Moogerfooger MF101 Envelopefollower

D

Drumfix

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Mal ein paar Fragen an die MF101 Besitzer:

1. Welche Hüllkurvengeschwindigkeiten lassen sich mit dem
Envelopefollower erzeugen ?

2. Wie stark ist das CV Signal des ENV Outs (und gibts du
"Nicht-Bastlerlösungen, um das Signal notfalls auf die +10V zu verstärken,
die der CV Eingang wohl verträgt)

Ich würde gern ein Signal durch den Envelopefollower eines
MF101 schicken und dann das CV-Signal des ENV Out zur Steuerung des
Cutoffs eines zweiten MF101 verwenden. (Will immer noch ohne
Elektronikkenntnisse zu nem hybriden Minimoog für Arme kommen :-;-)

Gruss
 
C

cleanX

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ich habe deine Anfrage jetzt ein paar mal gelesen, aber noch immer nicht ganz verstanden.

die hüllkurvenzeiten des envelopefollowers richten sich natürlich nach der amplitude des eingangssignals.

warum willst du den das siganl auf +10v verstärken? meines wissens arbeiten die inputs mit 0-+5volt.

generell geht es natürlich, den output in den cv-input des zweiten mf101 zu geben. aber was ist daran hybrid und minimoog? und so ganz billig sind die Filter ja auch nicht.
ein kleiner moog rogue bringt für den anfang auch schon ordentliches moogfeeling und kann über den filtereingang auch mit nem dritten VCO versorgt werden. wobei die rudimentäre hüllkurve im rogue manchmal beschränkt - trotzdem macht das teil einen riesenspass
 
D

Drumfix

|
Die dahinter Idee ist simple und ist so ähnlich wie beim Spectralis (eigentlich gehört das jetzt in die DIY Abteilung):

Die Oszillatoren + Hüllkurven + LFOs werden im Compi berechnet. Die
berechnete Filterhüllkurve (mit Modulationen) wird auf einen 1kHz Sinus
gelegt und über einen Audioout an den ersten MF101 geschickt, der diese
dann in das CV Signal für den Cutoff des zweiten MF101 umwandelt.
Die Oszillatoren werden im Kompi gemischt und über einen Audioout als
Audiosignal an den Input des zweiten MF101 ausgegeben.
Das so bearbeitete Signal geht zurück in den Kompi und durchläuft dort
seine Lautstärkehüllkurve und wird dann über 1-2 weitere Audioouts
ausgegeben. Man benötigt also 4 Audioouts.

Die Frage ist jetzt eben wie gut die Filterhüllkurve vom erste MF101
getrackt wird. Insbesondere auch, wie die Unterschiede von hard/smooth
sich äussern.

zu den 10V: In der MF Aneitung steht, dass der MF bei Rechtsanschlag
des Cutoffs eine Cutoff-Frequenz von ca. 13kHz besitzt, bei zusätzlicher
Verwendung des CV Inputs jedoch bis auf ca. 40kHz steigen kann.
Wenn ich davon ausgehe, dass Rechtsanschlag = 13kHz = +5V bedeutet,
wäre das mit dem CV Input eben entsprechend mehr (5+5V).
Da der Envelopefollower nur positive Voltages erzeugen kann, muss ich,
um den ganzen Bereich abzudecken, das CV Signal irgendwie
auf den gesamten Bereich ausdehen (untere Grenze ist nunmal 0V).

Hoffe, das ist verständlich jetzt.

Als Alternative käme statt des ersten MFs noch eine PCI416 D/A Karte
von Kontor in Betracht. Die würde dann ja sogar 4 CVs erzeugen können.
Bräuchte ich aber jemanden, der mir den entsprechenden
D-Sub->4Klinkenstecker Adapter lötet :-/

Gruss
 
A

Anonymous

Guest
Also das wird nix, der Env Follower vom MF ist dafür etwas zu lahm, auch im Fast Modus "zappt" da nix... im übrigen reicht da ein einziger MF für den Versuch, der Env Follower steuert ungepatcht (regelbar per "Amount") ohnehin die Cutoff Frequenz des Filters...das Teil hat ja keinen VCA.

edit: ahja, jetzt hab ich das kapiert..vergiss den letzten Abschnitt, dafür brauchst du in der Tat ein zweites Filter ;-)
 
D

Drumfix

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Schade. Dachte eigentlich, dass der Fastmode nen Peakfollower verwendet
und der Smooth einen RMS-Follower. So ein Peakfollower sollte ja
eigentlich schnell genug sein...

