Mikrofon für Percussions aber auch (leise) Geräusche

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Knastkaffee_309
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Moin!

Ich suche ein Mikrofon mit dem ich Geräusche gut aufnehmen kann, aber auch Stimme
oder mal ne Gitarre akustisch oder am Amp

Also von leisen und lauten Percussions, irgendwelche Knistergeräusche,
Klick Klacks, Wasserplätschern aber auch Regen sollten gut abgebildet werden können,
sowohl in den Höhen als auch schön satt in den Tiefen.

Mir ist klar, dass nach oben hin kaum Grenzen sind, wär aber schon gut, wenn
es etwas gäbe bis 100-200€ oder so.

Jemand ne Idee? Kommt wohl nur Großmembran Kondensator in Frage?

Welche Richtcharakteristika wäre empfehlenswert?
 
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K
Knastkaffee_309
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Das Behringer C2 Set habe ich bereits. Lustige Sache: Bin seit geraumer Zeit am renovieren,
Studiokrams ist weitestgehend verstaut und ich habs mir in einem halben Zimme rgemütlich gemacht.
Die Mikrofone finde ich gerade natürlich nicht :D

Ich suche kein Stereoset, sondern eher nen guten Allrounder, mit dem man auch
mal Stimme oder Gitarre aufnehmen kann. Hab´s im Eingangspost nochmal editiert.
 
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Uli_S
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Ich suche kein Stereoset, sondern eher nen guten Allrounder, mit dem man auch
mal Stimme oder Gitarre aufnehmen kann. Hab´s im Eingangspost nochmal editiert.
Von (fast) all diesen Mikros kann man auch nur 1 Exemplar erwerben. ;-)
Das KM 184 ist wunderbar für Gitarre, Geige und andere Instrumente. At a price...

Das Rode NT5 ist für 160,- Euro eine gute Alternative, ohne die finale
Schönheit der Neumännchen zu erreichen.
 
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sbur
sbur
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.“
Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll.
Das von Dir beschriebene Spektrum mit einem Mikrofon abdecken zu wollen, scheint mir fast nicht möglich. Wenn, dann nur mit massiven Abstrichen bei der Qualität des aufgenommenen Materials. Aber das ist natürlich eine Frage des Anspruchs.
Naturgeräusche in mono aufzunehmen, klingt in der Regel entäuschend. Auch sollte/n das/die Mikrofon/e für niedrige Schalldrücke sehr rauscharm sein. Das gilt dann auch für den Signalweg.
Gleichzeitig soll das Mikro auch hohe Schalldrücke (Gitarrenamp) verarbeiten können und auch für Gesang noch gut klingen.
Letztlich hat es Gründe, warum es verschiedene Mikrofontypen und Richtcharakteristiken gibt.
Mir erscheint es sinnvoller für Außenaufnahmen einen Fieldrecorder zu verwenden. Da mit einem Stereopärchen, Kabeln etc. rumzurennen, nervt sehr schnell.
Für den Amp nimmt man ein Shure SM 57. Für die Akustikgitarre hast Du ja ohnehin schon das Kleinmembran-Set, Qualität mal außen vor.
Bleibt der Gesang. Bei dem was Du ausgeben willst oder kannst, wird es aber sehr schwer ein vernünftiges Kondensator-Großmembran-Mikro zu empfehlen. Ist natürlich auch wieder eine Frage des Anspruchs. Natürlich hört man auch zwischen einem SM 57 und einem Kondenser für unter 100 € einen Unterschied beim Gesang, aber letztlich klingen beide bescheiden im Vergleich mit einem Mikro für ca. 600 € (Neumann TLM 102), ganz zu schweigen vom U87. Ansonsten werden gerade die AKGs C 414 „günstig“ angeboten.

Ach so, noch einen Nachsatz, da es ja auch um Percussion ging, auch hier würde ich es erst mit dem Kleinmembran versuchen. Hängt aber von der Art der Instrumente ab.
 
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K
Knastkaffee_309
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Das SM57 hatte ich sehr lange. Leise Signale waren da eher enttäuschend, da unten rum viel fehlte, das brauch richtig Pegel,
sodass ich immer dazu neigte eher ne Ampsim zu nehmen. Aber leise Signale bekam ich damit nie satt.

Vermutlich habt ihr recht, dass ich für jeden Anwendungsfall was suchen müsste.

