Sequencer in den 80ern?

Dieses Thema im Forum "Hardware Sequencer" wurde erstellt von Thx2, 8. April 2018.

  1. Thx2

    Thx2 .....

    Grad mal wieder paar alte Tracks gehört:

    Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=i46sF1PcqL8


    Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=fGqiBFqWCTU


    Die sind von 1983 ich weiß da gabs zwar schon Hardware Sequencer und das man die auch syncen konnte aber ich wusste garnicht das man damit schon so ganze Arrangements machen konnte?

    Ist es dann tatsächlich so das man nicht nur Patterns programmieren konnte sondern auch arrangements, also sprich umschalten der Patterns automatisch etc.?

    Oder wie haben die das damals gemacht?
    Mehrere Leute? Zusätzlich viel Spielen? Multi Tracking mit Bandmaschine und ggf. diese und Sequencer Syncen?

    Finde das interessant.
     
  2. mixmaster m

    mixmaster m なんでもない

    Das sind schon Klassiker. Mit mehreren Leuten, Drummachine und vor allem Bandmachine liegst du schon ziemlich richtig.
     
  3. mixmaster m

    mixmaster m なんでもない

    Wahrscheinlich einfach 4Spur Tape..
     
  4. fanwander

    fanwander ||||||||||

    Der Standard war: man hatte eine Möglichkeit eine Drummaschine (typischerweise die 80:cool: zur Mehrspurbandmaschine zu synchronisieren. Dr. Click, oder Friendship SRC, später SBX80. Die Drummaschine hat wiederum den Sequencer getriggert (MS-10, CSQ100 oder 600, später dann SH-101 und JX-3P). Im Sequencer war nur immer eine Sequenz für einen Part. Die Sequenz lief durch, und an den entsprechenden Stellen im Song ist man halt auf Aufnahme gegangen und danach wieder aus der Aufnahme "ausgestiegen". Die Bandmaschine musste von vorne bis hinten durch laufen, weil die einfacheren Sync-Kisten meist noch keine Bandposition auslesen konnten. SRC oder SBX konnte man sich nicht unbedingt leisten. Und so machte man das Part für Part.

    Viel mehr Luxus gabs dann sofort, als der C64 und die Mehrspur MIDI-Sequencer-Programme aufkamen.
     
    hairmetal_81 gefällt das.
  5. Thx2

    Thx2 .....

    Danke das erklärts und so hab ich mir das auch in etwa vorgestellt, Multitracking also.
    Interessant ist das es den C64 ja schon ab 82 gab die Sequencer vermutlich erst etwas später?

    Was mich mal interessieren würde ist der Fairlight, klar das den die wenigsten hatten aber der hatte ja auch einen Sequencer? auch einen Arranger?
    Also konnte man damit komplette Tracks machen?
    Und wie sahs aus mit externer Hardware konnte man die nur Syncen oder ggf. auch direkt sequenzieren? Ich vermute bloß syncen.

    So ein Fairlight CMI IIx wäre noch was für meine Sammlung, wegen dem Typischen 80er Sound.
     
  6. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    ja, der macht sich sicher gut in der abstellkammer. :supi:
     
    Crabman, microbug und Bernie gefällt das.
  7. Thx2

    Thx2 .....

    Sowas könnt ich brauchen, eine Abstellkammer oder besser mehr Platz im Studio.
    Nicht zu vergessen mehr Geld. Am besten gleich ne Million.
     
  8. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor


    Den ersten (bzw. zweiten) MIDI-Sequenzer von Steinberg, der auf den Namen "Pro16" hörte, gab es für den C64 im Jahr 1985.


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    Der Nachfolger "Pro24" ein Jahr danach verlagerte den Fokus auf den Atari und dessen eingebaute MIDI-Schnittstelle.


    [​IMG]









    Drei Jahre später dann der nächste Meilenstein in Form von "Cubit" (der Name wurde noch vor Markteinführung in "Cubase" geändert) mit der heute bekannten Timeline-Darstellung.


    [​IMG]


    Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte! ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. April 2018
    makrofotografie, Amds und Budel_303 gefällt das.
  9. ecaep

    ecaep ....

  10. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    meiner trax. grauenhaftes Programm.
     
  11. Budel_303

    Budel_303 ...

    NONn Eric die alte Säge :D
     
  12. Schneefels

    Schneefels (-_(-_(-_-)_-)_-)

    Als ich angefangen habe mit Synthies herumzuspielen so um 1986 herum hab ich die ersten zwei Jahre nur den internen Sequencer von meinem Poly 800 benutzt. Für den DAF/Nitzer Ebb Style den wir damals gefahren haben hat der auch gereicht. Es gab nur eine Synthie-Sequencer-Spur, dazu eine Drummachine und pubertäres Gebrüll. Dann bin ich auf Steinberg Twelve am Atari ST 1040 umgestiegen und die Arrangements wurden etwas komplexer. Twentyfour hätte sich auch angeboten, aber ich fand Twelve so schön überschaubar und hab gerne damit gearbeitet.

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2018
    Rotkehlchen und neonoid gefällt das.
  13. serge

    serge ||||||||||

    Der wird in zwei Jahren 60 - Kinder, wie die Zeit vergeht...
     
  14. micromoog

    micromoog Poggio delle Faine ist fein

    Den C-LAB Creator für Atari St sollte auch nicht vergessen werden
     
    Audiohead gefällt das.
  15. Wunderbare Grafik! <3
    Habe das Programm auch noch und werde es "hegen und pflegen".
    (-Wenige alte "AUDIOSCOPE"-Noten auch noch hier und da)...
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. August 2018