Live Act mit Ableton Live, Performance des Notebooks?

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von theorist, 16. Juli 2007.

  1. theorist

    theorist Tach

    Hallo,

    da ich meinen MPC dieses Wochenende an den Anschlag gebracht hab und deshalb ein paar Songs nicht spielen konnte, will ich nun auf ein Notebook umsteigen.

    Ich plane so circa 40 Songs in einem Ableton Projekt unterzubringen d.h. pro Song so circa 40 Audio und Midi Loops. Die Beat, Bass, Lead und FX Loops liegen dann jeweils auf dem selben Kanal.

    Ich frag mich gerade, ob das Perfomance mässig hinkommt? Was für ein Notebook kann das leisten? Es sollten noch ein paar VSTis als FX im Master hängen, vor allem aber müsste die Festplatte ordentlich streamen...

    Ich liebäugle mit einem Mac Book...als Audio Interface nehm ich RME Fireface 400...

    Gruss
    theo
     
  2. dest4b

    dest4b Tach

    wie wärs mit ner zweiten mpc !? :)
     
  3. theorist

    theorist Tach

    Ein zweiter MPC wäre sicher eine Lösung, jedoch muss ich dann noch mehr Equipment mitschleppen und dann noch Midi-Merger etc.

    Das Problem ist auch, dass ich selten genug Platz für mein Equipment hab. Ich spiele mit MPC 2500, Nord Modular G2, Electribe ESX und einem Mackie 1604 plus Kaoss Pad und ein paar Bodentretern. Damit gerate ich schon an die Grenze der Vorstellbarkeit von zahlreichen Veranstaltern was den Platzbedarf angeht.

    Der Vorteil eines Notebooks wäre ausserdem, dass ich dann mehr Loops von meinen analogen Schätzchen benutzen könnte; ein Gedanke der mich dazu bewegt, ein Notebook-Act gar nicht mal so übel zu finden.

    So ein slickes Set mit Notebook, Faderfox, Nord Modular und einem kleinen Rackmixer wäre eben schon was schönes. Das könnte zur Not auch mal auf ein paar Plattenspielern stehen. Ihr hättet sehen sollen, unter welchen Umständen ich am Sonntag Morgen gespielt hab. Eine tobende Meute vor und auf der Bühne, überall Bierlachen, Kabelsalat auf der Bühne, die vorangegangenen Acts haben noch ihre Notebooks auf der Bühne vergessen und Unsereiner ist in ein paar Minuten dran...wenn da die Security nicht die Leute hinter der Bühne verscheucht hätte, wäre ich wohl nie fertig geworden...ursprünglich war ich als erster vorgesehen, jedoch kam dann noch spontan Daso von Conaisseur dazu, also nix mit lockerem Warm Up sondern gleich vollgas...Stress pur...vom Zustand von Daso sag ich hier mal besser nichts. Hab dann richtig gerockt und bei Sonnenschein die Leute am Sonntag morgen an der richtigen Stelle abgeholt. Hatte schon Angst, dass ich gegen die "internationale Grösse" nicht bestehen kann, war dann kein Problem, im Gegenteil :D Marek Hemmann hatte es dann nachher auch nicht einfach. Ein gelungener Sonntag mit viel Sonnenschein....
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    hmmm bei euch in Basel scheint da live und so noch recht viel zu laufen. Hab manchmal das Gefühl, dass seit die DK in Zürich zu ist, die grossen Livegeschichten hier irgendwie gelofen sind...
    Es gibt zwar noch sehr sehr vereinzelt Parties (ca. alle 3-5 Monate) mit mehreren Live Act's, aber eigentlich nur im Rahmen grösseren Veranstaltungen.
    In den Clubs gibt es, wennn überhaupt, nur ein Live Act pro Abend...

    Hmm ziemlich vollgepackt... 40 Songs x 40 Loops = 1600 Loops in einem Liveset :shock: wow
     
  5. theorist

    theorist Tach

    40*40 tönt nach recht viel, das stimmt, denk ich eben auch. Es wäre halt das Ideal lieber Idealist :D

    Ich will halt nicht einfach einen Loop nach dem anderen reinknallen der schon alles fixfertig enthält. Einen Loop für Intro, Verse1, Chorus1, Verse2, Chorus2, etc. ist mir eindeutig zu wenig. Wenn man da halbwegs flexibel live arrangieren will brauchts schnell mal eine ordentliche Anzahl von Loops. Mit der MPC geht das ja schliesslich auch, auch wenn man da nicht mit Sample Loops arbeitet sondern mit Single Shots, 128 MB Ram, da passt nicht viel rein.

    Flexibilität wäre eben sehr schön, da man einfach nie weiss, was einem erwartet. Mein Spektrum ist halt schon recht gross, mal gibts Minimal Klick Klack, mal Detroit Techno und dann wieder housiges Zeug...die Konkurrenz ist halt der DJ und der kann eben beliebig wechseln...alles andere werden die Leute nie verstehen und wenn man wieder mal gebucht werden will, muss man da dummerweise mithalten können.

