Richard Devine: Sort\Lave

banalytic
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View: https://richarddevine.bandcamp.com/album/sort-lave


After a break of 6 years, Atlanta based electronic musician, producer and sound designer Richard Devine returns with a new album ‘Sort\Lave’ on Venetian Snares‘ Timesig imprint. Recorded between 2016 and 2017 using Richard’s custom built Eurorack modular system and two Nord G2 Modular units, Sort\Lave features 12 tracks of intricate electronica that ranges from abrasive percussive experiments such as ‘Revsic‘ to ‘Astra’s dazzling juxtaposition of sounds and onto the radiant ambience of the album’s closer ‘Takara‘.

Talking about the album’s genesis Devine explains “I’ve been using modular synthesizers since I was 17, but have never written complete tracks using these newer systems. This was my first experiment to see if it would be possible and I probably spent about 5 years building up the systems that I used on this album.”

“I wanted the record to sound very different to my previous works which had been more cold, digital, clinical even, and had all been made using computers. The aim here was the complete opposite, to create something that felt very organic, detailed, spacious, big and warm and just as importantly, a record that you could put on and play all the way through that flowed in a seamless way.”

This new approach was to prove fruitful and enabled Devine to create music in an entirely new way. “I really wanted to break free from timeline-based music creation and do things with my hands on the fly,” he explains. “So the tracks are more like captured snapshot performances where I could experiment and play around with the idea of probability-based sequencing for every patch, string multiple sequencers together that would feed other sequencers to come up with interesting rhythms and melodies. It was really fun coming up with new sounds this way too, I felt like I created several I haven't heard before with this album. Some of the tracks on the album were complete accidents and evolved from something that happened spontaneously. In the end I feel this is one of the best records I have released to date, so I’m very excited to share it with the world.”

Making his debut in 1995, Devine’s releases for labels including Schematic, Warp Records and Detroit Underground have established him as one of the leading figures within the electronica community. In addition to his musical productions, Devine has enjoyed a lengthy and successful career in sound design, developing patches for many of the world’s leading music technology businesses and working with companies such as Google and Nike.
credits
released November 2, 2018
 
Bodo
Bodo
Gnabbldiwörz!
Ganz sicher nix zum gefällig-nebenbei-Hören :lol:, aber von vorne bis hinten spannend und interessant - wobei vor allem der erste Track für meine Ohren auch ziemlich in Richtung Musique concrète geht (zumindest empfinde ich es so, vielleicht nehmen andere das anders wahr). Gibts eine Stilrichtung "Modular-Mindfuck" :cool:?

Ich hab mir die CD aus England schicken lassen - einziger kleiner Kritikpunkt: Das Beiheft könnte umfangreicher und informativer sein ;-).
 
xenosapien
xenosapien
unbekannt verzogen
Steht auf meiner "anhören" Liste.. muss mir endlich mal die Zeit dazu nehmen! :)
 
Otterl
Otterl
zwangserleuchtet
Ja, die Scheibe spratzelt ordentlich, klangorgienmäßig. Nix für Autofahrten.
Der Sound ist recht gut. Allerdings vermisse ich da etwas Struktur.
Wirkt auf mich eher ejakulativ denn komponiert.
 
R
Rastkovic
Guest
Geht Richtung Autechre, aber in hörbar. :)

Zum zweiten Track gibt es auch eine (offizielle) visuelle Untermalung bei YT....

Richard Devine - Revsic
 
R
Rastkovic
Guest
Geht Richtung Autechre, nur langweiliger
Langweilig ist höchst subjektiv, für mich ist auch einiges langweilig. :)

Herr Devine ist ja in erster Linie Sound Designer, denke nicht das er selbst es sich anmassen würde mit Autechre zu konkurrieren. Die etwas flapsige Aussage stammt ja von mir.... ;-)
 
R
Rastkovic
Guest
Hab mir das Album bei Bandcamp jetzt mal im Schnelldurchlauf angehört....

Die ersten beiden Tracks sind super, Tracks 4 und 5 gefallen mir auch, danach wird es für mein Geschmack etwas mau.


