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Tastaturen (das neue Jahr hätte ja so schön werden können.....)

fcd72

Tonight no hearts will break
Und das kam so: ich stehe am Freitag beim Musikalienhändler meines Vertrauens und probiere das Objekt meiner Begierde aus. Alles klingt genau so wie gewollt (eigentlich besser), die Tastatur spielt sich wie eine Synthesizertastatur und das ist auch von mir so gewollt, alles fühlt sich wertig an, das UI erzeugt (zumindest bei mir) keinen Augenkrebs und erschlägt mit der Funktionsvielfalt, ist aber schon fast intuitiv zu bedienen, schon beim Anspielen von Presets küsst mich die Muse und ich will das Ding eigentlich direkt mitnehmen, Liquidität ist gesichert.

Nur: neben der Erkenntniss daß es von einer 73er Tastatur keinen Weg mehr zurück zu 61 Tasten gibt meine ich zuerst, ich sei zu dämlich nach vier Tagen am Meer Klavier zu spielen. Bis mir auffällt dass ich mit der linken Hand statt einer Oktave sauber und konsistent eine kleine bzw. grosse None spiele. Also die freundliche Fachberaterin nach einem Zollstock gefragt und nachgemessen.

Für den angetesteten MODX M6 ergibts sich für 5 Oktaven + C (61 Tasten) eine Breite von 82,3 cm
MODX M&.webp

Flugs verglichen mit einem Montage 8 und es ergeben sich 84,3cm, ebenso bei einem aktuellen Prophet 5, einem Rhodes, einem Fantom und Moog Muse.
Zuhause nachgemessen hat mein xPiano ebenso 84,3cm, genauso wie der Prophet VS.
IMG_2634.webpIMG_2636.webp

Tatsächlich sind die Tastenbreiten nach DIN 8996 genormt und für die 61 Tasten (5 Oktaven + C) ergeben sich innerhalb der zulässigen Toleranzen ebendiese 84,3cm

Die Yamaha Tastatur ist also 2 cm schmaler, das macht auf eine Oktave 4mm aus und das erklärt auch die kleine/grosse None. Ich bin also nicht verblödet durch das Quecksilber in dem ganzen Fisch den ich gegessen habe.

Darauf angesprochen führt die wirklich freundliche Fachverkäuferin aus, dass die Dinger aus Japan alle ein bisschen kleiner sind und man sich da schnell dran gewöhne - ich fühle mich ein bisschen wie in einem kommerziell motivierten Eheanbahnungsgespräch für Asiatinnen. Vielleicht bin ich aber auch gerade ein bischen empfindlich nachdem ich mir den Abend zuvor nach dem Essen anhören musste daß, wenn die Pizza zu gross gewesen sei, man auch Seniorenpizzen im Angebot habe.
Vor meinem Geistige Auge sehe Greenpeace feiern wegen der Tonnen von Plastik die Yamaha dann einsparrt und die dann nicht in den Weltmeeren zu Mirkoplastik zermahlen und sich weder in den Sedimenten unter der Arktins ablagen noch von Schildkröten durch die Nahrung aufgenommen werden. Wahrscheinlich kauft sich irgendein hohes Tier in der der Tasteninstrumentfabrik von der Ersparniss einen 13ten Maserati, den er neben die anderen 12 stellt um meine neuerdings durch viele kleine Nonen veredelte Darbietung zu würdigen.
Fazit des Tages: Ich bin ohne MODX M7 nach Hause gefahren und Salvus Töfte mit Britzel verfügt über enorme Mengen Kohlensäure.

Jetzt aber endlich die Frage(n):

- Hat jemand das gleiche Problem oder bin ich überempfindlich ?
- Was mach ich denn jetzt? Kaufen und mit der Tastatur leben ?
- Kann jemand an seinem Montage M6 oder 7 mal nachmessen ob das da 84,3cm für 61 Tasten C-C sind ?

Wenn es viele Messwerte gibt mach ich auch gerne eine Liste draus.
 
