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NEON ASHES - Broken Stars [80s, Vocal Synthpop, Italo Disco]

Solar Chrome

Electro Synth Maniac
Hallo liebe Freunde,

nach dem guten Feedback von allen Seiten, gibt es hier den zweiten Song von meinem Projekt NEON ASHES.
Die Produktion war diesmal echt ein Fight und ich wollte mehrmals den Song aufgeben. Manchmal lohnt es sich hartnäckig zu bleiben.
Auch hier: Vocals mit KI, Produktion komplett von mir.

Er ist frei verfügbar und wenn Ihr mögt, lasst mir ein gern paar Taler da! Feedback willkommen!
🥰

Viel Spaß!


 
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M.i.a.u.: niere, RealRider, Rolo und 4 andere
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Das ein oder andere „Simmons“-Fill weniger hätte es für meinen Geschmack auch getan 😁. *)

Das „Lead Guitar“-Lick bei ~1:47 und 2:03. Wie gemacht? Sample, KI, PlugIn?


*) Evt. bin da auch nur ein gebranntes Kind, weil in unserer damaligen Teenieband in den 80ern der Drummer keine zwei Takte ohne Drumfill durchhielt. 😂
Er hatte ähnlich wie Simmons ein Pearl E-Drumset.
 
ich mag die Simmons-Fills ... dafür ist mir die Snare etwas zu harsch, aber die Geschmäcker sind halt verschieden.

An welchen bekannten Sänger erinnert mich die Stimme nur ...? 🤔

Das „Lead Guitar“-Lick bei ~1:47 und 2:03.
das sitzt natürlich recht weit hinten im Raum und hat viel Reverb/Kompression - könnte durchaus auch ein Synth sein, oder?
 
Für "Synthwave" enthält es mir zu wenig "Wave", erinnert mich eher an Mainstream-Pop à la Den Harrow o.ä.
 
das sitzt natürlich recht weit hinten im Raum und hat viel Reverb/Kompression - könnte durchaus auch ein Synth sein, oder?

Ja, daher die Frage.
In den 90ern musste dafür der JD800 herhalten, Anfang Millenum dann der V-Synth. Ich meine aber es gibt mittlerweile gute Soft-Emulationen, Amp-Simu etc. ja sowieso.

Was mir gerade beim Hören auf der Autobahn auffiel, es ist etwas Bass-/Tiefenlastig (kenne ich von meinen Stücken auch, wenn mich die Abhöre hinters Licht führt 😁).
 
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Gerade die Simmons-Toms sind bei 80's-Style Pflicht ! .. daher alles gut.
Selbst bin ich der SDSV-Fraktion treu.

Was die KI an Vocals herzaubert, ist schon beeindruckend - und wisst ihr was: ob man als Produzent einen Sänger beauftragt und im Studio instruiert, oder eine Software hierfür beauftragt, ist aus meiner Sicht vollkommen irrelevant, solange die gewollten/erwarteten Ergebnisse geliefert werden (obgleich einige Vokalisten dann weniger Aufträge bekommen). Heute sagt auch keiner mehr : die Musik wurde mittels Synthesizer, Sequencer und Drummachines, anstatt mittels akustischen Instrumenten gespielt, ergo ist es keine (echte) Musik mehr, nur weil Maschinen die Klangausgabe übernehmen.
Man geht halt mit der Zeit und jeder Sänger muss sich damit arrangieren (oder besser, stimmiger und emotionaler als die Algos der Software sein, bzw. werden).

Musik ist hier handgemacht und passt wunderbar. Auch die Guitar-Lines gefallen.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #10
Bei den Flippers auch... ;-)
he, naja..
ich bezog mich viel mehr auf die Anfänge von Italo-Disco sowie später auch 80's-Synth-Pop.
Im Bereich Freestyle/Breakdance z.B. war man dann doch mehr mit Drummachines wie DMX, LM-1 und teils 808 unterwegs. Auch Alesis HR-16. Die SDSV war extrem markant bei Synth-Pop und Italo-Disco hingegen, aber auch Genesis, Jarre..
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome
  • #11
Gerade die Simmons-Toms sind bei 80's-Style Pflicht !

Keine Frage, mir ging’s nur um die Anzahl der Fills. 😁

Über mein Teenieband E-Drumfill Trauma ab 85/86 habe ja schon geschrieben.
Nach dem sich dann aufgrund unterschiedlicher Abzweigungen (Schule/Ausbildung etc.) die Band 87/88 in Teilen auflöste und bei mir gerade frisch Atari/Creator sowie eine HR16 am Start waren, fielen die ersten Songs bewusst ganz ohne Tom-Fills aus. Hatte ja noch genug von den letzten Jahren im geistigen Gepäck. 😁
 
  • #12
Gefällt!

