Roland Fantom 6 / 7 / 8 (2019)

So meinte ich das persönlich. Er klingt wahrlich nicht schlecht; Nein, sogar richtig gut... Aber irgendwas fehlt mir persönlich. Charakter?... I don´t know... Aber er fügt sicher ohne weiteres Zutun schnell ein einen Mix ein. Wiegesagt, meine persönliche Meinung. Das V-Piano ist allerdings der Wahnsinn...
 

kirdneh

s_a_m
So meinte ich das persönlich. Er klingt wahrlich nicht schlecht; Nein, sogar richtig gut... Aber irgendwas fehlt mir persönlich. Charakter?... I don´t know... Aber er fügt sicher ohne weiteres Zutun schnell ein einen Mix ein. Wiegesagt, meine persönliche Meinung. Das V-Piano ist allerdings der Wahnsinn...
Das V-Piano finde ich wieder nicht so prall, bin aber auch kein Piano Fan :)

Der Fantom ist halt nicht dein Gerät, ich bin aber auch nicht mit allem zufrieden, meine letzte Workstation war ein XP 50, und der war ein reiner Rompler.
Sound, Bedienung und Sequencer ist für mich am wichtigsten, das passt für mich, ist aber noch Luft nach oben.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Auch wenn jetzt die bis kürzlich aufgerufenen 3,5k€ erstmal ein sichtbares Sümmchen sind, muss man sich vergegenwärtigen, dass mit dieser Kaufkraft vor 25 Jahren gerade mal ein splitternackter S760 mit 2MB drin war. Von daher wird für die Knete schon einiges geboten.
 

micromoog

Rhabarber Barbara
Habe leider meine Gear-Knete Ende 2018 und Mitte 2019 für MODX6 und Prologue 16 verballert, sonst hätte mich der Fantom 6 auch gereizt...bzw. tut er immer noch...
 

kirdneh

s_a_m
Wenn man ohne PC oder so etwas Musik machen will, einfach was aufnehmen und arrangieren, dann ist der Fantom schon klasse.
Hatte früher Atari ST mit Creator, dann PC und Cubase, dann wieder Atari, weil einfach schnell und direkt.
Der Sequencer vom Fantom ist noch einfacher und direkter zu bedienen wie Atari und Creator, auch die externe MIDI-Ansteuerung klappt hervorragend, in meinen Fall nur noch mein Ti Rack, das reicht mir, zumindest im Moment :)

Verbesserungswürdig sind aber trotzdem noch paar Sachen, z.B. iARP, Sampler, einen 2 Hall FX.
 
Ich nehme mal an über das Audio Interface des Fantom selber...
Der Fantom bietet ja Audio over USB...

Ich sage nicht, daß der Fantom schlecht klingt... Es fehlt mir halt eine gewisse Eigenständigkeit. Er klingt nach VA und das ist er ja auch...Ich muss sagen, daß mich gerade die Filteremulationen nicht abholen. Wenn ich den Sem Filter eines OB6 z.b mit dem Prophet 6 vergleiche, merke ich einen markanten Unterschied. Das gilt auch dann für das Ladder Filter eines Moogs...
Beim Fantom sind die Unterschiede nicht so groß... Auch finde ich, daß bei den analogen Wellenform naja das "bottom end" fehlt im Vergleich zu sagen wir mal den Summit, der ja auch digitale Oscs verwendet. Ich denke, die meisten werden sich den Fantom auch nicht wegen seiner virtuell analogen Möglichkeiten kaufen, sondern wegen dem Gesamtpaket aus Rolamds Samples, V-Piano, VA und Performance Sampler... Auch sehe ich die Stärken im Sequenzer und eben im All in One Konzept...

Für mich ist der Fantom gerade als Workstation interessant und nicht wegen seinen VA Fähigkeiten...
 
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kirdneh

s_a_m
Ich nehme mal an über das Audio Interface des Fantom selber...
Der Fantom bietet ja Audio over USB...

