Mac Mini M2: Alle Synths an USB?!?

Knastkaffee_309

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Moin Leute!

Ich will mich etwas entakbeln, mir wird das alles zuviel und meine Midiinterfaces sind auch voll belegt.
Habe bereits schon drei Synths, die eh schon recht stabil am USB hängen und überlege das jetzt auszuweiten.
Vorteil auch, dass ich für Updates nicht immer extra an´s USB kloppen muss, weil schon dran und habe
festgestellt, dass ich, bspw mit dem Behringer Synthtool, gleichzeitig Cubase laufen lassen kann und auch
darüber arbeiten kann, um Sequenzen o.ä. zu übertragen.

Wie sind da eure Erfahrungen? Gerade an die, die besonders viele Geräte am USB haben? Läuft das alles tight?
Gibt´s Einschränkungen?

Welche USB Hubs?

Ich würde wahrscheinlich dann auch Hubs in Reihe schalten, im Extremfall mehere

Also USB-Hub von Satechi, an dem nochmal nen größere Hub und von da aus gehen längere USB-Kabel
an die Seiten, wo ich am dritten Hub die Synths dranklemme.

Betrifft bei mir 11 Synths, könnte mir also 22 Midikabel sparen.

Da ich kurzfristig ein stabiles System brauche, würde ich gerne die Woche nutzen, um das ganze bis dahin umzusetzen.
 
USB Midi hat eine xmal höhere Datenübrtragungsrate als klassisches Midi. Daher dürften viele Geräte gleichzeitig kein Problem sein. Ich hänge da auch einiges an ein iPad über USB, aber in erster Linie Controller. Problematisch ist eher, dass USB eine Masseverbindung zum Gerät herstellt und schnell Brummschleifen bzw. das unangenehme „USB Zirpen“ auftreten, wenn das Audiosignal der Synths über ein USB Audio Interface parallel angeschlossen sind. Muss nicht, aber das Risiko ist hoch, dass das zum Problem wird. Daher schließe ich Klangerzeuger nachwievor über klassische Midiverbindungen an, da diese galvanisch getrennt sind. Jeder Synth hat sein eigenes Netzgerät (bei denen mit USB Stromversorgung) und Audio geht analog über ein Mehrkanal USB Aufiointerface in den Rechner. Da brummt und zirpt dann nix. Eine Sache noch: USB Midiclock ist oft recht zittrig. Das liegt nicht an der USB Verteilung über Hubs, sondern am Einspeisen des Signals aus dem Rechner. Da ist Hardware-Midi-Clock mit klassischer Verkabelung auch überlegen. Wird also alles wahrscheinlich nicht so einfach…
 
Daran hab ich nicht gedacht, danke!

Mir ist ein weiteres Problem eingefallen.
Ich starte Geräte nach bedarf. Bei Usb verbindung müsste ich jedesmal die DAW neu starten
 
ich habe den da an einem m1 mac book air hängen:


da hängt der 2 x scarlett usb audio/midi interface, hydrasynth, novation launch control xl, novation launch pad pro, model samples, ipad, und bei bedarf anderes dran.
läuft alles tight und völlig problemlos mit ableton …
 
Mir ist ein weiteres Problem eingefallen.
Ich starte Geräte nach bedarf. Bei Usb verbindung müsste ich jedesmal die DAW neu starten
Nicht wenn du die Geräte über das von @Horn empfohlene Interface ansteuerst, so fern Class Compliant auch über USB, zudem lassen sich über dessen USB Ports auch weitere Class Compliant MIDI Interfaces einbinden.
 
Bei mir laufen 18 Synths und 3 Pedals problemlos über 3 Elektron Overhubs. Rest geht über MIDI.
Der Mainmixer + 2 AudioInterface gehen direkt in den Rechner. System läuft stabil. Auch keine Sync Probleme in Logic.
 
Ich hab Esi und Motu, aber es sieht so aus, dass ich da nochmal aufrüsten muss.
Das iConnectivity-Gerät hat den Vorteil, dass Du sowohl per DIN als auch per USB Geräte anschließen kannst. Dazu gibt es dann eine Software, mit der Du beliebiges Signal-Routing zwischen den Geräten und dem Computer einstellen kannst.

Ein Haken ist, dass die Reihenfolge der USB-Geräte durcheinander geraten kann, wenn beim Starten des Interfaces nicht alle per USB angeschlossenen Geräte eingeschaltet sind. Aber das löse ich dadurch, dass ich so viele Klangerzeuger wie möglich über DIN anschließe und USB eigentlich hauptsächlich für Controller verwende. Ich habe zuhause nicht ganz so viele Geräte und daher die etwas kleinere Version:

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR...uV-9rLWnlT18AHQ5FbKXMML-ps1EXpd8aAgn7EALw_wcB
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich starte Geräte nach bedarf. Bei Usb verbindung müsste ich jedesmal die DAW neu starten
Neu starten muss ich zwar nicht, aber Logic nervt jedes Mal mit modalen Popups, wenn eine USB-Verbindung hersgestellt/getrennt wird - und verliert "gezogene" Environment-Strippen, wenn ein I/O nicht vorhanden ist. Ist neben den von @Marf genannten Problemen von Midi over USB mit ein Grund, warum ich das meiste noch über DIN Midi ansteuere.
 

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