Reaktor5 - Modifizierung L3 Ensemble

Dieses Thema im Forum "Softsynth" wurde erstellt von nz, 27. Januar 2007.

  1. nz

    nz Tach

    Bin neuer Reaktor User und möchte gern das L3 etwas modifizieren. Wäre über jeden Tip dankbar, um zu lernen :)

    Es sollen folgende Veränderungen sein:

    1. Es soll über Audio wie bisher zu nutzen sein. Dazu sollen die jeweiligen Pattern aber über den SQ16 abgespielt werden- der muß dazu kommen.

    2. L3 soll auch über MidiController spielbar sein, und dazu benötige ich 12 Slots, wo ich auch jeweils den Root Key einstellen kann; prima wäre es so zu gestalten wie im "Splitter Ensemble".

    3. Der jeweilige Root Key spielt das Pattern ab, das angewählt ist ( A, B usw.)- dafür müßte es einen Auswahlschalter geben.

    4. "Latch Mode": Das jeweils per Midi gewählte Pattern soll nach loslassen der Taste weiterspielen, bis die Taste erneut gedrückt wird- dann soll es stoppen.
     
  2. sorry, außer dem tip RTFM ;-) kann dir da vermutlich erstmal keiner so schnell helfen - es sei denn, irgendjemand hat exakt das selbe vor und schon damit begonnen - mir selbst fehlt im moment die zeit, das L3 mal auseinanderzunehmen, da ich an anderen ensembles intensiv rumbastel


    ensembles wie L3 lassen sich nicht einfach so im vorbeigehen modifizieren, ohne das man sich ausgiebig mit den interna beschäftigt hat. und das prinzipielle grundverständnis dazu bekommt man erst nach einiger zeit intensiver reaktorbasteleien, die bei null anfangen.... aber schau doch mal hier rein: http://reaktor.approx.de/phpBB2/index.php - ein forum nur von/mit/für reaktorbastler.... da wirste zwar auch (uU. bisserl mehr) geholfen, aber um den grundsätzlichen (evtl langwierigen) lernprozess / einstieg wirste auch dort nicht vorbeikommen ;-)
     
  3. herw

    herw Tach

    stimmt; ich habe auch mal hineingeschaut und abgesehen davon, dass ich in meinen fünf REAKTOR-Jahren mich noch nie mit Sequenzern beschäftigt, würde ich mir eine Analyse von L3 und entsprechende Modifizierung nicht ohne weiteres zutrauen (heißt: ohne großen Zeitaufwand).
    Solche ausgefuchsten Ensembles eignen sich wenig, um etwas zu lernen.
     
  4. nz

    nz Tach

    Da habt ihr wohl recht..natürlich habe ich schon diverse Tutorials ausprobiert- und man braucht sicher eine längere Zeit, weil man von Null anfangen muß.. ich fände den L3 aber mit solchen Änderungen prima für den Live Einsatz..
     
  5. das stimmt zu 10000000000000000000000% :!:
    man darf aber nie vergessen, das reaktor zum einen schon immer ein sehr komplexes werkzeug war und seit version 5 nochmal ein gutes stück zugelegt hat. es gibt viele ensembles aus dem bereich <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uencing, die nach aussen erstaunliche fähigkeiten haben, aber nach innen für *aussenstehende* kaum noch erfassbar sind. wenn man selbst in die reaktortiefen einsteigt, beginnt man sich frührer oder später auf bestimmte bereiche zu spezialisieren und entwickelt selbst solche ensembles - oftmals über einen zeitraum von 1-2 jahren... manchmal auch noch länger. wenn dann jemand kommt und fragt: wie kann ich das ändern, wer erklärts mir mal schnell... muss man zwangsläufig lächeln und gleichzeitig tief seufzen... weils ja nicht böse gemeint ist ;-)
     
  6. herw

    herw Tach

    In der zweiten Jahreshälfte werde ich mich wohl mal selbst an Sequenzer heranwagen; ich werde aber ganz klein und bescheiden anfangen; erstmal an alten Hardware-Sequenzern orientieren und dann sehen welche Rafinessen digital möglich sind. Es hat keine Eile.
    Bei Döpfer-Modulen findet man immer einen guten Einstieg, da die Beschreibungen sehr ausführlich sind und sich die Konzepte gut in REAKTOR umsetzen lassen. Ich lese vor dem Erstellen eines Ensemble-Teils immer erst dort nach.
     