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M.i.a.u.: Horbach, micromoog, Mesmerised und 6 andere
Beim Montage 6 (ohne M) sind es 82.5 cm, sieht man davon ab dass Aftertouch zu leicht auslöst komme ich gut damit klar. Aber meine spielerischen Fähigkeiten sind eher rudimentär, ich hab' die Augen ständig auf dem Keyboard.
 
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M.i.a.u.: fcd72
Das ist ein alter Hut, schon die Tastatur von Yamahas SY-99 im Jahr 1991 war pro Oktave 2mm schmaler.
Man gewöhnt sich dran.

Es sind auch nicht alle Mensuren von Saiteninstrumenten gleich lang - und trotzdem gibt es Menschen,
die mehr als eine Gitarre spielen können.
 
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M.i.a.u.: qwertz123 und NicGrey
Das ist ein alter Hut, schon die Tastatur von Yamahas SY-99 im Jahr 1991 war pro Oktave 2mm schmaler.
Man gewöhnt sich dran.

Es sind auch nicht alle Mensuren von Saiteninstrumenten gleich lang - und trotzdem gibt es Menschen,
die mehr als eine Gitarre spielen können.
Das Problem was ich sehe ist, daß du die Gitarren ja immer nur einzeln spielst, meine Idee war den MODX M über dem xPiano zu platzieren. Und dann wirds glaub ich schwierig.
 
Jo, isso. Die Yamahatasten sind einfach nen Ticken schmäler. Hab mir schnelle Phrasen auch immer auf SY99 oder EX5 gelegt. Ging damit gefühlt flüssiger.
 
Und man gewöhnt sich daran. Genauso wie der unterschiedliche Anschlag bei Synthtaste und gewichteter Tastatur. Oder "eckiger" Waterfalltaste und "runde" Synthtaste. Oder "quietschig-labbrige" Vintagesynthtaste ohne Dynamik.
 
Jetzt, wo du's erwähnst, möcht's mich deuchen, dass auch bei meinen Refaces die Tastaturen einen Ticken schmaler sind als gewohnt.
Har, har.

Aber mal ganz im Ernst: An meinem YS200 sind die Tasten auch etwas schmaler als normal, und sogar schon beim SY-2 sind sie entsprechend schmaler als üblich - das scheint also ein uraltes Phänomen zu sein.
Mir war das bislang noch nie aufgefallen, und nach vielen Jahren mit unterschiedlichen Tastaturgrößen (ja, natürlich auch mit den Refaces) kann ich problemlos mit rechts eine Normaltastatur spielen und mit links den Reface (ohne signifikante Erhöhung der Verspielerfrequenz) - von pianistischen Großleistungen ist allerdings weder rechts noch links etwas zu bemerken, was aber nichts mit der Tastaturgröße zu tun hat...

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: Archivicious, Timo und fcd72
Mir war das bislang noch nie aufgefallen, und nach vielen Jahren mit unterschiedlichen Tastaturgrößen
Ich merke davon beim Wechsel idr. auch nichts - springe auch ohne Probleme zwischen Fullsize, Slim und Minitasten hin und her.
Allerdings bin ich auch kein Profi-Pianist und habe daher wohl ebenfalls geringere Ansprüche.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep, fcd72 und caro
  • #10
Nichts ist mehr so wie früher, selbst die Tasten sind jetzt kleiner!!
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep, Stue, fcd72 und eine weitere Person
  • #11
Mal naiv gefragt: Hast du bei den Messungen den selben Gliedermaßstab (Schätzstock) oder zwei unterschiedliche benutzt? Die Dinger können dich nämlich auch anlügen.
 