Ich sage nicht, daß der Fantom schlecht klingt... Es fehlt mir halt eine gewisse Eigenständigkeit. Er klingt nach VA und das ist er ja auch...Ich muss sagen, daß mich gerade die Filteremulationen nicht abholen. Wenn ich den Sem Filter eines OB6 z.b mit dem Prophet 6 vergleiche, merke ich einen markanten Unterschied. Das gilt auch dann für das Ladder Filter eines Moogs...
Beim Fantom sind die Unterschiede nicht so groß... Auch finde ich, daß bei den analogen Wellenform naja das "bottom end" fehlt im Vergleich zu sagen wir mal den Summit, der ja auch digitale Oscs verwendet. Ich denke, die meisten werden sich den Fantom auch nicht wegen seiner virtuell analogen Möglichkeiten kaufen, sondern wegen dem Gesamtpaket aus Rolamds Samples, V-Piano, VA und Performance Sampler... Auch sehe ich die Stärken im Sequenzer und eben im All in One Konzept...
Hast du den Fantom mal im Laden angespielt?
Ich hatte den Peak, und bei den Grundwellenformen nehmen die sich nix, Filter gehen da schon auseinander in Richtung Geschmacksache.
Ich mochte den Peak, aber brauchte ihn nicht mehr, wegen des Fantoms.

Eigenständigkeit bei einer Workstation, naja, man merkt das es Roland ist, am Grundsound, was willst du mehr an Eigenständigkeit?
Die Filter bieten ein breites Spectrum an Sounds, es ist aber immer etwas Roland mit drin, selbst beim Moog Filter.
Als Eigenständig sehe ich normale Synthesizer wie den OB6 oder Prophet 6 klar vorne.
Wie gesagt, der Fantom ist ein Roland mit Roland Sound, mit kleinen Änderungen bei den Filtern für die Klassiker, wer also den Roland Sound nicht mag oder nix anfangen kann sollte sich nach was anderen umschauen, mit den speziellen Filtern wird weder Moog noch Sequential draus, höchstens eine Annäherung an solche, mir reicht das persönlich, andere sind da sicher puristischer :)
 
Ja, ich habe mich mal ausgiebig mit dem Instrument beschäftigt, da ich mir ja überlegte, ihn zu kaufen... (Fantom 8)...
Ich fand das User Interface für eine Workstation sehr gut gelöst und die Tastatur ist fantastisch... Klar hat man im Laden nicht Zeit, jetzt ausgiebig einen Sound zu programmieren, aber letztlich ging alles relativ einfach, da du mir ja damals auch ein paar Bilder gepostet hast, bezüglich der Verschaltungsmöglichkeiten der OSCs....Die Presets waren nicht so meins. Da hat Roland schon besseres bei anderen Synths geliefert.
Tja es ist, wie du schon geschrieben hast, wohl der moderne Roland Sound, der sich durch das ganze Konzept zieht. Das analog Filter ist ein nettes Gimmick, aber da es keine Hüllkurve hat, ist es halt ein starres Filter. Gut; das Konzept sieht das auch nicht vor, so wie beim Prophet X z.b... Der Fantom punktet halt mit sehr hoher bis unbegrenzter Polyfonie (V-Piano)...
Was ich interessant fand, war der Unterschied im Klang zwischen den Fantom und den Jupiter XM, den ich auch angetestet habe. Eigentlich müssten die doch beim VA identisch klingen, da beide Zen Core verwenden... Es ist wohl tatsächlich so, daß mich der moderne Roland Sound nicht begeistern kann... Macht nichts... Aber wichtig ist; Das macht dem Fantom nicht zu einen schlechten Synth... Meiner Meinung nach, ist der Fantom zur Zeit die beste Workstation auf dem Markt, was User Interface und Möglichkeiten betrifft... Ausser der Sampler, ja der Sampler... Gut aber man kann nicht alles haben...
Korg bietet noch ein weiteres Klangspektrum an, dank FM usw... Dafür ist die Bedienung schwieriger, vorallem wenn es um den Sequenzer geht. Insgeheim hoffe ich, daß Korg eben so wie Roland die Kronos Linie updatet...
 
