Suche nach dem richtigen Monosynth

Hallo zusammen.
Ich bin neu auf dieser Seite (und auch relativ neu in der Hardware-Synthesizer Welt) und hoffe ich mache das hier richtig. Ich bräucht Hilfe / Tipps bei der Wahl des passenden Monosynthesizers für mein Studio.
Bisher arbeite ich mit Roland JX8P und JX3P, einen Juno 106 hatte ich bis vor kurzem auch. Jetzt möchte ich eben um einen kraftvollen Monosynth erweitern.
Ich stelle mir eher ein "Vintage" Gerät vor. Das ist zum einen persönlicher Geschmack, zum anderen erhoffe ich mir bei diesen Geräten eine gewisse Preisstabilität, falls ich in zehn oder zwanzig Jahren doch keine Lust mehr darauf habe.
Der Synth sollte (zumindest) zwei VCOs haben, zwei Hüllkurven (VCA, VCF), ein Arpeggiator ist mir auch sehr wichtig (im Idealfall triggerbar von meinem TR 626).
Modulierbare/Variable Pulsbreite, Sync, Detuning sind auch tolle Features die mir soundtechnisch weiterhelfen.
Kosten sollte der Spaß aber dann halt auch nicht mehr als 1000 €.
So, nun bin ich ja nicht komplett faul und habe mich schon über allerlei Modelle informiert.
Der Moog Sound tut es mir sehr an, den hätte ich gerne mal im Studio. Der Source wäre zb super, ist aber leider etwas zu teuer für mich.
Auch der Prodigy ist klingt fantastisch, dem fehlt aber der Arpeggio bzw. ein Sequenzer. Die SH-101 bzw. Behringer MS 101 sind mir mit einem Oszillator klanglich zu fade...
So, jetzt kommt ihr ins Spiel. Welche Alternativen gibt es, die ich vielleicht nicht kenne? Gibt es so einen Synthesizer überhaupt? Welche Abstriche muss ich machen?
Über jeden Vorschlag und jede Idee freue ich mich!
 
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spk

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Moog Grandmother soll den typischen Moogsound haben und kostet zur Zeit 899€. Ist aber nicht Vintage.

Was die Preisstabilität angeht, keiner kann 10 Jahre in die Zukunft sehen, geschweige denn 20 Jahre.
 

freidimensional

Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Der Source ist auch leider etwas verbuggt und durch das dial und die Folientaster nicht
soo direkt in der Bedienung.
Als ich die Grandmother neu hatte habe ich sie mit dem Source eines Freundes verglichen -
da fehlte kaum etwas, der Source ist ein kleines bisschen dicker im Bassbereich
aber das ist vernachlässigbar. Wenn Du Bock auf Moog Vintage Sound hast,
bist Du mit der Grandmother heutzutage sehr gut beraten.

Edit : Grandmother hat leider nur eine Hüllkurve, aber drei verschiedene Modi für den VCA
 
Moog Grandmother (klingt Vintage), Moog Sunsequent (klingt härter als der Grandmother) und ungeschlagen was Preis Leistung angeht die Bass Station von Novation (die hat mal richtig Wumms kann zwischen modern auch recht vintage bis knochentrocken und abgrund tief klingen)
 

Ich@Work

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Kosten sollte der Spaß aber dann halt auch nicht mehr als 1000 €.
So, nun bin ich ja nicht komplett faul und habe mich schon über allerlei Modelle informiert.
Der Moog Sound tut es mir sehr an, den hätte ich gerne mal im Studio.
- Moog Grandmother wie schon erwähnt
- ohne Keyboard und ohne Arpeggiator dafür mit 2 Hüllkurven und 3 Oszillatoren wäre noch der Behringer Model-D und kostet nur 1/3 des Grandmother.
 

subsoniq

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Studio electronics se1 ( KP ob der einen arpeggiator hat) aber klang passt.
Waldorf Pulse passt von den Features aber is vom Klang her eigen...
Ansonsten se02 von Roland finde ich auch top bis auf die miniknöppe
 

sushiluv

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Der MFB Dominion Club ist ein sehr ergiebiger Monosynth, drei Oszillatoren, davon einer digital mit verschiedenen FM Algos, Sequencer, Arp, stufenloses Lp/HP/Notch Filter, loopbare Envelopes, LFOs mit One-Shot und so weiter für 499 Euro.
 

rauschwerk

pure energy noise
Genau. Irgendwas von MFB als Monosynth ist gut & günstig und ausreichend im Klang.
Wenn man mehr will, so kostet es mehr (Moog, Vermona, DSI, ...)

Wie wäre es mit dem (w.o. schon vorgeschlagenen) Behringer D oder Roland SE-02 ?
 
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vogel

Lebensform
DSI Mopho. Klang ist dufte, sehr durchsetzungsfähig, sehr variabel. Genau das, was du eingangs beschrieben hast.
Als Desktop doof zu editieren, als Keyboard schon deutlich schöner.

Und wenn du dir die nur noch gebraucht erhältliche gelbe Keyboardversion zulegst, wird es sogar irgendwie retro, wenn auch eher 90er :)

mopho_main.jpg
 
Moog Grandmother. Hat zwar nur eine Hüllkurve, klingt aber wie ein "älterer Moog-Synthesizer". Ausserdem hast Du hier den Vorteil, dass die semi-modulare Bauweise viele
Möglichkeiten offen lässt. Ein Source verleidet recht schnell aufgrund der Bedienung. Die haptische Wahrnehmung ist nicht zu unterschätzen um auch langfristig Freude an der
synthetischen Klanggestaltung zu haben. Meine Erfahrung.
 
Wow, erstmal vielen Dank für die vielen Kommentare und Ideen! Sieht so aus, als wäre die Grandmother der Favorit der meisten. Warum ich den JX3P nicht mono spiele, berechtigte Frage... Mache ich bisher schon auch, jedoch finde ich ihn klanglich einfach nicht gut (jetzt werde ich mich wohl unbeliebt machen :)) und werde den auch demnächst verkaufen. Und ein Arpeggiator geht mir schon sehr ab, Stepsequenzer alleine ist halt doch was anderes wenn es um Ideenfindung geht. Bzgl. des Vorschlags mit einem externen Arpeggiator, heißt das per Midi oder wie genau stelle ich mir das vor? Danke
 

spk

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Ja per Midi, es gibt Arpeggiator Software und Hardware. Arturia Keystep z.B. hat u.a. einen Arpeggiator, andere Controller Keyboards haben das auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn es nicht moog ist: Bass station 2 klingt richtig gut und sollte alles an Board haben. Und update technisch können sich da andere Hersteller ne Scheibe abschneiden - was Novation da alles noch an features nachlegt sucht seines gleichen
 


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