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Techno lernen mit ChatGPT

Als alternder, ewiger Anfänger, der immer nur Knöpfchen drückt und hofft, habe ich ChatGPT um Hilfe gebeten, die Produktion von elektronischer Musik und Techno mal „richtig zu lernen“. Möchte das jemand in irgendeine Richtung kommentieren?

Prompt
Ich liebe Musik, benutze seit vielen Jahren auf gut Glück DAWs und Synthesizer, texte und singe aber habe nichts davon je richtig gelernt. Darum ist meine Musik oft eher langweilig und spielt eher mit Klängen als mit Kompositionen. Ich bin schon 52 Jahre alt und bin kaum zu konzentriertem Lernen fähig. Wie lerne ich Musiktheorie und werde besser im Komponieren? Am liebsten beschäftige ich mich mit Techno und elektronischer Tanzmusik.

ChatGPT
Erstmal: Mit 52 bist du absolut nicht zu alt, um musikalisch deutlich besser zu werden. Gerade in Techno und elektronischer Musik zählt Geschmack, Klangästhetik und Ausdauer mehr als Virtuosität. Viele prägende Künstler haben ihren Stil nicht akademisch gelernt, sondern über Praxis entwickelt.

Du hast sogar einen Vorteil:
Du arbeitest seit Jahren mit DAWs und Synths. Dir fehlt kein Zugang – dir fehlt Struktur.

Ich mache dir einen Plan, der zu geringer Konzentrationsspanne passt und zu Techno / elektronischer Musik.


1. Akzeptiere: Du brauchst keine „klassische“ Musiktheorie​

Für Techno brauchst du vor allem:

  • Tonleitern (vor allem Moll)
  • Intervalle
  • Akkorde (Triaden + ein paar Erweiterungen)
  • Bassline–Harmonie-Verständnis
  • Spannungsaufbau durch Variation
Du musst keine Noten lesen können.


2. Der 15-Minuten-Pro-Tag-Ansatz (realistisch & machbar)​

Vergiss 2-Stunden-Lernsessions.
Mach stattdessen:

Jeden Tag 15 Minuten gezielt.

Struktur:

5 Minuten – Theorie Mini-Dosis​

Heute z.B.:

  • Was ist eine Moll-Tonleiter?
  • Was ist eine Quinte?
  • Wie baue ich einen Dreiklang?
Nicht mehr.

10 Minuten – Sofort anwenden​

  • Öffne deine DAW
  • Nimm nur eine Tonart (z.B. A-Moll)
  • Bau eine 4-Takt-Loop
  • Beschränkung: Nur Noten aus dieser Skala
Fertig.

Kleine Siege > große Vorsätze.


3. Konkreter Lernfahrplan für elektronische Musik​

Phase 1 – Tonales Fundament (2–3 Wochen)​

Lerne:

  • Natürliche Moll-Tonleiter
  • Dreiklänge in Moll
  • Grundton – Quinte – Oktave (für Basslines extrem wichtig)
Beispiel:
In A-Moll:
A – C – E (Akkord)
Bass: A – E – A

Das ist schon 50% von Techno.


Phase 2 – Spannung erzeugen​

Techno lebt nicht von Akkordwechseln wie Pop.

Spannung entsteht durch:

  • Filter Automation
  • Rhythmische Variation
  • Weglassen
  • Oktavsprünge
  • Offbeat-Bass
  • Modulation (leicht!)
Analysiere Tracks von:

  • Ben Klock
  • Amelie Lens
  • Stephan Bodzin
  • Richie Hawtin
Nicht konsumieren – sezieren.

Frage dich:

  • Wie lange bleibt ein Pattern gleich?
  • Wann kommt ein neues Element?
  • Wie wird Spannung aufgebaut?

4. Warum deine Musik „langweilig“ wirkt​

Sehr häufige Gründe bei Self-Taught-Produzenten:

  1. Alles spielt gleichzeitig
  2. Keine klare Tonart
  3. Bass und Lead kämpfen
  4. Zu wenig Wiederholung ODER zu viel ohne Variation
  5. Keine Dramaturgie
Techno ist Reduktion + Mikroveränderung.


