Modular: Stromversorgung/-verteilung + Gehäuse?

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 13. März 2008.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich komme momentan alleine bei meinem DIY-Modular nicht weiter:

    Es hängt, weil mir die Fidgit-Gehäuse mit der geschlossenen Rückwand nicht optimal vorkommen (kein Zugriff auf die Module, ohne diese abzuschrauben) und ich keinen Plan hab, was ich jetzt machen soll.
    Vor allem, seit ich die Gehäuse hier gesehen hab, kommen mir Zweifel:
    viewtopic.php?t=22389
    Am liebsten hätte ich wirklich solche Koffer, die man aber hinten öffnen können sollte.

    Da ich aber meine Fidgit-Gehäuse noch nicht benutze:
    Ist es überhaupt wirklich so schlimm, nicht von hinten dran zu können?
    Den Stromanschluss kann man ja durch bohren in die Rückplatte rein machen (gibt's da runde Strom-Buchsen).

    Daneben macht mir die Stromversorgung Kopfzerbrechen:
    Busplatine (Streifenraster) oder Sternverkabelung?
    Bei COTK-Modulen direkt ne COTK-Busplatine holen oder nicht (weil die zukünftigen COTK-Module eventuell in das andere Gehäuse kommen)?
    MOTM-Steckverbinder und Kabel holen oder komplett auf Flachbandkabel setzen (serenadi findet das ja nicht so doll wegen des Durchmessers, allerdings ist ja jeder Anschluss doppelt, d.h. es kommen 2-Flachbandkäbelchen auf jeden Anschluss, damit ist der Durchmesser auch doppelt).

    Bzgl. Strom hab ich mir jetzt hier im Forum ein Powerone HCC-15 bestellt. Ich hoffe das kommt auch an.
    Das wollte ich dann in ein externes Gehäuse packen.
     
  2. Ich bevorzuge eine sternförmige Stromverkabelung. Das hat den Vorteil, dass man keine Bus-Spannungs-Platine benötigt.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Für strenförmig ohne grosses gebastel kannst ne Dotcom Cable Harness nehmen.
    Muss man halt für Motm stecker umlöten oder adapterkabel machen.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das wär meine nächste Frage gewesen:

    Wie realisiert man überhaupt ne sternförmige Verkabelung?
     
  5. Beim Dotcom Harness sind alle Drähte zusammengezwirbelt und darüber eine Art "Quetsch-Schraub-Hülse" gesteckt / gedreht, wie auch immer.
    Schwer zu beschreiben, ich habe so etwas auch noch nie vorher gesehen.

    Eine andere Möglichkeit ist, das mit einer Platine zu machen, einen *Zentralverteiler*, das kann ja eine Streifenrasterplatine sein, die gibt es auch mit einem 5mm Raster, so daß da genug Sicherheit ist.

    Den größten Nachteil einer Sternverkabelung finde ich, daß diese Kabel kreuz und quer durchs Gehäuse hängen.
    Im schlechtesten Fall ist dann auch noch ein Kabel zu kurz, oder man macht sie alle auf maximale Länge, dann wird's eben sehr chaotisch.

    Ich habe eine Baumstruktur.
    D.h. vom Netzteil geht es auf eine Hauptverteilung, eine Platine, auf die ich diese dicken Steckschuhe gemacht habe, die auch bei Autos verwendung finden. Absolut *roadtauglich*. :lol:

    Von dieser Platine aus gehen dann einzelne Kabel zu den kleinen Busplatinen, die bei mir zwischen den Modulreihen sitzen, rechts und links verteilt, mit jeweils 8 MTA Steckern.
    So bleiben die Kabel zu den Modulen schön kurz.

    Übrigens - auch wenn immer *dringend* zu Sternverkabelung geraten wird - ich habe kein Problem mit meiner Struktur, weder Übersprechen, noch gegenseitige Beieinflussung, oder anderes.


    Was die Möglichkeit angeht, von hinten an die Module heranzukommen, nun, bei mir ginge es gar nicht anders, da ich viel Elektronik auch festmontiert habe (Key-CV Puffer, diverse Hilfsschaltungen).
    Außerdem mache ich ja auch interne Vorverkabelungen (auch Key-CV / Gate, Retrigger usw.) Ohne die Möglichkeit, da von hinten dranzukommen, wäre das gar nicht machbar.
    Wenn's nur um Stromversorgung geht, dann kommt man evtl ohne aus, aber wie Du sagst, Du musst die Module herausschrauben.

    Das macht sich zum Beispiel beim Abgleich bemerkbar.
    Ich kann meine VCO's abgleichen, ohne sie herausschrauben zu müssen.
    (Der Abgleich muss ja am Modular-Netzteil erfolgen).
    Dann sind die Kabel oft viel zu kurz, wenn Du für den Abgleich die Module herausschrauben musst.
    Kurzum, ich finde eine abnehmbare Rückwand sehr praktisch.
    .
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Du kannst doch einfach ein Stück der Rückwand mit einer Stichsäge aussägen und machtst dann ein sogenanntes Klavierband dran. Dann hast du eine schöne Klappe an der Rückseite.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Obwohl das mit der offenen Rückwand eigentlich nicht so sinnig ist, weil die Gehäuse direkt Rücken-an-Rücken zum Keyboardständer stehen.

    Und ob ich das Gehäuse jetzt rausnehmen muss oder das Modul rausschrauben, da ist wohl letzteres doch besser.

    Dann muss ich mir die Gehäuse auch nicht verschandeln.
    Glaub kaum, dass ich das mit der Stichsäge gerade hinkriegen würde.
     

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