Jede Menge Synthis - Oxygene in your living room

Dieses Thema im Forum "Musik" wurde erstellt von Monolith2063, 13. Dezember 2007.

  1. Wie in dem Thread schon erwähnt, gibt es von Jean Michel Jarre eine neue nette DVD auf dem Markt. Der Titel lautet "Oxygene in your living room", ist heute bei mir angekommen und ich habe sie mir gerade mal reingezogen. Es gibt zwei Versionen, eine in normal 2D aufgezeichnet und eine spezielle 3D-Variante, die man mit Brille angucken muss (2 Brillen liegen der Verpackung bei). Musik ist natürlich immer gleich.

    Jedenfalls haben sie Oxygene mit 4 Musikern nochmals neu nachgespielt und dabei recht viele von den original Synthis von damals (1976) verwendet. Da alles fließend gespielt wurde und gerade bei den alten Synthis keine Sounds auf Knopfdruck abgerufen werden konnten, hat er einige von den Geräten gleich mehrfach da stehen, z.B. 2 x VCS 3, diverse EMS A, 2 x ARP 2600, eine ganze Reihe von Eminent 310 Orgeln, usw. Schon ganz nett anzugucken und eine echte Empfehlung für jeden Synthi-Fan.

    Es wurden auch 2-3 Synthis verwendet, die bei der Originalaufnahme nicht mit am Start waren, z.B. ein Jupiter 8, dafür fehlten andere Geräte, wie z.B. der EKO Rythm Computer. Auch klangen nicht alle Stücke wirklich so 100%, wie wir es vom Album her kennen. Teilweise wurden die Sachen recht langsam gespielt oder es wurden etwas andere Sounds verwendet. Ganz schlimm fand ich in Oxygene 6 das "Möwengekreisch", im Original basierend auf dem Patch "Jonathan Synthesized Seagull" aus dem ARP 2600 Patchbook, hier wurde ein Sound verwendet, als wenn jemand gerade auf eine Maus getreten wäre.

    Trotzdem eine tolle DVD für "Synthi-Spotting". Und ich weiß jetzt endlich, dass er für den "jammernden Sound" in Oxygene 1 einen EMS A-KS verwendet hat :)
     
  2. Jörg

    Jörg |

    Nett! :D
    Hmmm von wem kann ich mir denn noch was zu Weihnachten wünschen? ;-)
     
  3. Habe die DVD auch seit gestern. Finde das Ganze insgesamt recht gut (wozu er bloss den JP-8080 aufgebaut hat, der zum Glück nie zum Einsatz kommt?), IMO allerdings nur etwas für Synth-Freaks. Alle anderen, welche schon die original CD besitzen, können sich diese DVD jedoch sparen.

    Nicht sonderlich begeistert war ich jedoch von der 3D-Version. Habe mich dann nach gut 10 Minuten dazu entschlossen zur normalen Version zu wechseln. In 3D war mir das zu anstrengend und der 3D-Effekt zu wenig überzeugend.
     
  4. Ich habe mir übrigens die 2D-Variante gekauft, weil ich 3D mit diesen komischen Rot-Grün-Brillen nicht will. Die reicht auch völlig aus. Auf der DVD findet man übrigens die original Oxygene in Dolby 5.1 und DTS vor.
     
  5. Nö. Gerade wer sich als Synthi-Fan für Oxygene begeistern kann, dürfte auf die DVD abfahren. Auch, weil man recht seltene Dinge sieht, z.B. einen ARP 2500 oder RMI Harmonic Synthesizer. Zwar sieht man auch, dass Herr Jarre nicht gerade das Tastenspiel eines Rick Wakeman beherrscht und das Theremin spielen andere auch besser, aber trotzdem gibt es was für's Auge.

    EDIT: Habe Deinen Satz falsch verstanden. Ich stimme Dir zu, das Album ist nichts für den normalen Musikkonsumenten, eher für Synth-Fans.
     
  6. Ich finde die DVD auch gut ( habe sie über amazon bekommen ) allerdings finde ich das 3D auch ein wenig anstrengend, weil ich das gefühl hatte, zwar ein 3D-Bild zu haben und guten Sound, aber das bild irgendwie "alt" aussah und die Synths nicht gerade gut ausschauten.

