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Tested: Where Does The Tone Come From In A Microphone

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ikonoklast

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Interessante aufwändige Untersuchung von Preamps und den Mythen rund um diese Geräteklasse:

 
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M.i.a.u.: TommNoise
Interessante aufwändige Untersuchung von Preamps und den Mythen rund um diese Geräteklasse:


Da hat sich jemand wirklich Arbeit gemacht. Ist wirklich interessant. Er untersucht die Eigenschaften der Mic Preamps, aber keine Line Signale. Wäre auch noch interessant gewesen.
 
Verrätst du uns eine kurze Zusammenfassung?

tr
Ey what? "Interessante aufwändige Untersuchung von Preamps und den Mythen rund um diese Geräteklasse" reicht nicht? Was zum Teufel wird er wohl untersuchen? Die Schwimmfähigkeit? Das Gewicht? Hitzebeständigkeit? Gehäusefarbe? ...???

"Meine Lieblingsmusik wurde auf einem Neve-Mischpult produziert. Die Toningenieure, die ich am meisten schätze, haben mir erzählt, dass sie Neve-Pulte lieben. Also liebte auch ich Neve-Pulte. Ich war so begeistert von ihnen, dass ich mir ein sehr teures Einzelteil eines solchen Pults zulegte. Doch als ich es dann tatsächlich nutzte, entsprach das, was ich hörte, nicht dem, was ich zuvor geglaubt hatte. Daraufhin begab ich mich auf eine akribische Suche nach dem „fehlenden“ Preamp-Sound – und ließ dabei nichts unversucht."
 
Ich schau mir das Video jetzt nicht an, hab mich als Recording Engineer aber jahrelang mit dem Thema befasst und mich vor allem auch sehr viel mit Kollegen ausgetauscht.
Die Musik wird natürlich immer VOR dem Mikro gemacht, da kommt dann lange erstmal nix. Mikroquali ist auch 100 mal wichtiger. Aber wenn alle Feinheiten zählen, sollte man auch ruhig tief in den Preamp-Cismos eintauchen. Da gibt es schon deutliche Unterschiede. Aber das es in der Tontechnik auch eine extremen Faszination für Legenbildung gibt, ist nicht neues. Oft schneiden unbekannte, ungehypte Varianten viel besser ab als einige vielbeschworene Legenden.
Hab einige Male auch an einem großen 70er Jahre Nevepult mischen dürfen, das war schon geil und hat ordentlich Sound gemacht. Aber wenn um hochwertige cleane Verstärkung geht, ist zB ein ADT günstiger und besser.

Abseits von DI Anwendungen bin ich aber skeptisch was Line Anwendungen, zB bei Synth angeht. Der Preamp an sich wird ja meist nicht wirklich gebraucht und klangliches aufhübschen geht anderweitig oft besser. Bei mir hängen alle Synth an analogem Outboard, aber quasi keiner an einem explizitem Mikrofonpreamp.
Wenn man eine hochwertige Vorstufe will, muss ma ja nicht einen aufwendigen Mikrofonpreamp mitbezahlen, den man eh nicht nutzt...
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann und sllk
Ey what? "Interessante aufwändige Untersuchung von Preamps und den Mythen rund um diese Geräteklasse" reicht nicht? Was zum Teufel wird er wohl untersuchen? Die Schwimmfähigkeit? Das Gewicht? Hitzebeständigkeit? Gehäusefarbe? ...???

"Meine Lieblingsmusik wurde auf einem Neve-Mischpult produziert. Die Toningenieure, die ich am meisten schätze, haben mir erzählt, dass sie Neve-Pulte lieben. Also liebte auch ich Neve-Pulte. Ich war so begeistert von ihnen, dass ich mir ein sehr teures Einzelteil eines solchen Pults zulegte. Doch als ich es dann tatsächlich nutzte, entsprach das, was ich hörte, nicht dem, was ich zuvor geglaubt hatte. Daraufhin begab ich mich auf eine akribische Suche nach dem „fehlenden“ Preamp-Sound – und ließ dabei nichts unversucht."