Fieldrecorder ist aufm Zettel (Zoom H5)

Leider lohnen sich teure Mics für mich nicht. Zwar sollten die Signale verwertbar sein und "ready to use",
aber ich nutze sie zu selten. Da sehe ich nicht ein mehr als 200€ auszugeben und suche natürlich einen
Kompromiss.

Auf meiner Liste habe ich momentan, aber auch schon länger:
Studio Projects B1/B3
Audio Technica AT2020/AT2035
AKG C3000

Werd mir die Kleinmembraner von @Uli_S nochmal anschauen und dann wohl eher zu zwei Mics greifen+Fieldrecorder
 
sbur
sbur
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum.“
Das SM57 hatte ich sehr lange. Leise Signale waren da eher enttäuschend, da unten rum viel fehlte, das brauch richtig Pegel,
sodass ich immer dazu neigte eher ne Ampsim zu nehmen. Aber leise Signale bekam ich damit nie satt.
Na ja, was willst Du bei einem dynamischen Mikro erwarten? Da braucht es mehr Druck. Wenn man das vor einem Amp platziert, dann sollte da auch Druck rauskommen, sprich Lautstärke. Wenn man bei einem Amp glaubt, den Sound über das Mikro zu machen, dann ist das falsch. Der Sound kommt aus dem Amp.

Folglich ist das Mikro auch für leise Pegel ungeeignet und klingt einfach nur dumpf und wird rauschen, wenn man den Pegel versucht über den Preamp auszugleichen.
Fieldrecorder ist aufm Zettel (Zoom H5)
Das ist sinnvoll.
Leider lohnen sich teure Mics für mich nicht. Zwar sollten die Signale verwertbar sein und "ready to use",
aber ich nutze sie zu selten. Da sehe ich nicht ein mehr als 200€ auszugeben und suche natürlich einen
Kompromiss.
Na ja, teure Mikrofone ziehen dann auch entsprechende Preamps nach sich. Allerdings haben diese Investitionen auch eine hohe Wertstabilität.
Auf meiner Liste habe ich momentan, aber auch schon länger:
Studio Projects B1/B3
Audio Technica AT2020/AT2035
AKG C3000
AT geht sicherlich auch. Wie schon erwähnt, es werden eher mehrere Mikros sein.
Werd mir die Kleinmembraner von @Uli_S nochmal anschauen und dann wohl eher zu zwei Mics greifen+Fieldrecorder
Bei den Kleinmembranmikros, würde ich zu Rhode greifen.
 
Groovedigger
Groovedigger
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Lese dich etwas ein bezüglich der Einsatzgebiete und der Vor und Nachteilen zwischen Kondensatormikrofone und den Dynamischen ein ..Grob kann man sagen..Für perkusives und leise Signale nimmt man Kondensatormikrofone und weniger Perkusive Signale wie Stimme oder eben Instrumente mit langsameren Eiinschwingverhalten dynamische Mikrofone..Sicher kan man sich nicht grundsätzlich darauf versteifen wenn es um Sounddesign geht..Bei Drums wird gerne experimentiert..Vor allen ist immer das gewollte Ergebniss die Richtlinie..Wenn man es eben etwas weniger präzise und verwaschener z.b in den Drums möchte werden auch bewust Dynamische mit verwendet..Im Endeffekt geht es erstmal darum die Prinzipien und die Wirkungsweise zu verstehen..Dann welches Klangergebniss man anstrebt und zu guterlezt wie Qualitativ sie eben entsprechende Aufgaben erledigen.

 
s12010064
s12010064
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Das günstigste Mikrofon mit dem höchsten Output (30mV/Pa), dass ich gesehen habe, ist das Mackie 91C für 79 €. Ist halt die Frage wie es klanglich ist. Von den Tests her sieht man das es nicht ganz so neutral ist insbesondere in den oberen Höhen, so ne Art LP Kurve hat. Kommt halt drauf, vielleicht ist es sogar positiv. Das andere es ist, das es ein Großmembran sein soll, steht zumindest drauf. Obwohl ein Kleinmembran verbaut ist mit nem Haufen Elektronik umherum. Ich habe mir nur die Test im Netz angesehen.

Wie gesagt das das einzige Mikrofon das ich gefunden habe das den lautesten Output hat, also die höchste Empfindlichkeit. Das AKG C3000 hat nur 20 mV/Pa und du hast selbst bei geschlossen Fenster die Leute von draußen mit auf der Aufnahme gehabt. Wie gesagt, das Mackie hat 30mV/Pa. Die meisten anderen selbst teure haben zwischen 10 und max als Ausnahme einmal 27mV son tsd. € Mikrofon. Und die dynamischen haben alle sowieso nur knapp 2 mV/Pa.
 