    In 2D schaut das ganze dann _wesentlich_ besser aus. sehr gute qualität, allerdings kam mir das ganze vor wie eine Jarre'sque EK-Lounge.
     
  7. Ja, bin jetzt auch schlauer. Gibt m.E. 3D-Techniken die durchaus besser sind. Denke da z.B. an die eine, die eine Brille mit einem hellen und einem dunklen Glas erfordert. Vor einiger Zeit wurden so mal einige Fernsehsendungen ausgestrahlt und ich kann mich erinnern, dass das für's Auge weit weniger anstrengend war. Ganz abgesehen davon, dass der 3D-Effekt mindestens genau so gut und die Farben nicht so verfälscht waren.

    Jup, genau so war's gemeint. :)
     
  8. Das kommt auch ein wenig in den Interviews mit den anderen Musikern rüber. Jarre wollte eigentlich gar nicht Note für Note erklären, wie sie es zu spielen haben, sondern hat das ganze eher "wolkig" erklärt und sich auf die Intuition der Spieler verlassen. Somit hatte das ganze in der Tat einen EK-Lounge Charakter. Wenn auch das Equipment deutlich teurer sein dürfte, wenn ich mir alleine die Geräte von EMS angucke...
     
  9. BOB1

    BOB1 -

    Gestern live in Paris gesehen, unfassbar. Für den Geek sehr interessant gabs ab der Hälfte einen riesen Spiegel der von der Decke abgesenkt so ca im 45Grad Winkel zum Boden, wodurch man aus dem Publikum genau senkrecht auf das ganze Equipment schauen konnte. Mehr Subbass als erwartet vom Taurus (leider zwei Pedale defekt), leichtes Stimmungchaos beim Memorymoog aber sonst ein sehr rundes Ding, setzt der DVD noch voll einen drauf. Einzig die dauerklatschenden Leute aus dem Publikum haben genervt, ist doch kein Volksmusikfest das.
     
  10. Cool, deswegen extra hingefahren? Ich war bislang bei 3 Jarre Konzerten (Berlin 1993, Nuit Electronique 1998 und Aero in Dänemark) und die letzten beiden haben mich ziemlich angeätzt, deshalb gehe ich auch nicht mehr zu Jarre Konzerten.
     
  11. BOB1

    BOB1 -

    Hatte einer der Mitfahrer auch gesagt, hat sich aber doch durch die DVD hinreissen lassen und er fands auch noch besser als aus der Dose.

    Die Fahrt hat sich wirklich gelohnt, auch extra deswegen, sowas kricht man nicht oft zu sehen so ein Geschichtsdokument und die modernen Frickelboys hier die den alten Kram aufkaufen schreiben halt nicht so wirklich zeitloses
     
  12. Na, ich weiß nicht, ob ich diese Konzertreihe als Geschichtsdokument ansehen würde. Es sind ja nicht einmal zu 100% die Instrumente, die Jarre damals eingesetzt hat.
    Und schon ein wenig frech von Jarre fand ich seine Worte auf der DVD über den Digisequencer, von wegen er hätte ihn ersonnen. Entworfen wurde das Ding von Michel Geiss und Jean-Claude Dubois. Auch wenn er sich mit Michel Geiss in den 90er Jahren in die Haare bekommen hat, so sollte er sich trotzdem nicht mit fremden Federn schmücken.
     
  13. Kaneda

    Kaneda -

    Eines gleich vorweg : ich mag die Musik von JMJ auch über alles, sie hat mich schon recht früh geprägt. Die Magnetic Fields war eine meiner ersten echten Musikplatten.

    In einem anderen JMJ Forum habe ich einen recht interessanten Thread gelesen in welchem behauptet wurde das ein nicht geringer Teil von "A.E.R.O." Factory-Patterns einer der Roland-Synthies der Gegenwart sei. Kanns nicht bestätigen, ich habe keinen Roland und auch nicht die A.E.R.O., es wurde aber von einigen dort bestätigt.

