pads von korg Tribe oder MPC

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 7. Februar 2006.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    weis hier zufällig wer, ob und wo es eine firma gibt die solche durcheinenden pad (gummi kappen) herstellt bzw was sowas kosten würde ?

    oder was die anschlagsdynamischen z.b. pads von AKAi MPC serie einzeln kosten und wer die im programm hat ?

    bzw wie man das umsetzten würde, wie es z.b. im neuen korg padcontrol gemacht wurde.

    für jede anregung wäre ich dankbar !

    jens
     
  2. ich würde mal im midibox-forum fragen, da gab es sicherlich schonmal ne diskussion zu dem thema ...

    grüsse c.chaos
     
  3. -FX-

    -FX- Tach

    Wenn du etwas herausbekommt bitte unbedingt hier posten !

    Die Frage hatte ich woanders auch schon mal gestellt, leider ohne Ergebniss :cry:

    Es gab nur Ideen zum Selbstbau von ähnlichen Dingen, z.B.

    - Plexiglasflächen und dann eine durch einen Controller gesteuerte kapazitive Abnahme (finde ich zu kompliziert)
    - Moosgummipads mit Piezo-Wandler-Abnahme (mehr für den etwas härteren Anschlag wie Drumsticks geeignet)

    Ausserdem lässt sich nur schwer abschätzen wie störempfindlich die Aubauten wären.

    Hätte ich jemanden, der mir Formen fräsen könnte hätte ich es mal mit Selbergiesen aus Silikon probiert, eine härtere Unterseite (z.B. dünnes Acrylglas) und nen Impulstaster drunter ...
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    eigentlich ne super idee, das mit dem selber gießen, nur wie gieße man da die gravitstreifen zum kontaktschließen mit ein ?

    d.h. könnte ich mir somit jetzt gar vorstellen, wie die korgschen tribetaster entstanden sind :roll:

    auch müsste man da evtl. durch die flexible größe bedingt auch schon an querverstrebungen denken, damit der taster nicht einfach nur unten bleibt.

    gibt es diese taster der der MPC nicht irgerenwo als einzelteil (hoffentlich nicht nur im 4rer-block.

    und wenn ich das richtig betrachte, hat die SU700 auch piezo umsetzter drin und darüber hab ich hier schon mal was gelesen, wie man sowas umsetzt und auch hier SU700 könnten die taster aus silikon gegossen sein.

    danke für diese idee.

    hat schon mal wer hier was mittels silikon gegossen ??

    die idee entstammt schon der SU700 nur eben größer pads und größere encoder eben mit druckfunktion, die ich in erster linie zum beschleunigen verwenden würde oder, aber das ist dann eher software als hardware ;-)
     
  5. -FX-

    -FX- Tach

    Hab den Link gerade nicht weil ich an der Arbeit bin aber schau wirklich mal im Midibox-Forum ... da hab ich heute Morgen was gesehen was so in der Richtung funktioniert ... aber Text ist leider französisch und ich verstehe kein Wort :)
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    ja ja franz und das sprechen
    englich und die falsche buchstabenabfolge :roll: ;-)
     
  7. °

    ° Tach

    Es gibt ja so nette Übersetzer in manchen Browsern. Meiner sagt:
    Antwort:

    Wasserleitung ? Hääääää ?? :roll:
     
  8. -FX-

    -FX- Tach

  9. -FX-

    -FX- Tach

    Habe gerade nochmal ein bisschen weitergesucht und gesehen: Graphit gibt es in Pulverform zu kaufen

    Das nur mal so als Denkanstoß, vielleicht kennt sich ja jemand etwas besser aus und kann sagen, ob es sich z.B. auf Metall einbrennen lässt oder so
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hihi... Kohlegries kaufen.. das ist dann so wie die Kohlekapseln historischer Fernsprechapparate.

    Ich halte den Ansatz mit den Piezo-Plättchen für den realistischsten.
    1) Piezo nach Steuerspannungskonverter ist einfach
    2) ..und Funktioniert störungsarm über einen Riesenbereich.
    3) saubillig

    Könnte z.b. so aussehen:
    [​IMG]
    Piezoplättchen unten auf Aluplatte geklebt.


    und der Verstärker dazu:
    [​IMG]
    R so groß wie es ihn gibt, C vermutlich zwischen 1n und 100nF Folienkondensator, irgendein Fet-OP (TL071).