5. Konzentrationsproblem umgehen (nicht bekämpfen)​

Wenn du sagst, du bist kaum zu konzentriertem Lernen fähig:

Mach es wie Techno selbst: minimalistisch.

  • Arbeite nur mit 1 Synth
  • Nur 1 Drumkit
  • Nur 1 Tonart pro Woche
  • Maximal 6 Spuren
Beschränkung erzeugt Fokus.


6. Eine extrem wirksame Übung​

Nimm einen bestehenden Track und baue ihn nach.

Nicht kreativ sein.
Rekonstruktion.

Du lernst dabei:

  • Arrangement
  • Energieverlauf
  • Layering
  • Harmonie
Das ist 10x effektiver als reines Theorielernen.


7. Musiktheorie speziell für elektronische Musik lernen​

Vergiss klassische Lehrbücher.

Such nach:

  • „Music Theory for Electronic Producers“
  • „Techno Arrangement Tutorial“
  • MIDI Pack Analysen (nicht zum Klauen, zum Verstehen)

8. Der wichtigste mentale Shift​

Du bist kein Anfänger.

Du bist ein Klangkünstler, dem kompositorisches Handwerkszeug fehlt.

Das ist reparierbar.

Und ehrlich:
Viele erfolgreiche Techno-Produzenten können keine Partituren analysieren.


9. Wenn du nur 3 Dinge lernst, dann diese:​

  1. Moll-Tonleiter sicher beherrschen
  2. Dreiklänge in jeder Stufe bilden können
  3. Spannung durch Weglassen erzeugen
Mehr brauchst du für starken Techno erstmal nicht.


Wenn du willst, kann ich dir:

  • einen 4-Wochen-Mini-Lernplan speziell für dich machen
  • oder dir eine einfache Übungsstruktur direkt für deine DAW bauen
  • oder deine typische Arbeitsweise analysieren und optimieren
Erzähl mir:
Wie arbeitest du aktuell?
Loop-basiert? Jam-orientiert? Oder baust du Arrangements von Anfang an?
 
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M.i.a.u.: Cybergrass und Rookie2
Ich würde mich deswegen gar nicht unter Druck setzen. Lass dich einfach treiben, von dem, was dir Spaß macht. Bei mir war und ist das so, dass wenn ich keine Lust auf Musik habe, ich mich mit der Technik und Theorie beschäftige. Mir haben viele Tutorials im Internet weiter geholfen. Die Kurse von Sinee finde ich auch sehr gut, die haben mir geholfen. Bei Techno ist das größte Thema Matsche, da muss man sich mit beschäftigen, ansonsten geht meiner Meinung nach sehr viel über das Gefühl.

Erzähl mir:
Wie arbeitest du aktuell?
Loop-basiert? Jam-orientiert? Oder baust du Arrangements von Anfang an?

Alle Varianten, kreuz und quer. Ich jame gerne, dabei entstehen Loops, die ich später verwenden kann. Wie ich vorgehe, entscheidet mein Gemütszustand. Im Sommer gemütlich im Garten mit dem Laptop ist genauso reizvoll wie eine Jam-Session im Studio mit Aperol-Spritz und Strobolicht.

**EDIT: Ein Austausch mit Kumpels und Kumpelinen ist auch sehr produktiv!

Lass dich einfach treiben! :hupfdrone:
 
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M.i.a.u.: sllk, emdezet und marcos
Als ich deinen Beitrag durchgelesen hatte,dachte ich mir als erstes... was für eine tolle Idee ,und als zweites ...Gott sei Dank bist du nicht der einzige der mit 52 noch am techno schraubt🤣
Sind tatsächlich nützliche Tipps dabei.
Mich hat z.bsp das "nachbauen"
Meiner lieblings tracks echt weiter gebracht.
Dabei fand ich vieles per happy accident
Heraus. Ich sag nur Polyrhythmen usw.
Rein interessehalber..Wer issn dein Favorit produzent in Sachen techno?

