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man rechnet da ungeföhr einen Faktor von 5-10 (je nach Raffgier) auf den Einstandspreis der Hardware bis zum Fertigen Produkt.
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Sorry, aber so kalkuliert man nicht. Neben den Einstandspreis der Hardware braucht es Lohnkosten für Entwicklung und Support. Darauf kommen so ca. 100% Lohnnebenkosten (Sozialabgaben AG-Anteil, Lohnfortzahlung, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, etc.). Dann Büromiete und -ausstattung anteilsmäßig für die Dauer der Entwicklung und Betatests. Lagerkosten, Vertriebskosten (wieder Lohn-, -nebenkosten, Büro, Ausstattung, Fracht bzw. Portokosten) und schließlich Verpackung, Support, usw.
Dieses mit deinem Faktor ist bestenfalls eine ganz grobe Schätzung. Die hat nichts mit Raffgier zu tun. Wenn du "Raffgier" hier in den Raum stellst, dann fühlst du dich also betrogen? Dein Problem. Waldorf und die meisten anderen Synthesizerbauer schwimmen mit Sicherheit nicht in Geld. Die waren sogar schon mal Pleite. Da ist keiner reich geworden. Selbst in den "guten alten Zeiten".
Moog, ARP und andere Größen hatten keine Raffgier, sondern haben einfach zu viel auf ein Pferd gesetzt oder die Entwicklung am Markt verpasst oder verschätzt.
Ich habe mit Kalkulation mein Geld verdient. Allerdings in einem anderen Gewerbe.
Nun bitte weiter ohne falsche Anschuldigungen gegenüber den meisten Synthesizerfirmen.