Mono-Signal auf 5.1 und andere nervende Fragen...

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von Sir Hannes, 17. Februar 2006.

  1. Sir Hannes

    Sir Hannes Tach

    Hi!

    Aus welcher/n Box/en ertönt ein Monosignal, das ich auf eine 5.1-Anlage schicke?? Center, auf allen, auf gar keinen, gar nicht möglich.... Habe selbst keine zum Ausprobieren da.
    Wie groß ist der Abstand einer Mikrofonmembran zur Gegenkathode? 1cm, 1mm, 1/10mm, 1/100mm?
    Kennt sich jemand mit der "Erstellung eines Tonkonzepts für einen stummen Film" aus? Habe noch Verständnisschwierigkeiten was damit denn außer Atmos und Musik noch gemeint sein könnte.

    Vielen Dank und Verständnis für meine Fragen :lol:
    Gruss
    Johannes
     
  2. Plasmatron

    Plasmatron bin angekommen

    1. Das Signal kommt aus der Box auf die es Geroutet wurde

    2. Hier ist ein Synthesizer Forum

    3. Die schicht ist sehr dünn, eine Gegnkathode gibt es nicht , es kommt auhc auf die Bauart des Mikrofons an , welchen Typ meinst du denn ?

    Ich denke die Frage was ein konzept ist erklärt sich von selbst wenn man mal Stummfilme analysiert und daraus dann das konzept ableitet. Aber in der Kunst gibt es keine festen " Konzepte " , die gibts nur bei Werbung :)
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    du kannst 6 signale auf deine anlage schicken und es kommt halt auch so stark raus, wie es reingeschickt wird..
    das ist halt 6-kanal ton, wobei manche phasentechnisch übersprechen können.

    das hängt natürlich auch vom encoding ab..

    generell kann man also aus einem monosignal erstmal nur eins machen ,was aus allen boxen kommt oder aus einer oder beim mix entsprechend eingestellten und codierten signalen..

    uncodiert kommt es einfach da raus ,wo es dranhängt..

    die antwort "das ist ein synthesizerforum" ist richtig , aber bitte nicht so werten,dass man nichts zu verwandten themen schreiben könnte
    :hallo:
    ein fachmann in sachen stummfilm .. bin ich allerdings auch nicht..


    stummer film: nun, original ist ein stummer film stumm. ;-)
    das orchester saß seinerzeit davor im graben und spielte lustig drauf los..
    da gibts szenen und zeiten..
    es ist also die frage, wie das genau gemeint ist, so pauschal "das macht man so" kann man darauf nicht antworten..

    naheliegend wäre sicher ein zeitplan mit entsprechenden anweisungen von szenen und musik, die geweils wann wie aufzutauchen hat.. (einblende und so..).
    heute geht bei sowas natürlich viel mehr als zu echten stummfilmzeiten..
    daher ist das schon wichtig, wie und unter welchen bedingungen das gesagt wurde und so weiter..
    aber ein konzept würde ich nach szenen ordnen, ein bisschen wie eine playlist mit anweisungen, die mit DAW soft viel gemein hat..

    sprich: eine tabelles mit zeiten, ereignissen, stimmungsvorgabe und verlaufenden dingen oder hot spots für bestimmte stimmungen (kein geld und auf der straße.. oder "glückliche party".. etc..

    beim micro muss ich leider genauso dämlich nachfragen..
    hier gehts aber um kleine maße..
    kathoden haben aber kondensator und dynm microphone nicht, klingt also eher nach einem röhrenteil..
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Kondensatormikros haben zwei 'Platten': eine Membran und ein Gitter, in geringem Abstand. Nach diesem Abstand ist hier wohl gefragt. (Weiß ich nicht, eher 1/10 als 1/100tel, der Rest kommt nicht in Frage, ggfls. mal mit Grundgleichungen nachrechnen.)

    'Röhrenmikros' sind Großmebran-Kondensatormikrofone in denen einen Röhre den Impedanzwandler gibt. (Sonst macht das ein FET; alternative HF-Kondensatormikrofon.)
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    klar, nur diese platten sind ja von aussen nicht einsehbar, das ist also eine eher theoretische frage, gelle?

    das es keine cm oder sowas sind,ist klar.. ;-)
     
  6. Sir Hannes

    Sir Hannes Tach

    Hi!

    Die 5.1 MonoFrage stammt 1:1 aus dem Aufnahmeprüfungskatalog der Universität der Künste hier in Berlin. Ich kenne keinen, der daraus schlau geworden ist.
    Die Stummfilmaufgabe gehört auch zur Kategorie "Was meinen die verehrten Prüfer damit?". Man bekommt einen 10minütigen Film vorgespielt und hat dann 60min Zeit, dazu ein Tonkonzept zu erstellen. Nachfragen, Recherche, Internetsuche hat nicht viel ergeben. Es ist übrigens kein Stummfilm im Sinne von 30er Jahre o.ä. Eher ein Studentenfilm, gezeigt auf einem TV ohne Lautsprecher ... :)

    Grüsse
    Johannes
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Es liest sich auch so wie Prüfungsfragen... [Qualitätsaussage gelöscht]

    Zur 5.1 Frage:

    1.)Es kann der Center-Speaker sein, das wäre im 'Fernsehbetrieb' das sinnvollste. Dafür ist er ja da: das Mono mittig aus dem Bild kommt.

    2.)Im HiFi-Betrieb dürften/sollten es beide Front-Lautsprecher sein. (Also z.b. Radio auf Mono (Mittelwelle)) (Praktisch Stereo-Betrieb mit beiden Lautsprechern gleichangesteuert.)

    3.) Wenn ich es machen sollte würde ich es auf den Center (für die Ortung) und mit etwas Delay (Haas Effekt[1]) auf die Frontlautsprecher geben, für den satten Sound.

    Was real existierende Verstärker machen wird man wohl im Blöd-Markt austüfteln müssen. Radio auf Mittelwelle stellen und gucken was passiert. Ist vermutlich auch noch einstellbar. Wenn man z.b. noch irgendwelche 'Raumeffekte' einschaltet kommt bestimmt auch was aus allen Lautpsrechern.

    4.) Hängt es davon ab wo man das Mono-Signal anschliest und was man unter einer 5.1 Anlage versteht - zum Beispiel in einem Suround-Produktionsstudio ist es kein Problem das Signal um den Hörer herumwandern zu lassen, bessere Algorithmen schaffen sogar eine Illusion von 'über den Hörer wegfliegen lassen' (Blauertsche Bänder[1])

    [1] ist sowas dann das, was dort gelehrt werden soll? Und wenn sie schon in der Aufnahmeprüfung dannach fragen was machen die dann eigentlich noch?
     
  8. Sir Hannes

    Sir Hannes Tach

    ja, sowas wird dort gelehrt. und gerade beim tonmeister-studiengang fragt man sich, was da später noch für neue sachen dazukommen sollen, wenn man schon zur prüfung idealerweise eh alles wissen sollte (je nach uni konkurriert man immerhin mit bis zu 120 bewerbern!!!).

    vielleicht ein hinweis, auf altersschwache strukturen an den unis. der verzweifelte versuch, aus der masse der bewerber "den" richtigen studenten zu gewinnen. totaler bullshit und so manch talentierter macht dann lieber ne ausbildung weil er nicht an sich selber und ans durchhalten glaubt!
    ich bin hoffentlich gerüstet genung, mittlerweile kann ich nix mehr über audiotechnik und filmkomposition hören :shock:

    gruss
    johannes
     

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