Beste Grüße marco
 
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M.i.a.u.: Cybergrass und emdezet
Techno wurde einfach, weil Leute, die keine Ahnubg von Musik hatten, einfach was machten. Einfach intrinsisch.

Warum geht das heute nicht mehr?
 
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M.i.a.u.: moogist und Scenturio
Rein interessehalber..Wer issn dein Favorit produzent in Sachen techno?
Meine Helden von damals sind Hildenbeutel, FEOS, Humate und Co. Denn '90er Trance ist für mich Peak Techno. Hatte aber nie groß den Durchblick, was von wem und in welche Schublade das gehört.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
Herzlich Willkommen im Club!

Denke, dass ich mich in derselben Situation befunden habe. Bin seit mehr als 35 Jahren mit Synth's und DAW vertraut, nicht ständig aber auch nie ganz aufgegeben. Ich habe mir Tutorials reingesaugt, leichte Theorien runtergeladen und mich mit Infos vollgesemmelt. Nur ..... habe ich sie nie oder kaum angewendet.
So kam immer wieder der gleiche Einheitsbrei raus, was mich in der Lust auf Musik machen, sehr eingeschränkt hat.
Letztes Jahr dann, hatte ich ein Schlüsselerlebnis: Ich war letzten Sommer bei einer Familie eingeladen und ich konnte ein tolles WE verbringen. Zwei entzückende Kinder im Alter von 7 (Mädchen) und 4 (Junge) Jahren waren auch dabei.
Am zweiten Tage viel mir dann auf, dass die Kleine von morgens bis abends am Handy oder Tablett klebte und überhaupt nicht an der Umwelt interessiert war. Das waren richtig tolle Sommertage mit schönem Garten und toller Umgebung.
Als ich ihr dann mal über die Schulter schaute, sah ich, wie sie anderen Mädchen beim Malen zusah. Ich denk so:" wie Schade, warum malt sie nicht selber?"

So, und dann viel mir ein, dass ich ja selbst so'n Sauknochen bin und mir alles reinziehe aber nicht umsetze.
Das habe ich dann aber geändert und siehe da, die Tipps und Tricks, die gegeben werden helfen wenn man sie denn anwendet. .... Oh Wunder.... Btw. bei mir steht in Kürze eine 6 vorne bei der Altersangabe :(

Gut, Eigenlob stimmt, doch würde ich sagen, das ich sehr große Fortschritte gemacht habe und nebenbei auch ein wenig der Theorie verstanden habe, so als Beispiel Terz, Quinte und so was.
Damit lässt sich dann schon gut arbeiten und hat mir die "Angst" genommen einfach was auszuprobieren. Man(n) kann ja nichts kaputt machen :)
Chat-GPT habe ich natürlich auch schon gefragt, mir einen Songaufbau zu machen. Das fand ich jetzt nicht so prickelnd. Gut, kommt natürlich auf die Eingabe an, bin aber auch noch nicht ganz warm damit.

Letztendlich hat mich das Umsetzten von dem gesehenen/gelesenen mehr geholfen. In anderen Kreisen sagt man auch einfach "Üben" dazu :)

Also, Kopf hoch, da geht noch was!

Viele Grüße
Freddie
 
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M.i.a.u.: Rookie2, Comandante, klangsulfat und 4 andere
Als alternder, ewiger Anfänger, der immer nur Knöpfchen drückt und hofft, habe ich ChatGPT um Hilfe gebeten, die Produktion von elektronischer Musik und Techno mal „richtig zu lernen“. Möchte das jemand in irgendeine Richtung kommentieren?
Gern, ich habe auch nicht die ganzen Jahre Musik gemacht und bin gefühlt immer noch zwischen Anfänger und Fortgeschrittenen Status. Tutorials bringen kaum irgendwas und falle nicht auf Versprechen rein, dass man in ein paar Wochen irgendwas lernt. Es gibt den Spruch, dass man ca. 10.000 Stunden intensives Machen braucht um in was Profi zu werden. Das heißt nicht 10.000 Stunden Tutorials schauen oder über ein Thema lesen, sondern machen machen machen.