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M.i.a.u.: Area88
  • #12
Aber mal ganz im Ernst: An meinem YS200 sind die Tasten auch etwas schmaler als normal, und sogar schon beim SY-2 sind sie entsprechend schmaler als üblich - das scheint also ein uraltes Phänomen zu sein.
Mir war das bislang noch nie aufgefallen, und nach vielen Jahren mit unterschiedlichen Tastaturgrößen (ja, natürlich auch mit den Refaces) kann ich problemlos mit rechts eine Normaltastatur spielen und mit links den Reface (ohne signifikante Erhöhung der Verspielerfrequenz) - von pianistischen Großleistungen ist allerdings weder rechts noch links etwas zu bemerken, was aber nichts mit der Tastaturgröße zu tun hat...
Also dein Tip wäre einfach schlechter spielen? 😂
 
  • #13
Mal naiv gefragt: Hast du bei den Messungen den selben Gliedermaßstab (Schätzstock) oder zwei unterschiedliche benutzt? Die Dinger können dich nämlich auch anlügen.
Mal Naiv geantwortet: ich war jetz nicht in Paris und habs kalibiriert aber ich denke die mittlere Abweichung zwischen zwei Holzgliedermaßstäben (metrisch) sollte in keinem Fall 2cm auf 83,3 cm betragen. Näheres regegelt die DIN-Norm 862, Holzgliedermaßstäbe fallen in die Genaurigkeitklasse III und solten damit eine Abweichung von maxima 1,4mm pro 100mm haben). Alle hier vorhandenen Zollstöcke haben auf 2m keine innerhalb der mir möglichen Ablesegenauigkeit feststellbaren Abweichungen.

Darüber hinaus habe ich den ersten Satz Messungen (MODX M6, Montage M8, Prophet5, Rhodes, Fantom Muse mit ein und demselben Meßinstument durchgeführt und ich wage ganz frech zu behaupten die klimatisch bedingten Schwankungen innerhalb der Keyboardabteilung bei Musik Produktiv sind zu vernachlässigen. Aber netter Versuch das Problem auf meine Unfähigkeit einen Zollstock richtig zu benutzen zurückzuführen, ist das Projektion? 🍿
 
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M.i.a.u.: moogist, 2bit, DanReed und 2 andere
  • #14
Das ist wie bei den Chips Tüten, da sind auch nicht mehr 200 Gramm sondern nur noch 175.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep, Michael Burman, sllk und eine weitere Person
  • #15
Das ist wie bei den Chips Tüten, da sind auch nicht mehr 200 Gramm sondern nur noch 175.
Oder heute Morgen beim Bäcker: 475g statt 500g der Laib Brot.

Oh, und bitte ändere deine Signatur in sowas wie "Der andere Frank" oder meinetwegen auch "Der wahre Frank". 😂

Der (original) Frank
 
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M.i.a.u.: xtortion
  • #16
Also dein Tip wäre einfach schlechter spielen? 😂
Entweder das, oder so lange mit unterschiedlichen Tastaturen spielen, bis du's draufhast.
Du kannst natürlich auch die Tastatur des MODX ignorieren oder absägen und ihn per MIDI spielen. Zum Beispiel mit einem Reface - damit du mal weißt, wie gut du's vorher hattest.

Übrigens hatte ich tatsächlich mal ein 3m-Maßband, das signifikant (deutlich mehr als die Tastatur-Unterschiede!) falsch anzeigte.
Ständig hatte ich falsche Lochabstände vorgebohrt und Bretter falsch abgesägt, nichts hat gepasst - ich dachte schon, ich wäre plötzlich zu doof oder auch reif für die Seniorenpizza. Aber ich hatte einfach nur mal dieses, mal jenes Maßband benutzt, und irgendwann hab ich's dann bemerkt (ich hatte alle meine Maßbänder mit nach Paris genommen) und den Lügenbold weggeschmissen. In die Seine.

