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Brainstorm ITB Perfektion vs analoge Reduktion. Wer hat Erfahrung?

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ModernerPurist

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Moin!

Es ist nicht so, dass ich mir analog klangliche Vorteile erhoffe. Eher, dass ich mich durch Reduktion nicht mehr an klanglicher Irrelevanz störe.

Sich ITB bspw nur mit Channelstrips zu behelfen, funktioniert für mich nicht, deshalb folgende Idee
alle Klangerzeuger ausschließlich analog zu mischen, inkl Effektgeräte in den Send/Insertwegen.
Mein Analoger Summierer erweitert das Pult nur für DAW Outs und geht in einen stereokanal des Pultes.

Soweit die Idee.

Wer arbeitet so noch?
Sind damit zeitgemäße Produktionen machbar oder klingts dann eher wie ausm Hobbykeller?

Der Markt böte nicht soviel bis zur 2000€ Grenze.
Mackie Onyx, Allen&Heath 24 Ch
Von Soundcraft gibbet noch was mit 32Ch mit
einem 1-Regler "DBX" Kompressor pro Kanal.

Was kann ich erwarten? Was nicht?
Rausgeschmissenes Geld?

Könnte mich Wandlermässig krass reduzieren, einiges verkaufen - Das Mischpult wäre da quasi im Austausch.

Eure Ideen dazu?

Aktuell gehen 32 Kanäle in die Wandler, nur Synths/Sampler und ich bearbeite ausschliesslich in der DAW.
Mein ewiger fail dabei. Mischen während der Produktion,
ich verliere mich im Gefrickel, pluginschlacht, viel probieren, nie zufrieden - ich komm da wohl besser klar, wenns halt nicht anders geht.
 
Könnte mich Wandlermässig krass reduzieren, einiges verkaufen - Das Mischpult wäre da quasi im Austausch.
Ich würde so oder so immer einzelne Spuren aufnehmen oder als Audio Spur Rendern wollen, unabhängig davon mit welcher Technik der Channelstrip läuft.

Obwohl, bei Plugins geht das mittlerweile bei mir oft auch ohne Umweg über Audio, nutze aber vieles was in den 00ern noch CPU anspruchsvoll aber aktuell kein große Last erzeugt. Das führt dazu dass ich zum Schluß selbst auf meinem Internet PC das Ergebnis noch in 3-4facher Geschwindigkeit rendern kann ;-)

Bei multitimbralen Klangerzeugern (meist ohne Einzelouts) lief das dann bei mir zwangsweise alles über einen Wandler, weil jede Spur einzeln aufgezeichnet wurde schon um Voice Stealing zu vermeiden.

Mein ewiger fail dabei. Mischen während der Produktion
Könnte an der Reihenfolge liegen, wie sind denn aktuell deine Arbeitsschritte?
 
Analoge Reduktion passt nicht ganz zu unserem Studio. Aber ansonsten kann ich zustimmen: dadurch, dass alles einen direktem Knopf hat, arbeitet man effektiv und verzettelt sich nicht. Wir können sowohl rein analog auf Band aufnehmen, als auch STEMs für eine digitale Weiterverarbeitung aufnehmen.
Das ganze geht natürlich auch deutlich kompakter mit kleinerem Pult (die es gebraucht oftmals sehr günstig gibt) und wenigen externen FX-Geräten. Kompressoren und Noise-Gates gibt es auch günstig gebraucht, das muss nicht im Pult eingebaut sein
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  • HaHa
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M.i.a.u.: fairplay und ModernerPurist
Ich habe alles direkt am Rechner, in Cubase als externe Instrumente, eingebunden, arbeite mit der Hardware zu 80-90% bis zum Ende mit Midi, und mische auch komplett on the fly.
Samplen bzw vorher recorden nur sehr gezielt.

Das hat zur Folge, dass ich Sounds und Komposition nicht dem Track anpasse, sondern, wohl um "effizient" sein zu können, mit Plugins in den Mix presse. Zu früh kommt sehr viel drauf.

Das war vor 25-30 jahren noch anders. Ich hab die Änderung meines Workflows nicht mitbekommen und mir wars lange nicht bewusst.

Entweder ich krieg das hin das abzuschalten - oder eben
den workflow wie @e-online es beschreibt und dann nur noch fezielt spuren oder gar gruppen recorden.