  7. nz

    nz Tach

    Ist schon klar- man muß von Grund auf lernen- deshalb hab ich mir es ja auch gekauft... aber wenn man bestehende Ensembles, die Top sind, ändern kann- ist sowas ja auch nicht schlecht... am Anfang denkt man nicht, das Instrumente so komplex sind..

    Übrigens: hat einer von euch den Exile Keymasher Micro für REAKTOR 5 mal downgeloaded?

    http://www.native-instruments.com/index.php?id=timexile_de&nitr=1&l_src=community_de&tsr_id=33997

    Das Teil ist super. Allerdings versuche ich grad rauszufinden, wo im Ensemble die Audiodatei versteckt ist...In einer Map taucht sie nämlich erstaunlicherweise gar nicht auf... Falls Ihr es mal rausbekommt, gebt mal nen Tip..
     
  8. super ??? naja ; etwas ähnliches gabs schon mit reaktor 3 - nur nicht mit core.

    wenn ich mehr zeit hätte... aber das teil hab ich gleich wieder gekickt - ein gutes beispiel, wie man nicht proggen sollte: absolut untransparent, verwirrend, unübersichtlich..... die ein/ausgänge ohne bezeichnung... die namensgebung allgemein/macros ohne namen/text
    soll das ein kopierschutz darstellen ? spass machts nicht....

    wenn du mehr rausfinden möchtest ;-) geh den singalweg rückwärts durch...
     
  9. nz

    nz Tach

    Ich glaub, das Audiofile wird in einer Tabelle angelegt, die leider nicht mehr zu laden ist :sad:(

    ..Verwirrend, unübersichtlich..... Das stimmt. Ich werd mal bei NI anrufen; soll der Support doch dazu mal was sagen- wenn die schon dieses Tool empfehlen... man soll es doch auch benutzen können, oder:))
     
  10. ich glaub, das sich da der support nicht zuständig fühlt ;-) vielleicht kriegste aber ne mailaddi vom autor...

    mir fehlt die zeit (und auch die lust), um mich speziell mit diesen teil auseinanderzusetzen... ich denke mal, das da auch keine grossen geheimnisse dahinter stecken dürften. die hürde ist halt, das überall die text/namensfelder gelöscht sind und man erstmal eine kennzeichnung -vorallem an die in/out-terminals- reinsetzen muss, um besser durchzublicken
     
  11. daswesen

    daswesen Tach

    Also so kompliziert klingen die veraenderungen nicht, ich gucke mal nachher was ich da so reissen kann. Ehrlich gesagt ist Reaktor nicht soooo kompliziert, wie das immer gerne mal behauptet wird, finde ich. Also von wegen "da brauch man ja Jahre bis man durchsteigt". Wenn man schon ein bisschen programmiert hat (insb. so was wie VHDL), dann ist das alles bekanntes Gebiet, und da tut einem Core sogar die Arbeit erleichtern. Und ich wuerde da eigentlich auch gleich in die dicken NI Ensembles einsteigen, die sind zum Teil sehr gut programmiert, und man kann sich ja erstmal auf ein paar Macros beschraenken. Was ich gemacht habe ist mir erstmal ein paar von den "kleineren" anzugucken, und niederzuschreiben, was ich da so gesehen habe, und dann an die grossen ranmachen, und parallel dazu eigene recht fette Ensembles zu programmieren. War im Endeffekt musikalisch gesehen total overengineeredes Zeug, aber jetzt kann ich patchen :)

    Dokus gibts hier: http://bl0rg.net/~manuel/reaktor-docs/ (ein paar andere aus EI2 habe ich auch noch).

    Und wie gesagt, ich guck mir mal L3 an, und schreib dazu vielleicht auch mal was.
     
  12. daswesen

    daswesen Tach

    Soll der SQ16 anstelle des StepSequencers fuer die Abspielposition kommen?
     
  13. nz

    nz Tach

    Das stimmt.. Für neue User ist erstmal wichtig, wie bzw. wo man die jeweiligen Instrumente / Macros einfügt- da es ja aufgrund der Struktur mehrere Möglichkeiten gibt.. Ich finde die NI Handbücher für so eine Software dürftig..einen Synth bauen ist doch einfach- eben weil man die Struktur kennt. Beim L3 und anderen Sachen ist es schwieriger, weil man viele Bausteine nicht kennt- die die Verbindungen herstellen.. Und dazu benötigt man Tutorials!

    SQ16 als Sequenzer im L3: wäre super!
     

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