Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht/ Apple II

Dieses Thema im Forum "APPartig" wurde erstellt von moogli, 21. Dezember 2014.

  1. moogli

    moogli -

    Skandalös! :mrgreen:

    Viele Grüße,
    moogli
     

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  2. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Gab's da nicht auch mal so Browser für den C64?
     
  3. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Ja, für den C64 gibts auch einen.
     
  4. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Und was sehen wir auf Deinem Bild?
     
  5. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Das Synthesizerforum - aus der Sicht eines Apple IIe von 1983.
     
  6. Zolo

    Zolo aktiviert

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    :supi:
     
  7. mookie

    mookie B Nutzer

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Mach mal das update auf Yosemite, dann sollte alles wieder funzen :supi:
     
  8. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Hab ich ja versucht, aber ich bekomm da nur eine komische Fehlermeldung.
     
  9. Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    ... coole Sache, das! :supi:

    Mich interessiert, wie das gute Stück ans Netz angebunden ist - serieller/Parallelport?
    Was hat der Rechner für einen TCP/IP-Stack? Und was ist das für einen Browser?

    <Nostalgie>
    Der Apple ][ war der Rechner, an dem ich gelernt habe zu programmieren - siehe Fotos meiner damaligen Bibeln :P
    </Nostalgie>
     

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  10. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Ich hab auch auf dem Apple II (und dem Schneider CPC612:cool: programmieren gelernt :)

    Das mit dem Internet geht über eine Ethernet-Einsteckkarte, die heißt Uthernet II und ist derzeit in der Betaphase, der Browser ist der von "Contiki", der Stack ist auf dem Chip der Karte drauf (Wiznet W5100).

    Hast Du Deinen Apple II noch?
     
  11. Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Ich hatte nie einen besessen - den konnte ich mir als Schüler damals nicht leisten.
    Der Apple stand in einem separaten Raum in meiner damaligen Schule - und wenn man den Physiklehrer ganz lieb fragte, bekam man auch den Schlüssel zum Raum :P
    Manchmal denke ich mir einen zu kaufen, weil 6502-Assembler-Programmierung eine coole Sache ist (hab damals einen 8-Bit Sampler via Cassetteninterface gecodet) - aber ich frage mich ernsthaft, was ich damit heute noch machen sollte (kennt weder Sprites, noch hat er einen guten Soundchip wie der SID beim C64).
    Wenn ich einen hätte, würde ich ihn wieder programmieren - da ich aber den ganzen Tag eh nichts anderes mache als zu programmieren (weil ich mein Geld damit verdiene), sollte ich das besser sein lassen und mich lieber um meine Frau und meine Musik kümmern :)
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Ich hatte mal die Gelegenheit ein paar 8Bitter wieder hier zu haben, es ist schön - aber wirklich was damit machen ist am Ende zu viel Zeitaufwand. Ich finde es super, aber ..
    Vom Spectrum gibt es auch eine kleine Version jetzt als Game-Dingsi. Das ist sehr süß, aber wird natürlich nur Nostalgiker noch interessieren, ich glaube es gab auch für den einen Browser. Lynx-artig geht ja immer. UTF8 vs ISO muss aber gehen, ist nicht so schwer, sieht hier danach aus.

    Bei mir ist Sir Clive der wichtige Mann gewesen. Hatte ich mal gepostet, was da grade läuft. Wenn er bezahlbar ist, vielleicht ja doch - aber eigentlich ist es Bullshit, es gibt Flash-Sites die das bereits cool nachbilden. Oder Emulatoren. Aber auch ich hab so Sampler gebaut, war mächtig stolz, aber ich bin ein Z80-Mensch - der war toll - Rodney Zaks - genau - den Namen kenne ich auch noch.
    Hier in W'Tal gabs den Spectrum User Club von Rolf Knorre. ;-) Und davor ZX81.. und so.. ICh würde mich nicht mal wundern, wenn das nicht sogar da ginge.

    Der QL war übrigens richtig gut. Der Apple II war damals ein 2kDM Gerät, das konnte keiner von uns "Kindern" kaufen, ich war ja eins als der neu war. Hatte mal 2 davon hier stehen. Sind aber wieder weg - waren als Editoren für die Roland Module da. Also die CMU.
     