Möchte eigtl kein Riesenpult, auch wenn das nötig wäre und
die Gedanken gehen gerade vom sehr kompakten Soundcraft
bis hin zum Midas m32 live
 
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M.i.a.u.: Akai
Hatte genau das mal versucht mit der Console 1 zu lösen.
War dann doch nicht so toll, da schon zum starttemplate
auf allen Kanälen alles vorkonfiguriert war und mein mini m2 pro
gut 40-60% ausgelastet war.
 
@ModernerPurist
Stell mal ein paar links zu deinen tracks rein...
 
Wie schon in anderem Beitrag erwähnt, habe ich groß aufgeräumt und alles gelöscht.

Da war ich dann radikal. Alte Zöpfe abschnibbeln und so :D

Ist weniger dramatisch, als es klingt. Ich hatte schon häufiger Resets und drastische Veränderungen durchgezogen,
mit dem Ziel sich grundlegend zu verändern ;-)
 
Ich habe alles direkt am Rechner, in Cubase als externe Instrumente, eingebunden, arbeite mit der Hardware zu 80-90% bis zum Ende mit Midi, und mische auch komplett on the fly.
Samplen bzw vorher recorden nur sehr gezielt.

Das hat zur Folge, dass ich Sounds und Komposition nicht dem Track anpasse, sondern, wohl um "effizient" sein zu können, mit Plugins in den Mix presse. Zu früh kommt sehr viel drauf.

Das war vor 25-30 jahren noch anders. Ich hab die Änderung meines Workflows nicht mitbekommen und mir wars lange nicht bewusst.

Entweder ich krieg das hin das abzuschalten - oder eben
den workflow wie @e-online es beschreibt und dann nur noch fezielt spuren oder gar gruppen recorden.

Möchte eigtl kein Riesenpult, auch wenn das nötig wäre und
die Gedanken gehen gerade vom sehr kompakten Soundcraft
bis hin zum Midas m32 live
Das mit dem Überladen von PlugIns, teilweise schon vor dem Recording kenn ich. Für mich hab ich die Schuldigen gefunden; langweilig und brav klingende Klangerzeuger. Wenn ich Tracks nur noch mit meinen drei favorisierten Tools mache, brauch ich quasi gar keine PlugIns um die Sound passend zu bekommen. Faszinierend. Hintenraus läufen einzelne Busse noch durch Outboard Chains, was mir auch nochmal ne Menge ITB Processing einspart (weil wegen: sounds like a record effekt).
Ausserdem arbeite ich mit einem fixen Mixtemplate und werde davon weniger zum "rumspielen" verleitet. Also, nur EQ und einen Hauch Sättigung in den Channels > zu den Bussen wo das Outboard eingebunden ist > auf fixe Aux Returns für Reverb und Delay > Master mit EQ, Comp, Limiter + Outboard (bei Bedarf). Das rausbouncen ins Outboard macht dauerndes Undo (die ITB Krankheit) auch unmöglich.
Gerade das Outboard hilft ungemein zu schnellen, effizienten Mixentscheidungen zu kommen. Auch weils viel schneller nach einem "Mix" klingt als rein ITB.

Alles nach draussen zu legen, würde ich auch gerne nochmal ausprobieren. Aber ich kenn mich, das wird richtig teuer und aufwendig und binded meine Ressourcen über Monate, deshalb verkneife ich es mir und mach lieber Mucke. Ausserdem bietet mir ITB einige für mich liebgewonne Arbeitsweisen, die OTB nur sehr schwer genauso umzusetzen wären.
Von einem Digi Pult im Studiokontext halte ich wenig.

EDIT: aber ich brainstorme da auch aktuell noch viel und probiere. Was mir zu helfen scheint ist Minimalismus. Ich benutz nie mehr als 16 Wandlerkanäle, max 12x Monotracks, 8-10 Stereo-Aux, 3-4 Stereo-Busse. Ich hab mich bewusst auf genau ein EQ PlugIn, einen ITB comp, eine Sättigungstufe, drei Reverbs und 2x Delays eingeschränkt, von denen ich weiss sie funktionieren mit allen Sources, sind max hochwertig und produzieren so wenig wie möglich Artefakte im Prozess, um "ghost chasing" im Mix zu vermeiden.
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon
  • #10
Ja, genauso mach ichs auch.

Hat aber auch zur Folge, dass das Routing und auch die Latenzsituation, durch Aufsummierung, schnell problematisch werden kann.

Ich muss da nochmal in mich gehen - Klanglich böte mir ein Pult in dem unteren Preissegment wohl eher Nachteile.
 