Otterl
Otterl
zwangserleuchtet
Moin!

Ich suche ein Mikrofon mit dem ich Geräusche gut aufnehmen kann, aber auch Stimme
oder mal ne Gitarre akustisch oder am Amp

Also von leisen und lauten Percussions, irgendwelche Knistergeräusche,
Klick Klacks, Wasserplätschern aber auch Regen sollten gut abgebildet werden können,
sowohl in den Höhen als auch schön satt in den Tiefen.

Mir ist klar, dass nach oben hin kaum Grenzen sind, wär aber schon gut, wenn
es etwas gäbe bis 100-200€ oder so.

Jemand ne Idee? Kommt wohl nur Großmembran Kondensator in Frage?

Welche Richtcharakteristika wäre empfehlenswert?
Soll's auch noch kochen können? Mit Internetanschluss?

Wenn es laut und leise können muss, gehts nur über Kompromiss: Im Zweifelsfall für das Kondensatormike.
 
xtortion
xtortion
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Ich würde etwas mehr ausgeben und das hier probieren. Wenn du es gebraucht kaufst, hast du beim Wiederverkauf kaum Verlust wenn du es mal wieder abgeben willst.

 
K
Knastkaffee_309
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Soll's auch noch kochen können? Mit Internetanschluss?

Wenn es laut und leise können muss, gehts nur über Kompromiss: Im Zweifelsfall für das Kondensatormike.

Nee, muss nicht. Ich habe wirklich nur die genannten Anforderungen und eigtl bereits eingesehen, dass ich noch min. zwei Weitere benötige.
Ich würde etwas mehr ausgeben und das hier probieren. Wenn du es gebraucht kaufst, hast du beim Wiederverkauf kaum Verlust wenn du es mal wieder abgeben willst.

Danke für den Tipp. Ich sammel erstmal und sortier aus und werde für meine nächste Reise zu T oder M wohl ben verlängertes Wochenende einplanen :D
 
s12010064
s12010064
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Ich würde etwas mehr ausgeben und das hier probieren. Wenn du es gebraucht kaufst, hast du beim Wiederverkauf kaum Verlust wenn du es mal wieder abgeben willst.



Das hat aber nur 5,6 mV/Pa, das ist ja so leise wie dynamisch Mikrofon. Also würde ich nicht machen.

Wenn es unbedingt teurer als das Mackie 91C sein soll dann eventuell das AKG P420, das hat 28 mV/Pa. Bei diese Fieldrecording hatte ich als Stereopärchen diese Rode M3.
 
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Bernie
Bernie
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Moin!

Ich suche ein Mikrofon mit dem ich Geräusche gut aufnehmen kann, aber auch Stimme
oder mal ne Gitarre akustisch oder am Amp

Also von leisen und lauten Percussions, irgendwelche Knistergeräusche,
Klick Klacks, Wasserplätschern aber auch Regen sollten gut abgebildet werden können,
sowohl in den Höhen als auch schön satt in den Tiefen.

Mir ist klar, dass nach oben hin kaum Grenzen sind, wär aber schon gut, wenn
es etwas gäbe bis 100-200€ oder so.

Jemand ne Idee? Kommt wohl nur Großmembran Kondensator in Frage?

Welche Richtcharakteristika wäre empfehlenswert?
Ein Fliewatüüt für 200 Euro gibt es nicht. Dein Einsatzbereich istz zu unterschiedlich, um das mit einem Mikro abdecken zu können.
Die beiden verlorenen Stereo-Micros suchen und nutzen. Auch wenn das billige Kondensatorgurken sind, so kann man damit schon einiges machen.
Ansonsten würde ich ein Großmembran als Ergänzung kaufen, da wird sich für dein Budget auch etwas brauchbares finden.
Wichtiger als die Empfindlichkeit wird wohl ein möglichst geringes Rauschen sein und ein halbwegs brauchbarer Pre-Amp sein.
Das meiste Rauschen und Gegrummel fange ich mir durch die Geräusche aus der Umgebung ein.
Aber da kann man viel reduzieren, in dem man mit dicken Wolldecken usw. den Raum etwas abdämpft.
 
 


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