Sequencer in den 80ern?

T

Thx2

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Grad mal wieder paar alte Tracks gehört:
Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=i46sF1PcqL8

Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=fGqiBFqWCTU


Die sind von 1983 ich weiß da gabs zwar schon Hardware Sequencer und das man die auch syncen konnte aber ich wusste garnicht das man damit schon so ganze Arrangements machen konnte?

Ist es dann tatsächlich so das man nicht nur Patterns programmieren konnte sondern auch arrangements, also sprich umschalten der Patterns automatisch etc.?

Oder wie haben die das damals gemacht?
Mehrere Leute? Zusätzlich viel Spielen? Multi Tracking mit Bandmaschine und ggf. diese und Sequencer Syncen?

Finde das interessant.
 
mixmaster m

mixmaster m

なんでもない
Das sind schon Klassiker. Mit mehreren Leuten, Drummachine und vor allem Bandmachine liegst du schon ziemlich richtig.
 
fanwander

fanwander

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Oder wie haben die das damals gemacht?
Mehrere Leute? Zusätzlich viel Spielen? Multi Tracking mit Bandmaschine und ggf. diese und Sequencer Syncen?
Der Standard war: man hatte eine Möglichkeit eine Drummaschine (typischerweise die 808) zur Mehrspurbandmaschine zu synchronisieren. Dr. Click, oder Friendship SRC, später SBX80. Die Drummaschine hat wiederum den Sequencer getriggert (MS-10, CSQ100 oder 600, später dann SH-101 und JX-3P). Im Sequencer war nur immer eine Sequenz für einen Part. Die Sequenz lief durch, und an den entsprechenden Stellen im Song ist man halt auf Aufnahme gegangen und danach wieder aus der Aufnahme "ausgestiegen". Die Bandmaschine musste von vorne bis hinten durch laufen, weil die einfacheren Sync-Kisten meist noch keine Bandposition auslesen konnten. SRC oder SBX konnte man sich nicht unbedingt leisten. Und so machte man das Part für Part.

Viel mehr Luxus gabs dann sofort, als der C64 und die Mehrspur MIDI-Sequencer-Programme aufkamen.
 
T

Thx2

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Danke das erklärts und so hab ich mir das auch in etwa vorgestellt, Multitracking also.
Interessant ist das es den C64 ja schon ab 82 gab die Sequencer vermutlich erst etwas später?

Was mich mal interessieren würde ist der Fairlight, klar das den die wenigsten hatten aber der hatte ja auch einen Sequencer? auch einen Arranger?
Also konnte man damit komplette Tracks machen?
Und wie sahs aus mit externer Hardware konnte man die nur Syncen oder ggf. auch direkt sequenzieren? Ich vermute bloß syncen.

So ein Fairlight CMI IIx wäre noch was für meine Sammlung, wegen dem Typischen 80er Sound.
 
T

Thx2

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Sowas könnt ich brauchen, eine Abstellkammer oder besser mehr Platz im Studio.
Nicht zu vergessen mehr Geld. Am besten gleich ne Million.
 
hairmetal_81

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Interessant ist das es den C64 ja schon ab 82 gab die Sequencer vermutlich erst etwas später?

Den ersten (bzw. zweiten) MIDI-Sequenzer von Steinberg, der auf den Namen "Pro16" hörte, gab es für den C64 im Jahr 1985.









Der Nachfolger "Pro24" ein Jahr danach verlagerte den Fokus auf den Atari und dessen eingebaute MIDI-Schnittstelle.










Drei Jahre später dann der nächste Meilenstein in Form von "Cubit" (der Name wurde noch vor Markteinführung in "Cubase" geändert) mit der heute bekannten Timeline-Darstellung.





Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte! ;-)
 
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dbra

dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
meiner trax. grauenhaftes Programm.
 
Budel_303

Budel_303

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Den ersten (bzw. zweiten) MIDI-Sequenzer von Steinberg, der auf den Namen "Pro16" hörte, gab es für den C64 im Jahr 1985.









Der Nachfolger "Pro24" ein Jahr danach verlagerte den Fokus auf den Atari und dessen eingebaute MIDI-Schnittstelle.










Drei Jahre später dann der nächste Meilenstein in Form von "Cubit" (der Name wurde noch vor Markteinführung in "Cubase" geändert) mit der heute bekannten Timeline-Darstellung.





Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte! ;-)
NONn Eric die alte Säge :D
 
Schneefels

Schneefels

(-_(-_(-_-)_-)_-)
Als ich angefangen habe mit Synthies herumzuspielen so um 1986 herum hab ich die ersten zwei Jahre nur den internen Sequencer von meinem Poly 800 benutzt. Für den DAF/Nitzer Ebb Style den wir damals gefahren haben hat der auch gereicht. Es gab nur eine Synthie-Sequencer-Spur, dazu eine Drummachine und pubertäres Gebrüll. Dann bin ich auf Steinberg Twelve am Atari ST 1040 umgestiegen und die Arrangements wurden etwas komplexer. Twentyfour hätte sich auch angeboten, aber ich fand Twelve so schön überschaubar und hab gerne damit gearbeitet.

 
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Rotkehlchen

Rotkehlchen

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Als ich angefangen habe mit Synthies herumzuspielen so um 1986 herum hab ich die ersten zwei Jahre nur den internen Sequencer von meinem Poly 800 benutzt. Für den DAF/Nitzer Ebb Style den wir damals gefahren haben hat der auch gereicht. Es gab nur eine Synthie-Sequencer-Spur, dazu eine Drummachine und pubertäres Gebrüll. Dann bin ich auf Steinberg Twelve am Atari ST 1040 umgestiegen und die Arrangements wurden etwas komplexer. Twentyfour hätte sich auch angeboten, aber ich fand Twelve so schön überschaubar und hab gerne damit gearbeitet.

Wunderbare Grafik! <3
Habe das Programm auch noch und werde es "hegen und pflegen".
(-Wenige alte "AUDIOSCOPE"-Noten auch noch hier und da)...
 
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intercorni

intercorni

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Einer der ersten wirklich ernstzunehmenden Sequencer war sicherlich der Roland MC-8 MicroComposer. Zusammen mit einer synchronisierten 8 Spur Tonbandmaschine war damit schon eine ganze Menge möglich.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
MC4, der war bezahlbar(er). Bedienung nicht so schön, aber manhattejanix. Das ist irgendwo in NY.

Der Grund meines Beitrags ist nur - es wurde wirklich einiges mit Trigger-Kram und Step-Seq gemacht, daher auch so viele Loops und Sequenzen. Auch Bordsequencer wie JSQ60 oder sowas - also auch HW - sowas kam in den 80ern alles auf.
 
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