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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Ich hatte den Peak, und bei den Grundwellenformen nehmen die sich nix, Filter gehen da schon auseinander in Richtung Geschmacksache.
Grundwellenformen, vielleicht sogar ohne Modulation oder mehrere Osc. Detuning, sind generell schwer zu unterscheiden, da müssten die Unterschiede schon extrem sein.
 
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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Die Geräte sind in der Beziehung eigentlich egal, unsere Wahrnehmung ist schnell gelangweilt, schaltet bei statischen Signalen zu schnell auf stumm und bekommt die Details nicht mehr mit.
 

microbug

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Was ich interessant fand, war der Unterschied im Klang zwischen den Fantom und den Jupiter XM, den ich auch angetestet habe. Eigentlich müssten die doch beim VA identisch klingen, da beide Zen Core verwenden...
Nahezu alle Presets des Fantom sind konvertiertes altes Zeugs, die für den X und Xm wurden dagegen neu erstellt und nutzen zudem Synth-Modelle, die der Fantom nicht hat. Das macht Einiges aus.
 
ich will euch da nicht mit einem eigenen Thread nerven... Ich suche eine moderne Allzweckwaffe, für die schnelle Umsetzung einer Idee, Workstation Features sind mir eigentlich gleich, es geht hauptsächlich um die Klangcharakteristik. Ich habe hier einige Rompler aus den 90ern... und die sollen ersetzt werden bzw. ergänzt. Früher musste ich einfach einen von allen haben: korg trinity, yamaha ex-5r, kurzweil k2500 xs, ensoniq mr rack, roland jv 1080. Das klingt jetzt heute doch sehr 90er. ich finde nur Tests aus der Sicht eines Top-40 Muckers o.ä. Früher hätte ich dafür live eher auf Yamaha gesetzt, Roland zu hifi-maessig, hat alle Mischer verrückt gemacht, korg vlt dazwischen. Jetzt suche ich aber was fürs Studio.
Mein Setup soll sonst durch analoges (grad einen Rev2 gekauft) ergänzt werden - ein System 8 und/oder Hydrasynth sind auch auf der Wunschliste.
Weil ich früher eher der Yamaha Fanboy war schiele ich jetzt auf einen MODX - die Flagschiffe, Kronos, Fantom, Montage sind mir für den Zweck zu teuer. Workstation an sich brauche ich nicht, Ideen würden eher in der DAW aufgezeichnet. Piano habe ich auch genug (Nord), das irritiert mich ein wenig, dass die Vergleiche oft in Richtung "Piano-War" gehen. Mir geht es wirklich darum etwas zu kaufen, was sich gut ergänzt und auch vlt als eigenständiger Klangerzeuger fungiert. Die einschlägigen Demos hörte ich früher immer mit "wow" heute eher "gähn". Die ganze GM, Trompeten, Tischhupensounds brauche ich nicht.

Mich irritiert auch echt, dass einer von euch seinen Peak für einen Fantom eintaucht. Das hat mich eigentlich motiviert hier zu fragen: für mein Setup und die geplanten Wünsche - was passt für mich besser?
 
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kirdneh

s_a_m
Mich irritiert auch echt, dass einer von euch seinen Peak für einen Fantom eintaucht. Das hat mich eigentlich motiviert hier zu fragen: für mein Setup und die geplanten Wünsche - was passt für mich besser?
Hehe, nicht direkt eingetauscht, ich hab nur massiv reduziert, wollte nur noch ein Gerät, das war dann der Fantom.
Das war eine Platzentscheidung, mehr nicht.
Den Peak vermisse ich nicht wirklich, obwohl es ein guter Synth ist. Den Ti hab ich aber schon vermisst.

