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TouchOSC >>> auch LFO-tauglich?

Hallo zusammen.
Auf der Suche nach einem Virtuell-Controler, um vom Win/Linux-Tablet (Yoga2/9zoll), LFO>MIDI zu generieren, bin ich auf TouchOSC gestoßen.
Mir gehts um einfach und zuverlässig!
Leider habe ich nix über eine LFO-Einbindung gefunden.

Kann der TouchOSC überhaupt LFO?

Mein Ziel;
  • 4x LFO unabhängig über MIDI/USB senden
  • Jeder LFO, eigenen MIDI-Kanal, 1-16
  • Jeder LFO, 3x Fader;
    • Auswahl, Wellenform, Rnd, SuH, Dreieck
    • Geschwindigkeit/Intervall, 10Sek-10ms
    • Intensität, 0-127
...und das alles nur um meinen SOMA WARP via CV (0-5V) "durchdrehen" zu lassen ;-)
 
Bitwig 8 Track könntest du dir noch anschauen. Ist kostenlos, hat Touch Unterstützung und die Bedienelemente aus dem Effektrack lassen sich auch als Fenster separat in Vollbild öffnen und anpassen.
Evtl. bieten auch ander kostenlose DAW für Linux sowas an.
 
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M.i.a.u.: fraBe
TouchOSC kann graphisch so angepasst werden das es auf einem 8-Zöller gut sichtbar und "intuitiver" ist - besonders Live!
Folgend ein 1ter Entwurf;
261001_TouchOSC_LayoutEntwurf.webp
 
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Kann der TouchOSC überhaupt LFO?

Man kann es als Script umsetzen. Schau mal unter "Help -> Examples -> Script Demo" das Beispiel an. Der Pulsierende Bereich mit den beiden kontrollierenden Slidern ist faktisch ein LFO:

1790873484633.webp
 
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M.i.a.u.: fraBe
Allerdings ist ein LFO über MIDI recht stufenartig (7-bit -> d.h. nur 128 Werte), wenn du nicht grade Pitchbend (14-Bit -> 16.384 Werte) verwendest. Generell ist das aber eine super Möglichkeit, um eine MIDI-Leitung komplett mit Messages zu überfluten und das Protokoll einfach zu überlasten. Gegebenenfalls solltest du daher OSC (Open Sound Control) als Transportweg benutzen, wenn der Empfänger das versteht, dann kannst du auch mehr als einen LFO umsetzen.

Edit:

Wenn du Reaper als Ziel für deine Modulation hast, dann wird das mit OSC auch funktionieren:

 
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M.i.a.u.: fraBe
LFO>MIDI zu generieren
Ich würde (aus eigener Erfahrung) das nicht machen wollen. Wenn du mal ein Ziel mit nur 10% LFO-Hub modulieren möchtest, dann stehen ganze 12 Stufen MIDI-Auflösung zur Verfügung. Bei niedrigen Geschwindigkeiten klingt es immer wie ein S&H und je höher die Geschwindigkeit, desto mehr Rauschen tritt auf. Zusätzlich dürften jede Menge Zwischenstufen wegen der niedrigen MIDI-Baudrate verschluckt werden. Im Prinzip ist es da schon fast egal, welche Wellenform man da für den LFO auswählt. Glaub mir, das macht keinen Spaß, selbst wenn es lofi sein soll.

So ein Mini-Skiff von 4ms und z.B. ein Behringer* Four LFO kostet zwar bisschen Geld, dafür funktioniert das. Nur als Vorschlag.
 
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M.i.a.u.: fraBe und noir
  • #10
Eigentlich wollte ich diesen Suchtfaktor umgehen...
Ja sorry. ;)
Ich will auch niemanden was einreden.

Die Grundidee mit TouchOSC oder ähnlichem finde ich ja auch super. In grob dieser Richtung habe ich auch schon gesucht und überlegt, aber nichts wirklich überzeugendes gefunden. D.h. nicht daß es nichts oder andere Lösungen gäbe. Vielleicht könntest du auch mal bei Modwiggler im Forum suchen oder direkt fragen als zusätzliche Quelle.

@fairplay hat es schon beantwortet. Die Ausgänge für Sinus und Rechteck sind fest, für den mittleren Assignausgang kannst du mit dem Schiebeschalter eine von 4 Schwingungen anwählen.
 
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M.i.a.u.: fraBe
  • #12
man kann sich auch mit pure data etwas programmieren (das hab ich mal gemacht als midi-lfo fuer meine alten 19 zoll rackgeraete),
und das koennte mittels "mobmuplat" auch auf einem tablet laufen.
aber wie schon erwaehnt, man macht sich mit 4 lfos sehr schnell die midi-leitung dicht.
und da das warp auch cv beherrscht waere midi eigentlich unsinn, und (Behringer* four-lfo ist wohl der billigste)
eurocrack die bessere wahl.
 
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M.i.a.u.: fraBe
  • #13
Eigentlich Perfekt, nur leider kein RND (für mich absolut priorisiert).
und (behringer four-lfo ist wohl der billigste) eurocrack die bessere wahl.
Auch super, aber auch hier kein RND.
Gibt es ein Modul das aus den Standardwellenformen ( Sinus, Rechteck, Sägezahn, Rampe, Dreieck oder Trapez ), RND machen kann?
Für CV-Abschwächungen (0-5V) gibt es einige Module.
Vielleicht müssen es ja auch nicht unbedingt 4 LFOs sein, evtl. reichen ja (erst mal) einer oder zwei.
Ja, guter Gedanke, tatsächlich würden erst einmal 2 LFOs mit einer RND-Wellenform reichen.
Später kann dann über eine Aufrüstung nachgedacht werden...
 
  • #14
PS:
Mir ist noch eine Standalone-Kiste aus meiner Schublade eingefalle; Poly Beebo.
Angeblich kann der ab V.3.17, CV-Out, 0-5V
Werde ich demnächst mal nachmessen und hier posten:amen:
 
  • #15
Hi zusammen.
Tests abgeschlossen - der BEEBO kann tatsächlich 4x CV-Out - allerdings unter bestimmten Bedingungen - und dann auch nur rudimentät (*)...

Bedingungen, ab V3.17
Systemeinstellung:
Interconnect mode ... ON // zwingend erforderlich
LFO (0-5V)
Level ... 100% // Intensität einstellbare
Unipolar ... ON // zwingend erforderlich
Rate ... xxx HZ // Frequenz einstellbar
Waveform ... xxx // Waveform einstellbar

(*) Fehler?
- LFO steuert mit Unipolar/ON und Level/100% alle Wellen mit Vcc 0-5V, ausser Rechteck, hier sind es +/-10V. Verstehen tue ich das nicht.
- über LFO/Level/50% verzerrt der Ausgang extrem - Wellenformen sind kaum wiedererkennbar.

Bug?
Mein BEEBO hat V3.38 - läßt sich nicht auf V4.07 updaten - Hersteller reagiert nicht auf Fehleranalyse.
Fazit:
So gewaltig die Möglichkeiten und Ideen des BEEBO sind - leider viel zu viele Bugs - leider mangelhafter Support.
 
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