Kaufhilfe Synth ohne Menüdiving

JanJansen
JanJansen
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'Nabend,

ich möchte eventuell mein Wohnzimmer-Hobby-Setup um einen Synth erweitern. Ich habe einiges ausprobiert, um mich erst einmal zu finden (mehrere Grooveboxen, kleinere Synths wie bspw. Volcas & Microfreak), und bin jetzt soweit zufrieden mit der NI Maschine Plus und 'nem IPad als Samplequelle. Soundmäßig reicht mir das auch vollkommen aus. Daneben steht zwar noch der IK UNO Synth Pro, aber vor allem wegen der Tastatur - der kann eigentlich weg (nur zur Einordnung meines Kaufwunsches) - ich spiele die Synths mittlerweile bestens mit meinem Roland FP-10 ein.

Lieber würde ich mir neben die Maschine etwas schönes zum gemütlichen Schrauben stellen. Nur was? Das einzig konkrete ist die obere Preisgrenze (1000€, gerne weniger) verbunden mit dem Wunsch, kein bis wenig Menüdiving betreiben zu müssen. Achja, und gerne eher dreckig als poppig-80er-blümerant... der Rest ist offen. Natürlich gilt, je mehr Funktionen und Parameter, desto besser... ;-)

Nachgedacht hatte ich schon einmal über 2 einfache kleine Behringer (bspw. aus der Cat/Pro/Neutron-Serie in einem Rack), oder auch einen Poly D. Optisch sagt mir der Hydrasynth zu, aber da ist glaube ich schon zu wenig One Knob Per Function dabei, oder? Was haltet ihr von dem Novation Peak (den finde ich richtig knorke, ist der sein Geld wert?)?

Boah, dit is echt schwierig, aber vielleicht kommt ja der ein oder andere Beitrag, der mir hilft, eine Entscheidung zu treffen.

Dank & vG!

EDIT: Ein weiteres Muss ist die Breite, sollte daher von Desktop bis maximal 37 Tasten reichen.

EDIT 2: Gerne polyphon, aber auch monophon möglich.
 
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Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich dir raten in einem Musikladen mal einige Synths, die in Frage kommen auszuprobieren. Ist halt ziemlich subjektiv...


Knob-per-function Synths machen auf jeden Fall viel Spass und es gibt ja einiges im Bereich um die 500€, aber der Sound muss ja auch passen.

Optisch sagt mir der Hydrasynth zu, aber da ist glaube ich schon zu wenig One Knob Per Function dabei, oder? Was haltet ihr von dem Novation Peak (den finde ich richtig knorke, ist der sein Geld wert?)?
Zu den beiden Synths kann ich nicht wirklich was sagen, allerdings ist es ja so, dass heutige Synths sehr wenige Menüebenen und viele Shortcuts haben.
Durch endlose Menüs muss man sich zum Glück nicht mehr klicken. Beim Hydrasynth sieht das Konzept ähnlich wie bei Elektron aus, die Taster bringen dich zu den einzelnen Sektionen und man editiert dann über Display und Encoder. Das kann sich sehr direkt und schnell anfühlen. Ist aber auch nicht jedermanns Sache...

 
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Moogulator
Moogulator
Admin
Na, da gibts doch viele - Roland System 8, UDO Super 6, solche Synths sind doch da perfekt, oder?
Auch viele Dave Smith wie den P5, P6, OB6 und so weiter etwa…
Alles was so klassisch unterwegs ist - egal ob neu oder alt.
Peak ist bei Modmatrix relativ intensiv - im Vergleich zu obigen - aber dann eher Summit - der hat da mehr Hands On..
Die ganzen straighten Analogen sind natürlich dabei aber auch so die Boutique Synths und sowas, die Dreadbox Synths der einfacheren Sorte (Nymphes und so)
naja, ich hab jetzt mal nur die Polysynths genannt.

Die Struktur bei so Kompakten ist natürlich immer gut…
 
JanJansen
JanJansen
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Na, da gibts doch viele - Roland System 8, UDO Super 6, solche Synths sind doch da perfekt, oder?
Auch viele Dave Smith wie den P5, P6, OB6 und so weiter etwa…
Alles was so klassisch unterwegs ist - egal ob neu oder alt.
Peak ist bei Modmatrix relativ intensiv - im Vergleich zu obigen - aber dann eher Summit - der hat da mehr Hands On..
Die ganzen straighten Analogen sind natürlich dabei aber auch so die Boutique Synths und sowas, die Dreadbox Synths der einfacheren Sorte (Nymphes und so)
naja, ich hab jetzt mal nur die Polysynths genannt.

Die Struktur bei so Kompakten ist natürlich immer gut…
Sollte aber die 1000er Marke nicht überschreiten.
 
JanJansen
JanJansen
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Edit: Wegen eines konkreten Stellplatzes gilt: von Desktop bis maximal 37 Tasten.
 
