Moog Voyager 1v/oct scaling

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von proturboplus, 30. September 2011.

  1. Hallo,
    es gibt doch bestimmt unter euch welche, die den Voyager RME in Modularsystemen eingebunden haben. Ich habe die Frage nämlich jetzt schon in diversen Foren gestellt und leider noch keine richtige Antwort erhalten:

    Der Voyager soll ja die 1v/oct nicht exakt tracken (sondern intern irgendwas mit 0,9xxx verwenden). Die Frage nun: korrigiert das VX-352 Input Modul dieses Verhalten auf 1v/oct?
     
  2. Bernie

    Bernie Anfänger

    Nicht das ich wüßte.

    Mein Voyager (allerdings die Keyboard-Version) ist sehr sauber im Tuning und 100%ig stimmig. Das er irgendwie im Tuning abdriften soll, ist mir bisher nicht aufgefallen.

    Wäre er es nicht, dann könnte das VX-Interface da auch nix daran ändern, da es technisch dazu überhaupt nicht in der Lage ist.
    Der VX-Expander ist ja im Grunde nur eine primitive Breakout-Box mit einem Attenuator dran.
     
  3. Interessant, dass heißt dein Voyager ist 100% in tune wenn du ihn beispielsweise mit einem analogen Stepsequencer ansteuerst? Wurde das Problem evtl. bei neueren Modellen behoben?

    Falls nicht, ließe sich das Problem nicht einfach mit dem VX 352 lösen, indem man die 1v mit dem eingebauten Attenuator auf die ominösen 0,9xxx absenkt, oder sehe ich da was falsch?
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

  5. regurki

    regurki Tach

    wird auch so im handbuch das voyager beschrieben glaube ich.
    hab ein midi/CV interface dran und es damit angepasst und deshalb nie genau durchgelesen.
    mich würde eher interessieren ob man das intern nachjustieren kann beim os...
     
  6. Hallo,

    sooo, ich habe mir inzwischen das VX-352 zugelegt und in der Tag: das Skaling ist nicht 1v/oct sondern die omminösen moogschen 0,97 irgendwas. Mit dem im VX-352 integrierten Attenuator kann ich dass auch anpassen, so dass es wieder in tune ist. Das Problem ist nur: das VX-352 hat einen *aktiven* Attenuator mit Offset. Da der Offset von -5 bis +5v geht habe ich mit einer halben Umdrehung gleich etwas über 5 Oktaven! Ich muss den Knopf nur schief anschauen, dann verstimmt sich das ganze (gut, wenigstens ist er schön schwergängig - aber es ist schon eine extreme Fummelarbeit). Warum wurde nur in das Modul kein kleiner passiver Attenuator für den Pitch-Eingang eingebaut, damit das zu allen gängigen Modularsystemen kompatibel ist?

    Oder gibt es vielleicht irgendein Factory-Upgrade - entweder für den RME oder den VX-352 - um das zu korrigieren? Ich finde das schon ein wenig ärgerlich. :sad:

    Ach und noch was: dieses graue serielle Kabel für die Verbindung RME <-> VX-352 sticht optisch nicht gerade wohlwollend ins Auge (sieht sehr "80ies-Computer-mäßig" aus ;-)). Gibt's sowas nicht in einem schicken schwarz irgendwo? Das Auge schraubt ja schließlich mit (gerade bei Moog). :)
     
  7. das ist doch son standard DB25-kabel, oder? die sind meistens grau, aber gibts bestimmt irgendwo in schwarz... (http://parts.digikey.com/1/parts/12670- ... f-cbl.html , aber nich in deutschland...)
     
  8. regurki

    regurki Tach

    0,97 ... find ich scheisse
     
  9. Na, das ist doch mal was. Danke! Jetzt muss ich sowas nur noch hierzulande finden. (Streng genommen ist es natürlich kein serielles, sondern ein paralleles Kabel. Und dazu noch analog. ;-))
     
  10. Yep, eine überaus häßliche Zahl!
     
  11. Hallo,

    ich hätte da noch mal eine Frage: Wenn ich wie oben beschrieben die Pitch CV vom Schlagzwerg durch den aktiven Attenuator des VX-352 schicke, komme ich einigermaßen klar und kann in tune spielen. Das Problem, das ich jetzt beobachte, ist allerdings folgendes: Nach ein paar Minuten verstimmt sich der Voyager plötzlich und die Töne driften zunehmend nach oben. Wenn ich dann den Voyager aus- und einschalte, ist alles wieder in Ordnung.

    Die Frage nun, wo sitzt der Schurke? Liegt der Fehler im Voyager, spuckt der Schlagzwerg plötzlich einen "Störimpuls" aus oder reagiert der aktive Attenuator des VX-352 doch zu sensibel? Oder liegt es sogar an der Impedanz der Kabel...? Irgendeine Idee, wie ich der Sache auf den Grund gehen kann?
     
  12. Sooo, ich hab nun selber die Ursache gefunden. Es ist der aktive Attenuator, der wirklich sehr sensibel ist.

    Die Lösung wäre nun ein einfacher passiver Attenuator. Weiß zufällig jemand, wo es einen günstigen gibt? (Am besten einen, den ich nicht zwangsläufig in ein Modular-Case einbauen muss - damit wollte ich eigentlich noch ein wenig warten...)

    Die beste Lösung wäre natürlich eine Werksmodifikation des Voyager. Weiß jemand, wer so etwas macht? Moog direkt oder vielleicht Rudi Linhard?
     
  13. tongebirge

    tongebirge Tach

    Die alte Version des Moogerfooger CP-251 hat keine aktiven Abschwächer.
    Ausserdem macht sich das gut zum Voyager :)
     

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