Hydrasynth und System 8 sind auf deiner Wunschliste, das passt doch gut zum Rev2 finde ich.
 

kirdneh

s_a_m
Dafür gibts derzeit kaum was Besseres als den Fantom. Kronos hat keinen solchen Sequenzer, Montage und MODX auch nicht, und der Korg Krome ist ein grausamer Plastebomber, wenn auch mit tollem Sequenzer. Bei dem hab ich aber schon beim Anfassen Pickel bekommen ...
Würde ich so unterschreiben.

Roland könnte mit einen reinen Hardware Sequencer wie dem aus dem Fantom bestimmt gutes Geld machen.
 

microbug

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Ich hatte hier folgende Geräte am Haupsetup:

Kurzweil PC3
Supernova II Keyboard
Radikal Accelerator
Behringer Model D
Audiothingies Micromonsta
Akai MPC2500 als Sequenzer
Yamaha RY20
BeatBuddy
MOTU 8A Audio Interface
MOTU24Ai Audio Interface
MOTU AVB Switch
Alesis Midiverb II
Alesis Microverb III
Alesis Nanoverb
Digitech Supernatural
Fostex D-160 HD Recorder
Soundcraft Spirit Folio RacPac als Submixer

Bis auf die Supernova II, dem RY20 und den Beatbuddy ist seit dem Fantom alles rausgeflogen und das Rack wurde komplett abgeschafft. Es ist lediglich ein Edirol PCR800 als Steuertastatur dazugekommen, zwischenzeitlich war dafür auch ein JV-80 am Start, der aber noch rausfliegt, weil ich was mit mehr Multisetups brauche.

Seither bin ich deutlich produktiver geworden, was das Festhalten von Ideen bzw bauen von kompletten Songs angeht.
 
Hi, von den onboard Sounds empfinde ich den Fantom tatsächlich auch relativ "dated". Also für 80er/90er und vielleicht noch 2000er perfekt. Sicher gibt es auch ein paar "moderne" Sounds, aber eher in der Unterzahl. Für frische Patch-Kreationen muss man momentan schon eher selbst Hand anlegen. Ich sehe die Vorteile eher im Workflow im Gegensatz zu anderen Workstations. Wobei das auch Geschmackssache ist. Ich sehe den Fantom als Synthworkstation. Damit kann man Grundideen auch ohne DAW aufbauen. Mir tut diese Beschränkung in der Anfangsphase manchmal gut. Man konzentriert sich mehr auf die Komposition und verzettelt sich nicht so schnell. Beim Peak denke ich auch so...muss ich den noch zusätzlich haben? Kann ich aktuell noch nicht beantworten. Da wäre ein OB6/P6 ggf vom Klangcharakter her eine bessere Ergänzung. Die habe ich aber beide auch schon mal verkauft:) Ich finde heute die Debatte Analog/Digital nicht mehr so entscheidend. VSTs sind mittlerweile einfach saugut. So gesehen bräuchte man keine Hardware. Man kann auch viel Zeit mit der Einarbeitung/Aufnahme usw vergeuden. Wichtiger ist ja eigentlich, das man auch mal was fertig produziert. Dabei ist Gerät XY nicht entscheidend. Rein nüchtern betrachted fände ich zurzeit Yamaha noch überlegen, wenn es um Workstation geht. Bessere Akkustiksounds usw. Mal schauen, ob Roland auch noch mal frischere Sounds auflegt. Wenn man natürlich auf die Roland-Historie steht, ist der Fantom eine gute Wahl. Das der Fantom dünn klingt, kann man so pauschal nicht sagen. Vielleicht habe ich auch mit Bohnen in den Ohren abgemischt, oder einen anderen Geschmack? Ich finde der kann ganz gut "drücken". Man kann die Sounds ja durch den Analogfilter schicken und per Drive noch andicken. Ach ja, den digitalen Filter finde ich ganz gelungen. Aber die Filtermodelle klingen recht ähnlich..
 
