Nur OnTopic MBase 11 vs. Modbase 09 vs. Rest

adam

Obendrauf und nebenher
Hallo zusammen,

spiele gerade mit dem Gedanken, mir eine MBase 11 gebraucht zu kaufen. Die ist bei Kleinanzeigen ja oft für 150 VHB drin. Irgendwie denke ich, da kann man nicht viel verkehrt machen.

Da ich allerdings ein größeres Eurorack habe, finde ich natürlich auch die Modbase 09 interessant. Der direkte Zugriff via Potis auf die meisten Parameter ist schon cool. Bei der MBase würde ich das via M4L, Midi-Mapping und Push2 lösen. Wenn die ModBase im System eingebaut ist, führt es evtl. eher zum schnelleren Weiterpatchen, wobei ich das MBase Signal auch via Patchbay einbinden kann.

Die CV Modulation ist natürlich nett, aber für meinen Techno-Kram moduliere ich die BD (bisher) nur extrem selten.

Wie seht ihr das? Die Modbase kostet mal locker das Doppelte der MBase. Ist das die CV Modulation wirklich wert? Verpasse ich da was? Für das Geld kann ich mir auch eine LXR zusammenbauen, dessen Kick ich auch sehr schätze.

Wobei ich mich fragen kann, ob ich überhaupt die Jomox Kick brauche. Mit TR-8S, Drumbrute Impact (die Kick liebe ich!) und Cwejman BLD (nutze ich meistens für andere Dinge) bin ich eigentlich gut versorgt. Setzt das Jomox Teil da noch einen drauf? An der TR-8S und Impact fehlen mir oft weitere Einstellmöglichkeiten am Sound.
 
Die MBase11 klingt an sich sehr gut aber ist kein Sweetspot-Gerät. Auch ist das Ding immer etwas buggy. Bei Kontrolle über CC kann man zb den lokalen Encoder nicht mehr nutzen da immer der Parameter aktiv ist, der gerade angesteuert wird. Finde ich in meinem Setup doof.
Das Problem mit dem ungenauen tunning ist schon auch irgendwie nervig. Auch passieren manchmal seltsame Wertesprünge bei dem gerade aktiven Parameter...

Viele Parameter lesen sich besser als sie sind, zb. der LFO...
Wegen dem Tunning-Problem ist zb die Funktion als Bass-Synth eher schwierig. Das ist richtig Schade.

Für hölzerne 909 like BD sehr gut. Smooth wir ne 808 geht eher nicht, finde ich jedenfalls.
Kommt aber auf deinen Geschmack an.

Wenn du knallharte Kicks magst, bist du hier richtig. Ich fand zb die Kick in der XBase09 immer viel runder.
 
Zuletzt bearbeitet:
kann ID_nrebs voll und ganz zustimmen!
Hatte die MBase am Digitakt hängen und hätte das mit der CC-Steuerung auch liebend gern genutzt,
aber wenn man das Gerät zwischendrin mal direkt bedienen möchte, springt wieder irgendwas hin und her
und das hat dann mehr Nerven gekostet als es Spaß gemacht hätte. Eigentlich müsste man sich gute Bassdrums
damit basteln und das dann zb. in den Digitakt aufnehmen, allerdings kann ich dafür ebenso gut das Modularsystem nehmen.
Die MBase war für mich leider ein Anti-Spaß-Gerät und musste daher wieder weg.
Beim Gebrauchtkauf unbedingt drauf achten, wie alt das Gerät ist.. ältere Geräte vertragen kein Clocksignal. Das wurde
mit einem neueren Firmware-Update behoben, das sich Jomix mit ca. 40-45€ recht gut bezahlen lässt (man muss das Gerät
dafür einschicken). Ab welcher Seriennummer das Problem behoben wurde, hat mir der Support nicht mehr beantwortet.
Ich bin mit dem Hersteller durch.
Ich finds sehr schade, dass die Vermona Kick Lancet nicht als Basssynthesizer verwendet werden kann (keine Tonhöhensteuerung
möglich), sonst hätt ich der mal eine Chance gegeben.
 
Ja, der Jomox-Support ist leider grausam... Falls man überhaupt ne Antwort bekommt. Das gute an dem Gerät ist die Möglichkeit von Presets.

Wie gesagt, wenn man genau dieses Sound möchte, gibt es da nicht viel.
 
Ich hab die MBase überwiegend in einem DAW Setup genutzt, so dass ich alle Parameter per M4L gesteuert hab. Wenn beides genutzt wird (Midi und direkte Steuerung) kommt die Jomox einfach nur durcheinander, das ist schon ziemlich schlampig programmiert. Wenn man das aber mehr als Ergänzung zu einer ITB Produktion betrachtet ist das ne feine Kiste mit satten Kicks und mit etwas Fummelei auch nem Bass Synth, der aber schnell auch Out of Tune ist.