  13. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Als ich im Gymnasium war, waren die 8-Bitter bereits veraltet. Daher hab ich meinen von meinem Mathelehrer in der 5. Klasse geschenkt bekommen. Vor einem Jahr hab ich den dann wieder vom Dachboden meiner Eltern geholt und seitdem bin ich heftig am Hacken. Heute kenne ich mich mit vielen Dingen auch besser aus, als damals.

    In meiner Schule hatten sie sogar einen "Klassensatz" davon, ich glaub 10 Stück oder so.


    An beide: Zu "macht sinn, macht keinen Sinn": Dass man damit nicht wirklich effektiv an was arbeitet ist ja klar. Ausnahme ist vielleicht in meinem Fall, dass ich auf dem Apple mit dem CMU (als Controller für externe Synths) schon ziemlich ausgefeilte Sachen gemacht hab. Aber darum geht es mir am Ende nicht so unbedingt.

    Für mich ist der Punkt der: Ich hab zu den Dingen, die in meiner Kindheit/Jugend eine große Rolle gespielt haben, einfach einen wirklich intensiven emotionalen Bezug. Den hätte ich bei einem Emulator überhaupt nicht. Das Ding hier stehen zu haben und daran rumzuwurschteln gibt mir einfach ein besonderes Gefühl. Es ist ein bischen so, als wäre ich selbst nochmal total jung :) Und das tolle damals war doch: Mit der Sinnfrage hatte man sich damals noch gar nicht belastet oder von was abhalten lassen. Es ist total schön, dass man heute Kram auf Ebay schießen kann, den ich damals niemals hätte kaufen können, z.B. ein MIDI Interface oder ein paar alte Sequencer für den Apple.

    Obwohl die Entwicklung längst weitergegangen ist, fühlt es sich so an, als würde man ein neues Feld erschließen, auch wenn es ein neues altes Feld ist. Haha, ich schwafel schon wieder ;-) Was ich nur sagen wollte: "Kind sein ist okay". Das muß man sich zwischendurch einfach erlauben :)
     
  14. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Hier noch ein Bildchen on topic :)
     

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  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Habs schon nach 8Bit geschoben, ist alles on Topic ;-)
    Aber PMA5, das ist noch supi..

    Aber richtig cool - man ist Apple User und es ist ein sehr einfach zu verstehendes OS. Kein Appstore. Und - es gibt verdammt wenige die CMU Teile haben, aber es war echt sehr nach vorn gedacht von Roland damals mit den Teilen.

    Achja, ein Euro-Apple hatte unten einen kleinen Schalter unterhalb des Keyboards. Vielleicht geht das ja? Der Euro IIer - ich glaub das isser, oder könnte er sein.

    (Hier übrigens die 8Bit Hanseln ..)
    aber soll nicht ablenken, geht ja um's Apfel. 5kDM offiziell für den IIe..
     
  16. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    Ja, meiner hat diesen Schalter, mit dem man beim Begrüßungsbildschirm so schön "Apple ][" in "Apple ÜÄ" umschalten kann. Das geht aber weg, wenn man ihm zum "Enhanced II" umrüstet (65C02 statt 6502 und drei Roms tauschen). Dann sagt er "Apple //".

    Den PMA hab ich auch ziemlich lieb, hier in Sachen Rechenleistung natürlich "Schwanz wedelt mit Hund".

    Ja, das CMU ist aus damaliger Perspektive sicher interessant gewesen. Die Klangerzeugung ist ja von den Drums abgesehen echt mies (gefilterte Rechtecke mit Simpelst-VCA-Hüllkurven), aber "besser als gar nichts hören". Man kann auf jeden Fall komponieren damit und es ist als System auch erstmal in sich geschlossen funktionsfähig. Also 6 von 8 monophone Spuren (und zusätzlich die Drums) haben ne eigene Klangerzeugung, nur mal für die, die das Teil nicht kennen. Wenn man dann an die Sounds mehr Ansprüche hat, kann man ja über die CV/Gates rausgehen. Und zwar 8-fach, was ich konzeptionell schon ziemlich "fett" finde. Zumal man auch eine dieser Spuren zur Automation von nem analogen VCF oder so abstellen könnte, wenn man das braucht. Also im Prinzip kann man schon sagen, dass so ein Apple mit CMU in Kombination mit einem kleinen Modularsystem daneben zwar irgendwie ein krudes System, aber durchaus ausreichend wäre, um wirklich elektrische Musik zu machen.