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M.i.a.u.: Marius und Akai
  • #11
Für mich ist das auch eine Zeitfrage. Für reine ITB Produktionen brauche ich ein paar Stunden bis Tage, manchmachmal auch länger, wenn ich zwischendurch andere Themen habe. Rein OTB kommen schnell ein paar Wochen bis Monate zusammen, natürlich auch mit Pausen. Ich kann da ja am Tag nur ein paar Stunden dran arbeiten, es gibt ja noch viele andere Projekte und Interessen parallel. Dass OTB so lange dauert hängt damit zusammen, dass ich gerne viel ausprobiere, also die Konfiguration sich ändert, ich nicht immer die gleichen Synths/Sampler für ähnliche Sounds nutze, momentan recht viel mit Modular arbeite und komplett neu patche und sich währenddessen auch das Modularsystem verändert. Wenn man ein festes Studio-Setup fährt mit klarer Rollenzuweisung und Outboard Verkabelung ginge das sicher deutlich schneller. Vielleicht sogar schneller als ITB, weil die Sounds outboard tendentiell weniger processing benötigen. Wobei sich das ITB langsam ändert, weil die Plugins besser werden und weniger processing benötigen als vor ein paar Jahren, bzw. die Plugins bringen das selbst schon mit. Sowohl ITB und OTB könnte man auf schnelle Produktion optimieren. Für mich liegt der Reiz eher darin Neues auszuprobieren…
 
  • #12
Ja, genauso mach ichs auch.

Hat aber auch zur Folge, dass das Routing und auch die Latenzsituation, durch Aufsummierung, schnell problematisch werden kann.

Ich muss da nochmal in mich gehen - Klanglich böte mir ein Pult in dem unteren Preissegment wohl eher Nachteile.
Billig Analog bin ich auch allergisch gegen.
Das ist was ich mit "ghost chasing" meine; man kämpft dann im Mix mit Artefakten, die einem die Technik aufzwingt. Das geht von harten/harschen Höhen, über fehlenden Grundton, über hölzernes Lowend bis zu flacher Raumausleuchtung. Dann kramt man wieder die PlugIn Armarda raus um die Probleme auszubügeln und schafft damit nur noch mehr neue. Nix gewonnen, ausser noch mehr Ohrstress imho...

EDIT: ja, das Thema Latenz kehre ich bewusst unter den Teppich... :D Irgendeinen Tod stirbt man immer...
 
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M.i.a.u.: Golden-Moon, claudio und ModernerPurist
  • #13
Gut, das ist nachvollziehbar, liegt dann aber weniger am Mix, dafür mehr am Umgang mit den Hardwareklangerzeugern.

Mir geht es andersherum mit Software so, aber bin ja eh hybridd unterwegs und möchte es eigtl nicht missen, denke
aber dass der Kern des Problems ist, dass ich eher versuche Sounds in den Mix zu pressen, als einfach den Sound so
zu programmieren, dass er von sich aus reinpasst.

Geht ja nicht nur um leichtes EQing, sondern komplette Effektschlacht.
Früher noch: EQ nur grob, Dynamics und Effekte erst am Ende
und heute? ITB verleitet schon recht schnell - Wäre wohl einfacher sich das abzugewöhnen.
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #14
Billig Analog bin ich auch allergisch gegen.
Das ist was ich mit "ghost chasing" meine; man kämpft dann im Mix mit Artefakten, die einem die Technik aufzwingt. Das geht von harten/harschen Höhen, über fehlenden Grundton, über hölzernes Lowend bis zu flacher Raumausleuchtung. Dann kramt man wieder die PlugIn Armarda raus um die Probleme auszubügeln und schafft damit nur noch mehr neue. Nix gewonnen, ausser noch mehr Ohrstress imho...

Vorteil ist aber: Da man beschränkt ist, ist man damit eher zufrieden, wenn man das beste bereits herausgeholt hat.

Aber die Befürchtung ist schon da ... nen schlechtes Pult mit nicht so tollen EQs kann zwar den Sound irgendwie Unique machen,
aber dann kämpft man mit anderen Dingen. Irgendwas stört immer.

