Korg Delta Synth-Part Macke

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von echoloze, 26. September 2010.

  1. HI
    Hab vor kurzem ´nen Korg Delta super günstig ergattert.
    Beim ersten Antesten lief noch alles wunderbar. Nun gehen einige Tasten nicht mehr . Der Synthi Part kommt nur ganz leise und mit dem Filter kann ich Ihn nur noch ein- und ausfaden. Dann hackts völlig aus und man hört ein Schwall aus Noise und Bass.
    Manchmal funktioniert er auch einwandfrei, allerdings nur kurz . Die String-Sektion arbeitet normal( bis auf das Tastenproblem ). Auch das wackeln an Steckverbindungen läßt keine eindeutige Richtung erkennen.
    Gibts jemanden der ne Idee hat?
    Vielleicht findet sich auch jemand aus Berlin der für éins,zwei mollen oder ´ne Kanne Kaffe oder ´nen kleines Equipmentchen sich das Teil mal anschauen kann (und natürlich auch was richten)?
    Bin dankbar für jeden Einfall.
     
  2. Also,
    hab jetzt festgestellt das nach wenigen Minuten einige chips sehr warm werden und dann auch die Störgeräusche zunehmen und das Synth Signal leiser.

    Kennt jemand vielleicht ein ähnliches Problem .

    Wär echt schade um das Teil, wenn er denn mal geht treibt er mir vor Freude die Tränen in die Augen
     
  3. so! nu antworte ich mir mal das zweite mal:
    Kann mir denn jemand sagen ob der chip ,der heiß wird, in jedem Fall getauscht werden muß oder
    könnten auch andere Fehlstellen (bspw. lose bauteile auf´m weg zum chip) dafür verantwortlich sein ?
    weiss denn keener rat :heul: ?
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    offenbar nicht so sehr, geht wohl doch nur mit <a href=http://sequencer.de/synth/index.php/Synthesizer_Repair>Reparatur / Service</a>
     
  5. Vielleicht mal stecker raus, vorsichtig aufschrauben und alles mal säubern.
    Manchmal steht die Lösung vor den Augen, öfters reicht das aber nicht dann hielft es nur den Doktor weiter zu fragen (Reperatur service)
     
  6. Sowas können und sind auch gerne mal andere Fehlerstellen. Welcher Chip im Delta wird denn heiß, einer von den drei Dicken auf der linken Seite (wahrscheinlich nicht, denn das sind die Generatoren der String-Sektion)?
     
  7. Hm, von den dreien dürfte höchstens der linke (MN3004) warm werden, das ist eine der beiden Eimerketten für den Chorus. Leichter Gegentest: wird der MN3004, der am unteren Rand der Platine sitzt (IC-5) auch so heiß? Die beiden anderen müssten relativ kühl bleiben, denn der Takt dort liegt im kHz und nicht im MHz-Bereich.
     
  8. IC6 ist der TOS (Top Octave Synthesizer, beim Delta ein AY-3-0214), die werden z.T. sehr heiß, das ist normal. Habe mir am TOS im Roland VP-330 Vocoder auch schon die Flossen verbrannt, das ist auch ein AY-sowieso im Keramikgehäuse mit Metalldeckel. Was genau geht denn an der Tastatur nicht - *alle* C und *alle* D funktionieren nicht? Das würde nach Fehlern im TOS oder den Key-Dividern riechen, das sind im Delta leider ziemliche Exoten (S10430 von AMI). Verhält sich die Release-Zeit bei allen Noten gleich oder gibt's welche, die immer nur maximale oder minimale Release haben? Das könnten dann die Kondensatoren um die Key-Divider herum sein. Darüber hinaus wird's schwierig zu suchen, ohne einen Messkopf in die Kiste zu halten.
     
  9. Ok! :supi: ich dank Dir erstmal bis hierhin.
    Werd mal , wenn ich Zeit habe, bei ´ner Freundin vorbeischauen, das die mal "den Messkopp" rinnhält.
     
  10. Jippie! :P
    Wollt nur mal kurz den neusten Stand der Dinge mitteilen.
    Also meine (wunderbare) Freundin scheint das Teil wieder hinbekommen zu haben. Sie hat einen Chip (für´s Keyboard) und ein paar Kondensatoren im Netzteil ausgetauscht. Nun gehen wieder alle Tasten und auch nach 2 Stunden Betrieb läuft alles wie´s soll. :supi:
    Warum die Störungen nicht mehr auftreten würd mich schon sehr interessieren, da im Synthbereich ja nüscht geändert wurde ?!

    Aber sei´s drum ich bin auf jeden Fall mal sehr zufrieden und vielleicht kann ich ja, mit meiner Freude, hier jemanden auch ein wenig glücklich machen :-| .


    Der "Keyboard-Chip " war übrigens der größte Kostenfaktor, mit erträglichen 60,-.
     

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