    In Sachen Sequencer find ichs auch recht interessant, was man sich damals so darunter vorstellte. Das ist ja eher noch so ne Art Tabellenkalkulation mit Musikausgabe. Was ich als eine schöne Herausforderung ansehen würde, wäre ein Programm, was das CMU800 UND die Passport MIDI Interfacekarte ansprechen kann und womit man zusätzlich die krude Software des CMU umgehen kann. Aber das ist so eine Sache... Da müsste ich selbst erstmal ordentlich in den 6502 Assembler einsteigen. Soweit bin ich an der Stelle aber noch nicht, der erste Einstieg ist ja immer am Schwierigsten...

    Was ich schon gemacht habe, ist ein "Bus-Sniffer", der in meinem CMU drin ist und vom Systembus (!) alle Noten und die Drums abgreift und auf unterschiedlichen MIDI-Kanälen ausgibt (meine Sync-Out-Buchse ist ein MIDI-Out). Die Drums werden sogar GM konform gemappt. Wenn man will, kann man also einen Teil der Tracks über die Klangerzeugung des CMU, einen anderen Teil per CV/Gate, und einen weiteren Teil per MIDI ausspielen.


    Ich suche übrigens noch so ein CMU810 zur Komplettierung, vielleicht kannst Du / könnt ihr ja die Ohren offenhalten? :)
     
  17. moogli

    moogli -

    Re: Irgendwas stimmt mit den Umlauten nicht

    ...für die technisch Interessierten noch kleine Kuriositäten des Systems:

    1. Der Tempo-Knopf am CMU ist tatsächlich das Poti eines analogen Tempo-Oszillators, der pro 16tel-Note (ich glaube) 6mal schwingt. Der Computer pollt diesen Oszillator (!), und bei einem Nulldurchgang updated er die Klangerzeugungs-Register und CV Outputs. Etwas anders ausgedrückt ist der Computer so ne Art "besserer Speicher" für das Cmu. Also nochmal "Schwanz wedelt mit Hund" hier :) Oder wenn man es anders sehen will: Analoge Rhythmusmaschinene-Heritage.

    Ich vermute diese Konzeption liegt daran, dass das Apple II-System ansich erstmal keinen Timer mitbringt, der zeitlich stabile Interrupts erzeugen könnte (musste per Erweiterungskarte nachgerüstet werden). Die verfügbaren MIDI-Karten hatten daher auch alle neben dem UART einen Timer-IC. Bei dem CMU hat man das aber nicht gemacht. Da der Port-Erweiterungsbaustein im CMU auch einen Eingangsport hat, wurde dieser kurzerhand zum Pollen eines analogen Tempo-Oszillators hergenommen. Vermutlich eine Kostenentscheidung?

    2. Wenn die CMU Software auf "Loop" gestellt ist, wird alles geloopt, was im Speicher ist. Während des "Sprungs" verpasst sie allerdings offenbar einen (oder zwei) Zyklen des Tempooszillators, der ja durch die SW gepollt werden muß (kein Interrupt). Daher holpert es beim Loopen immer ein bischen :)

    3. Die interne Klangerzeugung arbeitet komplett getrennt von der CV Erzeugung mit digitalen Timer-Bausteinen, was wohl die günstigste Methode ist. Das heißt, das CMU lädt diese Timerbausteine mit Koeffizienten für die entsprechende Frequenz. Der CV-DAC wird allerdings davon getrennt angesprochen. Technisch wäre es möglich, die interne Klangerzeung was anderes spielen zu lassen, als die CV-Outs ausgeben. Die Software bespielt beides aber 1:1.
     

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