    Alles in allem bröckelt bei mir das Bild von JMJ, ich schätze seine "alten" Sachen (wobei auch hier viel drüber diskutiert wird hoch der Einfluss der beiden anderen genannten Personen zu bewerten ist) bin aber mitterweile ziemlich skeptisch was die letzten Jahre angeht.
     
  14. Jarre hat schon immer gerne Presets mit in seine Musik eingebaut. Das war bereits bei Oxygene so, wo er Sounds aus dem ARP 2600 Patchbook verarbeitet hat und das ist so bis heute geblieben.

    Ich glaube seine "Leistung" bestand darin, eine Musik zu schreiben, die auf Synthesizern basiert, irgendwie elektronisch klingt, aber trotzdem mehr oder weniger auch Massen ansprechen kann. Das war weder bei Tangerine Dream noch Klaus Schulze der Fall, auch Kraftwerk oder Vangelis würde ich weniger bei den Massen sehen. Gerade Vangelis hat ja in Interviews die Musik von Jarre abgelehnt, quasi "künstlerisch nicht wertvoll" (als wenn seine Musik das immer gewesen wäre).

    Jedenfalls hat Jarre spätestens in den 90er Jahren seine klare musikalische Positionierung verloren, er hat dann erfolglos versucht, auf irgendwelche fahrenden Züge aufzuspringen, was dann kräftig daneben ging. Dazu kamen dann noch die ganzen musikalischen und privaten Probleme. Na, und heute steht er quasi als gealterter Musiker dar, der noch von seiner Reputation lebt und einen auf ganz jung macht. Nur: so richtig dauerhaften Erfolg verspricht das nicht.
     
  15. Kaneda

    Kaneda -

    Sehe das genau so wie Du es im letzten Absatz schreibst.

    Ob Vangelis "künstlerisch wertvoller" ist bezweifel ich ebenfalls. Generell ist das so eine Sache wenn man anfängt Musik nach solchen Dingen zu bewerten.

    Ich sehe Vangelis und JMJ nicht im Widersatz, sondern als zwei Musiker welche beide elektronische Instrumente verwendet haben (und das auch noch in etwa zur selben Zeit). Ich kann mir beides anhören, Vangelis wie Jarre, aber nie beides zur selben Zeit.

    Auch bei Vangelis höre ich mir lieber die alten Sachen wie "Heaven and Hell" oder "Albedo 0.39". Als seinerzeit "1492" noch im Kino lief ging mir der Hype um den Soundtrack arg auf die Nerven, da mir dieser Vangelis eben nicht gefällt.
     
  16. Jörg

    Jörg |

    Die beiden Platten finde ich auch fantastisch.
    Der Vangelis hat aber auch teilweise schon arg im Kitsch gebadet! *würg* ;-)
    Was JMJ angeht finde ich die ersten beiden Platten am besten, dann kamen ein paar die ich noch ganz ok finde und dann irgendwann... Schwamm drüber. ;-)
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Sollte das nicht eine Live-DVD sein?
     
  18. Markus Berzborn

    Markus Berzborn aktiviert

    Stimmt. Er deckt schon eine ziemliche Spannbreite ab.
    Andererseits hat er nämlich wirklich ein paar sehr interessante Sachen gemacht, z.B. "Beaubourg" und "Invisible Connections".
    Die Platten sind nicht sonderlich bekannt geworden, lohnen sich aber für meine Begriffe.

    Gruß,
    Markus
     
  19. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Hmm, da hat er den CS-80 so richtig schön geknebelt. Als ich die Platte da erste Mal gehört habe, dachte ich zwar die hat einen weg, aber die gefallen mir besser als diverse Sachen die später kamen.
     
  20. "Live" im Sinne von "vor Publikum" ist das nicht. Man könnte es eher als Studiosession ohne Studio bezeichnen. Daher ja auch "In your living room", da sitzt Du ja in der Regel auch ohne größeres Publikum vor Deinem Fernseher. Wobei... eine Studiosession ist es eigentlich auch nicht, da ja alle Stücke in einem Rutsch gespielt werden, also eher wie in einem Konzert.

    Allerdings gibt Jarre parallel in Paris gerade eine Konzertreihe, die wohl genau wie auf der DVD aufgebaut ist, nur eben vor Publikum. Habe gerade mal geguckt, für den 21.12. kann man noch Karten unter http://emimusic.fnacspectacles.com/plac ... -JARRE.htm bekommen.

