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Kreativität für die Elite, AI-Slop für die Masse?

FixedFilter

Professor Shay ist Java Jim!
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M.i.a.u.: Jörg, audiot., Die Iden des Maerz und eine weitere Person
Ich empfinde den Artikel als eher seltsam denn der Einsatz von KI wird sich überall auf breiter Front durchsetzen und eigentlich jeder (auch die Profis) werden den Unterschied nicht mehr bestimmen können, ob es mit KI gemacht worden ist oder nicht (außer die Musik wird live gespielt bzw. der Musiker hat ein Werk mit eigener Note geschaffen über mehrere Alben hinweg…). Von daher macht dieser künstlich geschaffene Gegensatz von Elite und Nicht-Elite in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Interessanter finde ich in dem Zusammenhang mit KI den Artikel über Silke Müller, die fordert, dass Kinder in der Schule kreativ und kritisch den Umgang mit KI erlernen sollten…

 
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M.i.a.u.: claudio, ModernerPurist und robworld
Elite ist da schon lang abgeschafft.

Die Musikproduktion beschränkt sich schon lange nicht mehr auf geldgesegnete Pianokinder auf dem musischen Gymnasium deren Eltern einen Synthesizer zum Geburtstag springen lassen konnten.
Schon seit die ersten VST Synths auf den Markt kamen konnte wirklich jeder auf seinem Rechner Musik machen. Wirklich jeder. Auch jemand der keine Noten lesen kann.
Der Synthesizer hat sich schon lange von einem Zahnwalt-Hobby zur Massenentertainment gewandelt, siehe Behringer Verkaufszahlen.
Und die wenigsten haben da eine Oma mit Flügel im Wohnzimmer.
 
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M.i.a.u.: Herbie und notreallydubstep
Ich empfinde den Artikel als eher seltsam denn der Einsatz von KI wird sich überall auf breiter Front durchsetzen und eigentlich jeder (auch die Profis) werden den Unterschied nicht mehr bestimmen können, ob es mit KI gemacht worden ist oder nicht (außer die Musik wird live gespielt bzw. der Musiker hat ein Werk mit eigener Note geschaffen über mehrere Alben hinweg…). Von daher macht dieser künstlich geschaffene Gegensatz von Elite und Nicht-Elite in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Interessanter finde ich in dem Zusammenhang mit KI den Artikel über Silke Müller, die fordert, dass Kinder in der Schule kreativ und kritisch den Umgang mit KI erlernen sollten…


Kritischer Umgang mit Medien im allgemeinen und KI im speziellen?

Kritisches Hinterfragen der Verhältnisse?

Wo kämen wir denn da hin?

Vor allem stellt sich mir die Frage: Welche Lehrer sollen das denn noch leisten? Die meisten der nachwachsenden Generation sind genauso verblödet wie diejenigen, die sie unterrichten sollen.

Stephen
 
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz, Hans Olo und notreallydubstep
Aber woher nimmt die Elite diese Kunst?

Die Menschen Ai Slop konsumieren werden es nicht machen.

Und die Menschen die Menschen gemachte Kunst erstellen, werden sich weder mit KI noch mit Eliten abgeben.

Kunst wird seit Jahrtausenden für lebende nicht wertgeschätzt.

Somit wird sich das nicht ändern und sich somit Menschen die Menschen gemachte Kunst erstellen, sich nicht mit Eliten abgeben.

Auch da wie erwähnt, "Eliten
da schon lang abgeschafft sein" werden oder in von Menschen gemachten Bunkern, verrotten werden und über den von Menschen erd(m)achten Klimawandel, halluzinieren werden, werden Sie keinen Zugriff darauf haben.


Interessante Wortwahl "... darf erstellen ..."

Ich denke zu dieser Zeit dürfen solche Sender, soetwas nicht mehr schreiben, da sie es auch nicht mehr können werden.
 

Warum menschengemachte Kunst durch KI zum Luxusgut werden könnte


Boahh Leute, das ist doch jetzt schon so. Es nervt langsam.
 
Na ja, das ist in gewisser Weise die gleiche Angst, dass Synthesizer - später dann Sampler - Orchestermusiker ersetzen werden. Ähnlich bei Drumcomputern vs. "echten" Schlagzeugern.
Haben sie auch teilweise, aber etwas anders, als erwartet. Ja, das sind Tools, um das Erstellen von Musik billiger und für breitere (auch weniger musikalische) Kreise möglich zu machen.
Interessanter waren aber immer die Kreativen, die damit ganz neue, interessante Dinge gemacht haben. Wird auch mit KI-generierter Musik so sein. Im Falle der Drumcomputer muss ich an Phil Collins denken, der - selbst Schlagzeuger - die Dinger eingesetzt hat, aber in einer Weise, die völlig einzigartig und damals sensationell war (In The Air Tonight, Mama, usw).
Ähm und nein, nicht jeder ist ein Phil Collins.
Andreas
 
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M.i.a.u.: treponema und Synthesilent
  • #10
Natürlich wird es Einschnitte geben bei Leuten die davon leben wollen. Wie auch schon zuvor bei der Schallplatte, CD, Streaming, Drumcomputer etc.