Wie siehts eigentlich mit dem CV Eingang für den Cutoff aus. Laut
Manual soll der ja den ganzen per Knopf einstellbaren Bereich überdecken
können. Wär das (12kHz am oberen Ende) genug für den üblichen
Moogklang auch bei hoher Resonanz? Falls ja, könnte ich dann ja in der
Tast eine PCI416DA Karte zur Erzeugung der Hüllkurven nehmen.
Das liesse sich dann mit weiteren 3 MFs auch gleich zu einem 4 stimmigen
Mooghybrid für unter 2000 Euros ausbauen. ;-)
Kann man die 25mA, die die Karte über die Ausgänge abgibt eigentlich direkt
in die CV Ins des MF leiten, oder verbrennt mir dann da der MF?
Wie gross sind denn eigentlich die üblichen Stromstärken bei CV Ansteuerung
(kann da irgendwie nix finden).

Gruss
 
A

Anonymous

Guest
Drumfix schrieb:
Schade. Dachte eigentlich, dass der Fastmode nen Peakfollower verwendet
und der Smooth einen RMS-Follower. So ein Peakfollower sollte ja
eigentlich schnell genug sein...
In der Art wie Du es verwenden möchtest, hab ich das nicht probiert...Wenn man aber impulsreiche Signale wie zB. eine Bassdrum oder einen kurzen Peak draufschickt, produziert der Env Follower auch im Fast Mode eine Hüllkurve mit eher rundem Attack, trotzdem er zu der schnelleren Sorte zählt. Frage ist, wie schnell ist schnell genug? Wenn Du mir eine Wav Datei in der Art wie Du ihn befeuern möchtest zur Verfügung stellst, kann ich das gern mal ausprobieren, aufnehmen und dir schicken.

Drumfix schrieb:
Wie siehts eigentlich mit dem CV Eingang für den Cutoff aus. Laut
Manual soll der ja den ganzen per Knopf einstellbaren Bereich überdecken
können. Wär das (12kHz am oberen Ende) genug für den üblichen
Moogklang auch bei hoher Resonanz?
Ja, das Teil klingt "Moogig" - wenn auch nicht wie ein Minimoog...eher Richtung Voyager. Genug Höhen sind jedenfalls da.

Drumfix schrieb:
Kann man die 25mA, die die Karte über die Ausgänge abgibt eigentlich direkt in die CV Ins des MF leiten, oder verbrennt mir dann da der MF?
Wie gross sind denn eigentlich die üblichen Stromstärken bei CV Ansteuerung(kann da irgendwie nix finden).
Kann ich Dir leider auch nicht sagen, dazu kannst Du vielleicht bei EMC, dem deutschen Vertrieb, mehr erfahren:

http://www.electronic-music-components.com/index.htm
 
C

cleanX

.
<Kann man die 25mA, die die Karte über die Ausgänge abgibt eigentlich direkt in die CV Ins des MF leiten, oder verbrennt mir dann da der MF?

also wenn ich mit meinem elektronikwissen nicht völlig daneben liege, ist das so:

die pc-karte liefert maximal 25mA, das heisst der mf101 (oder anderen angeschlossenen Geräte) kann diese Stromstärke aus der Karte ziehen.

durchbrennen kann da am mf nix, es ist genau umgekehrt: wenn die Angeschlossenen Geräte von der PC-card zuviel Strom ziehen, wird diese überlastet.
das ist im Prinzip das gleiche, wie mit einem Steckernetzteil. wenn ein Gerät 9Volt und 200mA Stromaufnahme benötigt, muss man ein Netzteil anschliessen, das die 9V Spannung und mindestens 200mA Strom liefern kann. Man kann auch eins benutzen, was 9V und 1000mA oder 2000mA zur Verfügung stellt. Wenns aber nur 50mA hat, dann wird das Netzteil überlastet (wird sehr heiss) und brennt im dümmsten Fall durch.
 