Manchmal ist ein geübtes Ohr eher hinderlich
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Akai
  • #15
Für mich ist das auch eine Zeitfrage. Für reine ITB Produktionen brauche ich ein paar Stunden bis Tage, manchmachmal auch länger, wenn ich zwischendurch andere Themen habe. Rein OTB kommen schnell ein paar Wochen bis Monate zusammen, natürlich auch mit Pausen. Ich kann da ja am Tag nur ein paar Stunden dran arbeiten, es gibt ja noch viele andere Projekte und Interessen parallel. Dass OTB so lange dauert hängt damit zusammen, dass ich gerne viel ausprobiere, also die Konfiguration sich ändert, ich nicht immer die gleichen Synths/Sampler für ähnliche Sounds nutze, momentan recht viel mit Modular arbeite und komplett neu patche und sich währenddessen auch das Modularsystem verändert. Wenn man ein festes Studio-Setup fährt mit klarer Rollenzuweisung und Outboard Verkabelung ginge das sicher deutlich schneller. Vielleicht sogar schneller als ITB, weil die Sounds outboard tendentiell weniger processing benötigen. Wobei sich das ITB langsam ändert, weil die Plugins besser werden und weniger processing benötigen als vor ein paar Jahren, bzw. die Plugins bringen das selbst schon mit. Sowohl ITB und OTB könnte man auf schnelle Produktion optimieren. Für mich liegt der Reiz eher darin Neues auszuprobieren…
Wenn ich @ModernerPurist richtig verstanden haben gehts hier um Hybrid Setups*. Nur die Gewichtung will er austarieren.

*Klangerzeugung sowieso nahezu 100% OTB
 
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M.i.a.u.: claudio und ModernerPurist
  • #16
Ist ja nicht so, dass ich mein Problem nicht erkenne. Aber nur, weil man weiss, wo man seine selbstgebauten Fallen aufgestellt hat,
bedeutet es ja lange nicht, dass man nicht hineinfällt :D
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Golden-Moon und Akai
  • #17
Vorteil ist aber: Da man beschränkt ist, ist man damit eher zufrieden, wenn man das beste bereits herausgeholt hat.

Aber die Befürchtung ist schon da ... nen schlechtes Pult mit nicht so tollen EQs kann zwar den Sound irgendwie Unique machen,
aber dann kämpft man mit anderen Dingen. Irgendwas stört immer.

Manchmal ist ein geübtes Ohr eher hinderlich
Selbstkontrolle! Ommmmmmm.... :opa:
 
  • #18
Kann man nur immer wieder betonen ... Steht in jedem Lehrbuch über Tontechnik
 
  • #19
@ModernerPurist
Stell mal ein paar links zu deinen tracks rein...

Hab noch was in meiner Müllhalde gefunden. War eigtl nen Testtrack, bei dem ich paar neue Sache ausprobierte, aber das
ist ein schönes Beispiel, da hier viele Probleme zusammenkommen. Von schlechter Soundauswahl, schlechten Entscheidungen,
unpassenden Sounds, einfacher undurchdachter "Komposition", bis hin zum Mixing über Kopfhörer und die Probleme, die dadurch entstehen.

Kick Lancet in den Mix gepresst
Prophet Rev2 klirrrrrt - klingt nicht schön
Polybrute war auch neu
Vitalizer mk3 war da neu und musste exxessiv genutzt werden :D
Creme auch
TC Finalizer
paar ext. FX
und noch ne Armada an neuen Plugins

 
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  • #20
Wenn ich @ModernerPurist richtig verstanden haben gehts hier um Hybrid Setups*. Nur die Gewichtung will er austarieren.

*Klangerzeugung sowieso nahezu 100% OTB

Ah OK. Ich hatte in den 90gern mit Trackern angefangen, rein ITB mit Samples und später plugins, dann habe ich viel Hybrid gearbeitet und Spur für Spur bzw. Phrase für Phrase stereo aufgenommen und ITB arrangiert. Momentan arbeite ich eher entweder OTB oder ITB, weil mich das Geschubse der Spuren um Millisekunden Raster genervt hatte (wobei ich das dann auch gut automatisch hinbekommen habe mit entsprechender HW) und das hin und her inklusive ständiger Umverkabelung (Patchbays usw.) war recht komplex. Ich habe da momentan keine Lust drauf, kann sich aber auch wieder ändern.
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #21
Ah OK. Ich hatte in den 90gern mit Trackern angefangen, rein ITB mit Samples und später plugins, dann habe ich viel Hybrid gearbeitet und Spur für Spur bzw. Phrase für Phrase stereo aufgenommen und ITB arrangiert. Momentan arbeite ich eher entweder OTB oder ITB, weil mich das Geschubse der Spuren um Millisekunden Raster genervt hatte (wobei ich das dann auch gut automatisch hinbekommen habe mit entsprechender HW) und das hin und her inklusive ständiger Umverkabelung (Patchbays usw.) war recht komplex. Ich habe da momentan keine Lust drauf, kann sich aber auch wieder ändern.
Interessant. So hab ich nie gearbeitet. Als die DAWs rauskamen, war ich schon weg von elektronischer Musik (hab aber immer ein bisschen geschraubt ITB, allerdings ohne DAW mit autarker Software, 1. Reason etc). Jetzt halt wieder Neueinstieg, wieder "oldschool" mit HW. DAW ist bei mir "klassisch" Recorder plus Mischpult, kein Midi.

Wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist es bei @ModernerPurist ähnlich organisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Wenn ich momentan OTB arbeite, mache ich alles alles OTB und nehme nur noch das Resultat in Stereo auf. Ansonsten würde ich noch viel länger brauchen da pro einzelner Spur für den Feinschliff. Ich mache den Feinschliff eher mit Processing OTB und das muss dann reichen. Feinschliff sowohl OTB und ITB wäre mir zu viel des Guten, klingt dann auch nicht unbedingt besser als schon analog summiert. Vorteil mit einzelnen Spuren wäre dann hauptsächlich die feinere Lautstärkenautomatisierung und FX modulation über der Zeit ITB.
 
  • #23
@C0r€ Gefällt mir richtig gut dein Zeugs!

Hab gerade mal in deinen Links quergehört. Beeindruckender Output, ich muss mich da fast hinquälen, wenn ich das mal
über die letzten 10-15 Jahre überschlage komme ich auf ca 4-6 Titel pro Jahr.... Aber gut ... Job und so
 
  • #24
Danke, freut mich dass es Dir gefällt! Ist bei mir phasenweise mal mehr mal weniger, je nachdem was noch parallel alles ansteht, Auto reparieren zum Beispiel. Alles selbst zu machen ist nicht immer von Vorteil.
 
  • #25
Ich stelle mich gerade weiter auf den Wechsel auf ein Pult ein. Das aktuell beim T zu bekommene dynacord cms mit 26 Kanälen wäre genau richtig.

pfl brauch ich nicht, direct outs auch weniger, da das
Pult eh direkt in cubase bzw live eingebunden ist.

32ch wären besser, aber wird mir dann zu groß.

Was mich stört, ist, dass die Anschlüsse alle nach oben gehen. Schön zu erreich für spontanes, aber ich seh nur kabelbrüche 😂

Alternativen?

Mir gehts nur um Workflow. Kanalübersteuerung sollte angenehm sättigen, nicht direkt clippen wie beim soundcraft m8.

Es gibt noch das A&H ZED - hat 12db 100hz lowcut, das dynacord 18db 80Hz ... hmm 🤔
 
  • #26

Edit: MIT einem A&H MixWiz macht man definitiv nichts verkehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gute Idee
M.i.a.u.: claudio
  • #27
Das ist ziemlich cool. Mir gefällt vor allem, dass die hälfte der Kanäle in Stereo ausgeführt sind. Leider nicht mehr im Handel erhältlich.

Gibt es ähnlich so kompakt? Da wäre auch ein 32er oder mehr interessant.
 
  • #29
Ist zumindest beim T nicht mehr gelistet.

Ich schweife eh schon wieder ab. Toft ATB 24 wäre super, gerade wegen 24 Returns, womit ich quasi 48 Kanäle hätte. Oder Trident Series 68, aber da müsst ich nochmal in mich gehen, ob ich das auch so will.

Aber auch hier 3x8 Monitor Inputs/returns, also 48 KaNäle für Synths (die EQ+FX on Board haben) und um paar Busse aus der DAW zurückzuführen. Wär wohl langfristig ideal.

Das schöne ist ... man entkoppelt sich von der Überflut an Plugins und macht evtl paar Bearbeitungen weniger, ob jetzt notwendig oder nicht
 
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M.i.a.u.: Akai
  • #30
Ich schweife eh schon wieder ab. Toft ATB 24 wäre super, gerade wegen 24 Returns, womit ich quasi 48 Kanäle hätte. Oder Trident Series 68
Ich merke schon;) So eine Console läd ja regelrecht dazu ein 8Buse in die DAW zu kloppen um dort dann wieder rumzuspielen.
Wenn ich mich in so einer Situation befinden würde, würde ich ein MixWizz und eine WES ngOmnixBox holen….Stereosumme und fertig.

Ok ok ich hab hier auch Busse und noch nen Paar Inst. Inputs, die benutze ich aber nur falls ich Backings für Live fürn Sampler benötige, was ziemlich selten ist. Ansonsten Stereo.
 
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  • Hmm
M.i.a.u.: claudio und ModernerPurist
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