    Ansonsten BOB1 fragen, der war ja vor ein paar Tagen in Paris und hat eines der Konzerte besucht.
     
  21. Für meine Begriffe nicht. Habe beide wieder verkauft. ;-)
     
  22. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Interessant, wie auch dieser Thread leicht aus dem Ruder läuft :)... wie dem auch sei, als armes Würstchen gebe auch ich meinen Senf dazu:

    Vangelis: Kann einfach saugut spielen. Der Mann weiß, wie man mit seinen Instrumenten umgehen muß, auch wenn ich persönlich vieles aus seinem späteren Oeuvre überhaupt nicht mag, sowohl musikalisch als auch klanglich. André Rieu auf Synthesisern, schlimm. Aber rein handwerklich kann dem Dicken Griechen keiner am Zeug flicken! Basta! Und der Blade Runner-Score gilt für mich als eines der großartigsten Stücke elektronischer Stimmungsmusik aus dem 20. Jahrhundert, basta! Da kann kein Froese und erst recht kein Schulze mithalten. Punktum.

    "Beaubourg" und "Invisible Connections" sind Scheiben, diei ch immer wieder gerne höre. Und das nicht nur, weil da´n CS80 drauf ist... :)

    (Fußnote am Rande: Freunde aus England nennen Klaus Schulze nur "Klaus Scheisse"... hm, *das* zeigt mal wieder, warum ich britischen Humor so schätze :). )

    Jarre: Spielt stellenweise im Zweifingersuchsystem und paßt von daher natürlich gut in den Reigen der elektronischen Hausmusiker, die´s auch nicht besser können :). Jarre wäre nie so groß geworden, wenn er nicht a) einen berühmten Namen trüge, b) kongeniale Partner im Hintergrund gehabt hätte (seit Geiss weg ist, höre man sich mal die Musik an... von der Klanggestaltung und der Produktion mal ganz zuschweigen), und c) er nicht maßlos egoman wäre. Von daher bringt er natürlich viel mit, was ein Künstler braucht, wenn er erfolgreich sein will... und zeigt, warum ich mit Begriffen wie "Kunst" und "Künstler" nichts anfangen kann. Als studierter Kunsthistoriker bin ich da sowieso traumatisiert, aber das ist ´ne andere Geschichte...

    Gearporn hin oder her, er hat sich schon 1979 auf dem Place de la Concorde mit seiner Revue lächerlich gemacht (und ich meine lächerlich in dem Sinne, daß ich hier die ungeschnittene Fassung dessen habe, was später als erstes VHS-Musikkaufvideo veröffentlicht wurde). *Das* ist nachgerade peinlich, genauso wie der schöne ARTE-Film von 1993, wo man ihm beim Soundcheck in Berlin über die Schulter guckt... mannomann. *Das* ist schon hart, vor allem, wenn man das gegen seinen Kultstatus aufrechnet, den er bei manchen immer noch genießt.

    Den EKO Compute Rhythm hat er nie auf Oxygene eingesetzt, genausowenig wie den Moog IIIp, die man später dekorativ um ihn herumdrapierte, weil sie in Videos einfach cooler aussehen als eine Farfisa Compact Duo bzw. Professional. Die Drumdose auf Oxygene war und bleibt das Korg Mini Pops 7 aus einer sehr frühen Baureihe (die späteren haben andere Patterns). Der EKO kam erst auf der Equinoxe zum Einsatz (Part IV, zusammen mit einer CR-7:cool:.

    Guten Rutsch, allerseits!

    Stephen
     
  23. Die Sache mit dem Namen sehe ich nicht ganz so. Ich weiß nicht, ob jemand ein Album kauft, weil der Vater berühmte Filmmusik gemacht hat. Bei den anderen beiden Punkten stimme ich Dir ganz klar zu. Noch etwas zur Spielqualität: man sieht auch in den Konzertvideos immer sehr deutlich, dass Jarre in der Regel nie die Leads spielt, sondern meistens nur Effekte oder andere "unkrititische" Teile, bei denen es nicht so auf Präzision ankommt. Gut, er macht ja auch meistens den Hampelmann. Trotzdem passt es zu der Information, dass er bei den Aufnahmen zu "Oxygene in your living room" mehrfach entnervt die Bühne verlassen hat, weil er sich wieder und wieder verspielt hat.


