Tasty Chips GR1 Granular Sampler (V2.62 Stand 9/22)

Naja, ich kauf ja auch keine Carvingski, die nicht geradeaus fahren können - egal wie gut sie sich in Kurven machen. Das simple abspielen sollte das Teil schon beherrschen.
 
nun ja, beworben wird das Teil als Granularsynthesizer und nicht als Sampleplayer.. wenn das trotzdem gehen sollte, würde ich das als Zugabe betrachten. Du kannst auf einer Gitarre auch herumklopfen, aber sie wird nie ein richtiges Schlagzeug ersetzen.
:school:
 
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Stimmt. Aber da die Samples so im Mittelpunkt des Konzepts stehen, wundert es mich schon.

Schade, fällt für mich damit raus, wenn schon denn schon :dunno: Gerade für HipHop brauche ich oft auch Samples ohne Granulargeschwurbel, und das Teil wäre perfekt gewesen.

Extra Sampler wäre overkill. Entgegen des Forenhobbies, möglichst viele Geräte herumstehen zu haben, gehe ich eher in die andere Richtung :segeln:
 
nun ja, beworben wird das Teil als Granularsynthesizer und nicht als Sampleplayer.. wenn das trotzdem gehen sollte, würde ich das als Zugabe betrachten. Du kannst auf einer Gitarre auch herumklopfen, aber sie wird nie ein richtiges Schlagzeug ersetzen.
:school:
Sample Player wäre ja wieder ein Gerät, das nicht sampeln kann^^
 
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Naja das Thema ist sehr komplex und wenn man nicht genau weiß was Granularsynthese bedeutet, könnte man denken es sei sowas wie ein Sampler.. ist es ja eigentlich auch, nur dass die Bearbeitungsmöglichkeiten völlig andere sind, alleine schon wenn man typische Grain-Größen betrachtet. Das ist ein bisschen als wollte man einen Kinofilm durch ein Mikroskop betrachten..
 
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Ich habe in dem Ding eher ein Sampleplayer mit Synth-Extras gesehen, weil das meinen Anforderungen entspricht - und als solchen hätte ich es gekauft.
 
Dann einen V-synth :)

die Tastychips Kiste steht bei mir auf Platz eins der , oh wie fein will ich haben Kisten. OK das es jetzt keine Ausgangssitation gibt , in der das Sample klar angefahren wird , ist schon naja , aber auch versxhmerzbar . Aber weniger aus sicht eines Players , mehr so , wenn man einen Sound stück für Stück aus dem original zerkleinern oder zusammenwachsen lassen möchte- das Originalsample ist dann halt nie clean - wenn ihr versteht ..

aber anyway ;-)
 
Naja das Thema ist sehr komplex und wenn man nicht genau weiß was Granularsynthese bedeutet, könnte man denken es sei sowas wie ein Sampler.. ist es ja eigentlich auch, nur dass die Bearbeitungsmöglichkeiten völlig andere sind, alleine schon wenn man typische Grain-Größen betrachtet. Das ist ein bisschen als wollte man einen Kinofilm durch ein Mikroskop betrachten..
Auch eigentlich ist ein Granular Synth kein Sampler, eher ein Synthesizer.

Mir ging es jetzt aber um den Unterschied zwischen Sampler und Sample Player - das verwechseln Leute anscheinend gerne, obwohl es so offensichtlich ist.
 
Auch eigentlich ist ein Granular Synth kein Sampler, eher ein Synthesizer.
Mir ging es jetzt aber um den Unterschied zwischen Sampler und Sample Player - das verwechseln Leute anscheinend gerne, obwohl es so offensichtlich ist.
ich bezog mich auf den Beitrag #147:
[...] ich habe noch keine perfekte Einstellung gefunden, wie ich ihn als normalen Sample-Player benutzen könnte [...]
 
ist auch eher schwierig mit einem granularsampler das ausgansmaterial voellig unveraendert wiederzugeben, da muesste man ein wenig gehirnschmalz in sachen grain-evelopes und ueberblendung investieren, um einen 'cleanen' nullzustand zu erreichen. waere mir zuviel aufwand fuer den effekt. oder halt die 'pfusch-loesung' normales samplayback mit dem granulierten ueberblenden... vielleicht bauen die sowas ja noch ein, wenn das viele wuenschen.
 