Schöne Grüße
Bert (der sich alles Parisbezogene - aber nur das - natürlich ausgedacht hat)
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep und 2bit
  • #17
Aber netter Versuch das Problem auf meine Unfähigkeit einen Zollstock richtig zu benutzen zurückzuführen, ist das Projektion? 🍿

Nein, ich hab einfach schon zwei von den Dingern im Besitz gehabt, von denen einer sage und schreibe 15 mm kürzer war, als der andere. Deinen Aggrotonfall kannste dir jedenfalls schenken, denn Unfähigkeit habe ich hier nicht unterstellt, wohl aber den Umstand, dass Zollstöcke regelmäßig ungenau sind. Insbesondere dann, wenn es sich um Baumarktzeug oder Werbegeschenke handelt.
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco
  • #18
Interessante Aufgabenstellung! Beim ersten Durchlesen Deiner Beobachtung, hätte ich auch gesagt, dass mir das auffallen würde, wenn die Tastatur bei 5 Okt. + C ca. 2cm kürzer ist. Ich hab hier mal nachgemessen:

DSI Prophet 08, 5 Okt + C = 83,7 cm / einzelne Tastenbreite weiß = 22 mm
Roland Juno 6 = 83,7 cm / 22 mm
Korg DW 8000 = 84,5 cm / 22 mm

Messwerkzeug: Messschieber, 2m Gliedermaßstab, 2m Maßband

Die Tasten beim Prophet liegen etwas näher beisammen, die Lücken sind am DW 8000 augenscheinlich am größten. Auch gibt es Maßunterschiede bei den weißen Tastenbreiten von ca. +/- 0,05 mm (Toleranz, beim Prophet eher -, beim Korg eher +). Das wären bei 36 weißen Tasten schon ca. 1,8 mm.

Die 8 mm Unterschied bei meinen 3 gemessenen Tastaturen habe ich beim Bespielen so nicht bemerkt. Eher das Fehlen jeglicher Dynamik beim Juno 6 (spielt sich aber trotzdem gut) oder die etwas hakelig zu spielende Tastatur von Korg.

Dann habe ich hier noch ein Reface CP, das ganz toll klingt, die Tatstatur hochwertig ist, aber leider diese "37 HQ Mini-Action Tasten" Größe hat. Damit kann ich nicht Blind spielen. Oder die noch kleineren "25 Mini-Tasten" am Microbrute. Besser als keine Klaviatur zum Sequenzen eingeben, aber zum entspannten spielen für mich so nicht geeignet. Aber OK, das ist offensichtlich, nicht so wie am MODX M6.

Würd mich interessieren, wie breit eine einzelne weiße Taste am MODX M6 ist?
 
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  • #19
Dann habe ich hier noch ein Reface CP, das ganz toll klingt, die Tatstatur hochwertig ist, aber leider diese "37 HQ Mini-Action Tasten" Größe hat. Damit kann ich nicht Blind spielen.
Als ich meine ersten beiden Refaces bekommen habe, hab ich mich ein paar Wochen lang gezwungen, nichts anderes als diese kleinen Tastaturen zu spielen.
Danach, beim ersten Spielen einer Normaltastatur, kam mir diese tatsächlich unangenehm klobig vor ("Hä? Seit wann kann ich denn keine anderthalb Oktaven mehr greifen?").
Tatsächlich gehen damit auch ein paar Tricks, die mit normalgroßen Tasten nicht funktionieren (die allerdings außer mir vermutlich auch keiner braucht).
Weil ich wusste, dass diese Art Tastatur zukünftig zu meinem Musizieren fest dazugehören würde, hab ich dann das Training mit zwei Tastaturgrößen gleichzeitig (mal links groß und rechts klein, mal umgekehrt) angefangen, bis ich's konnte.

Das alles hilft dem armen fcd72 aber nicht in seiner Gram.
Mein Tipp wäre: Kauf das Ding (du willst es, aber du wirst es mit Rolandtastatur nicht kriegen!) und lern, damit umzugehen...