Aber warum sollte Livemusik nur für Eliten sein? Es wird immer ein paar Zahnärzte geben die ihren Oldtime Dixieland zum besten geben, oder Blueser die in dunklen Kellern vor zwanzig Leuten spielen.
Wie soll die KI mich daran hindern, mit meinem Dorfmusikverein ein Konzert zu geben? Klar, da kommen nur noch 70 Leute, aber das ist schon seit Jahren so. Und die kommen auch nicht nur wegen der Musik. Das was wir spielen kannst du auf Youtube für umme von absoluten Profis in Bestqualität hören. Die kommen wegen uns und weil sie uns mögen. Und das wird auch immer so sein, zumindest so lange wir genug Nachwuchs haben dass der Verein existieren kann. Und wenn er nicht mehr existiert fahre ich eben ein paar Dörfer weiter in die Probe. Oder habe noch ein Saxophonquartett in Reserve.
 
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M.i.a.u.: Klinke, Jörg und Randulph
  • #11
Welche Lehrer sollen das denn noch leisten?

Soll jetzt keine Lehrerschelte werden…
Hier im unserer Nachbarschaft studieren zwei Töchter (in 3. Generation) Lehramt in fortgeschrittenen Semestern bzw. Referendariat. Von einer zügigen Beamtung nach Berufsstart ist aufgrund der Familienhistorie und dessen Know How auszugehen.

Die eigentlichen Ziele scheinen mir allerdings mehr darauf ausgerichtet volkswirtschaftlichen Schaden anzurichten.
In nachbarschaftlichen Zusammensein höre ich da eigentlich als Hauptmotivation nur solche Floskeln wie Sabatjahre, mindestens 3 Kinder bekommen, halbes Deputat oder weniger etc.
 
  • #12
Mich bestärkt das in meinem vor ein paar Jahren eingeschlagenen Weg, Aufgabe der Orientierung des Musikmachens an einem Ergebnis, statt dessen Konzentration auf den manuell-spielerischen Prozess.
 
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M.i.a.u.: micromoog und FixedFilter
  • #15
Natürlich wird es Einschnitte geben bei Leuten die davon leben wollen. Wie auch schon zuvor bei der Schallplatte, CD, Streaming, Drumcomputer etc.

Aber warum sollte Livemusik nur für Eliten sein? Es wird immer ein paar Zahnärzte geben die ihren Oldtime Dixieland zum besten geben, oder Blueser die in dunklen Kellern vor zwanzig Leuten spielen.
Wie soll die KI mich daran hindern, mit meinem Dorfmusikverein ein Konzert zu geben? Klar, da kommen nur noch 70 Leute, aber das ist schon seit Jahren so. Und die kommen auch nicht nur wegen der Musik. Das was wir spielen kannst du auf Youtube für umme von absoluten Profis in Bestqualität hören. Die kommen wegen uns und weil sie uns mögen. Und das wird auch immer so sein, zumindest so lange wir genug Nachwuchs haben dass der Verein existieren kann. Und wenn er nicht mehr existiert fahre ich eben ein paar Dörfer weiter in die Probe. Oder habe noch ein Saxophonquartett in Reserve.
Der Artikel bezieht sich in meinen Augen weniger auf Deine Dorfmusik oder den einsamen Trompeter im dunklen Jazz-Keller. Sondern mehr auf das, was man gemeinhin als Massenmusik bezeichnet. Die Masse wird mit KI-generierter Werbung, Musik, Kunst abgespeist. Weil mehr brauchen die nicht. Während die sog. Elite ihre Kinder selber davon fernhält und sich lieber mit menschengemachter Kunst umgibt. Dass es immer irgendwo gallische Dörfer gibt, wo im Hause musiziert wird und man den Kindern vielleicht malen beibringt oder sogar echte Poesie, das ist davon ganz unbenommen.

Letztlich ist es keine neue Kritik, sondern eigentlich nur die Fortsetzung dessen, dass Menschen mit Geld ihre Kinder lieber auf Privatschulen schicken, das gesündere Essen auf den Tisch stellen können, usw. Die Masse bekommt die Kost aus der Fabrik, während die Fabrikanten selber niemals ihre eigenen Produkte essen würden. Und jetzt bringt es sogar die Musiker und Werber um ihren Verdienst und der Konsument bekommt noch mehr Künstliches in die (geistige) Nahrung gestreut.

Denn es bleibt ja nicht bei der Musik. Auch in der Literatur kommen immer mehr KI-generierte Bücher auf den Markt und in Zukunft wohl auch mehr und mehr KI-generierte Filme ins Kino. Und das Menschliche? Das verkommt zum groben Rahmen, an dem sich die Programme orientieren.
 
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M.i.a.u.: JayBee, _thomas_ und Jörg
  • #16
Warum soll es Musikern anders gehen als Malern. Einige weniger Genies können durch Kunstsammler leben, der Rest pinselt halt zum Vergnügen vor sich hin und die Masse kauft Bilder im Baumarkt.
In Zukunft: Eine Musik-Vernissage mit Konzert, und Kunstsammler könen sich die Rechte eines Stücks ersteigern ( in der Hoffnung dass es mehr wert wird ).
Der Rest macht halt weiter seinen Kram daheim, als Hobby, so wie die meisten von uns jetzt ja auch.
 