D

Drumfix

|
@cleanX:
Ah danke. Ich habe jetzt mal im Voyagermanual nachgelesen, und da steht
bei den CV Ausgängen bei dem Gerät, das man da anschliessen kann,
-5 - +5V, 330 Ohm Ausgangsimpedanz (woraus ich jetzt mal naiv nach dem
ohmschen Gesetz auf <15mA schliesse. Heisst dass dann also, das das geht?
Wäre super!

@Hosh:
Befeuern würde ich ihn mit einem 1kHz Signal, das im Compi die
entsprechende Hüllkurve aufgedrückt bekommt (kannst du ja mal mit
nem Waveeditor oder VST-Synthi mit Sinusoszillator selbst mal
ausprobieren. Im besten Fall (Peakfollower), wären damit Attacks
bis 0.25ms möglich. Aber falls der Follower im MF genauso lahm ist wie
der im Evolver, dann wird das nix mit schnellen Hüllkurven...

Beste Grüsse
 
A

Anonymous

Guest
0,25 ms kannst du getrost vergessen...das brauche ich gar nicht ausprobieren. Ist deutlich langsamer.
 
A

Anonymous

Guest
Fazit. Noch ein bißchen sparen und abwarten, und dann den Moog LP "Standard Edition" kaufen. :)
 
D

Drumfix

|
@Hosh:

Sind die CV Eingänge beim MF101 eigentlich uni- oder bipolar
(also 0 - 5V oder -5V - +5V) ?

Und wie ist eigentlich deine Einschätzung, was eine notwendige
Auflösung für DA-Wandler angeht. Kolter bietet die 16Bit Karte,
bei der 14Bit nutzbar sind an, und eine 12Bit Karte, bei der 11Bit
nutzbar sind (und nur die Hälfte kostet). Wie sind da die Erfahrungen
mit dem Voyager (hat ja 14Bit und drum wohl auch 16Bit DA Wandler)?
Wichtig, ich brauch das nur fürs Filter (Cutoff/Reso)!
Alles andere wird eh im Rechner erzeugt.

Übrigens ist ja zumindest die 16Bit Variante praktisch das, was hier in nem
anderen Thread als "Highend Midi-CV Interface" propagiert wird ;-)

Zum LP: Noch ne Tastatur mehr und auch noch ohne Aftertouch.
Nein Danke. Und 16Bit Karte + MF101 < 1000Euro.
 
A

Anonymous

Guest
Drumfix schrieb:
Sind die CV Eingänge beim MF101 eigentlich uni- oder bipolar
(also 0 - 5V oder -5V - +5V) ?
Die CV Eingänge sind für 0-5V ausgelegt.

Und wie ist eigentlich deine Einschätzung, was eine notwendige
Auflösung für DA-Wandler angeht. Kolter bietet die 16Bit Karte,
bei der 14Bit nutzbar sind an, und eine 12Bit Karte, bei der 11Bit
nutzbar sind (und nur die Hälfte kostet).
Sorry, da kann ich dir nichts zu sagen - Frei nach Dieter Nuhr "halte ich da mal meine Fresse" ;-)

Wie sind da die Erfahrungen
mit dem Voyager (hat ja 14Bit und drum wohl auch 16Bit DA Wandler)?
Wichtig, ich brauch das nur fürs Filter (Cutoff/Reso)!
Alles andere wird eh im Rechner erzeugt.
Welche Wandler im Voyager meinst Du? Soweit ich weiß, ist dort nur der LFO digital erzeugt, der Rest ist Analog. Was den LFO angeht, man merkt ihm die digitale Natur nicht an.

Grüße
Hosh

[/quote]
 
 


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