Schöne Grüße
Bert (der sich gerade in die SeniorenSensoren-Anordnung von Terra versus Uranograph einarbeitet - das ist auch nicht besser)
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #20
Als ich meine ersten beiden Refaces bekommen habe, hab ich mich ein paar Wochen lang gezwungen, nichts anderes als diese kleinen Tastaturen zu spielen.
Danach, beim ersten Spielen einer Normaltastatur, kam mir diese tatsächlich unangenehm klobig vor ("Hä? Seit wann kann ich denn keine anderthalb Oktaven mehr greifen?").
Tatsächlich gehen damit auch ein paar Tricks, die mit normalgroßen Tasten nicht funktionieren (die allerdings außer mir vermutlich auch keiner braucht).
Weil ich wusste, dass diese Art Tastatur zukünftig zu meinem Musizieren fest dazugehören würde, hab ich dann das Training mit zwei Tastaturgrößen gleichzeitig (mal links groß und rechts klein, mal umgekehrt) angefangen, bis ich's konnte.

Das alles hilft dem armen fcd72 aber nicht in seiner Gram.
Mein Tipp wäre: Kauf das Ding (du willst es, aber du wirst es mit Rolandtastatur nicht kriegen!) und lern, damit umzugehen...

Schöne Grüße
Bert (der sich gerade in die SeniorenSensoren-Anordnung von Terra versus Uranograph einarbeitet - das ist auch nicht besser)
Ich liebäugle seit langem mit dem Reface CS, auch weil er bei den HK's bei Dir immer einen guten Eindruck macht.
Aber es läuft so in Richtung, warum das Rad neu erfinden? Wenn eine Klaviatur vorhanden ist, ist das Instrument schon mal grundsätzlich für mich spielbar. Besser als Touchpads, Ribbons etc. Wenn ich das Teil auf eine Bandprobe mitnehme, bevorzuge ich das ergonomisch intuitivste Instrument für mich. So das ich im besten Fall wie eine gute Sekretärin schnell das eintippen kann, was mir durch den Kopf geht. Mein bevorzugtes Mensch/Maschine Interface :-) Das kommt ja woher, das mit den Klaviaturen. Die Größen der Tasten, die Anordnung.

Also lieber fcd72, das ist bei einer 5 Oktaventastatur fast eine Taste weniger, ca. die Breite einer 1/5 Taste / 4mm pro Oktave. Ohne das ausgiebig zu testen, würde ich hier nicht zuschlagen. Um Sequenzen einzugeben oder eine Fläche zu halten bestimmt absolut ausreichend, aber Du hast von Klavier spielen geschrieben, da muss, finde ich, der Abstand stimmen.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: fcd72
  • #21
Nein, ich hab einfach schon zwei von den Dingern im Besitz gehabt, von denen einer sage und schreibe 15 mm kürzer war, als der andere. Deinen Aggrotonfall kannste dir jedenfalls schenken, denn Unfähigkeit habe ich hier nicht unterstellt, wohl aber den Umstand, dass Zollstöcke regelmäßig ungenau sind. Insbesondere dann, wenn es sich um Baumarktzeug oder Werbegeschenke handelt.
Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegegenteil. MAn hat mich auch schon als Werkzeugfetischisten beschimpft, aber ich nutze nie Geschenkartikel um Heimzuwerken. Und ich höre auch nicht Radio Gütersloh. Meine Oma hat gesagt "wat nix kost dat is och nüx." - Also bitte nicht persönlich nehmen - ich leide immer noch unter der Seniorenpizza.
 
  • #22
Also lieber fcd72, das ist bei einer 5 Oktaventastatur fast eine Taste weniger, ca. die Breite einer 1/5 Taste / 4mm pro Oktave. Ohne das ausgiebig zu testen, würde ich hier nicht zuschlagen. Um Sequenzen einzugeben oder eine Fläche zu halten bestimmt absolut ausreichend, aber Du hast von Klavier spielen geschrieben, da muss, finde ich, der Abstand stimmen.
Um das nochmal zu präzisieren. Klavierparts würde ich nie auf dem MODX spielen, dafür hab ich das xPiano. Und aus xPiano Perspektive ist der MODX einfach nur eine (wenn auch eine extrem gute) Sampleschleuder. Dass CFX Sample ist ziemlich nett, aber an die Dynamik eines xPiano kommt das naturgemäss nicht ran. Dafür finde ich die AWM Rhodes vom Yamaha hübscher, aber ich fürchte das geht in eher in Richtung "gefällig" denn "authentisch". Egal, ich war auf der Suche nach einer Synthesziertastatur und dafür spielt sich der MODX M nicht schlecht, nur halt zu schmal.