    Basel ist schon ein feines Pflaster geworden, es hat viele gute und nette Live Acts hier, falls du mal eine Empfehlung brauchst, ich hab da viele nette Kollegen. Zürich ist aber schon mehr los, da gibts auch genügend Partys und kleine Keller mit Live Acts. Und die Zukunft ist ja wohl der Hammer, das Line Up sucht seinesgleichen. In den grossen Clubs gibts zwar nur einen pro Abend, das ist bei uns aber meistens auch so, die Szene ist vielleicht etwas familiärer und weniger international, die Party Veranstalter kennen die Live Acts besser und umgekehrt, vielleicht gibts daher öfter mal eine Live Session mit allen Locals. Das könnte man in Zürich vergessen, eine Session mit allen Locals würde wohl eine Woche dauern ;-)
     
  6. ich frag mich auch gerade wie ich mein Liveset gestalte

    momentan muesste ich 90% meines maschienenparks mitschleppen

    Cwejman & Doepfer Koffer (Sequencen, Fx Sounds, Bleeps n Blops)
    Mam Mb33 (Basslines)
    Machinedrum&Drumstation (Drums)
    Roland Jv1080 (Pads)
    Mackie 1604
    Effekte: Sherman, TcM300, AnalogDelay, Tretminen
    Laptop: (Midisequencen, Fx Sounds, Recording)

    ne ganze Menge - das schaff ich gar nicht alles zu bedienen - aber ich kann auf nichts verzichten

    :?:
     
  7. dest4b

    dest4b Tach

    ach ich wär so gern ein(e) krake(n) .. :)

    [​IMG]
     
  8. am besten nehm ich zuhause alles auf und spiele es dann nur vonner Pladde und tue dabei so als haett ich alle hanede voll zu tun :twisted:
     
  9. dest4b

    dest4b Tach

    ich sach dir was .. die leut werns net merken. ;-) zumindest 99.99% nicht.
    die meisten sind eh so druff oder haben keinen plan.
     
  10. nee damit wuerd ich mich nicht wohl fuehlen und auf beim producer meeting gibt es sicher genuegend die's merken wuerden ;-)
     
  11. dest4b

    dest4b Tach

    da schon .. aber im cooon oder U60 würde es niemand merken ;-)
    wenn die show stimmt.
     
  12. theorist

    theorist Tach

    Eine Drum / Arrangment Teil, ein Synth und ein Effektgerät reichen aus.. Cwejman würd ich zu Hause lassen...viel zu teuer und live umpatchen braucht Zeit...wir sind zum Glück zu Zweit und teilen uns die Aufgaben...Proben ist halt das A und O, das macht verdammt viel aus, wenn man genau weiss, was man spielen möchte und wann welche Elemente am besten kommen..braucht aber extrem viel Zeit...ein Notebook würde da einiges vereinfachen, da man dann besser sieht, wann was kommt...Ja die lieben Leutz, manchmal frag ich mich schon für was für Leute ich überhaupt diesen Aufwand betreibe...
     
  13. ja den Cwejman zu hause lassen - rein von der Effektivitaet her macht das schon Sinn - live werd ich keine Zeit haben irgendwas umzupadschen

    aber es macht Spass an dem Ding Knoeppe zu drehen und ueber den Doepfer zu sequencen - da ist man sogar Recht spontan mit

    naja mal sehen - ein paar tage hab ich ja noch zum proben
     
  14. theorist

    theorist Tach

    So ein Modularer auf der Bühne kommt schon gut an, aber als reines Show Teil wär mir das zu schade und verletzt irgendwie den Ehrenkodex der Modular User Familie.

    Simian Mobile Disco hab ich live in Belfort gesehen, die hatten ein AS System mit Doepfer Ribbon Controller auf der Bühne, natürlich gegen das Publikum gerichtet. Viel mehr als am Cutoff rumschrauben und am Ribbon zu spielen haben die aber nicht gemacht. Haben aber trotzdem gut gerockt.

    Üben kann ich nur empfehlen, je besser man seine Sounds kennt und je eher man ein Arrangment im Kopf hat, desto besser wirds auf der Bühne. Insbesondere Breaks sind extrem wichtig, die dürfen auch ruhig mal etwas länger werden. Wenn dann wieder was neues kommt, geht das Publikum so richitg ab. Wenn mal garnichts geht, einfach schön die Kick laufen lassen, dann kann wenigstens nichts schief gehn.

    Alleine mit einer Electribe kann man eigentlich schon einen fetten Live Act machen, da brauchts garnicht viel Equipment. Die Maschinen müssen halt live tauglich sein.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    v.a. bei den Live Acts ist es bei uns internationaler geworden. Die zeiten mit den Sessions mit vielen Locals bzw auch Soundexperimenten innerhalb von einem Club gingen bei uns mit der DK zu Ende, leider... Und da bin ich ein bisschen von unserem anderen bekannten/neueren/grösseren Club mit H enttäuscht... wie auch immer. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass sich da demnächst wieder was tun wird.
     
  16. das mit den Breaks ist n guter Tip - da sollte ich dran denken

    ich werde meinen Cwejman denke mal mitnehmen und auch was damit machen - n bisschen FM, Cutoff schrauben und Huellkurven verdrehen geht immer
    :cool:

    und ich werd wohl n paar Ersatztracks auf'm Laptop haben - falls mal alles aus der Bahn läuft
     
  17. thedi

    thedi Tach

    Genau - und nen paar Effekte - da kann man in nem Break auch gut mit rumjammen! :)
     
  18. theorist

    theorist Tach

    So Instant Breaks kann man gut mit einem HP Filter mit viel Resonanz machen, der andere Klassiker ist Kick raus und den Rest noch mit einer Delayfahne belegen.

    Hat nun eigentlich jemand was zu meiner Performance Frage zu sagen :roll:
     

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