Iso
Iso
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'Was haltet ihr von dem Novation Peak (den finde ich richtig knorke, ist der sein Geld wert?)?

Der ist wirklich sein Geld wert. Kann ich dir nur empfehlen, der kann auch schön dreckig wenn du willst und kann auch sonst richtig was..... der hat auch sehr sehr gute Effekte an Board da könnten sich mal so andere Herstellere eine Scheibe von abschneiden ....
Menue ja hast du ist aber auch jetzt nicht soooo heftig .... da kenn ich wesentlich schlimmeres
 
zylone69
zylone69
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Yupp...der Peak ist mein erster Synth 2018 gewesen, und auch wenn ich mich mittlerweile fast nur noch mit Kyra & Perfourmer tiefer beschäftige, ist der Peak
als Begleit-Tröte fast immer mit dabei. Die Bedienung geht da auch ohne tägliches "Training" dank zahlreicher Knöpfe, Regler usw usw intuitiv von der Hand.
Lediglich die ModMatrix ist auf die ersten Dreher etwas komisch, also wo drehen/drücken um was zu verändern. Aber alles kein Problem :mrgreen:
Ups...wo ich grad die Preise sehe 😲 ...damals '18 hatte ich den mit Decksaver für ~1100.- neu bei big T gekauft!
Vielleicht kannste ja noch ein paar Scheine Weihnachtsgeld abgreifen, dann teste mal den Vermona PerFOURmer MK2 an. Da mußte dir um Menudiving überhaupt keine Gedanken machen.
Völlig geiles Maschinchen, macht mich grade täglich wuschig. Da reichen schon ein paar einfache einsequenzierte Noten für h-lange Spaß und Spiel Sitzungen! :cheer:
 
borg029un03
borg029un03
Elektronisiert
Ein paar dreckige Empfehlungen, nur Sachen die ich selbst genutzt habe (nicht alle besessen, die meisten ausgeliehen für Projekte ;-) )
  • Der Neutron, bester Behringer Synth, eine echt kreative Maschine mit viel Stuff für nen echt schmalen Taler. Allerdings Semimodular, da muss man sich ein wenig rein denken und hat potentiell Sucht Potential.
  • Roland System-1m, Optik ist nicht jeder mans Sache aber der Sound ist superb. Aggressiv geht hier mit Leichtigkeit und mehr Hands-On ist kaum zu haben. Mit Plugouts lassen sich auch noch ein paar Klassiker da rein laden.
  • Make Noise 0-Coast. Definitv ne Maschine zum erforschen. Beinhaltet komplett andere Synthese Ansätze, allerdings auch Semi Modular. Die Lernkurve ist auch etwas steiler, die Ergebnisse sind dafür aber extrem spannend.
  • Der Korg Minilogue, war so ne naja Kiste, aber mit dem XD wurde alles beseitigt was vorher irgendwie gestört hat. Die Kiste ist der Hammer, gibts auch ohne Tastatur.
  • Und der letzte aus meine Empfehlungsliste und super experimentell: SOMA Lyra-8. Krasser Sound, aber nicht leicht zu verstehen und zu bedienen, aber alles Hands-on, One-Knob One-Function.
Hoffe das hilft.
 
Dr. Lämmerbein
Dr. Lämmerbein
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Also den Behringer Neutron kann ich auch uneingeschränkt empfehlen. Es spricht meiner Meinung nach überhaupt gar nichts gegen das Gerät, sofern du nicht schon 1.000 Stunden an einem anderen analogen Synthesizer verbracht hast. Nimmt nicht viel Platz weg und kostet wenig.
 
XNX+
XNX+
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Mein tipp: Nimm was analoges ohne preset speicher. Ist sonst weniger direkt (wie menu diving ja auch). Moog grandmother evtl.
 
rz70
rz70
öfters hier
Meine Wahl wäre entweder ein Moog Grandmother, Sequential Take 5 (300 € mehr sparen, ist es aber definitiv wert) oder ein gebrauchter Nord A1
Würde auch gebraucht schauen, dann ist der Verlust auch nicht so hoch, wenn das Gerät nach ein paar Monaten doch nicht das richtige war.
 
JanJansen
JanJansen
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Danke erst einmal für die vielen Vorschläge, die Fülle erschlägt ein bisschen. Ich werde heute auch mal Sondierungsgespräche (mit mir selbst) führen. Weitere Beiträge sind natürlich trotzdem gerne gesehen.
 