Das alles hilft dem armen fcd72 aber nicht in seiner Gram.
Mein Tipp wäre: Kauf das Ding (du willst es, aber du wirst es mit Rolandtastatur nicht kriegen!) und lern, damit umzugehen...
So sei es. Also wahrscheinlich wird es so sein. Ach was weiss ich schon.
 
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  • #23
Um das nochmal zu präzisieren. Klavierparts würde ich nie auf dem MODX spielen, dafür hab ich das xPiano. Und aus xPiano Perspektive ist der MODX einfach nur eine (wenn auch eine extrem gute) Sampleschleuder. Dass CFX Sample ist ziemlich nett, aber an die Dynamik eines xPiano kommt das naturgemäss nicht ran. Dafür finde ich die AWM Rhodes vom Yamaha hübscher, aber ich fürchte das geht in eher in Richtung "gefällig" denn "authentisch". Egal, ich war auf der Suche nach einer Synthesziertastatur und dafür spielt sich der MODX M nicht schlecht, nur halt zu schmal.




So sei es. Also wahrscheinlich wird es so sein. Ach was weiss ich schon.
Das relativiert mein Fazit ein wenig. Besser eine Tastatur, als was anderes oder keine :-)

Um Sequenzen und Samples abzufeuern würde ich, wohl wegen der Mobilität, meine MPC(2kxl) mitnehmen und das Piano als Tastatur/Interface/intuitives Spiel bespielen.
Also in Deinem Fall, so als Zusatzkeyboard, für Samples, Sequenzen und Flächen etc. wäre die Yamaha Tastatur wohl besser geeignet als die MPC Gummi Pads.
Aber, was ist mit Orgel und Synth Läufen? Es wäre ein Kompromiss, eine Zweckehe, oder ein über Fehler hinwegsehen, Blind vor Liebe... Oder eine fruchtbare Verbindung, schnelleres Spiel durch kürzere Wege? Alles möglich, halt uns auf dem Laufenden!
;-)
 
  • #24
Ich versteh das Problem nicht.
Entweder die Tastatur lässt sich gut spielen, dann kaufen!
Oder die Tastatur lässt sich nicht gut spielen, dann nicht kaufen!
Deinetwegen werden die die Tastaturgröße nicht ändern und irgendwelche DIN Normen werden da auch nichts dran ändern.

Oder bin ich mit meiner Idee gerade auf dem Holzweg und hab da etwas komplett falsch verstanden?!?
 
  • #25
Hab ein Yamaha CP88, Stage Piano. Und da ist diese Breite sogar ein wenig größer. Eben gemessen mit 84,8 cm für 61 Tasten. Das Yamaha hat aber für den Notfall sogar ein paar mehr, also 88 Tasten ...

In die DIN 8995 würde ich eigentlich gern mal reinschauen. Interessant, was so alles genormt ist. Bei sieben Oktaven sind laut Wikipedia +- 4 mm erlaubt. Auch nicht gerade wenig.

Das Stichmaß dient als Anhaltspunkt beim Vergleich von Klaviaturgrößen und Tastenbreiten und umfasst drei Oktaven (21 Untertasten) im Mittelbereich der Klaviatur, wird also üblicherweise von linker Kante der Untertaste C bis zur rechten Kante der Untertaste h1 plus ein Untertastenspatium gemessen. Bei historischen Tasteninstrumenten liegt dieser Wert meist bei 47,5±0,5 cm. Die Maße heutzutage gefertigter Klaviaturen für Pianos und Flügel richten sich meist nach DIN 8995. Diese schreibt für sieben volle Oktaven (50 Untertasten) eine Breite von 118,0±0,4 cm vor, was umgerechnet einem Stichmaß von 49,56±0,168 cm entspricht.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Klaviatur)
 