Nope. Hab mir eine Zusammenfassung in der Art gewünscht:

"Am Schluss kommt raus, dass es Quatsch ist so viel auszugeben, weil die mittelteuren Preamps genauso gut sind"

oder:

"Am Schluss kommt raus, dass es sich wirklich lohnt 5.000.- für eine Preamp auszugeben, weil der den Sound nochmal um Klassen nach oben hieft"

Verstehst du?
tr
 
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M.i.a.u.: ganje und sllk
"Meine Lieblingsmusik wurde auf einem Neve-Mischpult produziert. Die Toningenieure, die ich am meisten schätze, haben mir erzählt, dass sie Neve-Pulte lieben. Also liebte auch ich Neve-Pulte.
Ich habe es mir jetzt noch nicht angeschaut….aber das ist auch wieder so ein Beispiel das Marketing/Werbung/Gehirnwäsche hervorragend funktioniert.

Eine Neve Konsole ist die Summe aller Einzelteile, wenn man vor solch Konsole steht, findet man auch in wenigen Schritten Reichweite noch mehr Spielzeug. Das zusammenspielen dieser macht den unterschied, und das wird gerne bewusst verdrängt.
Der große unterschied zwischen Consumer und Teuer ist der Umgang in Extremen Situationen, bei billigen preamps wir es meist schlagartig beschissen, wärend Teure da einen viel viel größeren Spielraum dazwischen bieten.
 
Die Goldene Mitte reicht, wenn du nicht gerade super esotherische akustische Musik mit Edelmics machst. Die in Mittelklasse Audiointerterfaces verbaut sind, sind oft nix für etwas höhere Ansprüche (ausser die Metric Halo, die sind echt okay). RME zB fand ich schrecklich, dann lieber noch Focusrite*...
Am besten ist eh einfach selber testen. Einem clickbait YTer würde ich da nur semi vertrauen wollen...

@silk and all
Headroom ist eh ein höllisch unterschätzter Faktor. Headroom hört man ja nicht erdt wenns sättigt. Kann man an seinem Gear schon easy überprüfen wenn man schaut auf wieviel V die Schaltung läuft (ein 500er System krankt da zB dran). Standard ist hier 15V, manche ICs kann man auch problemfrei bis 18V laufen lassen. Die ADT Preamps haben speziell selektierte verbaut, die dann gnadenlos mit 25V betrieben werden. Beim meinem nochmal speziell langsam abgestimmten Höhenband des ADT EQs scheint das dann nicht mehr so gut zu funktionieren und die ICs sterben alle paar Jahre. Zum Glück hat Gerd mir zu Lebzeiten noch ein Kistchen Ersatz vermacht.
Ein mittelklasse Preamp kackt aber auch schon bei völlig normalen Pegeln ab im Direktvergleich, wenn Recording und Mikro der Qualität entsprechen.
Hab hier als Überbleibsel mei er Recordingtage noch einen Lake People stehen, der damals im Rundfunk Referenzklasse hatte. Der zeigt das man auch mit Standardbauteilen gute Quali liefern kann. Das sind aber dann Ausnahmen mit besonders talentierten Entwicklern. Funk kann auch ICs, Roger Schult (den lass ich mit Genehmigung auch auf 25 V laufen) auch.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #10
Mir reichen die Preamp vom Yammi wenn ich den mal ein Mic anschließe völlig aus…wenn ich HighEnd wollen würde könnte ich die vom Ensemble oder Symphony benutzen.
Die meisten Preamps heutzutage liefern guten und sauberen Pegel egal welches Mikro daran steckt. Wenn man dann Charakter/Farbe haben möchte, lässt sich das an anderer Stelle hinzufügen.
So sehe ich das. Wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Habe mal so ein Video gesehen, da wurden 6k Symphony und 200€ Tascam* verglichen…Drumkit abgenommen. Der unterschied ist war garnicht so dramatisch.
 
  • #11
LLMs (hier der MS Copilot) können das schnell erledigen (Achtung: KI-Content):


Das Video zeigt anhand vieler Tests:
👉 Mikrofon‑Preamps klingen in der Praxis fast alle gleich, solange sie korrekt arbeiten.

