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Mixing Technik für Elektronische Musik Ableton und Cubase

Liebe Menschen, Musiker und Tüftler!

Ich mache zwar schon länger elektronische Musik, habe aber Defizite im Mixing. (Mein Mastering Engineer meinte, dass im Vergleich zu den Referenztracks meine Mixes sich viel unaufgeräumter anhören und dass dann viel schwieriger ist druckvoll zu Mastern...) Ich habe bisher immer einen "Rough-Mix" gemacht ohne/wenig EQ und wenige Mixing Effekte. Ich habe schon etwas von einem "Workshop gelernt", Gain- Staging kenne ich auch, und Frequenzen bei Bässen unten und gegenbefall oben filtern. Kick auch weiter oben anheben bei Bedarf.
Was mich am meisten momentan interessiert ist: Wie geht man im Mixing mit Delays und Räume/Halls um. Wieviele verschiedene Räume und Delays brauche ich da? Wie stelle ich diese ein?
Kennt vielleicht jemand wirkliche gute und ausführliche Youtube videos mit hands on?

Dankeschön für Eure Hilfe!
Liebe Grüße aus Wien.
 
es ist schwer bis unmöglich allgemeingültige tipps fürs mixing geben zu können.

ich bin seit 2011 aktiv mit mixing und mastering bildung beschäftigt und lerne auch heute fast täglich neue tricks.

würde dir ein paar top youtube channels empfehlen, da hast du erstmal die nächsten jahre genug know how zum abarbeiten:

dieser Big Z ist imho die beste empfehlung









 
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M.i.a.u.: PMC und j3122

wenn der mit dem spektrum nen sound analysiert versteh ich allerdings kaum noch was ^^ vll hilfts ja jemandem hier.
 
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Wie geht man im Mixing mit Delays und Räume/Halls um. Wieviele verschiedene Räume und Delays brauche ich da? Wie stelle ich diese ein?

Stell dir einfach die "Bühne" vor, die du schaffen möchtest. Was steht vor, was steht hinten, was spielt an den Seiten oder auch was spielt oben und was unten, auf die Tonhöhe bezogen.

Mit Reverbs und Delays, Panning und Lautstärke, aber auch EQing kannst du die Signale entsprechend eines 3 dimensionalen Raumes platzieren. Dafür braucht es nicht mal viel Hallanteile, oft reichen 10% Raumanteil.

Größere Räume, Klangteppiche durch Reverbs sind eher als kreativeffekt zu sehen, da sie das Signal aus dem räumlichen Kontext nehmen.

Rein nur auf Mixing bezogen, also der räumlichen Signaltrennung, reicht es aus Signale durch unterschiedliche Räume zu schieben, sodass sie fürs Ohr getrennt werden - Wäre dann eher Tiefenstaffelung allg. , aber kein Schaffen einer realistischen Bühne.

Du kannst entweder für jedes Signal ein anderes Reverb nehmen, aber mit Hilfe von Delays die einzelnen Sendsignale verzögern, bspw. 10ms, 20ms, 30ms, so sparst du dir CPU Auslast und hast dann das Predelay über ein echtes mit 0 Feedback gelöst.

Tutorials helfen dir nicht dafür ein Gefühl zu entwickeln, sondern nur "Practice" und eine klare Überlegung wie deine Bühne klingen soll.
 
Du kannst entweder für jedes Signal ein anderes Reverb nehmen, aber mit Hilfe von Delays die einzelnen Sendsignale verzögern, bspw. 10ms, 20ms, 30ms, so sparst du dir CPU Auslast und hast dann das Predelay über ein echtes mit 0 Feedback gelöst.
du brauchst dann aber eignentlich zwei Delays pro Track: Eines für das Dry-Signal und eines für das Send (Wet)-Signal (über early Reflections noch nicht gesprochen). Daher mag ich (gerade für Anfänger) eigentlich so Tools wie Panagement II, weil das alles (inkl. Transienten"schliff" und Absenkung der Höhen) in einem "Rutsch" mit wenigen Parametern erledigt. Allerdings klingen die integrierten Reverbs eher so mittelgut.

Was für mich ganz gut funktioniert: Panagement II für die Positionierung als Insert-FX, aber Wet (Late-Mix) Anteil ganz heruntergedreht. Danach dann per Send in ein globales Reverb.
 

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