    Aaargh, das "Place de la Concorde" Konzert war ja der größte Hohn überhaupt. Jarre spielt ganz alleine Oxygene 100% identisch wie auf dem Album... schon klar. :lol:


    Dito!!!!
     
  24. Kaneda

    Kaneda -

    Keine Ahnung wer hier im Thread so schlimmes gegen Vangelis gesagt hat, ich für meinen Teil hab nichts gefunden in obigen Postings.

    Ich wehre mich einfach nur gegen diese Schwarz-Weiss Sicht auf die Dinge, als ob man "nur" Vangelis oder "nur" JMJ hören dürfte. (und KS wäre dann sowieso aussen vor). Das JMJ vom Handwerk her schwächelt, mag sein. Hab auf jeden Fall nichts anderes behauptet. Nichtsdestotrotz bleiben da ein paar schöne Alben (für mich "Magnetic Fields" und "Oxygene") die ich auch heute noch sehr gerne höre. Alles vollkommen losgelöst von Themen wie handwerkliches Können oder künstlerischem Wert. Sicherlich heutzutage weiß man das JMJ nicht komplett alleine gearbeitet hat, dies trifft aber sicherlich auch auf die anderen genannten Namen in diesem Thread. Vermutlich hat keiner der Herren seine Platten selber abgemischt. Kultstatus hat für mich keiner der Herren, sehe die Personen hinter der Musik weit kritischer als noch vor 10 Jahren.

    @Jörg:
    Wegen "Heaven and Hell" : kennst du Carl Sagan's "Cosmos" ?
     
  25. Jörg

    Jörg |

    Kann ich alles unterschreiben, handwerkliches Können hin oder her... fragt bei ner Rockband auch keiner nach! :mrgreen: Die frühen JMJ-Alben finde ich super, die genannten von Vangelis auch, und Schulze hat imho auch ein paar ganz tolle Sachen veröffentlicht (Mirage und Timewind z.B.). Die Tangerine Dream Alben "Phaedra", "Rubycon" oder "Stratosfear" finde ich ebenfalls genial.
    Sicher haben alle diese Leutchen auch (in meinen Ohren) ganz grauenhaftes Zeug veröffentlicht, aber was soll´s. :gay:


    (Carl Sagan ist bisher an mir vorbei gegangen, leider. Sollte ich da mal was nachholen?)
     
  26. Nö. ich glaube, das will auch niemand sagen. Es gibt bei Jarre schwache und starke Alben und bei Vangelis und bei allen anderen auch. Da die Geschmäcker unterschiedlich sind, sind die Ansichten darüber, was nun gut und schlecht ist, unterschiedlich. Das ist ja auch in Ordnung so.
     
  27. "Cosmos" war eine Fernsehserie, die Titelmelodie stammt aus Heaven and Hell, Part I und auch sonst wurde damals viel von Vangelis Musik benutzt. Stammt allerdings alles von Vangelis Alben, es wurde nichts extra für die Serie geschrieben.
     
  28. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Der Name "Jarre" ist ein Türöffner, wenn es um Kontakte zu Plattenfirmen im allgemeinen oder Musikbusiness im Speziellen geht. Wenn mein Papa der Generaldirektor einer großen, wichtigen Fabrik ist, habe ich auch bessere Karten beim Bewerbungsgespräch. Ist einfach so.

    Stephen
     
  29. Könnte ich verstehen, wenn Jarre damit gleich bei den ganz großen Firmen eingestiegen wäre. Ist aber nicht so. Seine ersten Alben erschienen Anfang der 70er Jahre bei dem gerade gegründeten Label "Disques Motors" von Francis Dreyfus. Bei Dreyfus ist er dann bis Ende der 90er Jahre geblieben, also fast 30 Jahre lang.
     
  30. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Polydor ist meines Wissens nicht wirklich ein Kellerlabel...

    Stephen
     

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