Es gibt auch viele Musiker da draußen die Techno für einfach halten, aber keiner von denen kann gutes Techno machen, sind die einfach nicht in der Lage zu, eben weil die gar keinen Bezug dazu haben.

Klar gibt es ein paar Regeln, wie 4/4 Takt usw. jede Sache hat seinen Raum in Frequenz und/oder Zeit usw. Ansonsten schau dir andere Produktionen an, versuche das in der Art nachzubauen. Wenn du das ein paar Monate intensiv jeden Tag gemacht hast, dann bist du weiter als jedes Tutorial dich bringen kann.

Ich würde mal schätzen, dass Musikmachenlernen ist 5% Wissen und 95% Erfahrung. Für die 5% helfen Tuts sicher.
 
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M.i.a.u.: emdezet
  • #10
Ich muss zugeben, dass ich ChatGPT auch schon zuletzt mal testweise verwendet habe, um mir quasi zu helfen, wie man bestimmte Dinge beim Musikmachen erreicht. Und ich muss wirklich zugeben, dass der Output nicht schlecht war. Das Problem bei den Mengen an Youtube Tutorials, Masterclasses usw. ist letztlich, dass das Setting nie zu 100% auf einen selbst zugeschnitten ist, Rückfragen die sich ergeben, muss man sich selbst beantworten oder herausfinden oder fragt halt andere, zB in Internetforen o. ä. Bei ChatGPT kann ich erstmal ein konkretes Setting vorgeben ("Ich habe dieses und jenes Gear ... diese DAW ...") und eine konkrete Frage stellen ("Wie erreiche ich das ..."), dadurch ist der Output natürlich auf einen selbst zugeschnitten. Zudem - so ist es zumindest bei mir - kann ich mir Tutorials nur schwer anschauen, wenn mich die Musik nervt, die derjenige dabei bastelt. Cuckoo ist zum Beispiel ein guter "Erklärer", aber seine relativ langen Tutorials auszuhalten bei seinem Musikstil fällt mir wirklich schwer.

Lieblingstracks nachbauen ist natürlich ein guter Ansatz, aber als Anfänger ist selbst dabei eine helfende Hand nicht verkehrt, denn die unendlichen Möglichkeiten einer DAW, von Soft- und Hardware können einen schnell erschlagen. Manchmal hört man was in einem Track, was einem gefällt und weiß schlichtweg nicht, wie man zu diesem bestimmten Sound kommt. Ist das jetzt die oder die Synthese, entsteht der Sound vielleicht eher durch Effekte usw.
 
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M.i.a.u.: emdezet, Kick, Modulerche und eine weitere Person
  • #12
Die Anregungen der KI finde ich gar nicht so übel, um das Ganze zu stukturieren. Ich selbst lerne jedoch am meisten, wenn ich das Internet aus mache und die Geräte an. Zugegeben: Was heutzutage viel zu selten passiert.
Dann aber machen, machen, machen. Wenn man dabei Fehler macht, umso besser. Die Analyse der Probleme und Fehler und dann eigene Lösungen dafür zu finden, haben meiner Meinung nach den größten Lerneffekt und fördern das kreative Denken.
Dafür kenne ich keine Abkürzung.
(Dann aber nicht schummeln: KI, Google oder Forum sind für Lösungen dabei verboten!)
 
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M.i.a.u.: emdezet und Dagalos
  • #15
Meine Helden von damals sind Hildenbeutel, FEOS, Humate und Co. Denn '90er Trance ist für mich Peak Techno. Hatte aber nie groß den Durchblick, was von wem und in welche Schublade das gehört.