Für ein reines Hardware Setup halte ich die Kiste eher für ungeeignet, da lieber die Kiste absampeln, macht weniger Probleme.
 
Basssynth funktioniert mal gar nicht wegen der fehlenden Möglichkeit der Grundstimmung. Meine lag immer ordentlich zwischen brauchbaren Halbtönen.

Habe das Gerät jetzt auch zum dritten Mal ;-) Das war immer so.
 
Die mbase 01 ist vieleicht auch eine Alternative ?

Klingt sehr druckvoll und setzt sich gut durchdurch klingt aber eher dreckig , rau, muss mensch mögen ;-)

Ich hab allerdings bei midi steuerung oft Probleme gehabt ka ob das die Regel ist oder ob meins ein Montagsgerät ist ?

Ich trigger das mit Audio.

In wieweit die 11 anders\besser\schlechter ist weiß ich nicht.
 
Hatte mal die M—Base, die Bedienung war ( für mich) fürchterlich, ich brauche Knöpfe, oder wenigstens ne gute Matrix. War schnell wieder weg.

Ich habe auch einige Drummodule und muss sagen, dass viele schon sehr eingeschränkt sind und eigentlich nur wenige brauchbare Sounds liefern, außer man mag es sehr experimentell. Dafür nehmen sie viel Platz weg, in nem kleinen Case würde ich auf“Standard“- Drums verzichten.
 
Die Bedienung ist tatsächlich recht sperrig , gerade wegen der (eigentlich begrüßten) hohen Parameterauflösung , da muss mensch ganz schön kurbeln !
 
Eigentlich witzig... die hohe Parameterauflösung aber exaktes tunen geht nicht.

Bei der Mb11 kommt einem da das zustaätzliche Poti entgegen.
 
Vielen Dank für die ehrlichen Rückmeldungen. Ich denke, dann ist die MBase für mich raus. Mir ist's wichtig, dass die Midi Implemenation gut funktioniert, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Parameter, die springen, sind keine Option für mich.

Die Modbase 09 scheint diese Probleme nicht zu haben, aber der Preis ist recht hoch. Zumal das Ding viel Platz im Rack wegnimmt.

Hätte noch die Dijkstar TK-01 im Auge. Oder außerhalb des Racks tatsächlich die Kick Lancet.

Vermutlich werde ich mir aber vorher die Sonic Potions LXR zusammenbauen.
 
Ich habe das hier ziemlich exakt so am laufen und habe 0 Probleme.
Trigger in aus dem Modular triggert die MBase und in Ableton den M4L Patch zum steuern. Damit kann man auch in jedem Track seine Kick speichern und spart sich das auf der MBase. Oder man speichert sich die Kicks auf der MBase ab wenn man damit zufrieden ist und hat sie "to go".
Wichtig ist, dass man nen Midi Clip mit mindestens einer Note anlegt damit die Daten übertragen werden. Die Note gibt dann auch die Stimmung der MBase vor und man spart sich das sperrige tunen (gerade weil der M4L von 0-127 parametriert ist, die MBase von 0 bis 255...). Hier auf die Oktave achten, das ist nicht ganz ersichtlich wo was landet.
Das Output Level der MBase ist recht hoch - funktioniert also hervorrangend das Ganze zurück ins Modularsystem zu schleifen.
Würde zur MBase11 greifen. Zur Mbase01 kann ich nichts sagen.

Wie schon geschrieben wurde, die MBase ist kein Sweetspot Gerät. Man muss tatsächlich erst lernen was funktioniert und wie man an die Ergebnisse kommt, welche man will. 909 geht gut, 808 eher nicht. Alles dazwischen und darüber hinaus, sehr gut.

Habe jetzt viel Kram verkauft, aber die MBase11 behalten, und das will tatsächlich was heißen nachdem ich nach meiner Xbase888 und kaputtem T-Resonator Jomox endgültig abgeschworen hatte (dachte ich zumindest).

Die ModBase würde ich nicht kaufen. 350+€, fast identischer Sound und ebenso buggy. Nene, für 150€ machst du nichts falsch. Habe heute sogar eine für 125 gesehen... also mehr Kick fürs Geld gibts nicht.

Noch ein Tipp für den künftigen MBase Besitzer: Die 2te Harmonische ist immer sehr betont, hier lohnt es sich etwas zu cuten, das ist denke ich auch der Hauptunterschied zur ModBase ;-)
 


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