Dafür gibts derzeit kaum was Besseres als den Fantom. Kronos hat keinen solchen Sequenzer, Montage und MODX auch nicht, und der Korg Krome ist ein grausamer Plastebomber, wenn auch mit tollem Sequenzer. Bei dem hab ich aber schon beim Anfassen Pickel bekommen ...
Hmm, genau das - GLAUBE ich - brauche ich nicht. Ich habe ja eine DAW (Cubase, Ableton oder Maschine) und bin damit "schnell". Grundsätzlich (@all) ist es ja aber schon richtig: Für den reinen Kompositionsprozess ist so ein Sequencer mit allen Sounds aus einem Gerät (=Workstation) sicher sehr produktiv und entschlackt einfach. Zum ausproduzieren der Idee/des klassischen Songs kann man dann ja auf die DAW und das grössere Setup wecheln. Bei mir es es obendrein noch so, dass mich Sounds inspirieren . deshalb suche ich weniger Standardsounds, sondern möglichst viel "Synth" (=MODX??)

@microbug : Beeindruckende Entschlackung/Detox! Ich bilde mir ein, ich hätte mich wie Du entschieden... ABER, ich mache mir das einfach sauschwer. Ich hatte es schon ein paar Mal im Forum erklärt: ich baue gerade mein Studio nach 20 Jahren wieder auf. Die Intention war, alles einmal aufzubauen, im Grunde festzustellen, dass beinahe alles veraltet und nicht aufbewahrungswürdig ist (es ist nichts "klassisches" dabei, bis auf den SY vlt) und dann zu verkaufen. Der dann realisierte Verlust reut mich schon - aber wir haben nunmal 2020, ich habe mich musikalisch sehr weiterentwickelt, produtiere anders usw. Also: los! Dann kam der Gedanke, dass ich solche Setups/Studios inspirierend finde, in denen auch noch (wertvolles nicht finanziell gemeint) altes Zeugs rumsteht. Also... Hmm, das meine ich mit schwer machen.
Beispiel 1: Mein K2500 XS: da hängt viel Emotion dran, habe ich viel zu verdanken, viel mit erreicht. Den habe ich in den Jahren immer mal wieder genutzt - aber er hat mich immer mehr gelangweilt. Das, was mich früher begeistert hat stößt mich heute eher ab: die Pianos, Strings usw. Dazu ist das ein echter Klotz, nimmt viel Platz weg etc. Aber: die Tastatur ist klasse, der Ribbon und tatsächlich inspiriert mich der ein oder andere Sound - Anekdote: meine 11-Jährige liebt ihn, findet zB auch die Tastatur spitze - das letzte Wochenende hat sie sich Listen von Sounds gemacht, die sie toll findet - verkaufen darf ich den nie, sagt sie. Und spielt stundenlang Coldplay drauf ;-)
Rein faktisch betrachtet wäre das genau der Platz, an den zB ein Fanton gehören würde. Der hat ja sicher auch inspirierende Sounds, vlt nicht so speziell, wie die aus dem Kurzweil, aber sicher ist was debei. Und Coldplay kann der auch :) Der ganze Spass würde dann aber 3 k€ kosten... (mich irritiert aber, dass @Getthebalance die Sounds altbacken bzw. dated (outdated?) findet.)

Beispiel 2: So komme ich überhaupt auf das Thema Workstation bzw. moderne Presetschleuder, zB MODX: Ich habe einen Sy-77 und einen EX-5r. Beide auch in meiner Top 3. FM ist sicher ein Thema für mich. Dazu habe ich früher den typschen Yamaha-Sound, gerade live sehr geschätzt. Ein MODX würde es mir tatsächlich erlauben, den SY und den EX abzugeben: Platz gewonnen und modernisiert, das FM Thema wäre dann abgedeckt, wenn auch weit vom SY entfernt. Was mich aber stört: der fehlende Aftertouch. Folgeproblem: es muss dann eine ungewichtete Tastatur mit AT her... Oder doch ein Montage oder Fantom und nicht die zuerst anvisierte Budget-Reihe. Wieder nicht einfach.