Die konnten schon was. Waren aber wohl auch mwhr als Pionier auf den Pionierzug aufgesprungen - Aber dennoch: Sie machten einfach was. Ohne Internet, ohne Youtube, ohne KI.

Was sagt das über jene aus, die wegen jedem Kleinkram an die Hand genommen werden müssen? Wo ist der Mut einfach mal selbst etwas zu schaffen? Warum sollten Gedanken anderer besser sein?
 
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M.i.a.u.: Christoph1972
  • #16
Die konnten schon was. Waren aber wohl auch mwhr als Pionier auf den Pionierzug aufgesprungen - Aber dennoch: Sie machten einfach was. Ohne Internet, ohne Youtube, ohne KI.

Was sagt das über jene aus, die wegen jedem Kleinkram an die Hand genommen werden müssen? Wo ist der Mut einfach mal selbst etwas zu schaffen? Warum sollten Gedanken anderer besser sein?
Oh ja. Der Ralf.
Hatte sicher keine Ahnung von Musik, daher nusste er auch Badesalz mischen, der arme Bub 😁
 
  • #17
Ich würde da nicht auf ChatGPT hören. Gerade Techno war für mich früher eine Musikrichtung, wo es darum ging nicht auf Regeln zu achten, sondern einfach auszuprobieren. Dadurch sind die geilsten Sounds entstanden. Techno wurde damals auch "The Sound Of The Future" genannt. Davon ist nicht so viel übrig geblieben. Gerade weil auch überall genau gezeigt wird, wie man das angeblich zu machen hat. Und jetzt erzählt uns das auch noch eine "intelligente" Maschine. Wobei das schon fast wieder Sinn macht. Eine Maschine erklärt Maschinenmusik. :tuborg:

Meine persönliche Meinung: Am besten lernst du Techno, in dem du einfach experimentierst. Da gibt es kein richtig oder falsch. Außer es klingt scheiße. Dann ist es falsch. :mrgreen: Wenn das passiert, einfach in die Tonne kloppen und nochmal neu anfangen.
 
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M.i.a.u.: HairyHands, ModernerPurist und Dagalos
  • #18
Ich würde da nicht auf ChatGPT hören. Gerade Techno war für mich früher eine Musikrichtung, wo es darum ging nicht auf Regeln zu achten, sondern einfach auszuprobieren. Dadurch sind die geilsten Sounds entstanden. Techno wurde damals auch "The Sound Of The Future" genannt. Davon ist nicht so viel übrig geblieben. Gerade weil auch überall genau gezeigt wird, wie man das angeblich zu machen hat.
Das sagst du was. Heute wird dir durch diverse Masterclasses und Tuts genau vorgebetet was du alles zu beachten hast und wie das alles zu klingen hat. Die Seele des Techno geht damit verloren, weil wenn jeder den Regeln folgt, kommt überall eine ähnliche Soße raus, da kann man auch gleich einen KI-Prompt eingeben.
 
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M.i.a.u.: HairyHands
  • #19
Ja, jeder macht sich jetzt seine eigenen Magazine, auch wieder blöd für Leute die mit Schreiben ihr Geld verdienen.
Wer sagt denn, dass die sich nicht auch von ChatGPT helfen lassen, um Zeit und Ressourcen zu sparen...? Zumindest lesen sich die Artikel dort oft genauso generisch...
 
  • #21
Das sagst du was. Heute wird dir durch diverse Masterclasses und Tuts genau vorgebetet was du alles zu beachten hast und wie das alles zu klingen hat. Die Seele des Techno geht damit verloren, weil wenn jeder den Regeln folgt, kommt überall eine ähnliche Soße raus, da kann man auch gleich einen KI-Prompt eingeben.
Und unbedingt mit Referenz Tracks arbeiten, sonst weichst du vom Mainstream ab und wirst nie Erfolg haben!
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Dagalos
  • #22
Geilo. Ich schreibe im ersten Satz im ersten Post, dass ich seit Jahren rumwurschtel und nicht weiterkomme. Und alle sagen mir, ich soll am besten einfach rumwurschteln.😂
 
