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Kreativität für die Elite, AI-Slop für die Masse?

  • #32
Wenn man sich die aktuellen Preise für Konzerte oder Schallplatten anschaust, dann sind die meisten Dinge, die Künstler heute so machen, für normale Leute (wie z.B. Künstler?) schon kaum noch leistbar, und der Konsum von Musik ist doch schon länger in 2 Klassen von Konsum aufgeteilt.
Sie haben eben bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele gesagt, dass es im Stadion in Mailand noch einige nicht verkaufte Karten gibt... scheinbar besonders in der Preisgruppe 700-2000€. Verstehe ich gar nicht. :gay:
 
  • HaHa
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Kick, PhonicGate, robworld und 2 andere
  • #34
Schon seit die ersten VST Synths auf den Markt kamen konnte wirklich jeder auf seinem Rechner Musik machen.

Vielleicht sollte man hierbei unterscheiden zw. "Ich habe einen Track gemacht." , den aber leider die meisten trotzdem aber irgendwie nicht so richtig geil finden, weil dazu nämlich sowohl Übung, Praxis als auch musikalisches Talent vonnöten sein könnten, und "Ich habe Musik gemacht, die musikbegeisterte Menschen wirklich sehr gerne hören."? (Nein, das sind vermutlich nicht diejenigen, die gerne ganztags Radiogedudel im Hintergrund laufen haben und am Wochenende gerne 4/4 UFTA-UFTA aus den Boxen dröhnen hören, bevor sie sich jemanden zum kurzzeiten Begatten aussuchen.)
 
  • HaHa
M.i.a.u.: goorooj und Kick
  • #35
Mich bestärkt das in meinem vor ein paar Jahren eingeschlagenen Weg, Aufgabe der Orientierung des Musikmachens an einem Ergebnis, statt dessen Konzentration auf den manuell-spielerischen Prozess.

... der sich wiederum bei entsprechendem Talent sicherlich ja auch "in Mehr" verwanden lässt. Und falls nicht, einfach den Prozess genießen. Ich denke, das ist schon eine Menge bei den derzeitigen Nachrichten, die so aus aller Welt hineinprasseln und sich gleichzeitig gerade aufzwingen, dieses "Abschalten können und dabei noch etwas sinnvolles erlernen können", anstatt sich dem Treiben da draußen hinzugeben.

Genau!
 

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