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  • #26
Oder bin ich mit meiner Idee gerade auf dem Holzweg und hab da etwas komplett falsch verstanden?!?
Hast Du. Das Problem ist, das ich gerne eine Tastatur hätte die exakt das Spacing eines Pianos hat, das sind 84,irgendwas cm für 5 Oktaven und nicht schmaler ist, denn das Irritiert schon wenn man eben mal das Instrument wechselt, sich an den Synth setzt, spielt und dann dauernd daneben haut. Gilt natürlich nur für Leute die eine Tastatur nicht zum eintippen von Sequenzen nutzen und eine vorquälung durch 30+ Jahre Klavier Spielen haben. Ansonsten hättest du recht.

Das relativiert mein Fazit ein wenig. Besser eine Tastatur, als was anderes oder keine :-)
An was 5 Oktaven Tastaturen mangelt es hier nicht, ebenso an was anderem.

Um Sequenzen und Samples abzufeuern würde ich, wohl wegen der Mobilität, meine MPC(2kxl) mitnehmen und das Piano als Tastatur/Interface/intuitives Spiel bespielen.
Also in Deinem Fall, so als Zusatzkeyboard, für Samples, Sequenzen und Flächen etc. wäre die Yamaha Tastatur wohl besser geeignet als die MPC Gummi Pads.
In meinem Fall wären das Push Gummipads. Damit kann man lustige Solos spielen aber ein ordentlich Akkord greifen (das sind die Dinger mit den 4 Tönen...) bricht dir die Finger. Dann ists schon praktisch wenn die Noten linear angeordnet sind, so wie die Finger an deiner Hand.
 
  • #27
Nein, ich hab einfach schon zwei von den Dingern im Besitz gehabt, von denen einer sage und schreibe 15 mm kürzer war, als der andere. Deinen Aggrotonfall kannste dir jedenfalls schenken, denn Unfähigkeit habe ich hier nicht unterstellt, wohl aber den Umstand, dass Zollstöcke regelmäßig ungenau sind. Insbesondere dann, wenn es sich um Baumarktzeug oder Werbegeschenke handelt.
Aber keinem Fall ist ein Zollstock um 15mm kleiner als ein anderer Zollstock! Vielleicht ist ja das Eine oder Andere bei Dir um 15mm kürzer?
 
  • #28
Doch, ist leider so. Insbesondere diese ganzen Werbezollstöcke. Konnte es auch nicht glauben, bis ich dann mal genauer hingeschaut hab. Dazu kommt, dass die mit der Zeit ausleiern.

Ein Messinstrument im engeren Sinne ist es zumindest nicht. ;)

Die Klassifizierung in Klassen macht es etwas genauer. Obwohl ich da auch den Eindruck hab, die Hersteller drucken es einfach mal drauf, ohne dass es so sein muss. Wie so viele andere Labels, die keiner nachprüft.

Und wenn man zB Möbel baut, nimmt man absichtlich immer das identische Exemplar.

Alternative bietet zB ein Rollmaß. Je nachdem ist es etwas genauer. Und kann zumindest schon mal nicht ausleiern.
 
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  • #29
Also, ich nutze entweder Rollmaßbänder oder einen Laserentfernungsmesser von Leica! Hier leiert nichts aus!
 
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M.i.a.u.: NicGrey
  • #30
Messwerkzeug: Messschieber, 2m

Und jetzt Muskelkater? 😁
Mein 2m Messschieber wiegt „gefühlte“ 5kg.

Zum Thema:
Die Clavia 49er Tastaturen sind auch sehr eigenwillig (sowohl Länge wie Breite).

Bin kein Pianist und die MODX Tastatur ist mir auch noch nicht negativ aufgestoßen.
Zum MODX kann ich nur wiederholt sagen, dass dieser imho in Preis/Leistung einer der empfehlenswertesten Synthesizer ist (auch ohne AT und trotz Schrumpftastatur).
 
  • HaHa
  • Hmm
M.i.a.u.: Horbach und Valis

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