Kernaussagen​

  • Der oft beschriebene „Vintage‑Sound“ (z. B. Neve = warm, punchy) lässt sich nicht messen oder hörbar nachweisen.
  • Frequenzgang: praktisch identisch (linear von 20 Hz–20 kHz).
  • Kompression / „Punch“: findet im Preamp nicht statt.
  • Verzerrung: tritt im normalen Betrieb gar nicht auf – und wenn doch, klingt sie nicht besonders oder „besser“ als digitale Verzerrung.
  • Nebeneffekte (Slew Rate, Impedanz etc.): haben keinen hörbaren Einfluss.

Wichtiges Fazit​

👉 Preamps tun im Wesentlichen nur eines: das Mikrofonsignal verstärken.

Der „Sound“ von Aufnahmen kommt stattdessen von:

  • Mikrofonwahl & Platzierung
  • Instrumente & Spielweise
  • Raum, Mix, EQ, Effekte
  • Entscheidungen des Engineers

Bonus-Erkenntnis​

  • Der einzige reale Unterschied kann durch EQ-Verhalten entstehen (z. B. spezielle Kurven bei analogen Geräten) – aber auch das lässt sich digital nachbilden.

✅ Kurz gesagt:
Der Mythos vom „magisch klingenden Preamp“ ist größtenteils Marketing bzw. Wahrnehmung – der Klang entsteht woanders.
 
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M.i.a.u.: ikonoklast, electric guillaume und sllk
  • #13
LLMs (hier der MS Copilot) können das schnell erledigen (Achtung: KI-Content):

Das Video zeigt anhand vieler Tests:
👉 Mikrofon‑Preamps klingen in der Praxis fast alle gleich, solange sie korrekt arbeiten.

Kernaussagen​

  • Der oft beschriebene „Vintage‑Sound“ (z. B. Neve = warm, punchy) lässt sich nicht messen oder hörbar nachweisen.
  • Frequenzgang: praktisch identisch (linear von 20 Hz–20 kHz).
  • Kompression / „Punch“: findet im Preamp nicht statt.
  • Verzerrung: tritt im normalen Betrieb gar nicht auf – und wenn doch, klingt sie nicht besonders oder „besser“ als digitale Verzerrung.
  • Nebeneffekte (Slew Rate, Impedanz etc.): haben keinen hörbaren Einfluss.

Wichtiges Fazit​

👉 Preamps tun im Wesentlichen nur eines: das Mikrofonsignal verstärken.

Der „Sound“ von Aufnahmen kommt stattdessen von:

  • Mikrofonwahl & Platzierung
  • Instrumente & Spielweise
  • Raum, Mix, EQ, Effekte
  • Entscheidungen des Engineers

Bonus-Erkenntnis​

  • Der einzige reale Unterschied kann durch EQ-Verhalten entstehen (z. B. spezielle Kurven bei analogen Geräten) – aber auch das lässt sich digital nachbilden.

✅ Kurz gesagt:
Der Mythos vom „magisch klingenden Preamp“ ist größtenteils Marketing bzw. Wahrnehmung – der Klang entsteht woanders.
Meine Rede….
 
  • #15
Mir reichen die Preamp vom Yammi wenn ich den mal ein Mic anschließe völlig aus…wenn ich HighEnd wollen würde könnte ich die vom Ensemble oder Symphony benutzen.
Die meisten Preamps heutzutage liefern guten und sauberen Pegel egal welches Mikro daran steckt. Wenn man dann Charakter/Farbe haben möchte, lässt sich das an anderer Stelle hinzufügen.
So sehe ich das. Wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Habe mal so ein Video gesehen, da wurden 6k Symphony und 200€ Tascam verglichen…Drumkit abgenommen. Der unterschied ist war garnicht so dramatisch.
Hast ja irgendwie auch voll Recht. Als damals diese Burr Brown AD Chips mit integriertem Preamp kamen, war das Thema für die meisten Anwendungen durch, zumal im Hobby und Semibereich. Vermutlich laufen die ganzen Mittelklasse und HiEnd Interfaces heute mit der Nachfolgetechnik.
Ich würde pro 1000 Euro tendenziell lieber so 900,- direkt in Mikro stecken... ;)

Ich frag mich halt immer noch warum es keine kommerziellen passiven oder aktiven Übertragerkisten für Synthrecording gibt...;)
 
  • #17
Ich frag mich halt immer noch warum es keine kommerziellen passiven oder aktiven Übertragerkisten für Synthrecording gibt...;)
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Akai
  • #19
Mehr als stolzer Preis für so ein bisschen Blech und Kupfer.

