    du hast also recht: man legt es fest, aber es ist sehr flexibel und kann im laufenden betrieb auch geändert werden..

    externes mit tempo: in dem falle gibt es midi clock, diese wird per midi angeschlossen und läuft dann synchron.. ein hardware-teil oder was externes läuft dann im gleichschritt mit..

    prozessor: nein, so kompliziert ist nur max/msp ;-)
    ansich ist es wie eine art bandmaschine, .. du dürckst record und spielst ,was du hören willst.. dann die nächste spur und so weiter..
    alternativ malst du die noten als eine art balken ein, was man am besten mit diesen pianoselbstspielern oder spieluhren vergleichen kann.. sehr einfach .. du musst keinem prozessor irgendwas erzählen...

    natürlich kannst du alles beliebig oft kopieren, verschieben oder verändern oder ähnliches kopieren und nur den unterschied dazuspielen oder einzeichnen.. das ist wirklich sehr sehr einfach.. du musst halt nur auf dem keyboard spielen oder eben über die maus in den editor malen..
    die längen entsprechen der dauer, die position bestimmen wann das ding spielt (horizonatal) und natürlich von wem/ welcher sound/ welches instrument (vertikal) .

    wenn du midi gelernt hast ( auch das ist echt einfach, es geht hier letzlich nur darum ,die spielten noten festzuhalten..)
    sprich: du hast 16 unabhängige midikanäle pro midiverbindung..
    jeder dieser kanäle bekommt zu bestimmten zeiten note C4 gedrückt oder losgelassen oder andere informationen.. also keine musik ,sondern nur die steuerdaten.. das ist ,was midi tut.. ein angeschlossener synthesizer weiss also nur, das du jetzt eine taste drückst (zB das G3) und wie stark (anschlagdynamik). wenn die note stoppen soll, lässt du sie los und über midi wird ein note off für diesen ton gesendet.. das ist alles.. so auch bei reglerbewegungen und co.. WAS für ein sound gespielt wird, weiss das system hier NOCH nicht, du kannst aber eine programmnummer anwählen (program change) und den sound baust du vorher ...

    ganz einfach.. und jeder der tracks ist quasi ein midikanal (oder derselbe, wenn man da noch mehr machen will)..
    dh du machst einen track auf und spielt auf einem midikanal 10 zB die drums ein und nimmst sie auf (also schlicht record drücken, den kram einspielen... und er behält sich das und du kannst es natürlich wieder ändern.. einfach mal machen ,dann wirst du das schnell kapieren..

    drumcomputer kaufen: musst du nicht, das ist nicht "besser", es kommt drauf an ,was du willst.. du kannst aber erstmal mit den drums des xp arbeiten und evtl mit plugins.. (freeware gibts da ja)..

    in deinem falle ist das lauflichtding nicht sooo wichtig, das dient vorallem einer gewissen übersicht und schnelligkeit beim live-editieren.. im rechner gibts dafür die "key übersicht".. das ist besagte pianorollen-darstellung..

    imo ist es alles erstmal erschlagen mit cubase, wenn du das hast ,brauchst du zunächst nix anderes.. plugins und weitere hardware kannst du dir holen ,wenn es wirklich SO nicht weitergeht an möglichkeiten und co.. aber zunächst lote erstmal aus, was du wirklich brauchst.. und fang vorallem praktisch direkt an.. da lernt man am besten.

    frei arbeiten: kein problem.. keiner zwingt dich presets zu benutzen ;-)
    ein leeres arrangement ist das freieste ,was es gibt..

    fx: das kommt noch, die standards wie delay, verzerrung und hall machen aber immer sinn, ich kenne die cubaseinternen sachen nicht soo gut, aber in logic ist zB alles drin, um einen track zu machen.. und bei cubase ist das imgrunde nicht viel anders, nicht ganz so viel an plugin kram.. aber auch ausreichend für erste schritte und ganze fette kompositionen gleichermaßen..

    weiss nicht ,ob ich das inhaltlich kapiert habe: du willst klänge aus fertigen tracks klauen und die isolieren als einzelklang? das ist, je nach material unterschiedlich schwer.. es gibt dafür kein tool, .. es gibt zwar voice remover und sowas, aber das ist alles idR nicht so befriedigend, denn ansich gibt es immernoch keine möglichkeit spurlos einfach einen bass oder sowas aus einem komplexen arrangement rauszulösen.. da musste halt auf stellen hoffen ,wo die sachen solo zu hören sind..

    ps2: ehm recorder? ;-) zB minidisc recorder etc. eigenen sich da..
    mobile recorder gibts ja massig, von DAT bis MD.. aber auch HD recorder,.. zB kann ein archos mp3 player auch aufnehmen.. die qualitäten sind unterschiedlich.. ein dynamisches micro kann man einfach so anschließen, es benötigt höchstens eine verstärkung.. viele recorder haben da aber schon einen kleinen vorverstärker eingebaut..

    etc etc..

    alles andere kommt von selber.. ich meine: wenn du maschinensounds machen willst ,machst du sie halt und spielst sie ein.. klänge bauen auf dem synthesizer oder samples ist dabei ansich egal.. nen softwaresampler oder plugin gibts natürlich auch..
     