Ich suche wohl Synth-Sounds, die schnell funktionieren, beim Ideen aufbauen helfen und modern sind. Die beiden Beispiele oben: der V-Piano Inspiration Song und "how to build a song on Fanton" langweilen mich extrem (das liegt aber an dieser 90er Jahre Rompler Zeit, in der ich - aus heutiger Sicht- zuviel Mist gekauft und nicht rechtzeitig verkauft habe). Das Piano find ich nicht mal sooo toll. Und wenn der Typ bei seinem Song mit den Drums anfängt, bin ich froh, dass ich eine NI Maschine habe... Ich meine das nicht objektiv qualitativ, rein geschmacklich.
 
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Laurin

...
... Ich denke, die meisten werden sich den Fantom auch nicht wegen seiner virtuell analogen Möglichkeiten kaufen, sondern wegen dem Gesamtpaket aus Rolamds Samples, V-Piano, VA und Performance Sampler... Auch sehe ich die Stärken im Sequenzer und eben im All in One Konzept...
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War bei mir komplett anders. Mich haben die umfassenden Synthesemöglichkeiten überzeugt. 4 komplett unabhängige Stränge in einem Tone, die vielen Filtermodelle, umfassende Modulationsmöglichkeiten bis hin zum Step-LFO ... und dann die Möglichkeiten, das aufgrund der hohen Polyphonie quasi unbegrenzt zu schichten. Der Traum eines passionierten Klangschraubers, mit Klangmöglichkeiten die fast an modulare Synthesizer heranreichen - und das bei einem beherrschbaren Interface, sogar noch mit Life-Zugriffsmöglichkeiten. Und nicht zu vergessen neuerdings, den tollen Vocoder.

Alles andere, Samples, Natursounds, V-Piano usw. waren für mich nur nette Beigaben. Und ja, die typischen Workstation-Features um Songs zu arrangieren, waren dann das zweite entscheidende Kriterium - in erster Linie waren es aber die Synthesizer-Stärken.

Ich habe früher viele echte Analoge gehabt und habe einige auch immer noch, mein Hauptwerkzeug ist aber der Fantom geworden.
 
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microbug

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@HorstBlond ich habe wenig emotionelle Bindung an meine Instrumente, das liegt alleine schon darin begründet, daß ich beim Musikmachen zwei längere Pausen hatte. Als ich nach langer Pause Ende 2010 wieder mit dem Musikmachen anfing, hatte ich mir zum Ziel gesetzt, musikalischen Output zu produzieren - landete dann aber doch wieder bei der Technik mit der Neigung mich zu verzetteln. Das gezeigte Setup war sozusagen der Gipfel des Aufbaus und Maximum dessen, was ich in meiner Wohnzimmercke unterbringen konnte, ohne den Wohnzimmercharakter zu verlieren.
Die Basis bildete ab 2011 der PC und war auch lange der einzige Synth, bis die Supernova dazukam, etwa 4 Jahre später. Damit ich für die in letzter Zeit vermehrt stattfindenden Jamsessions nicht meine großen und schweren Hauptinstrumente schleppen mußte, habe ich mir zwei leichtere Geräte für diesen Zweck zugelegt. Nachdem ich aber immer mehr an diesem Livestup saß und dort auch ganze Songs produzierte, gab mir das zu denken und setzte einen Prozeß in Gang, der mit dem Erscheinen des Fantom sich rasant beschleunigte: Maximale Entschlackung. Ich habe es noch keine Sekunde bereut bisher.
 


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