Roland Juno 60 mit Cubase 4 ? Geht das gut?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von q-werker, 1. März 2008.

  1. Hallo,
    ist es möglich den Roland Juno 60 in Cubase 4 einzubinden.
    Existieren DeviceMaps und PatchScripts?
    Wird der Juno über den DCB to Midi Converter problemlos erkannt und welche Probleme könnten sich noch ergeben?
    Einen Link für eine Tutorial-Seite wäre nett.

    Gruss
    Michael
     
  2. Jörg

    Jörg |

    Juno 60 TI?? :mrgreen:

    Sei froh, wenn dein Juno brav die Noten spielt, die dein Sequencer ihm schickt.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Du kannst so gehässig sein :twisted:
     
  4. Jörg

    Jörg |

    Ach was! ;-)

    Also, q-werker, ich weiß ja nicht was dein Midi/DCB-Interface so alles kann, aber erwarte mal nicht mehr als die grundlegenden Midi-Funktionen (Note an/aus und so ;-) ).
    DeviceMaps? PatchScripts? :gay:
     
  5. Hallo,
    ich habe noch keinen Juno 60, spiele aber intensiv mit dem Gedanken, mir einen zu zulegen und ihn in meine Cubase-Umgebung zu integrieren.
    Ich bin kürzlich von Softsynths auf Hardware umgestiegen und nenne derzeit einen Q (mein erstes Gerät), einen Yamaha EX-5, JoMoX AiRBase99 und einen RackAttack mein Eigen, aber irgendwie fehlt mir noch etwas Warmes um die Ohren. Da ich mir einen Jupiter nicht leisten kann und es auch keinen A6 mehr zu kaufen gibt, habe ich nun den Juno 60 ins Auge gefasst, den ich mir momentan auch preislich noch leisten kann. Und daher meine Frage, ob ich ihn mühelos in meinen Software-Sequencer-Umgebing integrieren kann oder ob ich warten und mich für einen Juno 106 entscheiden sollte.

    Gruss
    Michael
     
  6. Jörg

    Jörg |

    Wenn du ein Midi/DCB-Interface hast, dann kann dein Sequencer den Juno 60 steuern. Jedenfalls schon mal Note an und aus. Vielleicht noch andere Dinge (Filtereckfrequenz? Arpeggiatorgeschwindigkeit? Program Change? :dunno: ).
    Wenn du das unter "in Cubase Umgebung integrieren" verstehst, dann ja: das geht.

    Der Juno 106 kann so viel ich weiß midimäßig bedeutend mehr, sogar Sysex (z.B. um Faderbewegungen aufzuzeichnen). Wenn es dir um eine möglichst weitgehende Zusammenarbeit mit einem Sequencer geht, dann wäre der 106er also meiner Meinung nach die bessere Wahl.

    Synthesetechnisch sind die Junos natürlich äußerst simpel, das waren seinerzeit Einsteigersynths. Standardbässe und -flächen gehen gut, aber erwarte nichts komplexes von denen.
    Ich möchte wetten, dass dein EX-5 auch warm klingen kann. Aber klar, so ein Juno mit seiner simplen aber effektiven Struktur und den ganzen Fadern hat natürlich seine Vorteile.
     
  7. Mit optionalem Midi Interface geht nur Note on/off, (Senden und Empfang), das langt aber wie ich finde. Wenn du was analog-Warmes und gleichzeitig sehr Preiswertes haben willst dann schau dir mal einen Roland JX 8P an, den bekommt man schon für 200 Euro ( der hat keinen eingebauten Kult-Preis-Faktor ) und der kann auch deutlich mehr (auch Midi) als ein Juno 60. Dafür ist der JX aber ein Schlappie was die Hüllkurvengeschwindigkeit angeht, der Juno gehört da diesbezüglich bestimmt zu den schnellsten Synths. Ích würde den Juno 60 vorziehen, auch wenn der das Dreifache kosten sollte, der hat einfach mehr Eier in die Hose.


    Jörg
     
  8. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Natürlich werde ich dir hier nicht vom Kauf eines Juno-60 abraten, denn das ist einer meiner Liebsten hier. ;-)

    Auch wenn die synthetischen Möglichkeiten eher begrenzt sind, ist doch gerade der Juno-60 ein klanggewaltiges Monster und nicht vergleichbar mit heutigen VA´s und so`n Scheiß. Der Juno-106 läßt sich zwar leichter in ein Midi Setup integrieren, kommt aber klanglich nicht ganz an den Juno-60 heran. Trotzdem ist auch der 106 sehr empfehlenswert. Der Jx-8p ist wieder eine andere Baustelle, ein wunderbarer Synth für Flächiges und schöne Klänge. Die Power der frühen Junos hat er aber nicht.

    Tja wer die Wahl hat, hat die Qual.

    Mein Favorit ist eindeutig der Juno-60 , ob Kult oder nicht.
     
  9. Jörg

    Jörg |

    Klanggewaltiges Monster? Der Juno? :shock:
    Tschuldigung, aber das wird ja immer skurriler hier, da muss ich einfach dagegen halten. ;-)
    Ich würde also eher sagen: Der Juno 60 bietet soliden Analogklang; ein eigentlich langweiliger Synth aber gut für ein paar Basics. Ob er sein Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. ;-)
     
  10. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Natürlich!
    Der Juno hat eine extreme Power im Sound von der andere Synths nur träumen können. Ich meinte ja nicht wie schon vorher beschrieben, die Klangvielfalt. Der Juno-60 ist ein Spezialist und was er kann macht er ausgezeichnet. Ich kenne kaum einen anderen Synth der ihm in dem speziellen Bereich das Wasser reichen kann.

    Langweilig... absolut nicht!
     
  11. Absolut, sehr kernig das Teil.
    Der Juno 60 kann nicht viel, aber was er kann ist richtig geil.

    Es ist ja auch die Kombination aus Sound und Arpeggiator und Fader die diese Kiste go geil macht.

    Ich bereue den Verkauf, schnief. Trotzdem, Viel Platz braucht der Synth für eben nur 6 Stimmen im Singel-Mode.

    Jörg
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    Viel Tutorial braucht man da nicht
    : MIDI anschließen und Noten senden, irgendwelche Mixermaps und so braucht man da nicht und wie oben schon steht würden diese auch nichts bewirken. Du spielst Noten und nicht mehr. Mehr kann ein 60er nicht, der 106er kann SysEx und damit die PArameter als SYSEX übertragen.
     
  13. Jörg

    Jörg |

    Muss wohl an den Holzseitenteilen liegen. :floet:
     
  14. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Glaub ich nicht! Sind doch nur zusammengepreßte Sägespäne mit Holz-Tapete ;-)

    Aber wen interessieren schon Äußerlichkeiten.
     

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