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  • HaHa
M.i.a.u.: Damton, Rookie2, Dagalos und eine weitere Person
  • #23
Und alle sagen mir, ich soll am besten einfach runwurschteln.😂
ich hätte auch leichte Zweifel, ob GPT-Lektionen über Komposition und Harmonielehre da unbedingt weiterhelfen ...

kann natürlich nie schaden, sich auch abseits des anvisierten Stils weiterzubilden, aber manchmal verliert man mit zu viel Antrainiertem auch die "kindliche Unschuld" beim Wursteln. ;-)

Wenn du mit Wursteln erwiesenermaßen nicht weiterkommst, könnte das natürlich einen Versuch Wert sein. Ob man dazu jetzt unbedingt ChatGPT braucht, ist eine andere Frage.
 
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M.i.a.u.: emdezet
  • #25
Aber ist schon spannend, wie sich sofort eingeschissen wird, wenn jemand ChatGPT sagt.
hast du den Eindruck, dass das hier der Fall ist?
Auf der anderen Seite sind LLM natürlich in aller Munde und da wird manchmal auch voreilig zu solchen Tools gegriffen, weil sie halt "da" sind.

Persönlich sehe ich das ambivalent - solche Tools können durchaus hilfreich sein, aber sie sind auch kein Allheilmittel. Die Vorschläge im Eingangsposting sind sicher nicht schlecht, aber das gibt es (wie auch angemerkt wurde) eben auch woanders in Form von Tutorials, Workshops und anderen Veröffentlichungen.
Wahr ist: mit ChatGPT, Gemini & co findet man bestimmte Inhalte bzw. Infos oft schneller als wenn man sich durch alte Keyboards-Hefte oder Youtube-Videos wühlen müsste. In sofern: nur zu, ich nutze das selbst für diverse Anwendungszwecke.

Was allerdings manche ein wenig stört, ist, dass zur Zeit recht viele solcher Chatprotokolle in Foren veröffentlicht werden, und es durchaus User gibt, die KI-Ausgaben nicht lesen wollen (kann man sich schließlich selbst erzeugen lassen). Daher haben wir hier auch die Regel (bzw. die Bitte) eingeführt, KI-Ausgaben besonders zu markieren bzw. im Idealfall in SPOILER-Tags zu setzen.
 
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  • #26
Geilo. Ich schreibe im ersten Satz im ersten Post, dass ich seit Jahren rumwurschtel und nicht weiterkomme. Und alle sagen mir, ich soll am besten einfach rumwurschteln.😂
Wenn man Deinen aktuellen Stand kennen würde, könnte man Dir auch gezielter helfen. Gilt selbst für die KI die Du verwendest.

Ich finde Deine Fragen sind zu unspezifisch, oder stehst Du wirklich noch komplett am Anfang und fragst deshalb: "wie macht man Techno"?

Für mich ist der KI-Text oben komplett unnütz. Eben weil man der KI keine genaue Frage gestellt hat, zu einem bestimmten Problem in seinem Track/Projekt...
Daher haut die chatGPT dann solche "Tipps" raus.

Später schreibst Du von Trance. Da würde ich die Begriffe strikt trennen, wenn ich mit der KI oder anderen Usern kommuniziere. Daher ist übrigens auch der Threadtitel falsch, wenn es um Trance geht... (ich weiß, Genre, Sub-Genre, Style, ...trotzdem!:grin:)
 
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M.i.a.u.: emdezet und Christoph1972
  • #27
Als alternder, ewiger Anfänger, der immer nur Knöpfchen drückt und hofft, habe ich ChatGPT um Hilfe gebeten, die Produktion von elektronischer Musik und Techno mal „richtig zu lernen“. Möchte das jemand in irgendeine Richtung kommentieren?