Iso
Iso
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Meine Wahl wäre entweder ein Moog Grandmother, Sequential Take 5 (300 € mehr sparen, ist es aber definitiv wert) oder ein gebrauchter Nord A1
Würde auch gebraucht schauen, dann ist der Verlust auch nicht so hoch, wenn das Gerät nach ein paar Monaten doch nicht das richtige war
ja die Grandmother kann ich auch empfehlen wenn es was nciht Poly sein soll ... die klingt so richtig schön oldschool Moogi
 
Iso
Iso
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Och findest du? sobald ich denn OSC Mixer auf anschlag hau wirds ganz schön dreckig
Aber geht natüchlich mehr
 
t_argon
t_argon
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Also wenn dreckig, dann Minibrute der Erste. Der Sound ist so rough. Gebraucht schon für 200 EUR zu haben. Jede Funktion ein Knopf oder meist Fader.
Und wenn der Dreck nicht reicht, hänge nen DarkMatter und nen Helix von TC dran (beides Effektpedale).
 
DF8FL
DF8FL
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In den Thema bin ich für mich auch gerade, aber die 1000er Marke wird da leider überschritten.
Ich hänge da bei Sequential Pro-3 - oder Take 5 - Vorteil auch das die auch viel MidiCC´s können ( was mir wichtig ist wenn das "professioneller" genutzt wird.
Minibrute V1 ist auch interessant, aber neu kaum/nicht zu bekommen.

Mein Tipp wäre noch etwas sparen und dann etwas nehmen was man dann lange nutzt - ohne Frust.

Zum Soundschrauben wäre es der Pro-3 - eingeschränkter aber im Preislimit wäre die Moog-Großmutter.
Einiges wurde hier ja schon angepriesen - Prophet 6 und OB-6 sind auch leider weit teuerer als Limit.
Behringer Monopoly könnte auch noch was sein, ist Midimäßig aber eingeschränkter ( dafür im Limit ) .

Mir selber geht es um Handlichkeit und Gewicht - aber s.o. lieber später wenn Geld genug bevor man was kauft was man nachher nur wieder VERKAUFT.
( Das wird im Endeffekt nämlich teurer )
 
Henk Reisen
Henk Reisen
Ist doch so. Oder?
Ich möchte noch den Korg Prologue ins Spiel bringen, der in meinem Setup der Hands-on-Synth Nummer 1 ist und der haptisch und klanglich wirklich Spaß macht. Er kann poppig-blümerant UND dreckig-rotzig, fein, grob, schneidend, zusammenleimend, böse, brav, usw. Manche bemängeln die zu geringe Zahl an Envelopes, LFOs oder das Fehlen von Aftertouch, aber irgendwas ist ja immer. Für mich passt daran alles ziemlich gut.

Meinen Prologue 16 habe ich gebraucht für 1000,- Euro gekauft, so dass er gerade noch in deinem Budget wäre. Den 8-er bekommt man natürlich auch günstiger.

Das soll natürlich kein Widerspruch zu den vielen guten Ideen sein, die schon genannt wurden und bestimmt noch genannt werden. Viele Wege führen zum Ziel und die Routenwahl ist dabei sehr geschmacksabhängig.
 
t_argon
t_argon
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Ich möchte noch den Korg Prologue ins Spiel bringen, der in meinem Setup der Hands-on-Synth Nummer 1 ist und der haptisch und klanglich wirklich Spaß macht. Er kann poppig-blümerant UND dreckig-rotzig, fein, grob, schneidend, zusammenleimend, böse, brav, usw. Manche bemängeln die zu geringe Zahl an Envelopes, LFOs oder das Fehlen von Aftertouch, aber irgendwas ist ja immer. Für mich passt daran alles ziemlich gut.

Meinen Prologue 16 habe ich gebraucht für 1000,- Euro gekauft, so dass er gerade noch in deinem Budget wäre. Den 8-er bekommt man natürlich auch günstiger.

Das soll natürlich kein Widerspruch zu den vielen guten Ideen sein, die schon genannt wurden und bestimmt noch genannt werden. Viele Wege führen zum Ziel und die Routenwahl ist dabei sehr geschmacksabhängig.
Ich glaube die Prologue 16/8 werden zu groß. Der Platzbedarf reicht für maximal 37 Tasten.
Aber vom Sound her ... ein Accord und schon verliebt.
 
JanJansen
JanJansen
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Da nehme ich heute Abend mal ganz analog Zettel und Stift zur Hand und filtere… Noch eine weitere Frage: Gibt‘s da auch was in Multitimbral?

Ich glaube die Prologue 16/8 werden zu groß. Der Platzbedarf reicht für maximal 37 Tasten.
Aber vom Sound her ... ein Accord und schon verliebt.
Genau, ganz wichtig und leider keine Kompromisse möglich... Habe erst mehr Platz, wenn die Kinderzimmer geräumt sind, oh wait, bis dahin sind meine Ohren eh‘ hinüber.
 
swissdoc
swissdoc
back on duty
Das hier ist das Forum Synthesizer & Sequenzer -> Polyphon - von daher sollten die vorgeschlagenen Synths auch polyphon sein, oder?
 

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