Kaufberatung Sledge vs Gaia

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von samhain, 24. November 2012.

  1. samhain

    samhain Tach

    Hallo zusammen,
    Ich suche seit längerem (war zwischenzeitlich lange krank) einen Einstiegssynth (ich möchte so einen Synth erst mal vom Grundsatz her verstehen) bei dem ich nicht auf einem Display in untermenüs muss. Wollte mir zuerst den Blofeld holen,
    aber dann hab ich den Gaia gehört und getestet und dann sah ich den sledge (auch sehr schön).
    Hab auch den sledge getestet und jetzt hab ich die Qual der Wahl. Jedoch hab ich lediglich geschafft am sledge die Geschwindigkeit am Arpeggiator einzustellen, der Gaia hat 64 verschiedene Arpeggiator Rythmen. Wenn man die Rythmen beim Gaia auch geschwindigkeitsmäßig anpassen kann, macht der Gaia das rennen.
    Natürlich ist der sledge auch ein Hammer, aber dann gewinnt doch das Preis Leistungsverhältnis.
    Ach so, kann man in beide Kisten mehr Sounds / Presets reinladen.
    Sorry, wenn ich grundsätzlich was falsch verstehe und auch der thread in der falschen anbteilung ist.
    Vielen Dank schon mal
    samhain

    PS.: Aufnahmen mach ich mit Reason 6, aber da quäl ich mich auch gerade durch :)
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    was hast Du für ein Geldrahmen??

    Multitimbral oder nicht? mehr als 37 Tasten?

    nun Du wieder :mrgreen:

    Ultranova?
     
  3. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Tempo des Gaia Arpeggiators fest ist.
    Normalerweise haben solche modernen Digitalsynths einen globalen Taktgeber (der dann zB auch für synchronisierte Delays verwendet wird), dessen Tempo du entweder am Gerät direkt einstellen kannst, oder über über eine exterme MIDI Clock synchronisieren kannst.

    Es gibt übrigens noch viele andere einsteigerfreundliche synthesizer. Nord Lead, Access Virus, Novation Ultranova, usw...
    Da der Einsteiger selten bereit ist gleich derartige Beträge auszugeben, habe ich den Moog Voyager hier nicht genannt.

    Bedenke, dass beim Gaia einige Potis/Fader mehrfach belegt sind, was manchmal so nerven kann, dass man sich doch wieder ein einfaches Menü und ein Alpha-Rädchen wünscht.
     
  4. Ahab

    Ahab Tach

    Also die interne Clock ist beim Gaia entweder händig veränderbar oder man kann sie in deinem Falle auf die DAW synchronisieren.
    Daran gekoppelt ist auch der Arpeggiator.
    Der Gaia hat nur 64 User Presets die man per USB draufspielen und oder speichern kann.
    Ich fand den Gaia wirklich klasse zum verstehen von Synthesizern. Zusätzlich gibt es eine wirklich coole Effektbank.
    Gab da aber einige Füchse denen das Layerprinzip, weil es nicht typisch ist, nicht gefallen hat.// Also die 3 übereinander geschichteten Synths mit jeweils Osc-->Filter-->Amp.
    Über den Klang kann man sich bekanntlich streiten, was im Falle des Gaia's dann auch nicht selten der Fall war.
    Zum Sledge kann ich nicht viel erzählen,allerdings kostet er fast soviel wie ein DSI Mopho x4 den ich mir dann an deiner Stelle unbedingt mal anschauen würde.
    Die Steuerung ist hier zwar teilweise über ein Menue nötig, jedoch für meine Begriffe super gelöst.

    Gruß
     
  5. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Dazu noch mein Senf: Das Layern von Synthsounds ist eine verlockende Möglichkeit um sehr schnell sehr bombastische Sounds hinzubekommen. Sollte man mMn sehr vorsichtig und möglichst spät eingesetzt werden.
    64 User Presets sind vergleichsweise wenig, aber immerhin kommt man nicht in Versuchung jeden Dreck abzuspeichern.
     
  6. serenadi

    serenadi Tach

    Der Gaia hat sowohl 64 ROM Presets, als auch 64 interne User Presets, als auch zusätzliche 64 User Presets auf einem optionalen USB-Stick. Also 128 frei belegbar. Auf dem Stick können auch Sequenzen gespeichert werden.
    Der Arpeggiator läßt sich über Tap - Eingabe in der Geschwindigkeit regeln, oder über MIDI.

    Sound ist Geschmacksache, für mich ist der der optimale Zweit-Synth im Live Setup, da er alle Brot- und Butter Synth Sounds abdeckt, klein, leicht und easy zu programmieren ist und darüber hinaus sofortigen Zugriff auf nahezu alle Parameter erlaubt.

    Einziger Wermutstropfen: Im Sync-Mode hat man kein Filter für den gesyncten Sound übrig. Für den dritten Oszillator schon. Da hat Roland echt Mist gebaut.

    Gruß
    Bernd
     
  7. Horn

    Horn |

    Ich hatte mir den Sledge kurz nach Erscheinen gekauft und war vom Klang und der Bedienung uneingeschränkt begeistert. Allerdings stellte sich heraus, dass es noch zahlreiche Bugs gab, mit denen ich nicht leben konnte (in unregelmäßigen Abständen auftretende Störgeräusche, Einfrieren von Patches etc.). Da mir das Vertrauen fehlte, dass Waldorf respektive Studiologic diese Bugs in den Griff bekommen würden, habe ich den Synth schweren Herzens zum Händler zurückgebracht und umgetauscht gegen einen NL2X, der für meine persönlichen Anwendungen in die gleiche Richtung geht und dabei klanglich noch deutlich flexibler ist.

    Falls die Bugs irgendwann behoben sind und man mit dem sperrigen Gehäuse des Sledge leben kann, ist das ein fantastischer Synth - klanglich für meinen Geschmack dem GAIA weit überlegen (aber das ist halt wirklich Geschmacksache), in der Bedienung ein Traum und mit sehr, sehr guter Tastatur.

    Den GAIA hatte ich mal zum Testen - mir hat er klanglich nicht gefallen. Die Bedienung ist natürlich ebenfalls genial gelöst.

    Der gute alte Nord Lead (1/2/2x) ist m. E. eine gute Alternative zu beiden und auch der/die Novation Ultranova ist sicher eine Überlegung wert.
     
  8. samhain

    samhain Tach

    okok, die qual der wahl hat sich um weitere Geräte wieder 1 x mehr erweitert.
    Ich nehme nochmals alles Geräte unter die Lupe, bin mir aber sicher das alle Geräte ihren Spaß, bzw. vor und nachteile haben.
    Also muss man wohl nach und nach alle kaufen :)
    Ich denke das von euch jeder mehr als einen synth zu Hause hat, Oder :D ?

    Vielen Dank
    ich berrichte wer das rennen gemacht hat
    greetings
    Samhain
     
  9. Horn

    Horn |

    Die meisten hier haben wohl mehrere Hardware-Synthesizer, aber das ist wohl mehr Liebhaberei als wirkliche musikalische Notwendigkeit. Im Grunde kann mit einem einzigen guten VA wirklich auskommen. Ein GAIA, ein(e) Ultranova, ein Nord Lead, ein Blofeld, ein Virus etc. alle nebeneinander, das haben sicher einige, wirklichen musikalischen Sinn macht es aber eher nicht.
     
  10. midi

    midi Tach

    the sense is in the doubt

    mfg
     

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