Hallo Emdezet,

ja, ich würde das gern kommentieren 😉

Tatsächlich nutze ich Gemini gerade ganz ähnlich. Allerdings nicht direkt zum Lernen, sondern um „gemeinsam“ ein Stück zu erarbeiten.
Ich habe es auf mein Equipment und mein Vorhaben trainiert.
(Wichtig, damit der Bot nicht immer wieder elementare Inhalte des Gesprächs vergisst).
(Und sich nicht immer einschleimt 😎)

Es hat jetzt eine Art „Mentor“-Funktion in Persona eines Produzenten, den ich schätze.
D.h. es kennt meine Schwächen, die Stellen, an denen ich häufig im Prozess steckenbleibe
und hilft mir besser zu strukturieren.
Und als Motivation ist es im Moment wirklich hilfreich.

Klar, hätte ich lieber einen echten Menschen als Studio-Partner, habe ich aber leider nicht.
Mal sehen, ob die ganze Geschichte zu einem frischen Workflow führt…
Aber zumindest ist es ein witziges Experiment.

Viele Grüße, Rookie

P.S. Ich könnte Deinen Prompt fast kopieren könne, bin aber erst 50 😅

Edit: Ach ja, mit den zehn Minuten kommt er mir auch immer. 😂 Muss wohl was dran sein…
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: emdezet und Golden-Moon
  • #28
Ich würde da nicht auf ChatGPT hören.
Jedenfalls nicht an diesem Punkt.
Nicht fragen, wie man Techno oder Trance macht, sondern einfach machen, damit überhaupt etwas steht - und erst wenn man ein Problem hat, das man alleine nicht gelöst bekommt. Dann kann man der KI sagen, ich habe bisher das und jenes gemacht, wieso klingt das hier noch nicht so wie ich mir das vorstelle.
Ich habe es auf mein Equipment und mein Vorhaben trainiert.
(Wichtig, damit der Bot nicht immer wieder elementare Inhalte des Gesprächs vergisst).
Bei ChatGPT musst Du das einfach in den Einstellungen aktivieren:
memory.webp
(Und sich nicht immer einschleimt 😎)
Eigentlich reicht da ein einziger Hinweis im Chat, da muss man nix "trainieren". ChatGPT finde ich so viel besser:
verhalten.webp
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: Dagalos und emdezet
  • #29
Geilo. Ich schreibe im ersten Satz im ersten Post, dass ich seit Jahren rumwurschtel und nicht weiterkomme. Und alle sagen mir, ich soll am besten einfach rumwurschteln.😂
Du sollst Spaß haben und akzeptieren, dass nicht jeder das Talent zu einem Technostar hat. Es haben auch nur ganz wenige das Zeug für einen Grand Slam Sieg im Tennis, und trotzdem gibt's überall Tennisplätze. 90% der klassischen Musik, die die Zeit überdauert haben stammt von 4-5 Komponisten.
Btw... Nur mit rumwurschteln wird's schwierig werden, das ist dann wie Schimpansen an eine Schreibmaschine zu setzten. Ab und an wird ein lustiges Wort oder sogar ein lustiger Satz dastehen. Ein ganzes Buch wird's aber nicht spielen.
Ich empfehle 30 Minuten Klavierspielen täglich
 
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M.i.a.u.: Dagalos und emdezet
  • #30
Geilo. Ich schreibe im ersten Satz im ersten Post, dass ich seit Jahren rumwurschtel und nicht weiterkomme. Und alle sagen mir, ich soll am besten einfach rumwurschteln.😂
So ist halt das Leben. Es ist ein ewiges Rumgewurschtel. :opa:

Aber probier doch ruhig ein paar Sachen aus, die ChatGPT da geschrieben hat. Vielleicht hilft es dir ja wirklich weiter. Alles über Tonleitern und Musiktheorie würde ich persönlich allerdings weglassen. Ich finde Techno gerade dann geil, wenn sich nicht an diese Regeln gehalten wird. Und Tracks von anderen Artists würde ich auch nicht analysieren. Punkte 4, 5 und 6 finde ich ganz brauchbar. Alles andere eher weniger.
 
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M.i.a.u.: Dagalos und emdezet

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