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Als alternder, ewiger Anfänger, der immer nur Knöpfchen drückt und hofft, habe ich ChatGPT um Hilfe gebeten, die Produktion von elektronischer Musik und Techno mal „richtig zu lernen“. Möchte das jemand in irgendeine Richtung kommentieren?
Prompt
Ich liebe Musik, benutze seit vielen Jahren auf gut Glück DAWs und Synthesizer, texte und singe aber habe nichts davon je richtig gelernt. Darum ist meine Musik oft eher langweilig und spielt eher mit Klängen als mit Kompositionen. Ich bin schon 52 Jahre alt und bin kaum zu konzentriertem Lernen fähig. Wie lerne ich Musiktheorie und werde besser im Komponieren? Am liebsten beschäftige ich mich mit Techno und elektronischer Tanzmusik.
ChatGPT
Erstmal: Mit 52 bist du absolut nicht zu alt, um musikalisch deutlich besser zu werden. Gerade in Techno und elektronischer Musik zählt Geschmack, Klangästhetik und Ausdauer mehr als Virtuosität. Viele prägende Künstler haben ihren Stil nicht akademisch gelernt, sondern über Praxis entwickelt.
Du hast sogar einen Vorteil:
Du arbeitest seit Jahren mit DAWs und Synths. Dir fehlt kein Zugang – dir fehlt Struktur.
Ich mache dir einen Plan, der zu geringer Konzentrationsspanne passt und zu Techno / elektronischer Musik.
Mach stattdessen:
Jeden Tag 15 Minuten gezielt.
Struktur:
Kleine Siege > große Vorsätze.
In A-Moll:
A – C – E (Akkord)
Bass: A – E – A
Das ist schon 50% von Techno.
Spannung entsteht durch:
Frage dich:
Mach es wie Techno selbst: minimalistisch.
Nicht kreativ sein.
Rekonstruktion.
Du lernst dabei:
Such nach:
Du bist ein Klangkünstler, dem kompositorisches Handwerkszeug fehlt.
Das ist reparierbar.
Und ehrlich:
Viele erfolgreiche Techno-Produzenten können keine Partituren analysieren.
Wenn du willst, kann ich dir:
Wie arbeitest du aktuell?
Loop-basiert? Jam-orientiert? Oder baust du Arrangements von Anfang an?
Prompt
Ich liebe Musik, benutze seit vielen Jahren auf gut Glück DAWs und Synthesizer, texte und singe aber habe nichts davon je richtig gelernt. Darum ist meine Musik oft eher langweilig und spielt eher mit Klängen als mit Kompositionen. Ich bin schon 52 Jahre alt und bin kaum zu konzentriertem Lernen fähig. Wie lerne ich Musiktheorie und werde besser im Komponieren? Am liebsten beschäftige ich mich mit Techno und elektronischer Tanzmusik.
ChatGPT
Erstmal: Mit 52 bist du absolut nicht zu alt, um musikalisch deutlich besser zu werden. Gerade in Techno und elektronischer Musik zählt Geschmack, Klangästhetik und Ausdauer mehr als Virtuosität. Viele prägende Künstler haben ihren Stil nicht akademisch gelernt, sondern über Praxis entwickelt.
Du hast sogar einen Vorteil:
Du arbeitest seit Jahren mit DAWs und Synths. Dir fehlt kein Zugang – dir fehlt Struktur.
Ich mache dir einen Plan, der zu geringer Konzentrationsspanne passt und zu Techno / elektronischer Musik.
1. Akzeptiere: Du brauchst keine „klassische“ Musiktheorie
Für Techno brauchst du vor allem:- Tonleitern (vor allem Moll)
- Intervalle
- Akkorde (Triaden + ein paar Erweiterungen)
- Bassline–Harmonie-Verständnis
- Spannungsaufbau durch Variation
2. Der 15-Minuten-Pro-Tag-Ansatz (realistisch & machbar)
Vergiss 2-Stunden-Lernsessions.Mach stattdessen:
Jeden Tag 15 Minuten gezielt.
Struktur:
5 Minuten – Theorie Mini-Dosis
Heute z.B.:- Was ist eine Moll-Tonleiter?
- Was ist eine Quinte?
- Wie baue ich einen Dreiklang?
10 Minuten – Sofort anwenden
- Öffne deine DAW
- Nimm nur eine Tonart (z.B. A-Moll)
- Bau eine 4-Takt-Loop
- Beschränkung: Nur Noten aus dieser Skala
Kleine Siege > große Vorsätze.
3. Konkreter Lernfahrplan für elektronische Musik
Phase 1 – Tonales Fundament (2–3 Wochen)
Lerne:- Natürliche Moll-Tonleiter
- Dreiklänge in Moll
- Grundton – Quinte – Oktave (für Basslines extrem wichtig)
In A-Moll:
A – C – E (Akkord)
Bass: A – E – A
Das ist schon 50% von Techno.
Phase 2 – Spannung erzeugen
Techno lebt nicht von Akkordwechseln wie Pop.Spannung entsteht durch:
- Filter Automation
- Rhythmische Variation
- Weglassen
- Oktavsprünge
- Offbeat-Bass
- Modulation (leicht!)
- Ben Klock
- Amelie Lens
- Stephan Bodzin
- Richie Hawtin
Frage dich:
- Wie lange bleibt ein Pattern gleich?
- Wann kommt ein neues Element?
- Wie wird Spannung aufgebaut?
4. Warum deine Musik „langweilig“ wirkt
Sehr häufige Gründe bei Self-Taught-Produzenten:- Alles spielt gleichzeitig
- Keine klare Tonart
- Bass und Lead kämpfen
- Zu wenig Wiederholung ODER zu viel ohne Variation
- Keine Dramaturgie
5. Konzentrationsproblem umgehen (nicht bekämpfen)
Wenn du sagst, du bist kaum zu konzentriertem Lernen fähig:Mach es wie Techno selbst: minimalistisch.
- Arbeite nur mit 1 Synth
- Nur 1 Drumkit
- Nur 1 Tonart pro Woche
- Maximal 6 Spuren
6. Eine extrem wirksame Übung
Nimm einen bestehenden Track und baue ihn nach.Nicht kreativ sein.
Rekonstruktion.
Du lernst dabei:
- Arrangement
- Energieverlauf
- Layering
- Harmonie
7. Musiktheorie speziell für elektronische Musik lernen
Vergiss klassische Lehrbücher.Such nach:
- „Music Theory for Electronic Producers“
- „Techno Arrangement Tutorial“
- MIDI Pack Analysen (nicht zum Klauen, zum Verstehen)
8. Der wichtigste mentale Shift
Du bist kein Anfänger.Du bist ein Klangkünstler, dem kompositorisches Handwerkszeug fehlt.
Das ist reparierbar.
Und ehrlich:
Viele erfolgreiche Techno-Produzenten können keine Partituren analysieren.
9. Wenn du nur 3 Dinge lernst, dann diese:
- Moll-Tonleiter sicher beherrschen
- Dreiklänge in jeder Stufe bilden können
- Spannung durch Weglassen erzeugen
Wenn du willst, kann ich dir:
- einen 4-Wochen-Mini-Lernplan speziell für dich machen
- oder dir eine einfache Übungsstruktur direkt für deine DAW bauen
- oder deine typische Arbeitsweise analysieren und optimieren
Wie arbeitest du aktuell?
Loop-basiert? Jam-orientiert? Oder baust du Arrangements von Anfang an?