Richard Devine - Microscopium Recurse

Richard Devine - Revsic

Richard Devine - k-0

Richard Devine - Astra
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
die letzen alben von autechre waren leider auch nur eine stete wiederholung ein und des gleichen konzepts.

mit dem hier kann ich zwar mehr anfangen als mit diesen typisch devine new age flächengeschichten, die mich schon nach 2 minuten langweilen, aber es fehlt trotzdem irgendwas, um ein musikstück aus dem track werden zu lassen.

die entwicklung innerhalb dieser tracks, sofern man das entwicklung nennen kann, ist immer noch ziemlich linear. da helfen dann auch die schönen sounds nichts mehr.

für mich daher auch weiterhin lieber igorrr, otto von schirach, jute gyte, da entspriocht dann nicht alles hunderprozentig immer nur dem eigenen geschmack, ist aber insgesamt viel interessanter zu hören.
 
Nick Name
Nick Name
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Video ganz oben: Eigentlich komisch das er nicht ohne Backbeat auskommt - redet aber von "break free from timeline-based music creation" !? ;_)

Für mich gleibt das immer an der oberfläche (soll aber das gegenteil sein) ganz im gegensatz zu SND/Mark Feld oder Autechre...
 
Unifono0815
Unifono0815
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Langweilig ist höchst subjektiv

Absolut, war auch nur auf meinen ganz persönlichen Geschmack und auf dieses Album bezogen. Ein paar seiner Modular youtube videos finde ich nämlich großartig, aber meistens nur dann wenn Melodie hinzu kommt.
Seine Frickelbeats klingen für mich immer sehr sehr ähnlich, egal ob mit der Modularwand oder mit ner Ipad App produziert.
 
Unifono0815
Unifono0815
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die letzen alben von autechre waren leider auch nur eine stete wiederholung ein und des gleichen konzepts.

Stimme ich zu. Gefällt mir trotzdem generell viel besser. Allerdings wird es langweilig für mich in Tracks, in denen ich keinen Fortschritt oder Komposition oder Abwechslung finden kann. War auf den letzen beiden Ae Outputs auch häufig der Fall.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
and now .... to something completly different.


 
Zuletzt bearbeitet:
R
Rastkovic
Guest
Die Bewertung eines Albums hat viel mit den eigenen Erwartungen zutun, für mich ist das einfach (gute) Unterhaltungsmusik die der Herr Devine da macht.

Elektronische Musik die ich aus Interesse höre, kann ich an einer Hand abzählen. Da habe ich wiederum ganz andere Kriterien und Massstäbe, Aphex Twin und Autechre wären für mich dann wiederum zu uninteressant. Die Aspekte das es hörbar, unterhaltsam, oder eine kompositorische Entwicklung enthält spielt für mich in dem Zusammenhang überhaupt keine Rolle.

and now .... to something completly different.
Es wird hier versucht abwechslungsreiche Musik zu gestallten, die den Hörer nicht langweilt. Das ist für mich Pop Musik, nur in nerdiger.
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Nick Name
Nick Name
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Absolut, war auch nur auf meinen ganz persönlichen Geschmack und auf dieses Album bezogen.
Die gesteigerte form von "Langeweile" ist vielleicht "Stille!?
Langeweile ist doch erstmal eine beobachtung (Im sinne: Es passiert wenig) (objektiv), die man dann negativ bewertet (Subjektiv)
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
ich weiß, dass meine videos komplett off topic waren und nichts in einem richard devine thread zu suchen haben.

aber ich persönlich - obwohl ich ja selbst ein konzeptspinner bin - höre nur im ausnahmefall musik, die nur noch aus konzept besteht.

und man braucht ja auch jemanden, den man bashen kann.

so interessant die sounds von devine teilweise sind, wenn man bedenkt was der für einen irrsinnigen aufwand betreibt...



...dann steht das einfach in keinem verhältnis zum ergebnis.

wenn ich das teil im radio hören würde, würde ich denken es ist mit einem simplen max/msp patch oder mit einem roland mc irgendwas kinderding gemacht worden.

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Strelokk
Strelokk
Wasserstoffleugner
Das Album neulich irgendwo gefunden (und artig bei "Now Playing" gepostet).

1. Gedanke: wooah!
2. Was 'n Mastering!!
3. Mit der Zeit wird's schon ziemlich anstrengend. Aber dieses Mastering, Wahnsinn!
4. Erste Tracks geskippt.
5. Erste Tracks komplett übersprungen.
6. Aber das Mastering war toll. Gezz echt ma!

2 oder 3 Nummern blieben in Erinnerung.
 

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