  • #17
Soll jetzt keine Lehrerschelte werden…
Hier im unserer Nachbarschaft studieren zwei Töchter (in 3. Generation) Lehramt in fortgeschrittenen Semestern bzw. Referendariat. Von einer zügigen Beamtung nach Berufsstart ist aufgrund der Familienhistorie und dessen Know How auszugehen.

Die eigentlichen Ziele scheinen mir allerdings mehr darauf ausgerichtet volkswirtschaftlichen Schaden anzurichten.
In nachbarschaftlichen Zusammensein höre ich da eigentlich als Hauptmotivation nur solche Floskeln wie Sabatjahre, mindestens 3 Kinder bekommen, halbes Deputat oder weniger etc.
Ich glaube, sowas nennt man "zielorientierte Berufswahl".
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #18
Lifestyle Familienplanung? Fritze Merz liked das nicht. Wobei, drei Kinder arbeiten später mehr als die üblichen 1,4 Kinder.

In dem Fall wird (gehen wir von einer Verbeamtung der genannten Töchter aus) dann schon mal über 3 Generation Pension fällig, für die (nach der aktuellen Gesetzeslage) nie was von den Beziehenden eingezahlt wird/wurde.
Ein 3. „Beamtenkind“ hat übrigens gegenüber einer „Otto Normal Familie“ auch noch einmal sichtbare finanzielle Vorteile.

Übrigens, die 3. Tochter ist zwar nicht im Lehramt, aber bereits Verwaltungsbeamtin.

Die Familie weiß wie man es macht 😁
 
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  • #22
Aber klar doch, das nächste große Schuldenpaket

Es wäre genug Geld da.

Cum-Ex: da wurden Milliarden nicht zurückgeholt und die beteilitgen Banken geschützt.
Beamte: könnten auch in die Rentenkasse einzahlen und Renten beziehen, wie in Österreich seit 2005...
Vermögenssteuer: würde 140 Milliarden im jahr lockermachen und niemandem wirklich wehtun ( wenn man mal vom Geheule absieht nur noch drei statt vier Häusern zu haben oder... Gott behüte... arbeiten zu müssen ) .
Krankenkasse: alle wieder in die gesetzliche, private abschaffen, und schon reicht das Geld wieder. Wie in Österreich. Auch selbständige sind in der SVS pflichtversichert.
und so weiter.
Macht halt niemand, Zu viele Interessenskonflikte., und die Dumpfen würden das ja auch nicht ändern, siehe Wahlprogramm.

Aber: das hat alles nichts mit AI zu tun.
 
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M.i.a.u.: oli und micromoog
  • #23
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M.i.a.u.: robworld
  • #24
@goorooj
Zwar den „Daumen hoch“ gesetzt, aber bei allen Punkten gehe ich nicht konform.

Will das aber jetzt aber auch nicht vertiefen…AI Thread…
 
  • #25
In Österreich senken wir in 5 Monaten die MWSt auf Mehl und Milch auf 5% Aber dann kommt unser kometenhaften Aufstieg und die Piefke werden neidig schauen, so wird's kommen.... Wenn nicht vorher alle in Germany erfrieren, weil's ka Gas mehr haben
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Herbie
  • #26

Warum menschengemachte Kunst durch KI zum Luxusgut werden könnte


Schade, war bei "Grafiker ...innen" draußen.
 
  • #28
Genderintoleranz... Haben viele mit Gefühl für Sprache
 
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M.i.a.u.: Mr. Roboto
  • #29
In Österreich senken wir in 5 Monaten die MWSt auf Mehl und Milch auf 5% Aber dann kommt unser kometenhaften Aufstieg und die Piefke werden neidig schauen, so wird's kommen.... Wenn nicht vorher alle in Germany erfrieren, weil's ka Gas mehr haben
Wenn in Ö erstmal die Gletscher weg sind ,sieht es mit der Stromversorgung da düster aus.
Den Bericht über "AI Slop" finde ich übrigens schwachsinnig und paranoid. UNd das :innen geht mir auch auf den S...ender.
Die sollen das sagen wie es sich gehört und zwar so: "Seht geehrte Künstlerinnen und Künstler". Aber den "er" nicht mehr zu er-wähnen
wird die Kämme nur noch mehr anschwillen lassen also lasst das bitte! (ihr faulen Mediensäcke ;-) )
 
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  • #30
Von daher macht dieser künstlich geschaffene Gegensatz von Elite und Nicht-Elite in meinen Augen überhaupt keinen Sinn.

Wenn man sich die aktuellen Preise für Konzerte oder Schallplatten anschaut, dann sind die meisten Dinge, die Künstler heute so machen, für normale Leute (wie z.B. Künstler?) schon kaum noch leistbar, und der Konsum von Musik ist doch schon länger in 2 Klassen von Konsum aufgeteilt.
 
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