    Da die 'Masse' vom Plättchen sinnigerweise = Aluplatte= Masse von Schaltung und die Steuerspannung positiv werden soll braucht man wahrscheinlich einen Inverter. (Eigentlich wärs den Piezos freigstellt wierum sie die Ladung liefern .. eigentlich... )
     
  11. -FX-

    -FX- Tach

    ob das billig wird kommt auf die Anwendung an ...

    Mir schwebt da schon irgendwie irgendwann in Zukunft ein Drum-Sequencer mit 4 16er-Reihen vor :D
    Bisher habe ich Tasten in 8er-Reihen per Schieberegister ausgelesen, das wäre dann nicht mehr so einfach
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die Plättchen kosten fast nix.
    Der Verstärker auch nicht die Welt (in einem TL 074 sind 4 Stück)
    Die Signale die du haben willst sind nicht superschnell (ein paar hundert Hertz reichen), d.h. die kannst du mit günstigen CMOS-Schaltern Multiplexen und auf *einen* A/D-Wandler geben oder mit einem Komparator digitalisieren (=1 bit Wandler). Sehr wenige € pro Kanal würde ich schätzen.
    Bei 64 Stück lohnt sich ein wenig Nachdenken zum Bauteilesparen, damit man den Inverter nicht pro Kanal braucht und trotzdem billige 40xx CMOS-Schalter nehmen kann.
     
  13. -FX-

    -FX- Tach

    Wie funktioniert das eigentlich genau ? Wird die Spannung nur im Moment des Tastendrucks erzeugt (was ich eher glaube) oder die komplette Druckzeit über ?
    Wo gibt es die Plättchen denn zu kaufen ?

    Wenn das alles wirklich soooo einfach ist wäre ja vielleicht früher oder später mal eine Sammerbestellung der "Gummi-Tastkappen" interessant. Ab ein paar hundert Stück kann man die sich glaube ich schon herstellen lassen ...
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die Plättchen sind 'Piezolautsprecher' und gibts beim Elektronikteile-Dealer. (Für Piezo-Pieper 'ohne Elektronik', also die billigsten) Etwas grösser ist besser.

    Die Plättchen erzeugen bei Verformung eine Ladung.
    Die wird vom Kondensator in eine Spannung umgewandelt.
    Der OP sorgt für den niederohmigen Ausgang.
    Der Widerstand killt die Offsetfehler (nullt die Integrationskonstante, der OP ist ja als Integrator geschaltet: Ausgangsspannung = Integral von der Ladung über die Zeit)
    Je hochohmiger der Widerstand desto länger bleibt die Spannung während der Druckzeit stehen, die paar hundert ms die praktisch nötig sind lassen sich aber erzielen. Echte Hochohmwiderstände (Gigaohm) sind sauteuer und sauschwer zu bekommen.
    Das ganze ist ein Hochpass. (siehe Signalplots im Rechteck-Thread)
    Man bekommt ebenfalls einen Beschleunigungsanteil, d.h. je härter man auftippt (Hammer statt Finger) desto mehr Impuls am Signalanfang. Das kann man verstärken indem man eine (Träge) Masse auf die andere Seite des Plättchens klebt.

    Mit ein wenig rumprobieren sollte sich da eine sehr schön Tipp-empfindliche Lösung finden lassen.
    (Sowas wäre auch eine funktioniernde Lösung fürs Tippen(=Klicken) auf dem Trackpad vom Laptop. Leider stecken die Entwickler ihre Energie lieber in das Schreiben von zum Scheitern verurteilter Auswertesoftware. (Das normale Padsignal liefert diese Information nicht zuverlässig))
     
  15. °

    ° Tach

    Zu Silikate sei noch angemerkt das sie oft rückfettend sind (ich denke da an die aus der Zahntechnik). Das könnte isolierend wirken.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ach, das ist der Grund warum man die Gummischaltmatten & Platinen in den Fernbedienungen ab und an mal mit Spüli sauber machen muß.
     
  17. braintu

    braintu Tach

  18. Anonym

    Anonym Tach

    Ich habe mir jetzt nicht das Original angesehen, aber joint heißt in diesem Falle Dichtung; Für das Gummi also welches in der Art von Wasserleitungsdichtungen nehmen.
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

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