Popschutz, Metall oder Gewebe ?

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von The_Unknown, 18. Oktober 2010.

  1. Gibt ja beide Varianten, was kann man dazu sagen ? Eine Variante besser als die andere ? Bestimmt Eigenschaften für bestimmte Einsätze ? Oder völlig kackegal welche Variante ?
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich würde pauschal gewebe sagen :!: das ist doch das gespannt ding im kreis :?: ähm ja, dann evtl. auch metallgeflecht ... ist bestimmt nur teurer :!:

    wichtiger ist doch der schall dahinter und da gibts gerade ein sehr schicke bundle, mit so nem halb runden ding dahinter ;-)
     
  3. Guest

    Guest Guest

    Ich würde auch sagen, dass ein Gaze-Stoff besser ist, da ein Metalldings niemals so fein sein kann.
    Je feiner, desto besser, da nicht nur Poplaute gefiltert werden sollen, sondern auch Luft vom Mikro abgehalten werden soll.
    Es gibt da aber erhebliche Preisunterschiede bei Popkillern (ca. 15€ bis 200€).
    Ich nehme an, dass die billigeren den Klang etwas verfälschen und Profis auf jeden Fall auf die teueren Varianten zurückgreifen.
    Ich habe diesen https://www.thomann.de/de/km_23956_plopkiller.htm und er reicht mir aus.
    Profis nehmen bestimmt diesen https://www.thomann.de/de/pauly_pr120t30.htm.
    Übrigens:
    Nennt man es Popkiller oder plopkiller?
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich meine popschutz ... könnte aber auch was anderes sein :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
     
  5. Duke64

    Duke64 -

    Der Unterschied zwischen billig und teuer schlägt sich nichtmal groß im Stoff nieder. Oft ist es die Halterung, wo die Unterschiede zu erkennen sind.
    So ein billig thomann Poppding ist auch zweilagig und reicht aus. Die Halterung ist aber der größte Scheiss ... !
    Die Teile von K&M sind nett ... die Schraubhalterung lässt aber auch zu wünschen übrig.
    Nutzt man es jeden Tag, hat man damit nicht viel Freude, das reicht dann meist nur 1-2 Jahre.
    Für die Gelegenheiten reichts aber locker aus.

    Metall ist unbrauchbar. Was soll das bringen ausser erhöhte Materialkosten ?

    Man darf nich vergessen, dass die Teile auch Speichelflug auffangen sollen. Metall-Popps könnten da evtl. rosten ?
    So oder so, steht nicht zur Debatte ...

    Plop, Popp, Pop, Blop ... nimm was du willst.
    Popkiller finde ich immer witzig, ist die Rockvariante :lol:
     
  6. Im Prinzip genügt ein ausrangierter Damenstrumpf, der um einen Drahtrahmen gespannt wird. Von dem Metallpopschutz von Thomann würde ich abraten, jedenfalls wenn ein häufiger Gebrauch geplant ist. Erstens sieht so ein Ding bei intensiven Einsatz ziemlich schnell verdellt und/oder verboten hässlich aus, zweitens ist hier eine Höhenbedämpfung aufgrund des schallreflektierenden Materials vorhanden (geschulte Thomann-Verkäufer sprechen dann von einer "höheren Durchlässigkeit von Bässen und unteren Mitten" - LOL). Und das wäre ja irgendwie unlogisch: Man schafft sich ein teures Mikrofon an, welches die Höhen besonders empfindlich aufnimmt und auflöst, und klemmt sich dann ein Metallpopschutz davor, welches die Höhen vor Erreichen des Mikrofons teilweise ausfiltert und im schlimmsten Fall materialbedingt zusätzliche Resonanzen erzeugt.

    Andererseits: So massiv ist der Effekt nun auch wieder nicht. Eventuell zählt einfach die coolere Optik.

    (oder man will so ein Ding nach Gebrauch einfach abwischen oder desinfizieren können)

    ;-)
     
  7. ich benutzen den SE electronics schon seit dem es ihn gibt (nicht das doppelding) und empfehle ihn. Im Vergleich zum vorherigen Gewebe-K&M "funktioniert" er wirklich besser.

    der hier sieht lustig aus, gibt aber noch keine Tests, weil erst ab November. Und teuer...: http://www.jzmic.com/en/products/32

    edit: ach, er sieht aus, wie neu. nix verbeult oder so
     
  8. Die ultimative Lösung ist der Pauly, keine Frage. Der verfälscht das Signal ÜBERHAUPT nicht. Und hält den Luftstrom und Plop-Geräusche wirklich wirksam vom Mikrofon ab. Man kann sogar frontal ins Mikrofon hineinpfeifen, wenn man möchte (und auf "Winds of Change"-Covers steht) - das sollte man mit anderen Plopschutzen besser nicht probieren.
    Das Prinzip ist übrigens ganz simpel: Die erste Gewebeschicht verwirbelt den Luftstrom, die meiste Luft geht seitlich aus Löchern im Ring raus. Die zweite Schicht ist mehrere Millimeter von der ersten entfernt und hat nur noch einen relativ niedrigen Luftdruck abzuhalten. Beide Schichten sind ganz extrem dünn (aber trotzdem haltbar) und haben deshalb keinen (!) hörbaren Einfluss auf den Klang.

    Im Grunde ist der Pauly der einzige Plopschutz, der seine Arbeit RICHTIG macht und daher eigentlich der einzige, der NICHT zu teuer ist.

    Schöne Grüße,
    Bert
     

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