Roland MC 808 - wer kennt sich ein wenig aus?

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von Anonymous, 2. März 2007.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo,

    nun habe ich den MC-808 endlich gekauft.
    Zunächst: Die Korg ESX1 und EMX1 lassen sich deutlich schneller Programmieren und das ohne das Teil anzuhalten. Nur fand ich die Sound- & Samplemöglichkeiten ein wenig eng.

    Mit dem MC-808 bin ich ehrlich gesagt nicht so schnell klargekommen und bisher auch nicht ganz glücklich. OK, ich habe das Teil seit einigen Stunden und blicke auch nicht so ganz durch.

    Ich habe hier z.B. ein Drum Pattern programmiert.
    Nun spiele ich in Realtime Rec den Bass ein und habe mich im Takt ein wenig verspielt und das ganze abgespeichert. Nun, wo ich etwas Zeit habe, will ich den Bass korrigieren.

    Anscheinend muss ich sowieso immer in den Recording Modus, um mir jedesmal das Patternmuster anzeigen zu lassen.

    Aber wie komme ich wieder an das Pattern Muster?

    Ich bin dann in den Aufnahme Modus TR-Rec gegangen und da zeigt er mir gerade noch das Muster für die Drums.
    Auf Part 1 habe ich den Bass, aber da läuft das Lauflicht nur einfach durch.
    Irgendwie finde ich da keine Logic drin.

    Kann mir jemand bitte helfen?
    Gruß Nemesis
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Oh mann - ich habs gerafft.
    Also da waren die Electribes besser um schnell mal ein Drum Pattern zu erstellen.

    Ich hoffe, dass ich mich in kurzer Zeit an dieser Art Programmierung gewöhnen kann. Da muss man ja das komplette Muster im Kopf haben, ist ja Finster. MC-808 finde ich irgendwo auch logisch, aber man muss sich ersteinmal umgewöhnen. Aber man muss das Muster als tranparente Folien im Kopf haben. Besser wäre es, wenn man bei der Notenwahl, alle Patternlichter auf andere Farbe geschaltet werden.

    Mit den Wünschen kann das ja immer so ausarten - Bücher könnte man darüber schreiben...

    Hat jemand von Euch eine MC-808?
    Gruß Nemesis
     
  3. Welche Etribe hatteste denn?
    Weil die sind doch eigentlich vom <a href="https://www.sequencer.de/specials/sequencer.html">Sequencer</a>uencing ganz gut.
    Obwohl die MC 808 vom Sound schon deutlich besser ist als Ihre vorgängermodelle bleibt es trotzdem immernochne MC.
    Wie du schon sagst, man muss das Teil zum Programmieren immer anhalten, d.h. du musst im Livebetrieb für jedes neue Drumgroove auch gleich nen neues Pattern haben.
    Ich find es ebenfalls nicht so toll das Cutoff oder Reso ect über Fader eingestellt werden.(wiederum gut finde ich das es Motorfader sind und somit Parametersprünge beim Patternwechsel vermieden werden)
    Kann schon beim Drumprogrammieren richtig nerven,oder !?
    Nen kumpel von mir hat die Kiste auch, der editiert jedoch nur noch übern PC.(geht seiner meinung nach schneller, hab Ich aber keine ahnung von, finde wenn ich Groovehardware besitzte soll sie keine PC Software editieren)
    Das sieht jetzt vieleicht alles so aus als würde ich Die MC reihe hassen, aber das ist nicht so.
    Besessen hab ich die schon alle samt, war bloß immer auf der such nach neuen Soundmöglichkeiten und da stößt ne MC schon sehr schnell an Ihre Grenzen.
    Aber Spaß machen se !
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Stimmt, für mich war aber das ausschlaggebene die Samplingmöglichkeiten. Ich hatte die EMX1 und ESX1.
    Zum Live arbeiten - bzw nur den Drums, waren die electribes Super.
    Der MC-808 sollte für mich ja etwas mehr Möglichkeiten beim Samplen geben. Ich muss mich jetzt noch schnell einarbeiten, um zu entscheiden, ob das Ding wirklich gut für mich ist.
    Es lässt sich mit dem 808 einiges anfangen, aber Live, sehe ich da ein wenig schwarz. Es lässt sich kaum was improvisieren.
    Ich wollte ja auch etwas mehr Soundqualität und mehr Styles abdecken, aber ich halte es mehr für ein Studiogerät. Einige Features sind ja im Grunde gar nicht dumm. Ich habe mich für den 808 auch entschieden, weil der von der Stimmenanzahl & Speicher OK ist.

    Gut, ich habe mir die beiden Videos von Roland angeschaut, die ja in schlechter Qualität sind. Da wird es als Live-Groovetool vorgestellt. Ich fand es nicht sehr bombastisch, aber es kommt darauf an, wer an dem Gerät steht und was man für möglichkeiten hat - auf die man kurz eingegangen ist, aber ist doch insgesamt etwas wenig.

    Also wenn ich merke, dass ein Rhythmus anschlägt und ich will noch einen draufsetzen, oder etwas ändern, dann ist hier die Grenze erreicht. Andererseit, kann ich Computerunabhängig mehr als mit der Electribe auf die Beine stellen. Ich weiss ja auch nicht. vielleicht sollte man doch noch wieder ne Eletribe parallel zuschalten. Da die mich bei Ebay nun schon mehrmals dieses Jahr abgezockt haben, kann ich mir ne Electribe im moment nicht leisten. Aber es werden wieder gute Zeiten kommen.

    Gruß Nemesis
     
  5. Ebay abzocke kenn ich!
    Was für Styles machste denn?
     
  6. Drumfix

    Drumfix aktiviert

    Auf der deutschen Rolandseite gibts ein (deutschsprachiges) Tutorial, das
    deine Fragen beantworten sollte.
    Falls du mit der Einschränkung der MCs (Sequencer stoppen) leben kannst,
    würde ich dir aber in jedem Fall zur MC909 raten.
    Die MC808 hat zwar das mehr Speicher, mehr Stimmen, Motorfaderargument,
    kann aber im Handling wie im Standalonebetrieb dem Vorgänger noch nicht
    mal ansatzweise das Wasser reichen.

    Gruss
     

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