Was es für die Sample-Player Funktion letztlich braucht ist nur eine Verknüpfung des Grain-Width-Parameters mit dem Keyboard Tracking. Ob das für die GR-1 Entwickler einfach realisierbar ist, kann ich natürlich nicht beurteilen
 
wenn alles da samplegenau laeuft, ginge das mit einer exakt rechteckigen huellkurve fuer die grains, und natuerlich exakt definierter rate/laenge die dann dem keyboardtracking folgen muesste. die verantwortung dann click-frei von exaktem playback zum granularen zu kommen koennte man auf den spieler abwaelzen: muss der eben erst a/d aufdrehen und dann alles andere, und sich nicht allzusehr an etwaigen lautstaerkeschwankungen auf dem wege dahin stoeren. ansonsten muesste man sich zusaetzlich gedanken machen
wie die grains mit 'konstanter energie' ineinandergefaded werden. ja, machbar ist das bestimmt. und wenn man das teil als looper oder so verwenden will, faende ich so eine funktionalitaet ebenfalls sinnvoll. (zum reinen samplezerschreddern waere es mir nicht so wichtig dass es auch unzerschreddert geht...)
 
Die rechteckige Grain-Hüllkurve ist nur in der Theorie gut, in der Praxis ist aber eine Überblendungskurve viel besser.

Ich kriege mittlerweile auch die Einstellung für eine Quasi-Sampleplayer freihändig gut hin (wenn man ein Preset abspeichert ist es eh unproblematisch).
So über eineinhalb oder zwei Oktaven ist das von einem normalen Sampler/Sampleplayer nicht zu unterscheiden. Nur wenn man extrem nach oben transponiert, dann hört man Kammfilterauslöschungen, weil dann mehr als zwei Grains die gleiche Stelle gleichzeitig spielen.

Einen aufwändigen Sampler mit vielen Splitzonen will man damit eh nicht ersetzen. Ich sehe den eher so, wie ich einen S-612 einsetzen würde, wo es willentlich nach "Sampler" klingen soll.
 
Wäre das Problem nicht dadurch zu lösen, dass nur ein Grain abgespielt wird, das aber so lang ist wie das Sample und nur einmal auf Tastendruck ausgelöst wird?
 
Ja klar, das ist mein Wunsch an Piet (den Wunsch kennt er schon :) ). Aber momentan ist die Grainlänge auf ~1 Sekunde begrenzt.

Ich denke, dass ein Oneshotmode eh auch noch kommt. Mit Softwareupdates und Bugfixes scheinen Tasty-Chips ja wohl ganz zuverlässig zu sein.
 
Wäre das Problem nicht dadurch zu lösen, dass nur ein Grain abgespielt wird, das aber so lang ist wie das Sample und nur einmal auf Tastendruck ausgelöst wird?
ja das sollte gehen, nur müsste man dann gleichzeitig die Anzahl der Grains in Abhängigkeit von der Sample-Größe verringern sonst wird der Speicherplatz schnell knapp... oder der Mikroprofessor läuft heiß.. oder beides.

Ja klar, das ist mein Wunsch an Piet

btw. bitte keine 'Featuritis' lostreten.. es soll ja in erster Linie ein Synthesizer bleiben
:peace:
 
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Nur mal kurze Rand-Info: innendrin läuft Linux. Man kann sich per SSH einloggen, bzw Dateien per SCP transferieren, oder den internen Speicher auf einem Mac mounten ('nen SMB-Server könnte man sicher auch etablieren, damit Windows das auch mounten kann). Die Patch- und Performance-Settings Daten sind Klartext-Dateien. So muss es sein!
 