Alternative (allerdings nicht symmetrisch - ist bei Synths auch eher nicht so wichtig):
Behringer* HD400 2-Channel Hum Destroyer
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #20
Gute Übertrager sind halt weit weg von trivial zu bauen, die Expertise haben nicht viele. Zwangsläufig haben die in hochwertiger Quali immer ihren Preis (billig Ableger findest du aber zB bei Alibaba, könnte einen Test wert sein).

Klar, das Blech und die Stecker kosten nix.
Die Jensen sind aber tendenziell sehr hochwertig und werden auch in edlem Masteringgear verbaut. Preislich ist das für ein Fertiggerät mit Vertrieb und Garantie beileibe nicht unfair.
Hab hier ein Pärchen Lundahls (ohne Gehäuse und Anschlüsse) das war teurer.

Edit:
Mit ordentlichen Übertrager koste auch die Cina Variante dann plötzlich ähnlich viel, wonder why...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #21
Das ist soweit klar, aber auch viel Voodo und Mojo dabei. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Signal hier geposted, direkt und über einen Übertrager und die Crowd gefragt, was denn wohl was sei. Es hat sich keiner zu einer Antwort hinreissen lassen. Aber das muss dann jeder für sich entscheiden und als Hobbyist nehme ich dann vielleicht die Kiste von Alibaba und als Recording Ingenieur im kommerziellen Studio einen Radial.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #22
Das ist soweit klar, aber auch viel Voodo und Mojo dabei. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Signal hier geposted, direkt und über einen Übertrager und die Crowd gefragt, was denn wohl was sei. Es hat sich keiner zu einer Antwort hinreissen lassen. Aber das muss dann jeder für sich entscheiden und als Hobbyist nehme ich dann vielleicht die Kiste von Alibaba und als Recording Ingenieur im kommerziellen Studio einen Radial.
Meine bescheidene Erfahrung ist, dass es bei EINEM Signal tatsächlich kaum einen Unterschied gemacht. Aber wenn man viele oder alle Spuren eines Tracks mit/ohne aufnimmt und vergleicht, wird der Unterschied sehr deutlich.
 
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M.i.a.u.: sllk und Akai
  • #23
Klar, ist natürlich auch immer eine Frage von Abhörbedingungen, Erfahrung, dem Kontext und vir allem auch Hörübung. Voodoo kommt einem da mitunter schnell über die Lippen. Als ich mir damals meine sackteuren Lundahls das erste Mal angehört habe, war ich auch erst enttäuscht. Jeder weitere Versuch mit denen und auch der Vergleich mit anderen Übertragern hats dann irgendwann sehr deutlich gemacht. Das lag in meinem Fall dann auch an mehr Hörübung, besserer Raumakustik, hochwerigerem Musikmaterial, besseren Wandlern etc.

Wobei aber sagen muss, nur weil ein Übertrager verbaut ist ein Gerät nicht zwangsläufig gut klingend. Wirklich hochwertig klingende Übertrager sind mEn ziemlich selten.
Thermionic Culture baut zB aus Gründen übertragerloses Tubegear, das ist schon eine Klasse für sich. Gerade das für Röhren benötigte hohe Übersetzungverhältnis macht Übertrager halt oft sehr färbend. Und das ist definitiv nicht immer erwünscht. Da muss man dann klotzen statt kleckern, wenn man trotzdem welche verbauen will als Hersteller.
Nicht leicht in einem Markt wo dann immer vorschnell Voodoo gebrüllt wird...

Naja, im Endeffekt muss man das alles halt immer für sich selber rausfinden und dann noch geschickt für den eigenen musikalischen Kontext einordnen. Mit Fremden im Internet über Klangnuancen sprechen, hab ich mir deshalb tatsächlich abgewöhnt. :)
 
  • #24
Thema war ja der Einsatz bei einem Synthesizer. Ich bin da von einem Single Sound Use Case ausgegangen, kein Abfeuern eines kompletten Arrangements im Multi-Mode.
 
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