Das ein oder andere „Simmons“-Fill weniger hätte es für meinen Geschmack auch getan 😁. *)

Das „Lead Guitar“-Lick bei ~1:47 und 2:03. Wie gemacht? Sample, KI, PlugIn?


*) Evt. bin da auch nur ein gebranntes Kind, weil in unserer damaligen Teenieband in den 80ern der Drummer keine zwei Takte ohne Drumfill durchhielt. 😂
Er hatte ähnlich wie Simmons ein Pearl E-Drumset.

Die Gitarre habe ich selbst eingespielt (Schecter Omen + HX Stomp). Ich hatte überlegt ein längeres Solo einzubauen, aber die Licks gefielen mir dann besser.
Die KI habe ich lediglich für die Vocals genutzt. Das Arrangement ist ganz handwerklich entstanden, weil genau das das Ziel des Projektes ist. Ich wollte mich immer mal intensiv mit 80s Italo/Disco-Zeugs beschäftigen und tue dies auf diese Weise.

Ja, auf die Simmons-Fills stehe ich total, habe sie aber immer nur an passenden Stellen, wie Wechsel Verse zu Chorus gesetzt. Apropos "keine zwei Takte ohne Fill" - höre die da mal Jimmy Hendrix an. Der Drummer war auch das komplette Gegenteil zum AC/DC-Schlagzeuger. Find ich aber eigentlich geil. 🤓
 
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M.i.a.u.: rauschwerk, micromoog und Scenturio
  • #13
Für "Synthwave" enthält es mir zu wenig "Wave", erinnert mich eher an Mainstream-Pop à la Den Harrow o.ä.

Das stimmt. Sollte auch nie Synthwave sein, sondern klassisch Italo Disco, 80s Pop ala Sandra, Pet Shop Boys o.ä..
Mir geht es ganz bewusst darum das genau so zu machen. Möglicherweise kommen später noch "Ecken und Kanten" hinzu, aber zum jetzigen Zeitpunkt geht es darum authentisch zu sein und das Genre zu verstehen. Wie ich beim letzten Song erwähnte, ist Michael Cretu eines meiner großen Vorbilder.

Synthwave finde ich streckenweise sehr inflationär benutzt und irgendwie klingt vieles mittlerweile ähnlich. Die Acts, die mit Vocals arbeiten - wie z.B. Nina oder Lau, muss man sehr suchen. Höre ich aber definitiv gern, wenn es gut gemacht ist.

Ich habe ja sehr viele verschiedene Projekte. Mein IDM-Projekt d:strucd hat mehr Ecken und Kanten, als manchen lieb ist. Es ist auch eine völlig andere Herangehensweise beim Produzieren. Die Songs entstehen da in einem Inspirationsflow und werden oft auch live von mir aufgenommen, damit die Idee nicht verloren geht. Jetzt bei Neon Ashes stecke ich beim Produzieren tief in einem Song drin - nehme die Gitarre, suche Licks, Chords und verbringe Tage damit - auch richtige Sounds zu finden. Ich habe 14 Tage lang nur an den Chords und deren Sound gebastelt, damit es authentisch klingt. Die Herausforderung ist eine ganz andere, als bei IDM oder Electro.

Wenn jemand sagt, hey klingt wie Cretu, habe ich meine Mission erfüllt.
Genau darum ging es. Als nächstes werde ich mal eine Uptempo-Nummer machen.
 
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M.i.a.u.: j3122, rauschwerk und micromoog
  • #15
Respekt, finde ich richtig stark! Und ich mag jedes einzelne Simmons-Fill ;-)
Die KI habe ich lediglich für die Vocals genutzt.
Das interessiert mich brennend! Als jemand der jahrzehntelang nach passenden Sängern gesucht hat, weil meine eigene Stimmlage nicht zu den Tracks, die ich mache, passt, würde ich da gerne viel mehr Details hören.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome und micromoog
  • #16
nach passenden Sängern gesucht hat,

Davon kann ich sinnbildlich ein Lied singen.

Wenn es dann noch professionell klingen soll, ist fast schon ein Kraftakt, sollte man nicht gerade die Perle im Heuhaufen finden.
Ohne Budget bleibt einem meist nur der Zugriff auf ambitionierte Amateure, die oft Live ganz gut abschneiden, aber im Studio dann das Nervenflattern bekommen.
Ein weiterer Punkt, 1000x gehörte Songs nachzusingen ist einfacher als neues Material selbst zu interpretieren und von Null zu gestalten.

Da ist dann oft Coaching mit viel Fingerspitzengefühl angesagt.
Auch der Spagat die Technik, Timing, Intonation und allg. das Feeling im Auge/Ohr zu behalten und ggf. mit Samthandschuhen bei den SängerInnen dann die Unzulänglichkeiten zu korrigieren (soweit man nachträglich nicht jede Silbe zerschnippeln oder es mit Autotune & Co korrigieren will).