bei sehr langen grains (=laenge des samples) ist es auch die frage, wie man vom unveraenderten sample zum 'granulierten' kommt.
duerfte auch von der implementierung abhaengen: wenn die grain-parameter auch fuer schon gestartete grains modulierbar sind (also
anders als die 'note-on-parameter' diverser synthesizer...), dann waere das elegant moeglich. aber auch hier duerfte es ein unterschied sein,
ob 'eine wolke' aus einer grossern anzahl kleiner partikeln entsteht, oder ob die partikel in dem verlauf kleiner und mehr werden.
geht natuerlich beides, und ist geschmackssache, was man klanglich eher mag... (und ich mag ja auch den klang von (nahezu) rechteckigen
grain-huellkurven die rythmisch sinnvoll getriggert werden...)

waere da die frage an die besitzer eines gr1: wenn man bei (sehr) grosser grainlaenge diese schnell veraendert, was passiert mit den
schon klingenden grains, werden die verkuerzt, oder klingen die aus?
 
wenn man bei (sehr) grosser grainlaenge diese schnell veraendert, was passiert mit den
schon klingenden grains, werden die verkuerzt, oder klingen die aus?
Die Länge eines Grains, das schon "losgeschickt" wurde, wird nicht mehr verändert. Erst neue Grains, haben dann die veränderte Grain-Länge.

Aber das ist meines Erachtens auch irrelevant.
Meines Erachtens sollte die Sample-Abspielfunktion nicht durch ein Grain in volle Sample-Länge erzielt werden. Das würde ja wiederum das Transponieren unmöglich machen, da die Sampling-Rate ja konstant ist. Moderne Sampler (also die so ab 1990...) spielen ja auch bei konstanter Sampling-Rate ab, und machen defacto granulares Abspielen.
 
Moderne Sampler (also die so ab 1990...) spielen ja auch bei konstanter Sampling-Rate ab, und machen defacto granulares Abspielen.
Bitte, warum ist das Transponierung bei konstanter Sampling-Rate "defacto granulares Abspielen"? Ich bin wirklich neugierig, ich dachte immer, die Transponierung bei konstanter Sampling-Rate würde anders funktionieren.
 
Gibt es einen Pass-Thru Modus für die Fader oder springen die Werte beim Justieren nach Preset Wechsel?
 
Das Teil fasziniert mich ungemein! Wäre klasse wenn die bei entsprechenden Verkaufszahlen noch die multitimbralen Features drauflegen würden.
 
...und bei mit lässt die Faszination ein bisschen nach.
Woran liegt's?

was kann das Dingens eigentlich besser oder anders als NI Form?
Fragen dieser Art kamen in dem Thread auch vorher schon. Der große Unterschied ist, dass das hier Hardware ist. Der Unterschied zu Software + Controller liegt darin, dass in einem Gerät wie diesem hier Hardware und Software passgenau aufeinander abgestimmt sind. Manchen, wie mir, ist so was wichtig.

Edit: Ich sehe gerade, dass die Frage auf den ersten beiden Seiten auch schon von dir kam. Warum fragst du immer wieder das gleiche? Du arbeitest halt gern mit Software (und Controller). Andere arbeiten lieber mit Geräten, die eine spezifische Sache können.
 
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Das hat mit meinen alten Beiträgen nichts zu tun. Denn ich vermute mal, der Unterschied wird sich ja nicht in der angepassten Kontroller Oberfläche erschöpfen.
Die habe ich mit einem KK49 für Form ja auch. Meine Frage hat gar nichts mit meinen angebliche Vorlieben zu tun, bei mir stehen ne Menge Hardware Synths im Studio.
Sondern mit der zugrunde liegenden Granularsynthese. Einer meiner Lieblingssynths ist zB. Alchemy.
Gibt es in der Syntheseform nun eine Weiterentwicklung mit dem Synth von Tasty-Chips?
 
Gibt es in der Syntheseform nun eine Weiterentwicklung mit dem Synth von Tasty-Chips?
Nein. Ich kenne kein einziges Gerät der letzten 20 Jahre, das bei der Syntheseform eine Weiterentwicklung präsentieren würde. Die Synthesetechniken sind seit der Etablierung des Physical Modeling abgefrühstückt. Alle neue Geräte sind nur alter Wein in neuen Schläuchen.
 


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