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basierend auf meinem Thread zur Reparatur des AH Gl2800 kam der Gedanke auf wie man sein Setup besser im Überblick hält und man flexibel Dinge ändern kann .

Im wesentlichen sehe ich das 2 Aspekte:

1. Wie Kabel-Verbindungen organisieren - flexibel und übersichtlich.
So das man relativ schnell alles abklemmen und wiederverbinden kann und kein Gewirr an Kabelverschlingungen entsteht​
2. wie das ganze dokumentieren / visualisieren
wenn man nachdem alles 3 Jahre fest verkabelt war und keine nennenswerten Änderungen vorgenommen wurden, hat man mutmaßlich vergessen was man wie und warum so verbunden hat . Gibt es da spezialisierte Apps die dabei helfen? Ein einfach Diagramm-programm ist eher nicht geeignet.​
z.B. Diagrams für Mac​
1771159203494.webp
Gerade die Kabelverbindungen werden schnell unübersichtlich und die grafischen Eigenschaften der Elemente sind sehr rudimentär​
Omnigraffle werd ich mal ausprobieren​
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gute Idee
M.i.a.u.: claudio
Ich les mal mit. Hatte mal angefangen zu dokumentieren. Hat keine 2 Monate gedauert (und etwas Fluktuation) und ich bin wieder im Chaos. Es nervt ...
 
Ich hab mir drei DIN-A-4-Zettel zusammengeklebt und eine Tabelle für meine Patchbays angelegt, die ich mit Bleistift gefüllt habe (weil sich ab und zu mal was ändert).
Die Patchbays selbst sind mit kleinen Etiketten beschriftet, Eingänge grün hinterlegt, Ausgänge rot (Irgendwelche Von-oben-nach-unten-Logiken sind mir zu hoch).
Hier und da hab ich auch mal ein Kabel an beiden Enden beschriftet oder mir in der Tabelle die Kabelfarbe u. Ä. notiert.
Solange ich Änderungen konsequent in der Tabelle aktualisiere und den Zettel nicht verliere (groß genug ist er ja), funktioniert das gut.
Ähnliche Zettel hab ich übrigens auch für die Stromquellen und die MIDI-Verkabelung.

@verstaerker: Danke, dass du deine Geheimwaffen verraten hast - aber der Timbrewolf hat vier Ausgänge!

Schöne Grüße
Bert (der den Timbrewolf auch mag)
 
Hatte mal angefangen zu dokumentieren. Hat keine 2 Monate gedauert (und etwas Fluktuation) und ich bin wieder im Chaos.
das kenne ich.. ich glaube es hatte immer damit zu tun das die Art es dokumentieren zu umständlich war. Irgenwelche Pfeile zeichnen etc ist umständlich.

Tatsächlich wirkt Diagrams ganz ordentlich, auch wenn die Darstellungsfähigkeiten etwas limitiert sind. Omnigraffle ist mir glaube schon eins drüber. Aber es kann halt viel
 
Deshalb Zettel und Bleistift bei mir.
Ist das Schnellste, und dann macht man's auch...

Schöne Grüße
Bert
Ist nur schwierig wenn man mal eben schnell was ändern will oder mehrere Sachen ändern will. Daher wäre ne digitale Lösung wahrscheinlich besser und sauberer.
Oder große Magnettafel 😉
 
Ist nur schwierig wenn man mal eben schnell was ändern will oder mehrere Sachen ändern will. Daher wäre ne digitale Lösung wahrscheinlich besser und sauberer.
Oder große Magnettafel 😉
Gerade dann geht bei mir "Zettel/Radiergummi/Bleistift" schneller als irgendwas Digitales (das aber natürlich sauberer wäre, keine Frage).

Schöne Grüße
Bert
 
  • #10
Bei mir auch: Zettel und Stift kann ich halt auch ohne Rechner und Strom. Die sicherste Methode für mich. Oft male ich das auch digital und drucke das aus. Dann wird drübergeschrieben bis es unübersichtlich wird. Daraufhin digital korrigieren und wieder ausdrucken. Reicht 2-3x im Jahr.
 