  10. sinot

    sinot -

    alles klar super tausend dank nur noch ne kleinigkeit was meinst du mit ausarrangieren und was brauche ich für midi

    bei meiner audigy 2ZS sind kaum anschlüsse frei und mit den Anschlüssen am roland xp-30 ist ja gekennzeichnet aber was für kabel brauche ich da?

    Und noch was kurzes zu MIDI. d.h: Geht es einfacher weil ich lese und lese aber kapier es nicht. Steuerdaten???

    das heißt ich kann vorhandenes Material manipulieren oder ich nehme tasteschläge auf und versehe diese nachträglich mit Sounds mit einem ton?

    ahhhh so ganz langsam macht es klick während ich das hier schreibe (eher die grenze davor). Noch etwas einfacher erläutert und ich habs.

    Es ist dafür gut damit man weiß was für eine art melodie oder preset man gemacht hat für später, richtig.
    Bin kein Profimusiker der seine Werke archivieren will!

    Es ist schlimm wenn man von etwas keine Ahnung hat.

    mfg sinot

    EDIT: nicht isolieren sondern man hat was weiß ich einen orgel ton und kreiert seinen gewünschten ton/sound und kann am ende grob gesagt nicht mehr heraushören das es eine orgel gewesen ist.
    so etwas übertrieben gesagt.

    Denn ich höre sounds wo ich einfach nicht fesstellen kann (ohne verzerreffekte) um was für einen Grundton es sich ursprünglich handelte!

    Was kosten gute Recorder?
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    midi kabel ist 5pol DIN auf beiden seiten.. die sind durchscleifbar.. sprich: midi out in midi in des nächsten und dann via midi through weiter ins nächste instrument.. etc..

    du kannst ja 16 unabhängige kanäle adressieren, das reicht fürs erste.. wenn du mal nen haufen synths hast, kannst du dir mal ein richtiges midi interface holen.. ideal ist pro gerät ein midiport , jedoch gehts erstmal auch so..

    steuerdaten: das ist eben nur die erklärung, das hier lediglich die info gesendet wird welche tasten oder regler bewegt werden, nicht jedoch audiodaten.. und das nennt man STEUERN, oder kennst du nen besseren begriff?.. es ist kein netzwerk, kein intelligentes system und kein audio, es sind eben nur steuerinforamtionen wie noten, modulationsrad und pitchbender..

    that it.

    das mit der keinenahnung ist null schlimm..

    orgel: hmm ,also hall entfernen oder irgendwelche FX? das ging mal mit sonicworx (mac/os9).. aber das isses dann auch schon..

    grundton: du meinst quasi, ob das nun ein D oder ein F ist? nun, das musst du raushören und einstellen als "root key", ..

    recorder: hmm.. GUTE? das kommt auf die definition von GUT an.. aber so ab 250€ gehts los und endet mehrstellig..
     
  12. sinot

    sinot -

    eher FX (Effekte?).

    Zum Beispiel als Hintergrundkulisse irgendeine saw - version wo man aber nicht hört das es saw ist oder nur sehr schwer.......

    Vielend Dank für alles andere werde mal versuchen 1 Stück fertig zu bekommen. Zwar kenn ich mich mit dem PC sehr gut aus jedoch verliert man manchmal den Kopf bei all den Konvertern, Grafikprogrammen, Musikprogrammen etc.

    nicht einfach vieles zu lernen und geht autodidaktisch nur sehr mühselig und langsam voran aber immerhin.

    mfg sinot
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    kann sein ,aber wenn du dann eins gekauft hast, hast du das erstmal, es ist ja nicht so ,das einem die freewareSequencer so um die ohren gehauen würden.. dh: du kaufst halt eins und nimmst dann das.. gut ist natürlich ,das gut zu wähen, das es zu dir passt. . aber cubase ist imho einsteigerfreundlich. und es gibt das ding für pc und mac, was ja auch gut ist..

    FX = ausgesprochen "eff ex" = effects = effekte
    daher auch aphex twin = FX twin = effektzwilling ;-)

    schaffste schon, hatte selber damals fakisch keinen zum fragen.. es gab kein netz, keine büche, von denen ich wusste und keine freunde, die sowas auch hatten..

    also.. wenns noch fragen gibts - dafür ist das forum da..
    aber durchs machen kommt man am weitesten ,denn irgendwann sind die fragen dann alle gelöst, dann gehts ganz schnell.. das intuitive kommt dann ,sobald es nichts mehr an nachdenkarbeit kostet.. also keine sorge.. das geht schneller,als du denkst..

    und anleitungen sind ja auch immer dabei..
     
  14. x6j8x

    x6j8x -

    Ich kann ja Tracktion empfehlen... Sehr geniales und einfaches Tool, das aber alle benoetigten Funktionen bereitstellt. Ach ja, guenstig ist es auch noch (um die 150 Euro wenn ich mich richtig erinnere).
     
  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    und da gibts dann noch FL (fruityloops)..
     
  16. Ich finde dies ist mal wieder einer der vielen Threads hier in dem viieeele vieeeele Anfängerfragen beantwortet werden!

    Wär doch nicht schlecht nett solche Threads nochmal extra in einer Art "Noobcorner" zu sammeln wo ständig wiederkehrende Sachen gefragt werden bzw. diese ganze "ich hab grad damit angefangen und jetzt weiß ich nicht wie ..." gesammelt wird.
    (Klar,ein Workshop ist geiler ;-) )

    Aber das is bestimmt der End-Aufwand ?
     

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