Da sind die KI generierten Beiträge absolut willkommen.
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome und Scenturio
  • #17
Respekt, finde ich richtig stark! Und ich mag jedes einzelne Simmons-Fill ;-)

Das interessiert mich brennend! Als jemand der jahrzehntelang nach passenden Sängern gesucht hat, weil meine eigene Stimmlage nicht zu den Tracks, die ich mache, passt, würde ich da gerne viel mehr Details hören.

Ich benutze Suno für die Vocals. In der ersten Phase entwickle ich eine Grobfassung des Songs. Die Tonart und Chords für Verse und Chorus, event. Bridge, Solo o.ä. - halt klassisches Songwriting. Drums und Bassline setze ich in dem Groove, der später auch verwendet werden soll. Eine grobe Gesangmelodie kann man mit einem Lead vorgeben. Dieses Mockup lade ich bei Suno hoch und nutze die Funktion "Add Vocals". Den Prompt muss dann möglichst kreativ erstellen. Ein bisschen ein Wunderkasten ist das schon, aber ich finds auch durchaus spannend unerwartete Ergebnisse zu bekommen. Halt so, wie das ein richtiger Sänger auch tun würde. Die Vocals kann man dann als Stem herunterladen - meistens mit Hall und nicht trocken. Das ist etwas schade, aber tolerierbar für das Projekt.

Seit kurzem habe ich auch das Dreamtronic V Studio 2 Core und da kann man die Gesanglinie komplett manuell bauen. Klingt auch über alle Zweifel erhaben und man hat die volle Kontrolle. Man kann da weitere Stimmen kaufen, wenn man etwas Spezielles sucht. Möglicherweise werde ich irgendwann darauf umsteigen. Wobei es bei Suno durchaus gefällt, dass kreativer Input von anderer Stelle in den Song kommt.


Davon kann ich sinnbildlich ein Lied singen.

Wenn es dann noch professionell klingen soll, ist fast schon ein Kraftakt, sollte man nicht gerade die Perle im Heuhaufen finden.
Ohne Budget bleibt einem meist nur der Zugriff auf ambitionierte Amateure, die oft Live ganz gut abschneiden, aber im Studio dann das Nervenflattern bekommen.
Ein weiterer Punkt, 1000x gehörte Songs nachzusingen ist einfacher als neues Material selbst zu interpretieren und von Null zu gestalten.

Da ist dann oft Coaching mit viel Fingerspitzengefühl angesagt.
Auch der Spagat die Technik, Timing, Intonation und allg. das Feeling im Auge/Ohr zu behalten und ggf. mit Samthandschuhen bei den SängerInnen dann die Unzulänglichkeiten zu korrigieren (soweit man nachträglich nicht jede Silbe zerschnippeln oder es mit Autotune & Co korrigieren will).

Da sind die KI generierten Beiträge absolut willkommen.

Du bringst es exakt auf den Punkt.
Das Problem dreht sich immer im Kreis. Um halbwegs professionelle Songs zu produzieren, braucht man einen erfahrenen Sänger. Und die wollen meistens Kohle. Das nützt mir aber nichts, da ich quasi einen Bandkollegen suche, der sich am Produktionsprozess beteiligt. Bei den Vocals merkt man als Erstes, ob das nur jemand nebenbei macht oder ambitioniert und souverän arbeiten kann.

An meine "Pop-Produktion" stelle ich auch die höchsten Ansprüche und das geht nur dann auf, wenn die Vocals mithalten können. Und da sehe ich die KI als flexibles Arbeitsgerät, dass mir endlich die Möglichkeit gibt solche Songs zu entwickeln. Die Projekte, die irgendwie völlig übermotiviert begonnen wurden und dann nie wirklich etwas zurückkam, zähle ich schon gar nicht mehr. Mein letzter Sänger war richtig, richtig gut - unser Demo war mega, aber nach 6 Monaten ständigen Nachfragens für erste Studioaufnahmen habe ichs dann aufgegeben.
 
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M.i.a.u.: Scenturio und micromoog
  • #18
finds ziemlich cool!
mag die Toms, wie auch die Snare ...
italienisch klingt es nicht, tatsächlich eher nach Munich
aber das ist nichts negatives

DIe KI stimme.... ist mir fast schon zu "schön"
bei dem anderen Stück "Dying Flames" klingt sie tatsächlich stellenweise fast wie der Kemmler

hoffe du machst weiter mit dem Projekt, wenn du ein Album voll hast, würde ich es kaufen

ach, wir brauchen endlich ein Italo Battle Vol.2 ...oder eine Cretu Soundlike Challenge... 😬
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: Solar Chrome

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