  • #11
Bei mir auch: Zettel und Stift kann ich halt auch ohne Rechner und Strom. Die sicherste Methode für mich. Oft male ich das auch digital und drucke das aus. Dann wird drübergeschrieben bis es unübersichtlich wird. Daraufhin digital korrigieren und wieder ausdrucken. Reicht 2-3x im Jahr.
nein das ist völlig inakzeptabel für mich
 
  • #12
Man macht sich einfach Listen für die Anschlüsse jeden Gerätes, die darin eingesteckte Kabelnummer, Ziel und die Funktion. Vorbildlich sind hier die Servicemanuals der großen Roland Polysynths:

1771168498391.webp

Dafür nimmte man Excel.

Früher, als ich Tonstudios verkabelt habe (das war nicht nur eines) da wurde das noch mit Karopapier und Stift gemacht. Kugelschreiber für die statischen Einträge wie "Anschlussname am Gerät", Bleistift für sich ändernde Einträge, wie "Ziel" und "Funktion".


PS. die ganze grafische Darstellung taugt nix für die Dokumentation, ist aber OK für die Konzeption.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: claudio
  • #13
Na. Dann lerne eine neue Software und bau dir da alles zusammen.
Bis das Programm nicht mehr läuft, kostenpflichtig wird oder inkompatibel ist.
Kompliziert geht natürlich auch. 😜
 
  • #14


Hier sieht man um Minute zwölf Rum deren Schaubild zur Patchbay/ Audio Verschaltung.

Weiß aber nicht, ob das speziell zu deren Digitaler Patchbay gehört oder allgemein erhältlich ist.

Hab das Video beim Erscheinen ganz geschaut und jetzt nur gesucht und fast forward mäßig geskippt bis die entsprechende Stelle aufplöppte.

Vielleicht hilft dir, wobei der Vorschlag oben auch schon ganz nett aussieht
 
  • #15
Ich nutze dafür Apple Keynote, weil…:
  • …Ich damit ein Hintergrundbild (z.B. die Module meines Buchla) definieren kann ("Lock"), über dem ich dann sorglos Kabel selektieren, verlegen und bearbeiten kann, ohne dass das Hintergrundbild mit selektiert oder gar bearbeitet wird.
  • …die Kabel auf Wunsch Schatten werden, so dass ich bei überlappenden Kabeln zumindest eine Chance habe, die Übersicht zu behalten.
  • …man damit herrlich abtrakten Unfug treiben kann, wenn man es übertreibt.

kabel 01 hintergrund.webp

kabel 02 audio.webp

kabel 03 CV.webp

kabel 04 audio & CV.webp

kabel 05 abstrakt.webp
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Check Mate und Kavenzmann
  • #18
PS. die ganze grafische Darstellung taugt nix für die Dokumentation, ist aber OK für die Konzeption.
Das kommt auf den Anwendungsfall an: Mein größeres Buchla-System lässt sich in verkabelten Zustand nicht zusammenfalten, aber da ich aufgrund der Speicherbarkeit eine Festverkabelung brauche, muss ich vor einem Auftritt alle Kabel auflegen und danach wieder abbauen. Da ich zudem für die Steuerspannungsverkabelung (die bei Buchla bekanntlich von der Audioverkabelung getrennt ist) mir Spezialkabel gebaut habe, bei denen
  • ein Kabel mehrere Stecker hat, also Multiples ersetzt, und
  • die Kabel parallel zu den Frontplatten verlaufen, damit ich besser an die Regler komme,
muss ich beim Auflegen die Spezialkabel auf strikt einzuhaltenden Wegen verlegen. Und dabei ist die grafische Darstellung eine unschätzbare Hilfe.

So gibt es von diesen speziellen CV-Kabeln 32 Stück:
200e CV32.webp

Die Kabel sind nummeriert, hier im Bild nicht zu sehen.
160806 buchla bilder 14.webp

Die – an den Steckern nach Längen farbkodierten – grauen Standard-Tinijax-Audiokabel patche ich dagegen einfach nach einer Tabelle mit den Spalten "Farbe", "Quelle" und "Ziel.

Hier ein paar Bilder von einem frühen Experiment zu diesem Verkabelungssystem, bei dem gut erkennbar ist, wieviel weniger Schamhaar bei meinem System dem Schrauberglück im Wege ist. Ich wünschte, es gäbe für Miniklinkenstecker ein ähnliches System.
my_skylab_mix.webp
 

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